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Gold auf kritischem Kursniveau

Der Goldpreis hat sich seit Jahresbeginn positiv entwickelt – zumindest in US-Dollar gerechnet. Ein nachhaltiger Sprung über die wichtige Marke von $ 1.350 US-Dollar ist bislang aber nicht gelungen.

Für eine Unze Gold wurden am heutigen Vormittag um 10 Uhr 1.341 US-Dollar gezahlt. Das entsprach 1.078 Euro.

Wie im August 2016 und im September 2017 befindet sich der Goldkurs nun erneut auf der Höhe eines kritischen Kursniveaus. Schon seit 2013 ist Gold an der Marke von 1.350 US wiederholt gescheitert. Es folgte immer wieder ein teils deutlicher Kursrücksetzer. Wie wird es diesmal laufen?

Mögliche Impulse kommen erneut aus den USA. Der Offenmarktausschuss der U.S. Federal Reserve gibt am heutigen Abend das Ergebnis seiner zweitägigen geldpolitischen Sitzung bekannt. Eine weitere Zinsanhebung wird noch nicht erwartet. Mögliche Hinweise auf Inflationserwartungen, die nächsten Zinsschritte oder den Abbau der Fed-Bilanz könnten jedoch zu Bewegungen an den Märkten führen.

Gold Chart

Goldpreis in USD (am 30.01.2018), 3 Jahre, Tageschlusskurse

 

Die US-Dollar-Entwicklung hatte in den vergangenen Monaten deutlichen Einfluss auch auf die Edelmetallpreise. Und immerhin: Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um 3,5 Prozent angestiegen. Es ist allerdings ein schwacher Trost für Goldbesitzer hierzulande. Denn in Euro gerechnet hat der Goldpreis im Januar 0,4 Prozent eingebüßt.

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Eingetragen von am 31. Jan. 2018. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

27 Kommentare für “Gold auf kritischem Kursniveau”

  1. was meint diese Überschrift bitte mit „kritisch“?

    Aktien sind „kritisch“ sowie der Bitcoin aber doch nicht Gold!

    • Seitenauslinie

      Aus der Sicht des Nominalprinzips ist alles, was sich außerhalb der Währung
      (Bargeld, Kontoguthaben) abspielt, Spekulation: Gold, Bitcoin, Immo´s, Aktien, Anleihen, …

      • Aus meiner Sicht ist Gold eine Versicherung gegen Vermögensverlust. Außer anderen Sachwerten hat alle Baumwolle, Cryptos, Anleihen keinen inneren Wert. Selbst mit einer Dublone aus einem untergangenen Schiff kann man heute noch einkaufen. Versuch das mal mit einem 1-Billionen-Reichsmark-Schein.

        • @Goldbug

          So ist es. Deshalb macht es auch keinen Sinn, von einem formalen „Nominalprinzip“ auszugehen, bei dem Inflation oder die Abwertung von Währungen nicht berücksichtigt wird.

          Es ist genau umgekehrt: In Zeiten von Währungskriegen und ungedeckten Fiat-Währungen stellt GOLD, stellen Sachwerte das Nominal dar. Um drumherum floaten die instabilen Assets.

      • @Seitenauslinie

        Wikipedia:

        „Das Nominalwertprinzip besagt im Steuerrecht, dass für alle Geldbeträge der zahlenmäßige Wert maßgebend ist (Euro = Euro). Der tatsächliche Wert des Geldes spielt keine Rolle“.

        Der zweite Satz zeigt sehr deutlich, um was es sich bei einer (heutigen) Währung wirklich handelt.

        Wer wirkliches Eigentum haben will, kommt an anonymem, physischen Gold und Silber nicht vorbei. Bei allen anderen Anlageklassen, egal was auch immer, ist der Staat als Drittpartei immer mit im Boot.

        So kann die Kapitalertragssteuer jederzeit hoch gesetzt werden, eine weitere „Umweltsteuer“ auf Autos erhoben oder der Gebrauch eingeschränkt oder sogar untersagt werden (Umweltzonen).
        Die Grundsteuer für Immobilien wird gerade vom BVerfG auf Verfassungsmäßigkeit überprüft und wenn der Gesetzesvorschlag des Bundesrates umgesetzt wird, drohen drastische Erhöhung im mittleren zweistelligen Prozentbereich.

        Alles was registriert ist, wird auch vom Staat reguliert. Das kann kein echtes Eigentum sein. Gold und Silber sind da die einzigen Ausnahme wo der Staat keinen Zugriff hat wenn man es anonym erworben hat und wirklich außerhalb des Systems lagert. Auch ein bankenunabhängiges Schließfach unter dem Gotthardmassiv ist auf die Person registriert.

        • Seitenauslinie

          Bin selbst Goldbug!
          Nur bedenke: es gibt keinen wirklich sicheren Ort auf dieser Erde.
          Es kann jederzeit jemand kommen, und deine Wohnung, Haus, Yacht,
          Auto … ausräumen. Dann war es das mit dem wirklichen Eigentum!

