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Gold kaufen – Die 10 wichtigsten Tipps

Gold kaufen

Gold kaufen kann man bei Edelmetall-Händlern vor Ort oder in Internetshops. In beiden Fällen gibt es wichtige Dinge zu beachten (Foto: Goldreporter)

Gold kaufen, so machen Sie es richtig!

Sie haben sich entschieden, Ihr Vermögen mit Gold abzusichern? Hier erhalten die 10 wichtigsten Tipps, wie Sie sicher und günstig Gold kaufen.

1. Gold kaufen! 

Wenn Sie noch kein Gold besitzen, handeln Sie sofort. Kaufen Sie jetzt Gold, unabhängig davon, ob der aktuelle Goldpreis als hoch oder tief angesehen wird. Wie man Ende 2008 und im Mai 2010 gesehen hat, kann der Run auf  Goldmünzen und Goldbarren sehr schnell einsetzen und dann kann es teuer werden (hohe Aufpreise) und sogar unmöglich sein (Lieferengpass), Gold zu kaufen.

Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal ob man bei 1.000 Dollar oder 2.000 Dollar gekauft hat. Wichtig ist es dann nur, es zu besitzen.

2. Das richtige Gold kaufen

Kaufen Sie nur echtes, also physisches Edelmetall. Kaufen Sie weltweit anerkannte Anlagemünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker) und Goldbarren von bekannten, LBMA-zertifizierten Anbietern (Umicore, Heraeus, Degussa) mit dem höchsten Feingewicht von mindestens 999/1000. Auf diese Weise erhalten Sie das meiste Gold fürs Geld und finden jederzeit Abnehmer, sollten Sie das Gold verkaufen wollen.

3. Goldbarren oder Goldmünzen kaufen?

Je nach den persönlichen finanziellen Möglichkeiten, aber am besten beides. Kleinere Vermögen sichert man am besten schrittweise, in dem sie Goldmünzen kaufen (und Silbermünzen, siehe unten) ab. Kleinste Goldbarren kann man schon ab einem Gewicht von 0,5 Gramm kaufen. Bei größeren Ersparnissen lohnt es sich, große Barren zu kaufen (bis 1 Kilogramm). Denn je kleiner die Goldmenge, desto mehr zahlt man in Relation zum aktuellen Goldpreis am Spotmarkt. Einfach ausgedrückt: Zwei 50-Gramm-Barren kosten immer mehr, als ein 100-Gramm-Barren.

Wichtig: Denken Sie beim Goldkauf schon an den Verkauf. Soll heißen: Sie müssen in der Lage sein, das Gold bei Bedarf Stück für Stück wieder verkaufen zu können, ohne es zersägen zu müssen. Denn das verringert den Verkehrswert. Informationen zu den wichtigsten Anlagemünzen erhalten Sie auch hier!

Gold - Krügerrand-Goldmünzen

Physisches Gold zur Geldanlage: Krügerrand-Goldmünzen (Foto: Goldreporter)

4. Wo Gold kaufen?

Goldbarren und Goldmünzen kaufen sollten Sie bei Fachhändlern, nicht bei Geschäftsbanken. Bei speziellen Goldhändlern erhalten Sie eine größere Auswahl und günstigere Preise. Man kann problemlos online bestellen. Wenn Sie absolut anonym bleiben wollen, dann tauschen Sie Bargeld gegen Gold bei einem stationären Fachhändler vor Ort.

Bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro kann man ohne Angabe von persönlichen Daten Gold kaufen. Eine Auswahl an zuverlässigen Goldhändlern finden Sie auf dieser Seite in der Spalte rechts.

5. Nicht spekulieren

Wie bei der Investition in andere Anlageklassen, sollten Sie auch bei Gold nicht alles auf eine Karte setzen. Man sollte nur so viele Goldbarren bzw. Goldmünzen kaufen, wie man es sich leisten kann. Dass heißt, Sie sollten nie gezwungen sein, Edelmetall verkaufen zu müssen, wenn nicht eine echte finanzielle Krise vorliegt. Gold dient zur langfristigen Vermögenssicherung. Auf dem Goldmarkt kommt es kurzfristig immer wieder zu starken Kursschwankungen. Siehe dazu auch Punkt 6.

