Samstag,04.Dezember 2021
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Gold-ETF verzeichnet größten Kapitalzufluss seit Januar

Gold, ETF, SPDR Gold Shares (Foto: Goldreporter)
Die Goldbestände des SPDR Gold Shares (GLD) stiegen gegenüber Vorwoche um 14 Tonnen. Dabei profitierte der Goldpreis aber nur kurzzeitig (Foto: Goldreporter).

Innerhalb der vergangenen fünf Handelstage verzeichnete der größte Gold-ETF (GLD) Netto-Kapitalzuflüsse von 903 Millionen US-Dollar.

Gold-ETF

Der deutliche Goldpreis-Anstieg in der vergangenen Woche war begleitet vom stärksten Kapitalzufluss in den SPDR Gold Shares (GLD) seit Anfang Januar. Denn die Bestände des weltgrößten Gold-ETFs stiegen per 24.11.2021 gegenüber Vorwoche um 14,24 Tonnen. Das entsprach Netto-Investitionen von 903,33 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig verzeichnete der Fonds im Rahmen unserer Analyse die zweite Woche in Folge Netto-Zuflüsse.

Pro Anteilsschein muss der Betreiber dieses Fonds 1/10 Unze Gold physisch hinterlegen. Insgesamt werden nun GLD-Bestände von 991,11 Tonnen ausgewiesen. Damit entsprach die Lagermenge dem größten Volumen seit dem 22. September 2021.

Silber-ETF

Dagegen verringerte sich das Inventar des iShares Silver Trust (SLV) im Vorwochenvergleich um 30,22 Tonnen auf 17.021,74 Tonnen. Hierbei handelt es sich um den kapitalstärksten Silber-ETF. Offiziell ist für jede ausgegebene Aktie dieses Exchange Traded Funds eine Unze Silber eingelagert.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV

Goldpreis schwächer

Währenddessen notierte der Goldpreis am heutigen Donnerstagvormittag um 9 Uhr mit 1.793 US-Dollar pro Unze (FOREX). Das entsprach 1.598 Euro. Somit gab Gold gegenüber Vorwoche um 4 Prozent nach. Dagegen beträgt der Abschlag auf Euro-Basis lediglich 3 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Kurs des Edelmetalls etwas stabilisiert, nach dem starken Abverkauf zu Wochenbeginn. Die technischen Rahmenbedingungen haben wir in diesem Artikel skizziert: Goldpreis gefallen: Diese Marken sind nun wichtig!

Einordnung Gold-/Silber-ETFs

Vergangene Kursrallys bei den Edelmetallen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den Edelmetall-ETFs begleitet. Allerdings sind die ETF-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren.

Goldreporter

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