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Gold-Handel: Auch Banken trennen sich von „Papiergold“

Im Handel mit Gold-Futures haben sich in den USA zuletzt auch einige der großen Banken aus ihren Positionen verabschiedet. Das zeigt ein aktueller Aufsichtsbericht. 

Banken und Gold

Die US-Börsenaufsicht CFTC hat am Freitag den aktuellen monatlichen Bank Participation Report (BPR) veröffentlicht. Er enthält Angaben zu den Gold-Positionen der an der US-Warenterminbörse COMEX agierenden Banken (US-Banken und Nicht-US-Banken). Die Daten zeigen, dass auch die Zahl der mit Gold-Futures handelnden Banken zuletzt gesunken ist. In unserem Beitrag vom Samstag haben wir bereits in einem Artikel über eine Flucht aus Papier-Gold berichtet.

Ich will dich auf den Rückendrehen,

Laut den aktuellen BPR-Daten waren per 7. April 2020 insgesamt nur noch 32 Banken im Handel mit Gold-Futures engagiert. Im Vormonat waren es noch 38 Institute. Die Zahl der US-Banken hat sich von fünf auf vier reduziert. Dabei ist die Netto-Short-Position aller Banken gegenüber Vormonat um 19 Prozent gesunken auf 175.124 Kontrakte. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2019. Die vier verbliebenen US-Banken reduzierten ihre Netto-Verkäufe sogar um 27 Prozent (auf 78.985 Kontrakte).

Hintergrund

Die Banken nehmen in der Funktion als „Market Maker“ in einer Vielzahl von Futures-Verträgen am Terminmarkt die Gegenposition zu anderen kommerziellen und vor allem spekulativen Händlern ein. Sie handeln aber auch auf eigene Kasse. Von dem in Form von Futures zum Verkauf angebotenen Gold wird aber in der Regel nichts physisch geliefert. Die Verträge werden zum Fälligkeitstermin zu großen Teilen in bar ausgeglichen. Es wird also dem gehandelt, was man landläufig als Papier-Gold bezeichnet. Ein hoher Goldpreis steht somit nicht auf der Wunschliste der Großbanken.

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Eingetragen von am 12. Apr. 2020. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

27 Kommentare für “Gold-Handel: Auch Banken trennen sich von „Papiergold“”

  1. Papier ist Papier und wertlos was juckt mich so ein Bericht! Sachwerte zählen jetzt solange der Euro noch besteht wird jeglicher Euro in Sachwerte gewandelt und nur nötige Rechnungen damit bezahlt. Anlegen oder gar Sparen mit Euros schon lange nicht mehr! Mögen die Sachwerte mit Euch sein! Frohe Ostern!

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  3. @fs
    In was für Sachwerte investierst du denn wenn ich fragen darf? Schöne Ostern

  4. Wolfgang Schneider

    https://finanzmarktwelt.de/goldpreis-warum-das-edelmetall-fuer-den-dollar-so-gefaehrlich-ist-163810/
    Muß wohl an Ostern liegen. Daß die MMM mal mit der Wahrheit rüberkommen.

  5. Ausgerechnet zum Ostersonntag ein Abgesang auf das US-amerikanische Imperium.

    Harvard-Prof. Cornel West prophezeit die „imperiale Kernschmelze“ der USA: Die goldene Ära des Neoliberalismus, des globalen dollarbasierten Finanzkapitalismus, der Wallstreet und seiner Wirtschaftseliten, der Herrschaft des militärisch-industriellen Komplexes unterliege einer epochalen „Transformation“.

    Als gratis Giveaway: Seine kongeniale Abrechnung mit Obama.

    https://www.dasmili.eu/art/prof-cornel-west-die-usa-ist-keine-demokratie-sondern-ein-imperium/

    Die Pandemie als Katalysator – „Brandbeschleuniger“ – des Niedergangs, während China das Machtvakuum ohne zu zögern für sich nutzen wird.

