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Gold: „Diese Preise sind eine gute Kaufgelegenheit“

Ein Rohstoff-Stratege der US-Großbank Wells Fargo sieht in dem jüngsten Rücksetzer bei Gold eine gute Kaufgelegenheit und den Goldpreis bis 2021 wieder deutlich höher.

Gold, Goldpreis, Prognose (Foto: Goldreporter)

Wells Fargo bleibt bei Gold bullisch und erwartet nach dem Rücksetzer im September wieder steigende Goldpreise (Foto: Goldreporter).

Gold konsolidiert

Nach der Rekord-Rally bis Anfang August kam der Goldpreis im September deutlich zurück. Das gilt auch für den Silberpreis. Am heutigen Vormittag um 9:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.886 US-Dollar. Das entsprach 1.607 Euro. Damit liegen die Gold-Notierungen rund 10 Prozent, beziehungsweise knapp 8 Prozent unter ihren Höchstkursen zurück. Der Silberpreis notierte mit 23,80 US-Dollar pro Unze rund 16 Prozent hinter dem Jahreshoch von 28,40 US-Dollar pro Unze. Wie wird es weitergehen mit den Edelmetallen? Bei Wells Fargo & Company ist man überaus optimistisch.

Goldpreis-Rally gerechtfertigt

Das sei nun die rechte Zeit, um Gold zu kaufen, meint John LaForge, Head of Real Asset Strategy bei der US-Großbank. „Wir sind Goldkäufer“, erklärt er laut Kitco News. „Wir glauben, dass dieser 10-prozentige Rücksetzer zum Teil auf Überhitzung, zum Teil auf den US-Dollar zurückzuführen ist [der gewann an Stärke; Anm. d Red.]. Aus Übertreibungssicht gestaltete sich die 37-prozentige Rally bis zum 7. August ziemlich dramatisch. Sie war gerechtfertigt, aber dennoch dramatisch“, so LaForge. Und man bleibe bei Gold bullisch.

Kaufgelegenheit

„Das grundlegende Umfeld sieht gut aus. Die Zinssätze sind nach wie vor niedrig, die Geldmengen exzessiv (Quantitative Lockerung) und wir bezweifeln, dass die September-Rally des US-Dollars lange Beine hat“, erklärt LaForge weiter. Und der Rohstoff-Experte kommt zum Schluss: „Wir betrachten Gold bei diesen Preisen als eine gute Kaufgelegenheit und erwarten, wie unsere Ziele für das Jahresende 2021 zeigen, höhere Goldpreise“. Das bereits im Juli präsentierte Kursziel von Wells Fargo lautet: bis zum Jahresende 2021 erreicht der Goldpreis 2.200 bis 2.300 US-Dollar pro Unze.

Goldreporter

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Eingetragen von am 30. Sep. 2020. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

26 Kommentare für “Gold: „Diese Preise sind eine gute Kaufgelegenheit“”

  1. Liebe GR-Gemeinde, ich würde gerne Eure Meinung zu folgender Frage hören:

    Wenn man kein Fan der Gelddruck- und Schuldenorie ist, gibt es ja 2 Szenarien:

    1.) Den Big Bang, das was uns Dr. Krall, Marc Friedrich, Dirk Müller etc. für die
    nächsten Monate voraussagen.
    Wobei ich persönlich eher der Meinung bin, dass es wie bei allen anderen Grosskrisen (1923, 1929, 2000, 2008) nicht in 4 Wochen durch sein wird , sondern der weg von Top zu Bottom schon mal ein Jahr dauern kann.

    2.) Das langsame Siechtum. Modell Japan 1990 bis heute.
    Ich glaube das ist das Modell, das die Regierungen und Notenbanken
    anstreben.

    Nur: wird es gelingen 1.) zu verhindern und Modell 2 umzusetzen ?

    Mich würde Eure Meinung/Einschätzung interessieren.

    Klar. Prognosen sind schwierig, besonders für die Zukunft.

    • @MeisterEder

      Ich glaube eher an das zweite Szenario. Begründung: Man möchte die Macht behalten. Beim ersten Szenario wird es verdammt schwierig die Kontrolle zu bewahren.

      Man muss ja nicht glauben, dass die Finanzeliten das Problem der Verschuldung nicht kennen. Da das Problem bekannt ist, wird man versuchen es zu managen.

      Fall eins tritt nur ein, wenn ein bisher unbekannte Ereignis eine Schieflage erzeugt, welches nicht schnell beseitigt und gemanaged werden kann, z.B. eine Naturkatastrophe, ein Anschlag, ein Krieg.

    • Dr. Frank Richter

      Ein sehr belesener Freund ist schon seit längerem der Meinung, dass der unweigerliche Knall mit allen Mitteln nach hinten verschoben werden soll.

