Donnerstag,18.Juli 2024
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Gold hält 2.300 USD, Marktzinsen steigen

Der Preis für eine Feinunze Gold notierte zu Wochenbeginn weiter über 2.300 US-Dollar. Nun stehen einige potenziell marktbewegende Termine an.

Goldpreis

Am Dienstagvormittag um 11:30 Uhr kostete eine Feinunze Gold am Spotmarkt 2.329 US-Dollar. Das entsprach 2.173 Euro. Damit stiegen die Notierungen im gegenüber Vorwoche leicht an. Auf Dollar-Basis betrugt der Aufschlag 0,1 Prozent, in Euro gerechnet waren es 0,3 Prozent.

Gold, Goldpreis (Bild: Goldreporter)
Gold läuft seit Wochen seitwärts oberhalb von 2.300 US-Dollar. Bringen die anstehenden Termine neue Erkenntnisse in Sachen Zinspolitik? (Bild: Goldreporter)

Termine

Die kommenden Tage werden weiteren Einfluss auf die Zinserwartungen haben. Denn im Mittelpunkt der Berichtswoche stehen die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Und schon am Mittwochabend wird das Protokoll der letzten Fed-Sitzung veröffentlicht. Außerdem hält Fed-Präsident Jerome Powell am heutigen Dienstagnachmittag eine Rede im Rahmen des EZB-Forums in Portugal.

Marktzinsen

Derweil haben die Marktzinsen angezogen, auch mit den weiter gedämpften Erwartungen an mögliche Zinssenkungen in den USA. Denn US-Staatsanleihen rentierten am Dienstag mit 4,46 Prozent. In der Vorwoche waren es noch 4,25 Prozent. Noch stärker ist die Rendite für entsprechende deutsche Papiere gestiegen, mit 2,60 Prozent nach 2,40 Prozent vor einer Woche.

Zinsen, Anleihen, Renditen, USA, Deutschland

Renditen und Gold

Welchen Einfluss haben die Anleiherenditen auf den Goldpreis? Generell lässt sich sagen: Wenn Staatsanleihen mit guter Bonität höhere Zinsen bringen, dann steigt deren Attraktivität unter defensiv ausgerichteten institutionellen Investoren. Dagegen wirkt das zinslose Gold als Anlageform dann in normalen Zeiten für solche Kapitalverwalter weniger lohnenswert.

Auf solche Einflüsse reagieren auch automatisierte Handelssysteme. Allerdings sind die Anleiherenditen nur einer von vielen Aspekten, die eine Rolle bei der Entwicklung von Gold-Nachfrage und Goldpreis spielen. Wenn an den Kapitalmärkten sichere Häfen gesucht sind, steigen die Edelmetalle oft, während die Anleiherenditen sinken (steigende Anleihekurse).

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32 Kommentare

  1. Da sieht man wieder, dass das Finanzwesen der Welt in den USA stattfindet. All die Hate Speech und Baschings gegen den Dollar und die USA nur aus einer Quelle stammen. Aus der ständigen Looser Seite der linken Sozialisten.
    Und so schreibt sogar das bekannt linke Medium ntv und t- online:
    „Warum die US-Börse klar vorne liegt“
    Und versucht Erklärungen. Anstelle vor der eigenen Tür zu kehren. Man will eben nicht verstehen lernen, dass der US Bürger nichts vom Sozialismus hält. Weder von der Krankenversicherung, noch von der Zuwanderung noch von Sozialleistungen auf Kosten der Schaffenden.
    Und somit heisst der klare Verlierer: Europa, EU und allen voran das sozialistische Deutschland.
    Sogar Griechenland hat es kapiert, hat sich von Sozialismus abgewendet und liegt nun im Wirtschaftswachstum nicht nur durch die 6 Tage Woche ganz vorne.
    Die Wahlen in Europa zeigen, dass es die Bürger verstanden haben, die sog. Qualitäts Medien jedoch nicht. Ein Trauerspiel.
    Deshalb kann für Europäer es nur heissen: Flucht ins Gold, nach wie vor. EU und Euro befinden sich im Endspiel, mit den schlechtesten Spielern weltweit.

    • Was um himmelswillen soll gut sein an dem US Pleitestaat die eine astronomische Staatsverschuldung von $35 BILLIONEN (inkl privatschulden sind es rund $100 BILLIONEN) haben ,ein Haushaltsdefizit von über $2 BILLIONEN und Zinskosten von über $1 Billion das Land ist am absaufen . Und Privatisierungen (privare= berauben) ist genau das was den Westen in den Abgrund treibt wo die Konzerne und Bankster sich auf kosten der Allgemeinheit bereichern sowas kann niemand der bei Verstand gut finden .