    Claro, eine Visualisierung der geopolitischen Verschiebung zugunsten Chinas habe ich auch parat:

    https://www.visualcapitalist.com/china-u-s-worlds-trading-partner/

  6. Helmut Josef Weber

    Wie absurd das Geldsystem ist, sobald es sich um bunte Zettel dabei handelt, kann man daran erkennen, dass es Situationen gibt, in denen man weniger zurückzahlen muss, als man geliehen hat.
    Wer würde Gold verleihen, wenn er wüsste, er wird garantiert hinterher weniger zurück erhalten?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    • @HJW

      Das ist nicht absurd sondern liegt daran, dass die Masse nicht versteht, wie die Banken einen Kredit wirklich ausgleichen. Das geht natürlich nur in einem rein fiktiven System, nämlich dem Papiergeldsystem. Hinter den vielen fiktiven Dollars und Euros ist nämlich etwas versteckt, was die Banken in Anspruch nehmen können und auch tun: Das Kollateral. Die verbriefte, und damit ins Reich der Fiktionen transferierte, Arbeitskraft der Menschen.

      Wir sind uns einig, dass es nur eine Kraft auf Erden gibt, welche echte Werte erschaffen kann. Und das ist die menschliche Arbeitskraft. Substanzielle Arbeit, also von Menschen erschaffene Werte, wird durch die Transformation in Geld in die Fiktion verschoben. Und da kann man tun und machen was man will. Man kann die Arbeitskraft einer Krankenschwester in der Fiktion mit dem Wert 2.300 €/Monat festlegen und die Arbeitskraft eines CEO mit 2.300.000 €/Monat festlegen oder auch noch mehr. Da gibt es nach oben keine Grenzen.

      In dem Moment, wo die in die Fiktion ausgelagerte und dort bewertete Arbeitskraft wieder in die Substanz zurückverwandelt wird, sprich: beim Einkaufen von substanziellen Werten, wird der ungeheure Profit (leistungsloses Einkommen), welcher durch die wechselseitige Transformation erschaffen wird, besonders deutlich:

      Die Krankenschwester, welche einen systemrelevanten Beruf ausübt, kann sich glücklich schätzen, wenn sie am Monatsende noch 150 € auf die hohe Kante legen kann. Der CEO, welcher oftmals von den Mitarbeitern bei seinen vielen Reisen in keinster Weise vermisst wird, muss sich Gedanken machen, ob er lieber eine neue Yacht kaufen oder der Geliebten ein Diamantencollier schenken will.

      In einer reinen Tauschgesellschaft ist so eine Verzerrung nicht möglich.

      • Sebastian der Erste

        @Christof777, die Krankenschwester übt in diesemSystem keinen relevanten Beruf aus ! Ganz sicher auch nicht die Verkäuferin, Handwerker, Arbeiter. Wäre dem so,so hätte jeder eine Einladung zum Bilderbergerfest erhalten, oder? Diese jetzige Verblödung von Gemeinsamkeit, Zusammenhalt(Promis jubelieren dies im TV) erinnert mich ehe an Propaganda zum monetären Endsieg. Der Manager/Politiker ist soweit systemrelevant, da er als Schäfer seine Herde gut bewacht(nicht beschützt) und so halt die besten Bedingungen für einen systemkonformen Ablauf ermöglichen . Ist alles nur eine Sache der Betrachtungsweise!

      • @Christoff

        Bin überrascht, solch revolutionäres Gedankengut, hätte ich dir gar nicht zugetraut. Wahrscheinlich unbewusst, hast Du hier Ein Statement zugunsten der Arbeitswerttheorie eines gewissen Karl Marx ( welche in Ihren Ursprüngen auf Aristoteles, Adam Smith und David Ricardo zurück geht ) abgegeben.

        Marx war allerdings der erste der den Widerspruch sah, dass der einzelne Unternehmer im Rahmen der Konkurrenz bemüht sein muss, seine Lohnkosten zu senken bzw. Arbeitsplätze abzubauen, andererseits die menschliche Arbeitskraft – im Gegensatz zu Maschinen, Automaten usw. die keine Werte schöpfen können – der einzige Wetschöpfungsfaktor wäre.
        Die Quelle des Mehrwerts d.h. die menschliche Arbeitskraft, trocknet in der historischen Tendenz quasi auf, bzw. wird durch arbeitsarme Technologien ersetzt.

