Die ETF-Daten bleiben schwach: Beim größten Gold-ETF GLD sanken Bestände und Kapital erneut. Zwar fielen die Abflüsse geringer aus, doch Anleger bleiben vorsichtig.

Gold-ETF: Investoren greifen wieder zu
Der SPDR Gold Shares (GLD), der weltweit größte Gold-ETF, verzeichnete innerhalb der vergangenen fünf Handelstage erneut Mittelabflüsse. Die Bestände des Fonds sanken um 2,85 Tonnen auf 1.002,51 Tonnen. Gleichzeitig ergab sich nach unserer Berechnung ein Netto-Kapitalabfluss von 373,93 Millionen US-Dollar.
Damit setzte sich der Rückgang beim größten Gold-ETF fort, allerdings mit geringerer Dynamik als in der Vorwoche. Damals waren die GLD-Bestände noch um 7,99 Tonnen gefallen. Auch der Kapitalabfluss fiel deutlich höher aus.
Hintergrund: Der ETF-Mechanismus im Detail – Wie der Handel mit SPDR Gold Shares funktioniert
Seit Jahresbeginn deutliche Abflüsse
Seit Jahresbeginn sind die GLD-Bestände um 65,20 Tonnen zurückgegangen. Das entspricht einem Minus von 6,36 Prozent gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2025. Der Netto-Kapitalabfluss bei dem Gold-ETF beläuft sich in diesem Zeitraum auf 9,73 Milliarden US-Dollar.
Der Abstand zum früheren Bestandshoch bleibt damit groß. Das Allzeithoch des Fonds lag bei 1.351,54 Tonnen am 6. Dezember 2012.
Silber-ETF ebenfalls schwächer
Auch beim iShares Silver Trust (SLV) gingen die Bestände zurück. Gegenüber der Vorwoche sanken sie um 22,59 Tonnen auf 14.899,63 Tonnen. Das entspricht einem Minus von 0,15 Prozent. Der berechnete Kapitalfluss fiel mit 0,14 Millionen US-Dollar nahezu unverändert aus.
Seit Jahresbeginn bleibt die Bilanz beim größten Silber-ETF klar negativ. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2025 sind die Bestände um 1.521,92 Tonnen gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 9,39 Prozent. Der Netto-Kapitalabfluss seit Jahresbeginn beträgt 3,62 Milliarden US-Dollar.

Erholungstendenzen beim Goldpreis
Am Goldmarkt gab es zuletzt zwar wieder leichte Erholungstendenzen. Der Goldpreis konnte sich nach den vorherigen Verlusten zeitweise stabilisieren und erneut über die Marke von 4.100 US-Dollar steigen. Von einer belastbaren Trendwende kann aber noch keine Rede sein.
Denn die Lage bleibt labil. Charttechnisch ist der Markt nach der Korrektur weiter angeschlagen. Zudem sorgen die unsichere Lage im Nahen Osten, schwankende Ölpreise und die unklare Zinsperspektive weiterhin für Zurückhaltung bei institutionellen Anlegern.
Einordnung für den Goldmarkt
Die aktuellen ETF-Daten zeigen weiterhin Zurückhaltung. Zwar haben sich die Abflüsse beim GLD gegenüber der Vorwoche abgeschwächt. Dennoch ziehen Investoren dem größten Gold-ETF weiter Kapital ab. Das spricht dafür, dass viele Marktteilnehmer die jüngste Stabilisierung beim Goldpreis noch nicht als nachhaltige Trendwende werten.
Gleichzeitig bleibt die Stimmung nach der deutlichen Korrektur angeschlagen. Gerade das kann kurzfristige Gegenbewegungen begünstigen. Denn wenn viele Verkäufe bereits erfolgt sind, reichen mitunter kleinere positive Impulse aus, um neues Kaufinteresse auszulösen.
Für eine echte Entwarnung braucht es aber mehr: charttechnisch stabilere Signale, nachlassenden Zinsdruck und eine Beruhigung der geopolitischen Lage. Bis dahin bleibt der Goldmarkt anfällig für schnelle Richtungswechsel.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Und so meint auch ein Vermögesverwalter bei ntv
Wohin mit 25.000 Euro ?
„ Bei einer Anlage von 25.000 Euro sollten Anleger etwa 70 Prozent in Aktien investieren. (Foto: picture alliance / CHROMORANGE)“
Zur Risikostreuung 5% in Bitcoin und Gold und der Rest in Uran und Silber ( wegen der AI Rechenwerke).
Hmmm, viel Glück, ohne mich.
In der Vergangenheit wurden so aus 25.000 Euro mal auf die Schnelle 5.000. ( Man nennt das satter Gewinn,
Denn man hat dann ja 5.000 auf der hohen Kante.)
