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Gold-ETF-Bestände steigen trotz fallendem Goldpreis
14. Mai 2012 Gold

HSBC-Vault in London: Hier werden laut Firmenangaben große Teile der SPDR-Goldbestände gelagert.

In der vergangenen Woche ist der Goldpreis um 3 Prozent gefallen. Die Bestände des weltweit größten Gold-ETFs haben dagegen leicht zugelegt.

Der weltweit größte Gold-ETF SPDR Gold Trust (GLD) meldet aktuell Bestände von 1,277,11 Tonnen Gold. Diese Goldmenge hält der Fonds offiziellen Angaben zufolge als Deckung seiner Anteilsscheine in Tresoren in London und New York. Gegenüber der Vorwoche stiegen die GLD-Bestände um 0,24 Prozent oder 3 Tonnen, während der Goldpreis etwas mehr als 3 Prozent einbüßte.

Traut man diesen Zahlen, so lässt sich sagen, dann der aktuelle Goldpreisrückgang nicht vom Abbau bedeutender Gold-Investments begleitet wird. Der SPDR Gold Trust ist bei US-Großinvestoren (Hedgefonds, Pensionsfonds) als Goldinvestment besonders beliebt.

Weiteren Zulauf gegen Goldpreis-Trend erfahren auch die Gold-ETFs in Indien. Im April sind die Zuflüsse laut der indischen Association of Mutual Funds um 3,4 Prozent gestiegen. Innerhalb eines Jahres floss 45 Prozent mehr Geld in indischen Gold-ETFs. Der Gesamtwert dieser Investments beträgt rund 120 Millionen US-Dollar. Das vergleichsweise mager gegenüber der Marktkapitalisierung des GLD in Höhe von 65 Milliarden US-Dollar.

Der weltweit größte Silber-ETF iShares Silver Trust (SLV) hat in den vergangenen Wochen dagegen kontinuierlich niedrigere Bestände gemeldet. In der vergangenen Woche verließen laut den offiziellen Zahlen auf der Internetseite des Anbieters erneut netto 72,45 Tonnen Silber die SLV-Vaults.

Goldreporter

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