        Die die private Aneignung des gesellschaftlich erzeugsten Mehrwerts, der Sinn und Zweck kapitalistischen Veranstaltung ist, diese aber wie gezeigt entschwinden, kommt diese zum Stehen, erreicht Sie Ihre absolute historische Schranke, an der es kapitalistisch nicht mehr weiter geht.
        Eine reale volkswirtschaftliche Wertschöpfung gibt es dann auch bereits seit ungefähr 1970 nicht mehr. Weshalb Nixon 1971 den Goldstandard abgeschafft hat.Seitdem existiert Wertschöpfung ( soweit überhaupt vorhanden ) nur noch auf Kreditkarte. ( Jeremy Rifkin )

        Was aber ist der Kredit Anders als der Zugriff auf Werte die in einer imaginären Zukunft ja erst erarbeitet werden müssen. Wenns aber im Dieseits mit der Wertschöpfung bereits Essig ist, sieht es mit der Zukunft ergo der Rückzahlung der Kredite wahrhaftig nicht gut aus. Die etablierte Volkswirtschaftsleere, rezipiert diese auf Marx beruhenden Erkenntnisse bis auf wenige Ausnahmen ( z.B. Hans Werner Sinn ) erst gar nicht. Es wird behauptet wenn man dieses oder jenes Schräubchen ( z.B. Steuersenkung, Sozialabbau ) im kapitalistischen Getriebe drehen würde, wäre alles wieder in Butter. Fur solchen oder ähnlichen Schmozens ( z.B. Poor Ökonomics ) werden – man glaubt es kaum – gewissen Illusionisten sogar noch Nobelpreise hinterher geschmissen.

        Dies ist in wenigen Worten die Ursache des ganzen Desasters, der sich vor unser aller Augen abspielt. Während ungeheure Geldmengen die Druckerpressen verlassen, verarmen immer größere Teile der Bevölkerung, weil denen zur Vermeidung von Inflation systematisch das Geld entzogen wird, die große Mehrheit der Bevölkerung ergo mit sinkenden Realeinkommen und steigenden Kosten konfrontiert wird.

        Die verheerenden Folgen von Corona in Italien und Spanien sind zum großen Teil auch darauf zurück zu führen, weil deren Gesundheitssysteme, mit einer verbrecherischen Austeritätspolitik g egen die Wand gefahren wurde. usw.usw.usw.

        • Nun ja, die Idee und Konzeption der Zentralbanken als zentralplanerische Entität des Geldsystems stammt aber auch von Karl Marx, erstmals erwähnt in seinem ‚Bestseller‘ Das Kapital. Unser derzeitiges Geldsystem ist weit weniger kapitalistisch als viele denken.

          • @Silver Surver

            Die Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.

            Ist die 5te Forderung aus dem kommunistsichen Manifest.

            Dieses Manifest ist ein zwar genial geschriebenes, aber letztlich nicht mehr als ein agitorisches Pamphlet, es ist defintiv keine tiefgründig-analytische wissenschaftliche Arbeit wie “ Das Kapital “

            Die Bank of England wurde 1694 ergo lange vor Karl Marx gegründet und hat auch mit Marx im Grunde nichts zu tun. Sondern ergibt sich die schlichte Notwendigkeit einer Zentralbank aus der Bildung nationaler Märkte in der frühen Moderne also ca 16zehntes bis ca 18Jh.

            Marxens Kapital – das im Gegensatz zum Masnifest, einen hohen wissenschaftlichen Anspruch hat – kenne ich keineswegs bis ins letzte Detail, ist mir allerdings eine Stelle wo er den von Dir behaupteten Anspruch erhebt, nicht bekannt.

            ……

            Der einzige Teil des so genannten Nationalreichtums, der wirklich in den Gesamtbesitz der modernen Völker eingeht, ist ihre Staatsschuld. K. Marx, Kapital I, MEW 23, 782.

            ……………………………………………………………………..