      In Lybien unter Gaddafi war Strom ,Wasser ,Medizinische Versorgung ,Bildung ALLES KOSTENLOS ,es gab keine Zinsen auf Kredite usw und das Land hatte auch keine Auslandsschulden das zeigt wenn ein Staat für die interessen der Bevölkerung tätig ist dann gibts nichts besseres .Dieses Liybische Modell durfte natürlich nicht Schule machen deshalb wurde Gaddafi beseitigt .Hier im Westen ist genau das gegenteil der fall hier arbeiten die Politiker für die interessen der Konzerne und Banken während die Bevölkerungen für diese Politik bluten müssen . Das schlimmste Verbrechen ist das die Bankster einfach das Falschgeld ohne aufwand in wenigen minuten aus dem nichts erzeugen können und für diesen müll Zinsen verlangen und genau das treibt die Staaten und die Bürger in die Armut während sich die Bankster die taschen füllen .

      • @Blockbuster
        Die müssen verstehen, dass jemand nur Schulden machen kann, wenn es jemand anderen gibt, welcher ihm freiwillig sein Guthaben zur Verfügung stellt. Freiwillig und durchaus auch aus Eigennutz.
        Sie wären nicht verpflichtet, den USA Ihr Geld zu geben. Sie können es auch der Ukraine, Putin, Kim Jong Un oder Venezuela leihen.Oder dem deutschen Staat, der Türkei, oder wenigstens Palestina.:).
        Jedoch ist der Mensch bestrebt, sein Geld dem Stärkeren, Besseren zu geben. Oder wieso investiert einer in Rheinmetall, Nvidia, Amazon, Apple und nicht in Bayer oder der Commerzbank.?
        Oder banal gefragt, in Gold und nicht in Kohle ?

  2. Die Marktzinsen steigen wegen der astronomischen Verschuldung die immer weiter explodieren vor allem in dem US Pleitestaat während die Weltwirtschaft in den Abgrund fällt das wäre in einem freien Markt sehr positiv für Gold .

  3. Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Sozialismus und Krankenversicherung nicht. Was ist gegen ein gesundheitliches Solidaritätsprinzip einzuwenden? Ohne ein solches gäbe es eine hochwertige Gesundheitsversorgung nur noch für Reiche. Gerade in den USA kann man beobachten, wohin das führt, denn dort sind zig Millionen Menschen auf Medicaid angewiesen, weil sie sich keine Krankenversicherung leisten können.

    • @ballon D Or
      Eben. Eine Krankenversicherung mit hohem Anspruchsdenken muss man sich eben leisten können.
      Und stellen Sie sich vor, dafür muss man hart arbeiten.
      Und in der Schule hart lernen, damit man es zu etwas bringt.
      Oder denkt jemand, ein guter Schul/ und Studium Abschluss und danach eine gut bezahlte Stellung in einer leistungsorientierten Gesellschaft fällt vom Himmel ?
      Dafür muss man ackern, lieber Freund. Ackern !
      Und nicht die anderen ackern lassen und dann Forderungen stellen, nach allem umsonst.
      In diesem Lande hat und hatte jeder die Möglichkeit, gut betucht zu sein, wenn man nur den geistigen und körperlichen Hintern hochbekommt.

      • Mann, Mann. Sie werden mir immer unsymphatischer. Die meisten Reichen heute sind Erben und wer so einen Unsinn erzählt man würde reich durch harte Arbeit hat echt keine Ahnung. Reich wird man durch Ausbeutung und Beziehungen ,aber nicht durch Arbeit.
        Guten Tag.

        • das ist falsch. Sie sagwn durch Arbeit kann man nicht reich werden. Absolut falsch. Gegenbeispiele gibt es zu hauf. Eine Kumpel hat nach dem Jura Studium einen Job in einer Kanzlei ergattern. Arbeit bis zum Umfallen, 60 std woche iat die Regel, aber er verdient sehr gutes Geld, also Richtung 200000 aufwärts. und das wird sich noch steigern. wen beutet er aus? klar vom eierschaukeln im dschungl wird man eher nicht reich..

