Gold- und Silberpreise sind niedriger als vor einer Woche. Gleichzeitig steigen die Aufgelder bei Krügerrand und Goldbarren. Die aktuellen Händlerpreise im Überblick.
Gold kaufen
Am Freitagnachmittag kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 3.717 Euro und damit 1,1 Prozent weniger als vor einer Woche.
Die aktuelle Goldreporter-Preiserhebung mit Daten von sieben Edelmetall-Händlern ergab für Krügerrand-Unzen einen Durchschnittspreis von 3.870 Euro. Das waren 1,0 Prozent weniger als in der Vorwoche. Weil der Händlerpreis etwas weniger stark nachgab als der Goldkurs, stieg das Aufgeld auf 4,1 Prozent.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Im Ankauf zahlten die Händler durchschnittlich 3.616 Euro pro Unze, 1,2 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Der Spread zwischen An- und Verkauf lag zuletzt bei 6,6 Prozent und fiel damit etwas höher aus als in der Vorwoche.
Für einen 100-Gramm-Goldbarren verlangten die Händler durchschnittlich 12.297 Euro. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Rückgang um 0,8 Prozent. Das Aufgeld erhöhte sich auf 2,9 Prozent. Im Ankauf wurden durchschnittlich 11.619 Euro gezahlt, 1,1 Prozent weniger als vor einer Woche. Der Spread stieg auf 5,5 Prozent.
Gebrauchte Krügerrand-Münzen deutlich günstiger
Weiterhin interessant bleibt der Preisunterschied zwischen Neuware und älteren Jahrgängen. Gebrauchte Krügerrand-Münzen wurden im Durchschnitt rund 74 Euro günstiger angeboten als aktuelle Jahrgänge. Damit hat sich der Preisvorteil gegenüber der Vorwoche gewachsen.
Für Anleger kann Altware deshalb weiterhin interessant sein, denn das Prägejahr des Krügerrands spielt für den reinen Anlagezweck in der Regel keine entscheidende Rolle.
Mehr dazu: Gold kaufen – Überblick: Das sind faire Preise für Münzen und Barren
Silber kaufen
Auch Silber verbilligte sich gegenüber der Vorwoche. Der Silberkurs sank um 3,8 Prozent auf 54,24 Euro je Unze. Eine Unze der Silberanlagemünze Maple Leaf kostete im Händlerdurchschnitt 73,11 Euro und damit 5,1 Prozent weniger als eine Woche zuvor.
Weil der Verkaufspreis damit sogar stärker zurückging als der Silberkurs, sank das Aufgeld bei der Maple-Leaf-Münze auf 34,8 Prozent. Im Ankauf zahlten die Händler durchschnittlich 52,94 Euro, 3,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Spread zwischen An- und Verkauf lag bei 27,6 Prozent.
Für einen 1-Kilogramm-Silberbarren verlangten die Händler am Freitag durchschnittlich 2.231 Euro. Das waren 2,9 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Weil der Silberkurs stärker nachgab, erhöhte sich das Aufgeld auf 28,0 Prozent.
Im Ankauf wurden durchschnittlich 1.611 Euro gezahlt, 3,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Spread lag bei 27,8 Prozent.
Mehr dazu: Edelmetall-Händler im Porträt – Empfehlenswerte Anbieter von Gold und Silber



Wie lange halten die USA derartige Hohe Bondzinsen aus?
@Short King
Vor 3 Jahren sagte man, das die USA schon 2% höchsten 3 Jahre überleben. Man sagte vor 4 Jahren, dass Putin nur noch 1 Jahr leben wird, der Krieg in 2 Jahren zu Ende ist, da Russland dann pleite wäre.
Alles Schauermärchen.
Die USA können sich problemlos auch 20% Zinsen leisten.
Die sehr kräftige Wirtschaft dort kann das problemlos ausgleichen. Zumal dann alle Welt den USA das Geld hinterher schmeisst um Dollarzinsen zu kassieren.
Zum Dollar drängt doch alles, am Dollar hängt auch alles.
Wenn jemand immer und ewig Kredit bekommr, kann er jeden Zins zahlen. Mitunter auch vom eben erhaltenen weiteren Kredit.
Jeder Häuslebauer kennt das. Bei guter Bonität, gepflegtem Häusle, gibts die Anschlussfinanzierung, samt Zinsen. Das Haus steigt im Wert, die Anschlusszinsen auch und der Kredit ( Darlehen) wurde auch erhöht.