            Da die Staatsschuld ihren Rückhalt in den Staatseinkünften hat, die die jährlichen Zins- usw. Zahlungen decken müssen, so wurde das moderne Steuersystem notwendige Ergänzung des Systems der Nationalanleihen. Die Anleihen befähigen die Regierung, außerordentliche Ausgaben zu bestreiten, ohne dass der Steuerzahler es sofort fühlt, aber sie erfordern doch für die Folge erhöhte Steuern. Andererseits zwingt die durch Anhäufung nacheinander eingegangener Schulden verursachte Steuer-erhöhung die Regierung, bei neuen außerordentlichen Ausgaben stets neue Anleihen aufzunehmen. Die modernen Staatsfinanzen, deren Drehungsachse die Steuern auf die notwendigsten Lebensmittel (also deren Verteuerung) bilden, trägt daher in sich selbst den Keim automatischer Progression. Die Überbesteuerung ist nicht ein Zwischenfall, sondern vielmehr Prinzip. ……………………………

            Der zerstörende Einfluss, den es auf die Lage der Lohnarbeiter ausübt, geht uns hier jedoch weniger an als die durch es bedingte gewaltsame Enteignung des Bauern, des Handwerkers, kurz aller Bestandteile der kleinen Mittelklasse. …

            Der große Anteil an der Kapitalisation des Reichtums und der Enteignung der Massen, der auf die öffentliche Schuld und das ihr entsprechende Finanzsystem fällt, hat eine Menge Schriftsteller, wie Cobbett, Doubleday und andere, dahin geführt, mit Unrecht hierin die Grundursache des Elends der modernen Völker zu suchen. K. Marx, Kapital I, MEW 23, 784.

            …………………………………………………….

            Von Staatsschulden wird allen Ernstes behauptet,

            dass sie nur künftige Generationen belasten

            Genauso gut kann man behaupten, dass, wer heute einen Kredit aufnimmt, nicht sich belastet, sondern nur seine Erben.

            Was die so genannte Vorwegnahme betrifft … bei Staatsschulden, so bemerkt Ravenstone … mit Recht: Indem sie vorgeben, die Ausgaben der Gegenwart in die Zukunft zu verschieben; indem sie behaupten, dass man die Nachkommenschaft belasten kann, um die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen, behaupten sie das Absurde, dass man konsumieren kann, was noch nicht besteht, dass man von Lebensmitteln leben kann, ehe deren Samen in die Erde gesät worden sind. Die ganze Weisheit unserer Staatsmänner läuft auf eine große Übertragung von Eigentum von einer Klasse von Personen auf eine andere hinaus … K. Marx, Theorien über den Mehrwert III, MEW 26.3, 303f.

            • Yup, Du hast Recht. War nicht das Kapital, sondern das Kommunistische Manifest. Ändert aber nichts an meiner Aussage, dass wir nicht in einem kapitalistischen Geldsystem leben. In einem kapitalistischen System gäbe es u.a. weder eine Zentralbank, noch eine andere Entität die das Privileg der monopolistischen Geldschöpfung besäße. Es hätte jeder Bürger das Recht eine eigene Währung als Tauschmittel anzubieten. Diejenige Währung, die die Bedürfnisse aller Marktteilnehmer (also aller Menschen) am besten befriedigt würde sich durchsetzen und wenn sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt von einer konkurrierenden Währung verdrängt werden. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit für eine zentralistisch gesteuerte zwingend von allen zu verwendende Gemeinschaftswährung, ausser jemand der mit der ganzen Wertschöpfungskette nichts zu tun hat, will ungerechtfertigterweise einen Teil der Wertschöpfung für sich abzwacken und braucht dafür eine abstrahierte Verrechnungsgrundlage ;)

              Karl Marx hatte einen Abschluss in Philosophie, ein bisschen Jura hier und Geschichte da studiert und in seinem ganzen Leben keine mehrwertschöpfende Arbeit geleistet, weder als Unternehmer, noch als Arbeiter oder Bauer, sondern stammte aus gutem Hause und hat immer auf Kosten anderer gelebt. Deshalb kann ich seine philosphischen Thesen zur Ökonomie auch nicht so richtig für voll nehmen, im Grunde hatte er keine Ahnung, wovon er eigentlich schreibt, wie das bei Philosophen eben manchmal so ist.

