Jetzt Gold kaufen? Das Aufgeld im Edelmetall-Handel ist gesunken. Anbieter berichten von mehr Bestellungen, aber kleineren Warenkörben.
Gold kaufen
Am Freitagnachmittag kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 3.809 Euro und damit 1,8 Prozent mehr als vor einer Woche. Die wöchentliche Goldreporter-Preiserhebung mit Daten von sieben Edelmetall-Händlern ergab für Krügerrand-Unzen einen Durchschnittspreis von 3.946 Euro. Das waren 1,4 Prozent mehr als in der Vorwoche, dabei sank das Aufgeld auf 3,6 Prozent.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Im Ankauf zahlten die Händler durchschnittlich 3.695 Euro pro Unze, 1,6 Prozent mehr als am vergangenen Freitag. Gleichzeitig ging der Spread zwischen An- und Verkauf zurück und lag zuletzt bei 6,3 Prozent.
Für einen 100-Gramm-Goldbarren verlangten die Händler durchschnittlich 12.522 Euro, das waren ebenfalls 1,4 Prozent mehr als vor einer Woche. Dabei verringerte sich das Aufgeld auf 2,3 Prozent. Im Ankauf wurden durchschnittlich 11.889 Euro gezahlt und damit 1,9 Prozent mehr, während der Spread bei 5,1 Prozent lag.
Kleinere Warenkörbe im Edelmetall-Handel
Der September ist im deutschen Edelmetall-Handel schwächer angelaufen als erwartet. Das berichtet Bars Özdemir, Senior Precious Metals Trader bei der SOLIT Management GmbH (GoldSilberShop). Zwar sei die Zahl der Bestellungen gegenüber August gestiegen, beim Umsatz sehe es aber anders aus. Dieser sei um knapp 20 Prozent zurückgegangen. Die Kunden bestellen also häufiger, kaufen dabei aber kleinere Mengen.
Ähnlich sieht es beim Ankauf aus. Auch hier sei die Zahl der Vorgänge gestiegen, größere Mengen würden derzeit allerdings seltener angeboten. Dadurch sei der Umsatz im Ankauf sogar um mehr als 30 Prozent gesunken.
„Die Kunden sind aktiv, bleiben bei den Mengen aber vorsichtig“, fasst Özdemir die aktuelle Situation zusammen.
Gebrauchte Krügerrand günstiger
Weiterhin interessant bleibt der Preisunterschied zwischen Neuware und älteren Jahrgängen. Gebrauchte Krügerrand-Münzen wurden im Durchschnitt 57 Euro günstiger angeboten als aktuelle Jahrgänge. Käufer können bei Altware also einen Teil des Aufgelds sparen, wobei das Prägejahr des Krügerrands für Anlagezwecke in der Regel keine entscheidende Rolle spielt.
Mehr dazu: Gold kaufen – Überblick: Das sind faire Preise für Münzen und Barren
Silber kaufen
Der Silberkurs stieg gegenüber der Vorwoche um 5,5 Prozent auf 58 Euro je Unze. Eine Unze der Silberanlagemünze Maple Leaf kostete im Durchschnitt 77 Euro und damit 4,3 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Weil die Händlerpreise dem Silberkurs nicht komplett folgten, sank das Aufgeld auf 33,4 Prozent.
Im Ankauf zahlten die Händler durchschnittlich 56 Euro, das waren 4,9 Prozent mehr als in der Vorwoche. Gleichzeitig verringerte sich der Spread leicht auf 27,1 Prozent. Ältere Maple-Leaf-Jahrgänge waren im Händlerdurchschnitt gut 2 Euro günstiger als aktuelle Ware.
Für einen 1-Kilogramm-Silberbarren verlangten Händler am Freitag durchschnittlich 2.367 Euro, gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Anstieg um 5,1 Prozent. Das Aufgeld sank dabei von 27,4 auf 26,8 Prozent. Im Ankauf wurden durchschnittlich 1.715 Euro gezahlt, 4,9 Prozent mehr als eine Woche zuvor, während der Spread mit 27,6 Prozent praktisch unverändert blieb.
Mehr dazu: Edelmetall-Händler im Porträt – Empfehlenswerte Anbieter von Gold und Silber



Beim S I L B E R scheint ein grosser Händler sehr klamm zu sein und fast keine resale Ware mehr zu haben. Der Spread bei den 1 Unzen Kängurus liegt bei unglaublichen
ca. 2,40 €.
Die Industrie wird in Zukunft jeden Preis für Silber bezahlen.
Millionen humanoide Roboter werden in wenigen Jahren die Erde bevölkern. Sei es als Kampfroboter auf den unzähligen Schlachtfeldern oder in der Pflege zum Füttern der alten Leute und anschließend auch zum Windelwechseln.
Also—- eines dürfte doch klar sein:
Das Allerbeste beim Silber kommt erst noch!!!
Ich würde erst bei einem Kurs von 3500 € wieder nachkaufen, und Verkaufen bei 5000 €
Bis dahin liege ich an Stränden und genieße
@Oliver
Rechnerisch gesehen richtig.
Auch ich bewerte meine Unze, allerdings als Münze gerechnet und nicht nach komischen Comex Preisen, derzeit zu 5.000 Euro.
Das heusst aber nicht, dass ich auch nur eine Unze verkaufe, sollte mir jemand 5.000 Euro dafür bieten.
Da würde ich nur lachen. Es müsste schon einges mehr sein, viel mehr oder er soll es woanders versuchen.
Mein Unzenpreis errechnet sich nämlich nach dem globalen Schuldenstand der Industrieländer.
Was heisst, der Dollar und Euro müsste zu 100% mit Gold gedeckt sein.