Dieser „Rat“ erinnert mich an ein überspitztes Beispiel aus den späten 2000ern. Anfang 2000 investiert Meier 5.000 € in die Telekom-Aktie, den Stern schlechthin. Sein Nachbar traut der Sache nicht, er will Sachwerte und kauft für 5000€ Bier, also etwa 370 Kästen à 20 Flaschen, packt sie in den Keller und trinkt seitdem täglich zwei Bier.
2003 fällt die Aktie und bis 2008 pendelt der Wert der gekauften Aktien bei 680€ bis 750€. Meier klagt es dem Nachbarn und der denkt sich: „Hmmm, wie sieht’s denn eigentlich mit meinem Investment aus?“ Im Keller stellt er fest, dass er in den 6 Jahren zwar knappe 4300 Flaschen getrunken hat, aber noch immer 3100 Flaschen da sind, genug für über 4 Jahre. Aber dann ist sein Vorrat weg, aufgebraucht. Und er fängt an zu lachen: Allein das Leergut seiner 370 Kästen Bier ist mehr, als der Wert der Aktien seins Nachbarn.
Wer kein Gold haben will, kann in was ganz ganz DOLLES investieren:
Staatsanleihen von Dummland.
Die gibt es dank permanenter Sondervermögen sehr sehr reichlich, nur kauft den Schrott kaum noch jemand mit Hirn.
Gestern ging wieder eine Auktion gehörig schief:
Vor erhofften 6 Milliarden haben sich nur für 3,9 Mrd. Deppen gefunden (möchte wissen, wieviel von dem Schrott an die EZB ging), auf 2,1 Milliarden ist Lars sitzen geblieben.
Wird natürlich schöngelogen: das habe man aufgehoben für spätere Verkäufe.
Schwachsinn: es gab NIEMANDEN, der das Zeug haben wollte.
Ob das bei der Politik besser wird ?
„Früher“ waren solche Auktionen mehrfach überzeichnet, da hätte es im Beispiel 20 bis 30 Milliarden Nachfrage für die 6 Mrd. gegeben und man hätte Zuteilen müssen..
Isch Over.
Aber so richtig.
https://www.youtube.com/watch?v=4DC_cDpEnIY
Familienvater
nur so ein Gedanke, ich frage mich, ob man genau dafür den Staatsfond bei der Rente einführt und ganz nebenbei landen da neben ein paar Aktien auch ein ganzer Berg eigener Staatsanleihen? Geschickt.
Das over isch seh ich noch nicht, aber es dauert nicht mehr lange.
@Familienvater
Richtig, der Rentenfonds ist genau als das gedacht: als Sondermülldeponie.
Staatsanleihen, Aktien von VW, Rheinmetall etc. und alles was sonst kein denkender Mensch freiwillig kaufen will.
Fritz und Uschi haben es ja ganz offen gesagt: die Ersparnisse der Bürger müssen mobilisiert werden.
Und wie geht das besser als über Zwangsabzocke ?
Mit „Isch Over“ meine ich nicht, daß es morgen knallt.
Ich sehe das eher so wie damals Anfang 1943 in Adolfs Reich.
Es war klar, da es zum unvermeidlichen Untergang kommen würde. Reine Mathematik.
Wenn die USA für jeden abgeschossenen Bomber zeitgleich 10 neue Maschinen bauen können, ist es nur eine brutale Kalkulation.
So sehe ich das Finanzsystem auch.
Wir sind mit extrem viel Betrug, dem klaren und offenen Bruch aller Verträge (non-Bail-out, keine Staatsanleihekäufe der EZB …) bis hier gekommen.
Sie kennen den Witz ja:
Springt einer aus dem 80. Stock eines Wolkenkratzers.
Als bei Etage 20 vorbeifliegt meint er: bisher ist es ja noch echt gut gegangen.
So ist es: es ist nur eine Zeitfrage.
Mit Metall unter einem schweizer Berg (oder sonstwo) kann man in aller Ruhe zugucken und abwarten.
Wenn man nicht bei VW etc. arbeitet.
Die hatten aber über 40 Jahre lang sehr sehr gute Löhne um auch was anzusparen.
Und haben zu 80 % auch ihren eigenen Untergang selbst gewählt. Immer wieder.
Also kein Mitleid nötig.
Für mich ein schwarzer Schwan par excellence. Das Vertrauen in Dummland und letztlich den Euro ist wohl bei den meisten endgültig weg.
Wieder bunte Zettel in Werthaltiges umwandeln ist nun die Devise. Egal wie hoch oder niedrig der Kurs ist.
Ich möchte auch nicht wissen wieviel die EZB aber auch FED schon an Schulden aufkauft. Amerikaner nennen das ja hübsch Quantitativ Easing. Früher sagte man Geld drucken