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Gold-Förderung in Südafrika geht langsam zu Ende

Peak Gold, Südafrika (Foto: Goldreporter)

„Peak Gold“: Der Förderhöhepunkt in Südafrika ist schon lange erreicht, obwohl noch große Reserven vermutet werden. Der Abbau ist aber teuer und auf dem aktuellen Goldpreis-Niveau immer weniger profitabel (Foto: Goldreporter)

Den neunzehnten Monat in Folge haben Minenbetriebe in Südafrika im Vorjahresvergleich weniger Gold aus der Erde geholt. Der Produktionsrückgang hat sich zuletzt wieder beschleunigt. Betriebe wandern ab.

Die Goldproduktion in Südafrika ist auch im vergangenen April deutlich gegenüber Vorjahr eingebrochen. Die Minen des Landes haben laut Statistics South Africa (Stats SA) 19,5 Prozent weniger Gold hervorgebracht. Es handelt sich mittlerweile um den neunzehnten Monat in Folge mit fallender Goldproduktion in dem ehemals größte Förderland der Welt. Zuletzt hat sich der Produktionsrückgang sogar wieder verstärkt. Im Vormonat hatte das Minus noch 18,3 Prozent betragen.

Der Gold-Anteil an der gesamten Minenproduktion war laut Stats SA um 2,7 Prozent rückläufig. Die Behörde nennt in ihren monatlichen Berichten keine absoluten Zahlen zu den Fördermengen. Auch die Produktion der Platinmetalle ist erneut gesunken – im April um 3,8 Prozent gegenüber Vorjahr.

Gold, Produktion, Südafrika

Minenproduktion in Südafrika: Entwicklung der Fördermengen einzelner Mineralien gegenüber Vorjahr in Prozent (Quelle: Stats SA)

Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes Bloomberg orientieren sich viele Minenbetriebe in der Region bereits um. Ghana hat im vergangenen Jahr erstmals mehr Gold gefördert als Südafrika (Goldreporter berichtete). Bergbauunternehmen wie AngloGold Ashanti und Gold Fields seien dabei, ihren Gold-Betrieb bereits in Länder zu verlagern, die günstigere Produktionsbedingungen böten. Der größte in Südafrika verbleibende Goldförderer Sibanye Gold habe unterdessen Tausende Stellen abgebaut und sich stärker um den Abbau von Platin-Metallen bemüht, heißt es in dem Bericht. Laut U.S. Geological Survey verfügt Südafrika aber nach Australien noch über die zweitgrößten Goldreserven. 6.000 Tonnen Gold sollen theoretisch noch abbaubar sein. Auf dem aktuellen Goldpreis-Niveau ist die Förderung aber immer weniger profitabel. In Südafrika muss mittlerweile bis zu 5.000 Meter in die Tiefe gebohrt werden, um an das begehrte Edelmetall zu kommen.

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Eingetragen von am 13. Jun. 2019. gespeichert unter Afrika, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

20 Kommentare für “Gold-Förderung in Südafrika geht langsam zu Ende”

  1. Wird die South African Mint demnächst für ihre Krügerrand-Versionen also nicht nur Silber importieren müssen, sondern auch Gold?
    Vielleicht wird der Gold-Krügerrand irgendwann mal eine Agenturprägung…

  2. Wo ist das Gold-Problem?

    In einer Bank auf Hawaii (siehe hier:) dümpeln im Keller ((vorzugsweise in den Schließfächern von „Karen Hudes“, ehemals Weltbank-Whistleblowerin) noch 170.000 Tonnen „wertloses @Toto/Yamashita-Gold“ herum – daraus könnte man doch so schöne Krügerrand-Münzen prägen.

  3. Ich erwarte morgen die Monsterdrückung nahe an das ukundatief.
    Ukunda ist weiterhin massiv short, wie er sagte, also müsste es Nachmittags klappen.
    Maples seid willkommen.
    Die Goldvorräte der Welt gehen zur Neige, das Angebot knapper, Bestellungen können nicht ausgeliefert werden oder dauern Wochen.
    Also muss es marktökonomisch noch mal richtig runter gehen.
    Die Enddrückung sozusagen.

    • @ Renegade

      Bitte nicht schreiben das ich massiv short bin….Bitte nachlesen !!!!
      Freitags massiv short gegangen und Montag supermächtig verkauft !!!!

