Der größte Gold-ETF baut seine Bestände kräftig aus und zieht fast 2 Milliarden USD an. Der Goldpreis sucht nach der August-Rally einen neuen Boden.

Gold-ETF baut Bestände weiter aus
Beim größten Gold-ETF hat sich der Bestandsaufbau zuletzt deutlich beschleunigt. Der SPDR Gold Shares (GLD) meldet per 26. August 1.045,50 Tonnen Gold. Das sind 10,84 Tonnen mehr als vor einer Woche. Gleichzeitig flossen dem Fonds netto 1,97 Milliarden US-Dollar zu.
Das Wichtigste in Kürze
- Die GLD-Bestände sind sechs Wochen in Folge gestiegen, zuletzt um 10,84 Tonnen auf 1.045,50 Tonnen.
- Der Netto-Kapitalzufluss betrug innerhalb einer Woche 1,97 Milliarden US-Dollar.
- Auch der Silber-ETF SLV meldet steigende Bestände und Zuflüsse.
Seit Mitte Juli hat der GLD inzwischen 43,62 Tonnen Gold aufgenommen. Damals lag das Inventar noch bei 1.001,88 Tonnen. Damit hat sich der zuvor monatelange Bestandsrückgang spürbar umgekehrt.
GLD: Bestandsaufbau beschleunigt sich
Allein in der vergangenen Woche legte das Inventar um 1 Prozent zu. Noch wichtiger: Diesmal ging der Bestandsanstieg mit einem kräftigen Kapitalzufluss einher. Nach unserer Berechnung kamen netto 1,97 Milliarden US-Dollar hinzu.
Eine Woche zuvor hatte der Fonds bei weiter steigenden Beständen noch einen leichten Kapitalabfluss von 86,30 Millionen US-Dollar verzeichnet. Seit Mitte Juli wurden die GLD-Bestände um gut 4 Prozent aufgestockt. Zugleich haben die jüngsten Zuflüsse einen erheblichen Teil der hohen Kapitalabzüge aus dem ersten Halbjahr wieder ausgeglichen.
Hintergrund: Der ETF-Mechanismus im Detail – Wie der Handel mit SPDR Gold Shares funktioniert
Jahresbilanz deutlich verbessert
Ende 2025 hielt der GLD 1.070,56 Tonnen Gold. Aktuell fehlen gegenüber diesem Stand noch 25,07 Tonnen beziehungsweise 2,34 Prozent.
Auch beim Kapitalfluss hat sich das Minus stark reduziert. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Nettoabfluss noch auf rund 3,30 Milliarden US-Dollar. Ende Juli waren es noch etwa 8,8 Milliarden US-Dollar.
Das historische Bestandshoch bleibt allerdings weit entfernt. Am 6. Dezember 2012 hielt der Fonds 1.351,54 Tonnen Gold.
Silber-ETF ebenfalls fester
Auch beim iShares Silver Trust (SLV) gingen die Bestände zuletzt nach oben. Das Inventar stieg binnen einer Woche um 87,14 Tonnen auf 15.362,73 Tonnen. Das entspricht einem Zuwachs von 0,57 Prozent. Gleichzeitig flossen dem Fonds netto 193,89 Millionen US-Dollar zu.
Seit Jahresbeginn fehlen beim SLV noch 1.081,41 Tonnen beziehungsweise 6,58 Prozent. Der kumulierte Kapitalabfluss beträgt 2,72 Milliarden US-Dollar.

ETF-Nachfrage zieht mit Goldpreis an
Die GLD-Daten passen inzwischen besser zur Entwicklung am Goldmarkt. Im August legte der Goldpreis rund 14 Prozent zu und erreichte zuletzt wieder Kurse um 4.600 US-Dollar. Gleichzeitig baut der größte Gold-ETF seine Bestände seit mehreren Wochen aus.