          • @seitenauslinie
            Und auch das, was man im Kopf hat, ist nicht sicher.
            Es kann jederzeit einer kommen und ein Loch reinballern.
            Doch dafür hat man eine Versicherung. Kranken-, Haus-, Boot.
            Ob jemand das vergrabene Gold findet ?
            Eventuell Unterwasser oder in einem Berg ?
            Wenn, dann hat er es auch verdient.
            Deshalb spiele ich auch mal Lotto.
            Man weiss ja nie.

          • @Seitenauslinie
            Ihre Gedanken sind wichtig. Jeder muss sich Gedanken um den Schutz seines Eigentums machen. – Zunächst, es gibt keine absolute Sicherheit, letztendlich endet auch das Leben.
            Aber der positive Aspekt: Man ist für sich verantwortlich, bzw. unabhängiger von Willkür, die immer stärker politisch um sich greift. Mir hilft W. v. Humboldt mit seinen Ansichten in schweren Stunden: Freiheit ist die notwendige Bedingung für die Entfaltung der Persönlichkeit. Der Staat dagegen ist nur an einem Untertanen interessiert. Also mal Humboldt lesen. (oder Systemsklave werden)

            „Wir sind alle Bettler. Wir sammeln Münzen.“ Hoffender

  2. Gold ist immer kritisch. Nach Ansicht der Notenbank.
    Die bisher kritachen Marken:
    1050, 1080,1100,1020,1030,1050,1080,1200,1220,1250,1280,1300,1320,1350…
    Alles innerhalb 2 Jahren.
    Die nächsten kritischen Marken:
    1380,1400,1430,1450,1480,1500,1530,1550,1580,1600,1630,1650,1680,1700,
    1720,1750,1780,1800,1820,1850,1880,1900,1920,1950,1980,2000
    In den nächsten 2 Jahren.
    Da kann man noch viel über kritisch schreiben.

  3. Eigentlich schade: Goldman Sachs warnt vor einer Kurskorrektur an den Aktienmärkten. Die US-Bank rät ihren Kunden, sich auf fallende Kurse einzustellen. Allerdings taugten die Markteinschätzungen von GS bislang lediglich als KONTRA-INDIKATOR. Bläht sich die Coupon-Blase also weiter auf?

    Doch langsam. Die Jungs haben Humor und pflegen eine seltsame Art von DIALEKTIK: Denn obwohl – sehr ungewöhnlich – parallel zu den steigenden Kursen der „Angstindikator“ VIX hochschnellt und auch Goldmans eigener Risiko-Indikator „Bull/Bear Market Risk“ Höchststände anzeigt, sehen die Analzysten „nur eine Korrektur innerhalb des intakten Bullenmarktes“:

    https://www.godmode-trader.de/artikel/goldman-sachs-die-marktkorrektur-kommt,5728795

    Mit anderen Worten: Wir können nunmehr sicher sein, dass ein großer CRASH bevorsteht!

    https://www.godmode-trader.de/artikel/goldman-sachs-die-marktkorrektur-kommt,5728795

  4. Es sind doch keine Impulse aus den USA, die Gold befeuern würden! Der Offenmarktausschuss der U.S. Federal Reserve gibt am heutigen Abend das Ergebnis seiner zwecklosen Sitzung bekannt, denn eine weitere Zinsanhebung wird nicht erwartet. Inflationserwartungen, die nächsten kleinen Zinsschritte oder den Abbau der Fed-Bilanz (Billionen von Junkpapieren) werden auf jeden Fall zu gigantischen Bewegungen, sprich toxischen Verwerfungen an allen Märkten führen. Das sollte eigentlich verhindert werden, doch mit falschen Mitteln, wie Geldmenge aufblähen und EM-Preise drücken, damit möglichst lange das dicke Ende vor uns hergeschoben werden kann, ist nie eine Lösung! Im Normalfall ist das vorsätzliche Konkursverschleppung.

  5. „Impulse“ für den Goldpreis könnte es heute Abend (20:00 Uhr) tatsächlich geben: schließlich suchen die Fed-$-Fetischisten erhöhte Aufmerksamkeit an der Wallstreet und den internationalen Finanzmärkten, wenn sie ihre spröden „Mammon-Lippen“ vor die vollgesabberten Mikrofone der MainBullShit-TV-Sender schieben, um die „todsicheren“ nächsten Zinserhebungen für die „Ununited States of America“ zu verkünden.
    Mit dem in den vergangenen Jahren immer wieder beobachteten Zinserhöhungs-Schreckgespenst läßt sich verbal der Kurs des US-Dollars stützen, und gleichzeitig der Goldkurs einige Treppen tiefer in den Keller werfen.