          • Wir beuten in einem kapitalistischen System automatisch andere aus, egal ob man jetzt reich oder „nur“ untere Mittelschicht ist …
            Wie vor vielen Jahren Volker Pispers sagte: Wer für 9 Euro zum Ballermann fliegt, sollte sich bewußt sein, dass es jmd. gibt, der für 1 Euro pro Stunde die Flughafenklos putzt … – und jetzt … Transferleistung :)
            Die kapitalistische Mär vom Tellerwäscher zum Millionär funktioniert nur für einen geringen Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung und ist desweiteren nur die Karotte für den Esel, der es halt nicht schafft, aber dafür weiter von den noch Reicheren ausgebeutet wird ( Stichwort Human Ressources).
            Auch die Diskussion, ob nun Sozialismus oder Kapitalismus die bessere Wahl ist, ist obsolet, da letztendlich die Herrschenden, die Oligarchen (im original griechischen Wortsinn), in den jeweiligen Systemen das Sagen haben.
            Aber diese Diskussionen sind auch im Sinne einiger weniger: divide et impera …
            PS: Nur meine Meinung, aber wer 60 Std. die Woche arbeitet, beutet sich auch selber aus …

        • @Dschungelgold
          Widerspruch !
          Wohlhabend wird man durch Bildung, Fleiß und Sparsamkeit.
          Wir sind das Vorzeigebeispiel: 2 Kinder aus sehr sehr bescheidenen Arbeiterfamilien (München direkt hinter dem Schlot der BMW-Fabrik, Frankfurt-Sachsenhausen).
          BaFöG plus permanente Nebenjobs zur Finanzierung des Studiums.
          Ehrgeiz+ mehr als die 35-Stunden Woche (ehrlich: eher 2 x 35 Stunden je Woche).
          Freiwilliger kluger „Verzicht“ auf Konsum-Schwachsinn.

          Ergebnis: wir KÖNNTEN uns eine Cayenne in die Garage stellen, sogar für jeden Wochentag einen in einer anderen Farbe, aber wir fahren unkaputtbare alte Japaner.
          Ich schreib das hier von einen 5 Jahre alten Aldi-PC (Medion).
          Das Geld geht in Lebensqualität + Vorsorge.

          Mich kotz.. diese Neidgesellschaft an: die Leute sind zu faul für ein hartes Studium oder einen guten Job im Handwerk , wollen eine Work-Life-Balance mit 80 % Freizeit, schmeissen ihr Geld für 3 x neue Markenklamotten p.a. und ein neues I-Phone etc. pro Jahr raus und wundern sich dann, daß sie auf keinen grünen Zweig kommen.

          Nebenbemerkung: es gibt eine Reihe von Jobs im Land, die besch…. ungerecht bezahlt sind (Krankenschwestern, Altenpfleger……) .
          Das wäre eine Aufgabe für Gewerkschaften und eine „Arbeiterpartei“, wenn es sowas noch gäbe.

          • @Meister Eder Ich sehe das so ähnlich wie Sie. Mann sollte sein Geld nicht für unnötigen und überteuerten Konsum ausgeben (Apple steht bei mir neben Tesla an erster Stelle). Man muss auch nicht alles haben, was einem die Werbung vorgaukelt. Neid ist immer die höchste Form der Anerkennung und das finde ich nicht gut. Ich habe von der Picke auf einen Beruf gelernt, dann studiert und gut Geld verdient. Die ersten zwei Jahrzehnte in der Arbeitswelt waren hart. Aber ohne Fleiß, kein Preis. Meine Familie und ich könnten uns viel mehr Konsumgüter leisten. Aber wozu? Ich empfinde es als Privileg und Luxus selbst entscheiden zu können was ich tun und lassen möchte und nicht auf jedes „gehypte“ Produkt anzuspringen und kaufen zu müssen. Aber zum Glück leben wir (noch) in einem Land, in dem das jeder für sich selbst entscheiden kann. Leider driften wir immer weiter dahingehend ab, dass der Staat mir sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Meine Frau und ich haben noch ein paar Jahr im besten Deutschland aller Zeiten vor uns und dann wollen wir mit unserer Tochter hier weg. Mal sehen, ob es klappt.

          • @Meister Eder
            100% einverstanden. Passt auch auf meine Vita, kamen noch Geduld und Glück bei mir dazu.