Nach 14 Prozent Kursgewinn werden zwischenzeitlich Gewinne mitgenommen. Interessant ist, ob sich oberhalb der zuletzt überwundenen Widerstände ein neuer Boden bildet. Die ETF-Daten liefern dafür zumindest Rückenwind. Denn anders als noch im Frühsommer ziehen die GLD-Bestände inzwischen deutlich an. Hält diese Entwicklung an, wäre das ein weiteres Signal dafür, dass sich die Nachfrage am Goldmarkt wieder verbreitert.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Offenbar ist die Verunsicherung der Marktanleger doch grösser als gedacht, nur das Vertrauen ins Papier ist noch geblieben. So bei diesen nahezu ungedeckten ETFs, welche lediglich ein Versprechen darstellen und beim Bitcoin, welcher durch nichts als durch ein Versprechen gedeckt ist. Einer ominösen Community noch dazu übers Internet, welches von A bis Z in Händen des US Militärs liegt. Denn dafür wurde dieses ja geschaffen.
Letztendlich kann man daran glauben und vertrauen, ich tue es jedenfalls nicht. Der Brocken ist mir einfach zu heiss.
Und zuletzt noch das, was heruntergesoielt wird um bloss nicht die Märkte zu beunruhigen.
Ein Angriff Russlands auf die Nato, hier Litauen und seine
Suwałki-Lücke ( Vermute ich !).
https://www.n-tv.de/politik/Berichte-CIA-Chef-warnte-den-Kreml-vor-Angriff-auf-Nato-id31236923.html#google_vignette
Eine riesige Gefahr, welche vorsätzlich ausgeblendet wird.
Damit wäre die Nato dran, samt Polen.
@maruti
Gleich vorweg: Nichts ist ausgeschlossen und möglich ist alles, aber:
Warum sollte Russland die Nato angreifen?
Und vor Allem, wenn Putin das wollte, warum hat er es nicht längst schon getan?
Wartet er etwa darauf das wir zwischenzeitlich kriegstauglich sind? – Wohl kaum!
Und was möchte Russland mit Europa anfangen?
Etwa die nicht vorhandenen Bodenschätze einverleiben?
@Fritzthecat
Nein, das sicher nicht.
Aber er testet die Nato, wie weit die zusammenhält wenn es ans Eingemachte geht. Und er bindet Kapazitäten, also Waffen und Logistik, welche dann die Natoländer nicht mehr an die Unraine liefern.
Oder glauben Sie, dass dann Deutschland seine letzten Panzer und Patriot Raketen abliefert ? an die Ukraine.
Ich wiederhole mich, die Situation ist brandgefährlich. Der US CIA Chef reiste sicher nicht zum Kaffee und Kuchen in den Kremel, wie uns so manche Medien glaubhaft machen.
Der letzte eines solchen Besuches war 1 Woche bevor Putin in die Ukraine einmarschierte.
Wir haben jetzt maximal 1 Woche um unsere Einsatzfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Ich hoffe, Herr Merz und Herr Klingbeil, die können es. Denn auf die USA zu hoffen wäre die grösste Dummheit aller Zeiten.
Man setze schon mal den Helm auf, den richtigen diesmal. Den von Ulbrichts Witwe.
Falls einer nichts dami anfangen kann, hier zur info die Ulbrichts Witwe Gruppe:
https://www.ulbrichts.com/protection/produkte/
Einer der grössten Liferanten von Schutzhelmen für Militär und Sicherheitskräfte.
(Dieser hat nichts mit dem DDR Typen zu tun, es ist eine Namensgleiche ).
Vielleicht war in dem Riesenflieger auch das Geld des Iran? Das gab es schon einmal. Als Teil eines deals? Groß genug war die Boing.
@Fritz
Wirklich logisch agiert Russland doch schon lange nicht mehr. Kann mir keiner erzählen, dass es sich lohnt so viele junge Menschen durch den Fleischwolf zu drehen nur für ein paar Rohstoffe im Donbass. Rohstoffe, die Russland ohnehin mehr im Land hat als sie jemals abbauen können.
@Servus
Ja, das ist die grösste aller Fragen. Was will er (Putin) in der Ukraine ? Ein Abkommen über nicht Beitritt zur Nato und Neutralität hätte gereicht und das hätte er auch bekommen.
Möglich, dass die Ukraine ein Handelssbkommen mit der EU und auch Russland ein solches bekommen hätte.
Ich kann mir nur vorstellen, dass es ums Ego geht.
Macht, Dominanz,