      Das Geld gedruckt wird, als gäbe es kein morgen, zeigt doch das man dieses (System/Währung) längst abgeschrieben hat.

    • @MeisterEder
      Das Ziel der Mächtigen ist auf alle Fälle das Japan Szenario. Ob das mit der Struktur des Euros langfristig erreicht werden kann darf bezweifelt werden wie @Bachelor richtig analysiert hat.

      Was mich immer wieder wundert ist wie stark die Propaganda in Deutschland ist, wodurch die Deutschen jetzt sogar im Endeffekt die Schuldenvergemeinschaftung akzeptiert haben.
      Meine Prognose dahingehend ist deshalb dass als erstes die Niederlande aus dem Euro austreten werden.

      Was Ihre zwei Szenarien betrifft glaube ich dass es nicht so schnell zum Big Bang kommen wird wie Krall vorhersagt.
      Ich denke dass im Wirtschafts- und Finanzministerium ganze Abteilungen die Bücher von Krall analysieren um Workarounds zu finden. Darauf deuten zumindest die passgenauen Massnahmen (Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, Banken müssen faule Kredite nicht mehr abschreiben,…) vom März diesen Jahres hin. Damit können sie das System wahrscheinlich noch ein paar Jahre weiterbetreiben.
      Der Todesstoss für dieses System wird spätenstens kommen wenn die Baby Boomer in Massen in Rente gehen werden, also ab 2025.

    • @Meister Eder; HD Guten Morgen an alle.
      Ich vermute Japanvariante. Ein massive offensichtliche Hyperinflation und Crash der Währungen gem Var. 1 bedeutet Machtverlust der Regierenden. Diese Lehren haben die Regierungen schon aus der Weimarer Republik gezogen..Das wird nicht zugelassen. Die Auswirkung in den Sozial – und Rentensysteme wären systemrelevant. Aber wie bei jeder schlimmen Krankheit; je später du etwas dagegen tust, um so schlimmer wird es..
      Variante 2 kann eigentlich nur Vorstufe für Variante 1 sein . Vielleicht gibt
      es Donnerstags einmal Demos für eine gesunde Wirtschaft; der Freitag
      ist ja schon vergeben.

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  3. Den Goldpreis sehe ich, anders als Goldreporter, bis 2012 nicht höher als heute.
    2012 hatten wir vor 8 Jahren und da war der Goldpreis auch nicht höher.

  4. Bis zum Abschluß der US-Wahlen wird es vorerst keine „RALLY“ mehr an den Börsen/EM-Kursen mehr geben –

    die (private Jekyll-Island-) „US-Knotenbank“ wird den „Kochlöffel-Deckel“ über die Aktien-/Gold-Kurse -Töpfe werfen und „Stillhalten“ durchsetzen.

    Dieser Meinung kann ich mich anschließen:
    https://finanzmarktwelt.de/aktienmaerkte-bis-us-wahl-jede-rally-gedeckelt-marktgefluester-video-179789/

  5. Guten Tag zusammen und vielen Dank für die oft konstruktiven Beiträge !

    Meister Eder….
    Japan hat eine richtige Währung ,wohingegen der Euro nur ein Währungskorb ist.
    Es ist kaum anzunehmen ,dass Italien zusammen mit den anderen Südstaaten auf Dauer mit der aktuellen Schuldenlast leben kann.
    Obendrein hat sich die japanische Regierung hauptsächlich bei der eigenen Bevölkerung verschuldet. Schulden sind zwar Schulden aber es ist ein Unterschied wer der Gläubiger ist !

  6. Japan hat auch ein großes Auslandsvermögen durch seine Exportüberschüsse. Es ist auch ein Unterschied wenn nur ein Land sich hoch verschuldet, das eigentlich auch noch viel Vermögen besitzt. Die Geldmenge wuchs auch noch relativ moderat/stetig im Vergleich zur USA wo die Geldmengen explodieren.

    • Wolfgang Schneider

      @Dieter
      Japan hält aber 1,2 Bio. $ an US-Staatsschulden. Außerdem ist es am Rand des Pazifischen Feuerrings gelegen. Ein starkes Erdbeben, das den Großraum Tokio/Kyoto verwüstet, und das war’s. Der Amerikaner wird die Bonds nicht rückverflüssigen können, was ein Default-Ereignis darstellt, und dann setzt der Domino-Effekt ein, der uns mit runterzieht.

      • @WS
        Ja da gebe ich dir Recht. Deswegen sollte man aber nicht die 90er oder 2000er Jahre von Japan mit der heutigen Situation in der Welt vergleichen. Das ist für mich nicht richtig.