    Und das Thema „Reduzierung des FED-Balance Sheets?“

    Am 29. Oktober 2017, als Fed-Chefin Janet Yellen das Ende des Anleihekaufprogramms (QE#3) verkündete, erreichte die Bilanz der Fed 4,48 Billionen Dollar. Durch die Wiederanlage von Tilgungszahlungen und fällig werdenden Wertpapieren ist die Bilanz seither bei 4,5 Billionen Dollar geblieben. Laut wöchentlichen Daten, die von der Fed veröffentlicht wurden, umfasst die Bilanz 2,5 Billionen US-Dollar in Staatsanleihen und 1,8 Billionen US-Dollar in hypothekenbesicherten Wertpapieren.

    Hat die Fed seitdem ihren Schuldenberg reduziert und den „Wallstreet-Junkies“
    die Droge „Geld“ damit entzogen?

    Bitte: der Leser überzeuge sich selbst:

    https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_recenttrends.htm

    Hat die Fed demnach ihre Anleihekäufe eingestellt und die Refinanzierung neuer US-TBonds durch Zinseinnahmen auslaufender Treasuries „eingestellt“?
    Wohl kaum…

    Nachdem Janet Yellen heute das letzte FOMC-Meeting leitet, bevor ihr Nachfolger „Powell“ ihren „Schekel-Sessel“ übernimmt, könnte der Trommelwirbel heute Abend ab 20 Uhr gleichzeitig dazu führen, daß man den Goldkurs – wie schon so oft als Fed-Showeinlage – vom Balkon wirft.

  6. Der norwegische Netzbetreiber Statnett schliesst Siemens wegen Hungerlöhnen bei seinem slowakischen Tochterunternehmen von zukünftigen Projekten aus.Dabei war der Kaeser Joe so stolz auf seine braune Halskrause als er neben Donald sitzen durfte in Davos. Bravo Norweger!

  7. Na, das sind ja nette Kurssprünge beim Gold.
    Runtergedrückt auf 1336 undd jetzt auf 1346 wieder rauf.
    Wieder milliarden verplempert. Nur so weiter.

  8. @Taipan Dieses ziemlich abrupte Auf und Ab ist halt das Ergebnis
    nur von Angebot und Nachfrage diese andern sich halt manchmal innerhalb von Minuten ganz gewaltig oder auch auffallend regelmässig.

    • PS…….WENN dann mal gerade wieder ein krachend voller 1000t Goldzug in der polnischen Muttererde entdeckt wird dann fällt natürlich schlagartig der Preis.Jawohl ist doch so, oder ?

      • 0177translator

        @materialist
        Die Gold-Verloreley (Unserem GR gewidmet)
        https://www.youtube.com/watch?v=qsoH6QFKX_4

        Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, daß ich so Fröhlich bin.
        Ein Märchen aus uralten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
        Das Bergwerk ist kühl und ist dunkel, und ruhig fließet der Main.
        Die Fassade der EZB funkelt im Abendsonnenschein.

        Der schönste Goldzug der stehet dort unten wunderbar.
        Der Führer, der hat ihn versteckt dort, er weiß allein, wie es war.
        Er lud auf die goldenen Barren und tat noch Silber hinzu.
        Das glauben heut alle die Narren und geben der Welt keine Ruh.

        Die Aktionäre und Zocker ergreift es mit wildem Weh.
        Man schaut nicht die Felsenriffe, man schaut nur zum Dax in die Höh.
        Am Ende sind tot sie im Wasser, verflucht sei der eigene Wahn.
        Das haben mit ihren Intrigen die Goldman-Sachsen getan.

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  • Altvorderer: @Ex , Satan?
  • eX: Steigendes Ratio = Bären Sinkendes Ratio = Bullen. Bitte, Danke.
  • Familienvater: hmmm. Der DAX mit 1,2% im Minus, Gold stabil, WTI stabil. Sieht nach einem ruhigen Morgen aus.
  • Wolfgang Schneider: Anstatt die Bank, die vielleicht noch der „ehrenwerten Gesellschaft“ gehört, mit viel...
  • saure: @stillhalter Ich dachte gersten auch ich seh nicht recht, was geht da nur ab beim WTI? Die Preise für Gold und...
  • Altvorderer: Handwerker = Unterbelichtet (lach !) .Es lebe der Sozialarbeiter !
  • Goldi: Nee, das machen nur Unterbelichtete. https://www.der-postillon.com/ 2018/11/kalifornien-mauer.html
  • Goldi: Die Frist ist abgelaufen: Die italienische Regierung beharrt weiter auf ihrem Haushaltsentwurf....
  • Grandmaster: Klarer Fall von Überqualifizierung. Herzchirurgen und Quantenphysiker ziehen keine Mauer hoch.
  • materialist: @Stillhalter Malen Sie den Teufel nicht an die Wand ,dass System muss noch min.2 Jahre weiter wursteln...

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