Das Einkommen des Bauherren stieg auch.
Na und ? geht nicht, gibts nicht.
Vorsicht vor Weltuntergangs Propheten, kann ich nur sagen.
short king:
Offiziell kostet der Ukraine-Krieg pro Tag 156 Millionen USD. Das sind aktuell etwa 138,55 Millionen Euro. Die USA zahlen davon exakt: nichts. Im Gegenteil: Trump zwingt europäische Staaten, veraltete US-Waffen zu überhöhten Preisen zu kaufen. Von den 138,55 Millionen Euro/Tag zahlt Deutschland sehr wahrscheinlich den Löwenanteil. Neben den ausufernden Kosten für den Migrationsirrsinn und neben den horrenden Kosten der ganz offensichtlich seit geraumer Zeit gescheiterten Energiewende und neben den Kosten für einen völlig aus dem Ruder gelaufenen Sozialstaat, der Faulheit fördert und Leistung bestraft. Hinzu kommen auch noch die Kosten der Aufrüstung gegenüber einem Land, dass wir uns selbst ohne Not und ohne jeden Vorteil ein weiteres Mal zum Gegner gemacht haben. Nicht zu vergessen die Kosten für Hunderttausende fauler Kostgänger, die in irgendwelchen NGOs untergekommen sind, weil sie die „gute“ Ideologie vertreten.
Die USA haben auf großem Fuß gelebt und zahlen jetzt für die hierdurch verursachten Zinsen. Hier haben die Irren die Blinden an den Abgrund geführt und das Geld rausgehauen, ohne einen Mehrwert zu schaffen. Trotz der horrenden Ausgaben sind Straßen, Schienen, Brücken, Schulden, Universitäten runtergekommen. Das Land ist abgewrackt und verschuldet. Was ich damit sagen will: wir sollten erstmal gehörig vor der eigenen Tür kehren. Im Vergleich sind wir ganz sicher nicht die Schlaueren.
@Short King
Stellen Sie sich vor, Sie könnten alleine die Gesetze machen, diese auch nach Belieben brechen und sich Geld zu Hause auf dem PC-Drucker selber legal drucken, 10 Milliarden pro Din-A4-Blatt.
Dann geht das schon einige Zeit gut.
Wie sind die USA nach WK 2 den Schuldenberg los geworden ?
Inflation bei gedeckelten niedrigen Anlagezinsen, sprich Enteignung der Bürger.
Fachbegriff: Finanzielle Repression.
Rechenspiel:
Nehmen Sie eine beliebige Zahl an Schulden und ziehen Sie dann jedes Jahr 8 bis 10% davon ab (echte Inflation, während man der doofen Masse was von 3 % erzählt): das Problem löst sich nett und freundlich in Luft auf.
So wie die Ersparnisse/Renten etc. der Masse der Leute.
Nur als Beispiel: 1990 hat eine schöne E-Klasse (neu ab Werk) unter 20.000 Euro gekostet.
Das heutige Modell hält qualitativ nicht mal 1/3 der Zeit durch und für die 20.000 bekommen Sie nicht mal die Extras zusammen.
Wie soll die Deckelung der Anleihezinsen funktionieren?
Keiner würde freiwillig sein Geld so verleihen
Hallo Zusammen
Gold steht vor der härtesten Bewährungsprobe seiner Geschichte.
Ein Absacken unter 4000 ist möglich.
Es könnte bis 3300 gehen. Das sind die neuesten Rufe der Chartisten und
Markttechniker.
Möglich ist das natürlich. Es kann auch nicht möglich sein! Es weiss niemand.
Vom Zusammenbruch der Aktienmärkte reden sie auch schon länger. Passiert ist noch nichts Gewaltiges.
Ich denke wenn die Lage dermassen unübersichtlich ist, sollte man abwarten. Wenn man nichts macht verliert man auch nichts. Und kaufen kann man immer noch. Silber ist mit 60 Dollar nicht mehr teuer. Nun schreien sie, die Solarindustrie ersetze das Silber mit dem günstigerem Kupfer. Das mag wohl sein. Aber die Rechenzentren für KI brauchen Unmengen von Silber. Ebenso die Rüstungsgüter. In jeder Drohne und in den Raketen hat es Silber.
Na dann.