        • Wolfgang Schneider

          @Dieter
          In der Sache hast Du natürlich Recht. In Asien kommt noch die ständige Kriegsgefahr hinzu. Die Koreas, China-Taiwan, China-Indien, Indien-Pakistan – und einer zündelt ständig von außen.

  7. In den 70igern haben meine Eltern so etwa 30 KR im Monat verdient. Ich habe in Zeiten meiner Berufstätigkeit ungefähr 20 KR im Monat verdient. Heute liegen die Einkommen meiner 3 Kinder bei 2, 7 und 30 KR /Monat. Substanziell sind die Unterschiede während dieser 50 Jahre m.M. nach nicht gewesen. Es ist schon klug wenn man sich mindestens 2 Monatseinkommen jährlich zurücklegt und das zu erwartende Einkommen bei der Berufsauswahl eine Rolle spielt. Das sind die 2 Faktoren auf die ich selbst Einfluss nehmen kann. Ich mag mich da nicht auf andere kluge Köpfe verlassen.

  8. Wolfgang Schneider

    https://www.goldseiten.de/artikel/466725–Jim-Cramer~-Grosser-Fehler-kein-Gold-zu-besitzen.html
    Mal schauen, was die Konkorrenz (Goldseiten) so schreibt. Interview mit Jim Cramer, Zitat: „Es sei seiner Meinung nach sehr sehr wichtig, Gold zu besitzen, in welcher Form auch immer. Der jüngste Preisrücksetzer stellte laut Cramer einer hervorragende Kaufgelegenheit dar.“

  9. Ich bin der Meinung dass EM wichtig aber nicht alles sind.
    Es wird Einige (ge)geben (haben) die knausrig wirklich alles in EM beiseite sparen und ihr Vermögen dann den Kindern überlassen oder versteckt einem fremden Finder zu überlassen.

    Sinn und Zweck „zum eigenen Leben“ für mich darin verfehlt.
    Was spricht dagegen, mal schön essen zu gehen oder den 10 Jahre alten TV zu ersetzen. Oder einfach mal ein paar Tage eine kl Rundreise zu unternehmen, was Anderes anzuschauen.
    Immerhin leben und „profitieren“ wir alle von dem fortlaufenden Wirtschaftssystem.

    Nur so nebenbei..
    Lg copa

    • @copa
      Aber vielleicht gibt es Menschen, welche a) schon alles haben um glücklich zu sein oder b) EM als ihr Hobby haben und darin ihren Lebenszweck erkennen.
      Es gibt zum Glück verschiedene Geschmäcker und Meinungen, wie man sein Leben lebenwert gestaltet =)
      Im Übrigen ist der ursprüngliche Zweck des Lebens nur eine gegebene Niesche mit überschüssigem Energieinhalt auszufüllen, sich darin zu halten und weitere Energiequellen zu erschließen um das Überleben wahrscheinlicher zu machen. Leben ist somit nur die Umwandlung von zweckdienlicher höherer Energieform in eine niedere Energieform. Konsum nach dem aktuellen Wirtschaftssystem muss dafür nicht zwingend erforderlich sein ;-) Um das Überleben noch wahrscheinlicher zu machen, muss auch eine Anpassung durch Experimente (Fortpflanzung, Evolution, Krebs, Entsorgung von Ineffizentem) möglich sein oder man schafft es seine Energiequelle an seine Bedürnisse anzupassen. Die Menschheit versucht gerade das Zweite mit Sonnenenergie, übertreibt es aber in seiner ineffizienten Art…

  10. @copa
    SO IST ES !!!

    Die mit Abstand beste Investition ist die Investition in schöne Lebenserinnerungen.

    Wenn das erledigt ist und immer noch genug Cash übrig ist, dann in EM.

    Wenn ich hier ein Bild posten könnte, dann wäre es von heute Mittag: Blick auf den Comer See, im Vordergrund 2 Aperol Sprizz.

    Das Fläschchen Sancerre und die Dorade nehmen uns Christine, Angela und Oberwichtig-Söder schon mal nicht mehr weg.

    Prost !

    Ach ja: Marc Friedrich erzählt ja immer, dass Whisky eine gute Geldanlage wäre.
    Besonders dann, wenn man die Flaschen auch aufmacht !

    • @Meister Eder Voellig richtig, seine Lebenszeit mit schoene Stunden zu verbringen ist besonders jetzt das Beste was man machen kann.Von erarbeiteten Lohn bleiben unterm Strich eh nur 50% uebrig wenn ueberhaupt und daran nagt dann auch noch die Inflation.Von den schoenen Stunden in der Freizeit konnte man mir nicht eine Sekunde wegnehmen .Nur die Summe solcher Stunden macht aus einem Jahr wirklich ein Jahr.

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