    • Ballon Dor:
      Als Selbständiger bin ich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert. Die Beiträge sind einkommensabhängig, ich zahle quasi den Arbeitgeber- und den Arbeitnehmeranteil. Des Weiteren werden meine Mieteinnahmen bei der Beitragshöhe berücksichtigt. Jeden Monat muss ich mich strecken, damit ich die Beiträge zahlen kann. In 2023 gab es übrigens d r e i Erhöhungen.
      Meine Ansprüche entsprechen genau denjenigen, die ein Versicherter bekommt, der rein gar nichts tut und voll alimentiert wird. Frage: Wenn das nicht (schädlicher) Sozialismus ist, was ist denn dann Sozialismus?

  4. @ Maruti Bezüglich der USA ist das alles richtig so.Nur mit dem sozialistische Deutschland kann ich mich nicht so. recht anfreunden.In der DDR war es erst mal grundsätzlich so ,dass jeder der essen wollte auch arbeiten musste.Mit den Steuergeldern wurde auch weit vernünftiger umgegangen als heute.Für die sogenannte Verteidigung wurden so knapp 20 Mrd.Ostmark ausgegeben und damit immerhin 100000 Mann unterhalten.Die 20 Mrd. reichen heute bei der Wehr nicht mal für den Munitionsbedarf eines Jahres.Diese Ampelrepublik kommt mir eher vor wie ein Pipi Langstrumpf ich mir die Welt als Schlaraffenland auf Pump mit nach uns die Sintflut -Perspektive.

    • @Materialist
      Sagte schon der Sozialist Lenin.
      Wer nicht viel arbeitet, braucht auch nicht so viel Essen.
      Das ist der reine Sozialismus.
      Wer nicht genug arbeitet, bekommt nichts.
      Das war und ist auch richtig so.

    • @Materialist
      Ich denke schon, dass das es Maruti ganz gut beschrieben hat. In der Ex DDR mußte zwar jeder ein Beschäftigungsverhältnis nachweisen. Die Betriebe waren vollgestopft mit Sport-, Partei-, Zivielverteidigungs-,
      DSF Funktionären usw, die nicht wussten, was Arbeit ist. Insoweit hat man sich heute diesen Schritt erspart und gibt den vielen Menschen die nicht arbeiten wollen das Geld eben ohne Umwege. Ist auf jeden Fall transparenter. Übrigens standen Militärausgaben und Renten schon damals im eklatanten Missverhältnis.

  5. @ Maruti Die Position der USA wird dann Ende dieses Jahres noch wesentlich gestärkt,wenn dort wieder ein Präsident am Werk ist welcher sich um sein eigenes Land Gedanken macht und nicht um Länder die hunnderttausend Kilometer von Deutschland entfernt sind.

  6. @Maruti
    2009 bekam man für einen Euro noch 1,50 USD, heute so um die 1,07.
    Wertverlust ca. – 30 % zum USD
    Gold lag damals bei rd. 700 Euro , heute…..
    Papier verbrennt.

  7. @ Goldhase Es ist sicher so ,dass die Effektivitä der Arbeit in den VEB nicht übermässig hoch war..Habe mir selber während Arbeitszeit einen PKW Anhänger gebaut und bin Eis essen gefahren mit LKW.Die DSF untionäre waren ja keine hauptamtlichen Funktionäre da gab es auch nicht so viele wie bei der Partei.Das Problem war dass sich keiner irgendwie ein Bein ausgerissen hat.Dadurch war die Arbeit im Osten aber auch völlig stressfrei.Ganz im Gegensatz zu heute wo die Leute auf Arbeit kaputtgespielt werden während die Anderen zu hause verfetten und verdummen.Der Aufbau einer Faultierfarm auf Basis von Schulden ist meiner Meinung nach mindestens genau so krank wie. das DDR System.

    • @Materialist
      ich sehe keine Unterschiede zwischen uns . Und das Wort Funktionäre: Es war der falsche Terminus. Betrieblich angestellte Nichtstuer wäre richtiger gewesen. Ich war Leiter eines Heizkraftwerkes in einem großen Betrieb und hatte immer den Eindruck, daß tatsächlich nur 30 % an der Warenproduktion arbeiten, 30 % notwendige Hilfsleistungen dafür erbringen und der Rest naja, Schwamm drüber. Ihrem letzten Satz kann ich nur zustimmen.

  8. Ähm,
    Was Maruti meinte, es gibt nichts umsonst auf dieser Welt.
    Nicht in der Natur und auch nicht im Universum.
    Es ist völlig abartig und krank, man könnte auch sagen, extrem asozial, an leistungslosen Unterhalt auch nur zu denken. Egal in welcher Form, auch wenn es nur eine Krankenversicherung, Wohngeld oder Bürgegeld ist.
    Ich halte eine Inanspruchnahme solcher für Diebstahl an der Gemeinschaft.