6. Angemessen gewichten

Es empfiehlt sich derzeit, mindestens einen Anteil von 10 bis 20 Prozent des Ersparten in physischen Edelmetallen anzulegen. Mit diesem Prozentsatz können Sie einen Ausgleich für die Verluste schaffen, die Ihnen z.B. die zu erwartende Inflation bescheren wird. Je nachdem wie sich die aktuelle Krise entwickelt, kann man den Anteil schrittweise anpassen. Den 10-Prozent-Anteil sollten Sie jedoch niemals antasten.

7. Auch Silber kaufen!

Silber wird häufig als das Gold des armen Mannes bezeichnet, da man mit noch geringeren Beträgen in die Anlage einsteigen kann. In ihrem privaten Edelmetall-Depot sollte Silber nicht fehlen. Silber gilt gegenüber Gold als deutlich unterbewertet, da der Preis für Silber in keinem angemessenen Verhältnis zum Preis des Goldes steht, wenn man alleine die in der Erdkruste vorhandene Erzmenge betrachtet.

Außerdem können Silbermünzen im Falle einer echten Systemkrise (Papiergeld wird nicht mehr akzeptiert) als Zahlungsmittel für die Deckung des täglichen Bedarfs an Lebensmitteln und Gebrauchsgütern dienen.

8. Regelmäßig Gold kaufen

Der Goldpreis ist kurzfristig starken Schwankungen unterworfen. Davon darf man sich als langfristig orientierter Goldanleger (Vermögensschutz) nicht nervös machen lassen. Rat: Wenn Sie zum Beispiel jeden Monat ein wenig Gold oder Silber kaufen (z.B. 10% dessen was sie normalerweise zurücklegen), dann sichern Sie permanent ihr Vermögen ab und reduzieren bei fallenden Goldkursen den Durchschnittspreis Ihres Goldinvestments. Wenn Sie nicht mehr als 100 bis 200 Euro pro Monat zurücklegen können, dann kaufen Sie einfach alle zwei oder drei Monate. Ansonsten kaufen Sie das Gold zu teuer ein (siehe Punkt 3).

9. Vorsicht bei Sammlermünzen

Auf Shopping-Kanälen im Fernsehen gibt es Goldmünzen im Angebot, die zwar offiziell auch den Kriterien einer Anlagemünze entsprechen (Goldgehalt/Bekanntheit des Motivs) aufgrund ihrer Beschaffenheit aber ganz klar den Sammlermünzen zuzuordnen sind. Hier werden aufgrund der limitierten Auflage, Prägequalität, diverser Sondermotive, Fremdmetall-Applikationen zum Teil Aufpreise in Rechnung gestellt, die mit dem Materialwert rein gar nichts mehr zu tun haben. Wollen Sie solche Münzen in einer schweren Krise veräußern, dann wird diese Eigenschaften im Zweifel niemand honorieren. Anerkannt wird nur der reine Materialwert.

10. Preise prüfen und vergleichen

Nutzen Sie das Internet, um gezielt die Preise verschiedener Händler zu vergleichen. Die Angebote unterscheiden sich teilweise stark. Manche Fachhändler passen die Preise für Goldmünzen und Goldbarren in Echtzeit an den aktuellen Goldkurs an. Andere Händler lassen die Preise länger stehen. In beiden Fällen kann man am Ende zu einem besseren Preis für seine Goldeinkäufe kommen. In jedem Fall immer prüfen: Gesamtgewicht der Münze/des Barren und deren/dessen Goldanteil. Stellen Sie sich immer folgende Frage: Wie viel Feingold  erhalte ich (Feingoldgehalt) zu dem Kaufpreis und was ist es zum aktuellen Goldkurs wert?

Faustregel: Mehr als 10 Prozent sollte der Kaufpreis nicht über dem Goldwert liegen! Eine Krügerrand-Münze (1 Unze) bekommt man in der Regel zu einem Preis, der etwa 4 Prozent über dem Gegenwert des in der Münze enthaltenden Feingoldes liegt.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in unserer Rubrik „Gold kaufen“

Goldreporter

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Eingetragen von am 21. Apr. 2018. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Investment-Tipps. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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