Grüsse aus def Schweiz
Geronimo:
Als Ende 2025 und Anfang dieses Jahres die Kurse rasant stiegen, konnte man z.B. auf X und auf yt sehr gut sehen, dass die Stimmung extrem hochgetrieben wurde. M.E. sollten die Menschen zum Kauf von EM bewegt werden. Für Großkäufer ist aber auch das Gegenteil interessant. Man drückt die Preise runter und schreibt EM schlecht. So erzeugt man eine ablehnende Haltung und kann die verbleibende Zeit nutzen, um günstig EM zu kaufen. Wenn Russland z.B. Gold zur Finanzierung der Kriegskosten abstoßen muss, dann macht es Sinn, dass China sich entsprechend vorbereitet und positioniert, um das Gold einzusammeln. Die Frage bei allem ist, wann es zum Bruch kommen wird. Bis dahin gibt es für Anleger Schlimmeres als günstige Preise.
@Short King
Früher: die Notenbank hat einfach die Leitzinsen gedrückt, z.B. auf 3 %.
Wenn sich am freien Markt kein Käufer für die Staatsanleihen findet, kauft die Notenbank den Müll eben selbst. Machen wir in Europa schon ewig.
Wer glauben Sie ist seit 15 Jahren freiwillig so blöd, Anleihen von Italien, Spanien oder Frankreich zu kaufen. 2026 ist sogar Dummland auf 10-Jährigen sitzen geblieben, die dann auch bei der Bundesbank entsorgt wurden.
Zudem kann man Banken, Versicherungen etc. aufsichtsrechtlich dazu zwingen, einen Teil der Geldanlagen in „sicheren“ Staatsanleihen zu halten. Wer also eine Lebensversicherung etc. hat, kauft unwissend und unfreiwillig Müll.
Neu: ein ganz besonderes Sahnestückchen ist die CAC (Collective Action Clause).
Beispiel: Sie haben sich nach 2 Flaschen Calvados eine Super-Staatsanleihe von Frankreich, 10 Jahre, 4,5 % Zins andrehen lassen. Die Mehrheit dieser Anleihe liegt bei der EZB und 3 dazu gezwungenen französischen Großbanken (logisch, wer faßt so einen Müll sonst an).
Dann darf die EZB einfach beschließen, daß der Zins auf 0,5 % gesenkt und die Laufzeit auf 100 Jahre verlängert wird. Sie sind ihr Geld los und können nix machen.
Toll, oder ?
So, jetzt wissen Sie auch, warum alle klugen Leute/Länder Papier in Gold tauschen.
Wenn Fritz und Uschi davon reden, daß man die riesigen Spareinlagen der Dummländer „aktivieren“ müsse, können Sie sich auch auf sowas wie die CAC oder noch härter (Zwangsanleihen) freuen.
Hallo Zusammen
Heute Montag steigt Gold und Silber!
Ich trau dem Braten noch nicht.
Ich bin immer noch leicht geschockt, dass die Edelmetallpreise solche Abstürze hingelegt haben. Vor allem Silber. Dass der Silbermarkt eng ist und hoch volatil davon hat Egon von Greyerz immer schon gewarnt. Aber von 120 Dollar auf 55 war doch etwas heftig! Ein Investment im Silber ist nichts für Herzkranke!
Das erinnert mich an den Börsencrash 1998. Asien und Russlandkrise. Der Schweizer Index SMI stürzte innerhalb von 7 Tagen um 50 Prozent ab. All die Super Spekulanten die Call Optionen auf den SMI hatten wurden regelrecht
geschlachtet . Kostolany sagte einmal:
Sagen sie niemals das ist nicht möglich an der Börse! Es ist alles möglich, sogar das Unmögliche.
Beste Grüsse aus der Schweiz
Aufgelder sind letztendlich nichts weiter als Produktionskosten der Münzen/Barren sowie Vertrieb, Lagerung, Versicherung, Kapitalkosten und Betriebskosten eines Händlers.
Alles wird teurer. Man kann hin und wieder diese Aufgelder senken, wenn an einem oder anderem Posten eingespart wird.
Auf der Welt gibt es im Handelswesen niemals etwas umsonst. Vermeintliche Schnäppchen sind somit immer auch Fallen oder krasse Irrtümer.
Es etwas zu günstig um wahr zu sein, ist die Ware eben nicht wahr.
Hält man sich daran, gibt es kein Reinfallen.
@geronimo…das gold und silber steigt sehen die interessierten selber wobei au in usd momentan im minus steht…und wegen ner normalen bereinigung nach der kerze immer noch geschockt?….lol…
gruss aus bern