    • reiner Diebstahl ist es Steuergelder einzukassieren und diese in alle Welt zu verschleudern und mit deiner kranken Vorstellung würde es zu mehr Armut und Kriminalität führen .

  9. Genau Steuern sind eine erlaubte Art von Raub
    Fast alles wird subventioniert oder manipuliert ,
    bestraft werden die fleissigen und ehrbaren ,
    Gold ist ein Versuch der Entwertung zu entkommen , mehr nicht denn wo die Reise
    hin geht weiß niemand hier unten .
    Sie können mit uns alles machen Goldsteuer ,Gold regulieren , Ankauf verbieten usw.
    Glück Mut und Durchhaltevermögen können zum Ziel führen
    Freiheit

  10. Soylent Green:
    Als Ausbeuter würde ich jemanden definieren, der durch die Arbeit anderer Menschen Einnahmen erzielt. Der Fabrikbesitzer nimmt Arbeitskraft, aber er gibt Lohn und damit Brot. Der Nichtstuer nimmt nur von anderen, aber er gibt nichts zurück. Das Weltbild vom Kapitalisten als Ausbeuter ist übernommen und nicht mehr haltbar. Ausbeuter ist das staatliche Wohlfahrtssystem, das den Fleißigen ausnimmt und den Nichtstuer honoriert. Das Problem dabei ist der Erkenntnishorizont der Sozialisten, die ihr schädliches System durch eine ständige zunehmende Ausbeutung des Arbeiters zugunsten der Leistungsverweigerer immer toxischer werden lassen. Sozialismus funktioniert nicht, er hat noch nie funktioniert und er wird auch niemals funktionieren.

    • @RACEW
      Bestes Zitat hierzu von Margaret Thatcher:
      Das Problem des Sozialismus ist, daß einen relativ schnell das Geld anderer Leute ausgeht.

      Sieht man schön in Debilistan: wir haben bei 84 Mio. Bewohnern noch 15 Mio. „Nettoeinzahler“, das sind die, denen mehr abgenommen wird, als sie wieder rausbekommen.
      Mind. 250.000 davon reicht es jedes Jahr so, daß sie das Land verlassen.
      Unsere Kids und ihre Partner (alles gute und eigentlich in Debilistan verdammt nötige Jobs) sind weg, auf immer. Incl. der Steuerzahlungen, jährlich 6-stellig. Und die Wertschöpfung ist auch weg, incl aller Folgeeffekte wie Konsum, Wohnen etc..

      Mind. die doppelte Zahl geht still und leise in die innere Kündigung.
      Passendes Zitat: der letzte sächsische König, Friedrich August, hat bei seiner Abdankung 1918 ganz prägnant gesagt: Nu da machd doch eiern Dregg aleene !
      Seinen Beispiel folgen viele Leistungsträger.

      Das ist das beste Musterbeispiel, wie man ein Land ruiniert.
      Und das ist das Land, von dem der ganze Rest in Europa via Brüssel und die EZB lebt und die Bonität des Euros aufbaut.
      Was hat dieses bunte Papier denn noch für eine Zukunft ?

      • @Meister Eder Dieses bunte Papier hat seit der Einführung ca. 80 bis 90 Prozent abgewertet. D. h., die Kaufkraft nähert sich irgendwann asymptotisch dem Nullpunkt und wir nur noch durch Tricks am Leben gehalten. Und, in der Tat, wenn Deutschland als Nettozahler ausfällt, ist das das Ende der EU. Manchmal kann es schneller gehen als man meint. Von daher, rette sich wer kann.

        • @Snowflake
          Schönes Beispiel: Baden-Württemberg:
          Jahrzehntelang gab es in der BRD den Wettbewerb zwischen Bayern und BW, wer die Nr. 1 in Wirtschaftskraft ist.
          Nach 8 Jahren Grün ist BW nun auf Platz 6, starke Tendenz zum weiteren Abstieg.
          Grün wirkt.
          Goldpreis zur Euroeinführung Januar 2002: 308 Euro, heute: 2.183
          Macht rd. 700 % Performance für Gold.
          Oder minus 86 % für den Papierschrott.

          UND: der harte Teil der Geschichte fängt gerade erst an (Schuldenberge, Deindustrialisierung…..).