      • @ukunda
        aha, entschuldigung.
        Aber Sie sind doch jetzt wieder massiv short. Morgen ist Freitag !
        Ich mein ja nur, meine Maples brauchen Unterstützung.
        Morgen Nachmittags wenigstens.So unter 1200, besser 1100 und ein starker Euro, das wärs.

  4. @ Renegade

    Werde es wieder vorher ankündigen wenn ich short gehe
    Zur Zeit bin ich nur in Wirecard long drinnen
    Allen noch einen schönen Abend

    • Wirecard habe ich leider zu früh abgestoßen und dadurch 5 Krügerrand verschenkt

      • @hugo
        Kommt beim short gehen eben vor.
        Squeeze, knock out, Verlust.

        • Nö, nix Verlust, nur weniger Gewinn.
          Ansich mag ich die ganze Zockerei ja nicht, aber irgendwo muß ich die Inflation ja etwas ausgleichen.

      • @Hugo
        Wirecard ist um 20 Euro gestiegen.
        1200 der Rand x 5 sind 6000 Euro
        geteilt durch 20 macht 300.
        Sie haben also 300 Wirecard Aktien gekauft.
        zu 130 das Stück.Fast 40.000 Euro dafür hingebuttert.
        Dafür hätten Sie 32 Rand bekommen.
        Und sagen Sie nun nicht, Sie hätten Wirecard am absoluten Tief gekauft.
        Das gibt es nämlich nicht.Und Steuern und Gebühren keine bezahlt. Das geht auch nicht.

  5. Für die Drück & CO KG wird es eh in den nächsten Jahren schwerer werden ,ausser in Russland und Australien sind in allen anderen Förderländern sinkende Zahlen zu erwarten oder schon da.

  6. Die Oz bei 1200 Euro lumpige 200 Euro unter Allzeithoch,ach wie gut daß ich mich nicht auf das sagenumwobene ukunda-Tief verlassen habe.Noch 6 oz und ich habe die nächste Zielstufe erreicht.Wer zu spät kommt den bestraft der EM-Kurs !

    • @ marerialist

      Sorry…Noch haben wir es nicht überstanden ….
      Erst ab 1600.- usd Wochenendschlußkurs kommt mein Tief nicht mehr !!!!
      Mahnend sollten die 80 Jahre sein….

      • @ukunda
        Für das Kartell ist eine Preisdrücken um 400 Dollar relativ einfach.
        Das benötigte Kapital druckt man sich.
        Dann würde der Preis bei 1200 Dollar stehen und ?
        Wie sieht es dann mit dem Tief aus, welches danach kommt ?

  7. @UKUNDA Wieso 80 Jahre vor 80 Jahren gab solche Breitbandversager wie heute unter den Politikern noch nicht. Die heutige Art der Superpfeifen ist erst seit ca.40 Jahren an Pfuschen.

    • er meint die 80 er Jahre. 1981.
      Damals waren die Schulden niedrig, der Goldpreis relativ hoch (800 Dollar) kam aber auf 500 zurück.
      Grund war eigentlich die Gefahr eines Atomkrieges ser Supermächte.
      Heute meint man, die Zinsen sollen schuld gewesen sein.
      In den USA wurden die über Nacht auf 20% angehoben.
      Heute unvorstellbar.
      Gut, wenn Trump die Zinsen jetzt auf 60% anhebt, geht Gold auf 1000 Dillar zurück. Das ist die Mahnung.

  8. @renegade Ok so gesehen sind die Verhaeltnisse aber auch nicht so grundlegend anders in den 80er achtete man noch so halbwegs darauf nur das zu verfressen was . halbwegs zeitnah auch erarbeitet wurde.Heutzutage wird heute das verfressen was unsere Kinder in 10 Jahren erst erarbeiten sollen.So etwas tun nur Kaputte.

  9. Gefährlich ists den Leu zu necken,schlimm ist auch ein hohler Zahn doch der grösste aller Schrecken ist der Donald in seinem Wahn.Solange der Donald in den verschiuldeten Staaten sein Smartphone schwingt braucht man sich um EM-Kurse keine Sorgen machen…..

  10. Goldpreis in Schweizer Franken hat heute den entscheidenden Wiederstand überwunden…!
    Ist ja auch nicht unerheblich;-)

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