        • Wolfgang Schneider

          @Krösus
          https://time.com/5405158/the-true-history-of-americas-private-prison-industry/
          Und es kommt noch schlimmer. Du mußt unbedingt mal den Dokumentarfilm „Sicko“ von Michael Moore ansehen. Da waren die Neoliberalen und Neocons auf den irren Trichter gekommen, das Gesundheitswesen MÜSSE AUCH Profit abwerfen. (Hat sich in England nicht mal Margaret Thatcher getraut.) Und diese Scheiße hat auch der Nixon eingerührt. Weil der Krieg in Indochina zu viel kostete, haben sie überall den staatlichen Rotstift angesetzt. Besonders bei Gesundheit. Das fliegt ihnen jetzt in der Corona-Krise mächtig um die Ohren. Die haben in den USA sogar die Gefängnisse zum Teil privatisiert. Mit verheerenden Folgen. Zurück zum Doku-Film von Moore. Er zeigt am Beispiel anderer Staaten (Kanada, Frankreich, GB) auf, wie man es anders und i.d.R. besser machen kann. Daraufhin haben die, welche das System in USA melken, eine hysterische Propaganda-Maschinerie (über die Medien) in Gang gesetzt, um insbesondere das Gesundheitssystem in Kanada zu verunglimpfen. Im Sektor Bildung derselbe Schlamassel. Bildung gibt es nur für Reiche, unten bleibt unten, Elite bleibt Elite. Das sowas sozialen Sprengstoff enthält, behaupten ja nur Spinner.

          • @Translator

            Ein jeden Sozialpolitik liegt der Gedanke zugrunde, dass wohlgenährte Proleten effektiver malochen als hungernde. Fällt die Profitrate, fällt auch dieser Gedanke der Vergessenheit anheim.

            Die das Fleisch wegnehmen vom Tisch, lehren Zufriedenheit.
            Die, für die die Gabe bestimmt ist, verlangen Opfermut.
            Die Sattgefressenen sprechen zu den Hungernden
            von den großen Zeiten, die kommen werden.
            Die das Reich in den Abgrund führen,
            nennen das Regieren zu schwer für den einfachen Mann.

            vom armen B.B.

            • @Translator

              Korrektur;

              @Translator

              Ein jeden Sozialpolitik liegt der Gedanke zugrunde, dass wohlgenährte Proleten effektiver malochen als hungernde. Fällt die Profitrate, fällt auch dieser Gedanke der Vergessenheit anheim.

              ………………………………………………………………………………..

              Die das Fleisch wegnehmen vom Tisch, lehren Zufriedenheit.
              Die, für die die Gabe bestimmt ist, verlangen Opfermut.
              Die Sattgefressenen sprechen zu den Hungernden
              von den großen Zeiten, die kommen werden.
              Die das Reich in den Abgrund führen,
              nennen das Regieren zu schwer für den einfachen Mann.

              vom armen B.B.

        • @Krösus

          das ist weder revolutionär noch habe ich unbewusst etwas geäußert. Mit dem akademischen Geschwafel a la Marx kann ich nichts anfangen. Das dient nur der Verschleierung.

          Übrigens hat nicht Nixon den Goldstandard abgeschafft sondern Roosevelt bereits 1933 mit seinem berühmten „New Deal“. Von 1933 an konnte der US-Bürger den Dollar nicht mehr in Gold tauschen und verfügte damit auch nicht mehr über echtes Geld. Der US-Dollar war bereits ab 1933 nicht mehr goldgedeckt.

          Nixon hat lediglich das Goldfenster für den Interstaatenhandel zugemacht, nachdem de Gaulle Ende der 60er seine Kriegsmarine geschickt hatte um Frankreichs Gold zu holen. Zwischen 1933 und 1971 war Gold nur noch ein Ausgleichsmittel im zwischenstaatlichen Handel. Das erklärt auch die angeblich 3.300 Tonnen der Buba. Diese Tonnage wurde in Zeiten des Wirtschaftswunders geschaffen.

          „Die heutigen deutschen Goldreserven stammen aus der Zeit des Bretton-Woods-Systems (1944–1973) und der Europäischen Zahlungsunion (1950–1958), als Länder mit Leistungsbilanzdefiziten Staaten mit Leistungsbilanz-Überschüssen Gold überschrieben.Von 1945 bis 1950 hatte Deutschland keine Goldreserven. 1948 wurde die Bank deutscher Länder (Vorgängerin der Bundesbank) gegründet. Sie besaß 1951 zum ersten Mal Gold; der Bestand am Jahresende 1951 betrug 24,5 Tonnen. 1968 erreichte die Goldmenge im Eigentum der Bundesbank einen Hochstand; zum Jahresende 1968 betrug sie 4.033,8 Tonnen.“

          https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Goldreserven

          Das verdeutlicht, dass in dieser Zeit Gold nur noch für den Interstaatenhandel genutzt wurde. Die Währungen selbst waren größtenteils nicht mehr goldgedeckt.