          Wenn IM Angelas Wort von „alternativlos“ irgendwo richtig wäre: dann bei Papier weg und Metall rein.

          • @ Meister Eder Als geschichtsinteressierter Techniker habe ich mich immer sehr für alte Betriebe,wie zum Beispiel Silber‘ und Goldbergwerke einschliessl.Weiterverarbeitung interessiert.Ich könte fast aus dem Stegreif 10 jahrhunderealte Betriebe auflisten die den 30 jährigen Krieg und 2 Weltkriege,nicht aber 4 Jahre Ampel überstanden haben.Eisengiessereien,Papiermühlen,Glaswerke,Porzelanfabriken (die gab es erst nach dem 30 jährigenKrieg)

  11. „Als Ausbeuter würde ich jemanden definieren, der durch die Arbeit anderer Menschen Einnahmen erzielt.“

    Was glaubst Du machen die Bankster und riesigen Kapitalverwalter sie bereichern sich auf kosten der Allgemeinheit und es geht um Summen dagegen sind die mickrigen Sozialleistungen nicht mal ein Trinkgeld wert . Schon komisch über diejenigen die sowieso nichts haben wird immer gejammert während diejenigen die wie Heuschrecken ganze Länder aussaugen und für das Elend erst verantwortlich sind man kein Wort verliert . Bitte nicht falsch verstehen ich hab noch nie Sozialleistungen in Anspruch genommen und trotzdem bin ich dafür das man die Hilfsbedürftigen unterstützen sollte außerdem bin ich dafür das Grundrechte wie Wasser ,Strom , Medizinische Versorgung und Bildung kostenlos zur Verfügung stehen sollte und das wäre in einem gerechten System gar kein Problem .Man kommt nicht als Sklave auf die Welt und der Sinn des Lebens ist es mit sicherheit nicht bis zum Ableben das Hamsterrad zu drehen .

    • Blockbuster:
      Das deutsche BIP belief sich in 2022 auf 3.876,81 Mrd. Euro, währenddessen sich die sozialen Leistungen in diesem Jahr auf 1.178,50 Mrd. Euro summierten. Mit anderen Worten: etwa jeder dritte Euro, der in Deutschland erwirtschaftet wird, wird für soziale Zwecke verwendet. Diese Gelder fallen aus der Wertschöpfungskette raus.
      Demgegenüber wird eine Politik verfolgt, die der heimischen Wirtschaft schwere Schäden zufügt und die ein sinkendes BIP und sinkende Steuereinnahmen erwarten lässt. Dennoch geht es der Politik darum, die Sozialleistungen stetig zu erhöhen, um den Wähler bei der Stange zu halten. Vom Weltsozialamt Deutschland, dass überall, nur nicht im eigenen Land investiert, will ich gar nicht erst anfangen. Diese Politik kann und wird nicht funktionieren. Die notwendige Kehrtwende um 180 Grad ist von der Politik nicht zu erwarten und wird vom Wähler scheinbar nicht für nötig erachtet. Fazit: Wir ignorieren die Realität und bewegen uns mit zunehmender Geschwindigkeit in Richtung Wand. Es bleibt zwangsläufig nur die Möglichkeit, diejenigen immer mehr zur Kasse zu bitten, bei denen noch etwas zu holen ist. So wird das Problem zeitlich nach hinten geschoben und die Fallhöhe steigert sich ständig. Wer zu den Menschen gehört, die die mickrigen Sozialleistungen zu bezahlen haben, der sollte sich dieses Problems bewusst werden. Und er sollte Vorsorge betreiben, denn dieses Problem wird unsere Gesellschaft zunehmend belasten und beschädigen. Wer schlau ist, der nimmt sein Geld sukzessive aus diesem System raus, um es in werthaltigen Dingen unterzubringen.

    • @Blockbuster
      Ich glaube, da ist was falsch rübergekommen.
      Es geht nicht darum, dass man andere in einer auch selbst verschuldeten Notlage nicht unterstützen sollte.
      Mit diversen angemessenen Leistungen.
      Es geht vielmehr um das Anspruchsdenken, solche zu bekommen und nicht mal „danke“ dafür sagen zu müssen.
      Im Gegenteil, noch zu meckern, dass einem eigentlich noch mehr zustehen müsste und dass die „ perversen Reichen“ die Kohle rausrücken müssen.
      Doch keine Bange, all das wird sich nun sehr schnell ändern, in diesem Lande.

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