    • @HJW

      Der Blick auf die „sichere“ Rendite deutscher Staatsanleihen (1 – 15 Jahre Laufzeit) verdeutlicht, daß es nicht nur (wenige) Situationen gibt, sondern der „fürsorgliche“ Staat „dumpfbackigen“ Investoren jede Menge Schuldscheine verkauft, bei denen der Käufer am Laufzeitende einen garantierten Verlust einfährt; und der Staat für das „Schuldenmachen“ finanziell belohnt wird – in Milliardenhöhe.

      http://www.zins-tracker.de/

  7. Cornel West ist ein wirklich beachtenswerter Mensch. Elitenkritiker, Patriot und Anti-Imperialist, Marxist und Theologe in einem.
    Selten, dass Linke so einen weiten Horizont haben.
    Auch gab er in einem Interview zum Besten, dass er feige Menschen, die zu bequem sind, Eliten zu kritisieren, nicht schaetzt.

    Koennte sich Deutschland mal eine Scheibe abscheiden. Denn nicht nur in Amerika ist der Wurm drinnen. Auch im von Merkel angeführten Europa ist sehr viel wurmstichig.
    So einen Mutigen wie West koennten wir auch gebrauchen hier.

      • @Löwenzahn

        Intellektuelle die diesen Namen verdieneten z.B. Hermann L,Gremliza oder Robert Kurz oder Daniela Dahn, würden es sich , weil es Ihnen peinlich wäre, auf dieser Hitliste der bestbezahltesten Mietmäuler dieses Landes zu erscheinen.

        • @Löwenzahn

          Nachtrag und Ergänzung

          Intellektuelle die diesen Namen verdieneten z.B. Hermann L,Gremliza oder Robert Kurz oder Daniela Dahn oder Otto Köhler hätten es sich, , weil es Ihnen peinlich wäre, …..VERBETEN …..auf dieser Hitliste der bestbezahltesten Mietmäuler dieses Landes zu erscheinen.

    • Wolfgang Schneider

      @Löwenzahn
      https://www.youtube.com/watch?v=WUEqh07E4dY
      Lies mal das Buch „Stupid White Men“ von Amerikas bekanntestem Linken Michael Moore. Der Titel heißt auch auf Deutsch so. Es erschien kurz vor dieser ganzen Nine-Eleven-Soße und zeichnete damals schon ein unfaßbares Bild über den realen Zustand der USA. Konntest Du mit niemandem drüber diskutieren, hat einfach keiner gelesen. Was mich umhaute, war die detaillierte Beschreibung, wie es im Herbst 2000 in Florida zu eben diesem Wahlbetrug gekommen war, der Al Gore die Präsidentschaft kostete und der Konifere George Dabbelbusch zur Macht verhalf. Schlimmer noch war die Feigheit allenthalben – daß dort keiner dazwischen haute, als der Oberste Gerichtshof der USA seine Kompetenzen überschritt – Halt the recount – und der Meinung war, nicht das Volk wählt die obersten Amtsträger und entscheidet, sondern ein paar senile, verkalkte Leichen auf Urlaub, deren Motto „Wir sind das Volk“ lauten könnte. Damals schrillten schon die Alarmglocken, blinkten die Warnlampen. Aber man hat Zuckerwatte im Ohr, und die Warnlampen sind überklebt. Dieser Zustand – und darauf wies auch Michael Moore hin – erinnert an die Spätphase im alten Rom. (Lassen wir mal den Sarrazin außen vor.) Stichwort Münzverschlechterung, zu hohe Staatsausgaben. Halt alle Anzeichen eines sklerotisch gewordenen, überdehnten Imperiums. Rom war corona-gefährdet, und die Seuche kam in Form von Christentum und der germanischen Stämme, die man so gern als die Barbaren bezeichnet. (Heute bei uns dasgleiche in Grün.) Ich schließe meine Osterpredigt mit einem Zitat von Richard von Weizsäcker: „Wer die Zeichen sehen wollte, der sah sie auch.
      https://www.youtube.com/watch?v=xBOMjZU-aCE

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