O’zapft is!
von R. P. Stöferle auf Goldseiten.
Goldbugs können sich über einen neuen Rekord freuen. Heuer 240 Maß Bier, statt 1980, letzter Höchstand, 227 Maß.
Das ist die aktuelle Wiesnbier-Ratio.
Da scheint die Sonne doch gleich noch viel heller.
Schönes Wochenende.
Hallo @ All
Informationen die es wert sind zu Teilen.
https://www.youtube.com/watch?v=XC5yfzFyN1I
Schönes Wochenende
@Graf Zahl
2010 oder 2011 und dann nochmal 2013 und weitere Jahre hin und wieder auch, schrieb ich hier:
Das Ende aller Schulden bedeutet Krieg. Weil Schulden letztendlich immer zum Krieg führen müssen.
Und jedesmal wurde ich ausgelacht.
Krieg ? Weit und breit keiner zu sehen, Nur Gay Paraden, billige US Flüge für Studenten nach Miami zum shoppen
billiges Geld, Grunderbe für jeden, bedingungsloses Grundeinkommen für alle, Das Grundauto, der Grundfernseher und das Grund Smartphon.
Alles umsonst und alles auf Pump.
Als Minuszinsen, Helikoptergeld, Abwrackprämen für fast neue Autos kamen und das Tanken fast umsonst sein soll, mit einem Flachfernseher für jede Tankfüllung obendrauf, war mir klar, wohin das alles führt.
Aber das war Verschwörungs Geschwurbel von verrückten Rechtsauslegern, wie einige hier posteten.
1 Jahr vor dem Beginn der Ukraine Krise schrieb ich dann:
Hört Ihr es denn nicht, die Kriegstrommeln kommen näher und näher. Nun sind sie da und manche werden es noch immer nicht glauben, wenn fremde Panzer durch Berlin brettern und fremde Fahnen gehisst werden.
@ walküre
Freue mich über jeden Spassvogel hier im Forum.
Der Blödsinn mit dem Mass Bier und Gold kommt jedes Jahr und ist somit auch inflationär.
Besonders nett ist dieses Jahr das Auftreten von unserem nächsten Bundeskanzler in Lederhosen und mit einem netten Wamperl darüber (im Schwabenland Ranzen und im Norden Plautze genannt).
Vielleicht schafft er es unseres Gold vor den gierigen Yankies loszureisen und im Michelland einzulagern. Holländer und Spanier haben den Braten schon lange gerochen und handeln.
Nur Einer pennt wie immer!
was denken denn die alten hasen hier im dorf: werden wir ab nächstem jahr noch längere phasen haben ( ohne neue kriege oder bankenpleiten oder alien-landungen ect. ) in denen wir überhaupt noch unter 4000 € an eine unze gold kommen, egal ob rund aus australien oder rechteckig aus belgien ?? ich habe dieses jahr gold gehamstert, und tue es noch, so viel ich finanziell kann… ich hab das gefühl die zeit wird knapp für „otto normal verdiener“.
@Newcommer
In der Wirtschaft gibts eine alte Regel:
Billiger wirds meist nimmer.
Abgesehen von Rabatten durch Schlussverkäufe oder Räumungsverkäufe. Aber eben nur vorübergehend und saisonal.
Wie auch ?
Gold bleibt Gold, aber die Produktion und der Vertrieb sowie die Lageung und die Kredite werden teurer. Schliesslich bekommen ja die Angestellten aller Beteiligter jedes Jahr mehr Lohn und die Transporteuere und Lageristen auch.
Man kann es abfedern, durch Rabatte ( siehe Tankrabatt) aber jemand muss diesen bezahlen und letztlich sind das wieder wir alle.
Was heisst, wird Gold billiger, zahlen wir alle, jeder von uns, auch die ohne Gold,die Zeche an der Supermarkt Theke oder an der Tanksäule oder an den Sozialen Leistungen.
@Newcomer
Wenn die KI-/Börsen-/Anleiheblase platzt, wird es gigantische Margin Calls geben und die Finanzartisten müssen in Massen Papiergold verkaufen, um die Verluste auszugleichen und die Insolvenz zu verhindern.
Das wird aber nur einem Teil gelingen.
Und auf staatliche bailouts würde ich bei der Schuldenkrise nicht wetten.
Wie soll ein Staat Banken retten, wenn er seine eigenen Staatsanleihen nicht mehr verkauft bekommt ?
Dann wird der Papierpreis für Gold schnell und kurz sinken (es gibt 200 Unzen Papiergold für eine echte Unze).
Ob es dann aber echtes Gold zum Papierpreis zu kaufen geben wird (oder ob es nach 2 Tagen überhaupt noch Physisches gibt) ist die andere Frage. M.E. : Nein.
Ok, man kann jetzt darauf wetten, daß man das (als EINZIGER) rechtzeitig mitbekommt und in einem Onlineshop noch vor der Masse ein Schnäppchen machen kann (falls die Händler den kurzfristigen Preisrutsch überhaupt weitergeben), oder ob man auf ein „Ausverkauft“ -Schild guckt.
Ich rein persönlich würde mich für „haben ist besser als brauchen und nicht mehr bekommen“ entscheiden.
Beim Rückblick aus 2030 wird es völlig egal sein, ob ich 2026 für das Vreneli 740 oder 700 oder 800 bezahlt habe. Oder dann auf 7 oder 8 grünen weitgehend wertlosen Papierzetteln sitze.
Beispiel: wer vor gut 2 Jahren beim Krüger zu 1.900 oder vor einem Jahr beim Vreneli zu 500 oder 520 gesagt hat „ist mir zu teuer, ich warte noch“ hat keine gute Entscheidung getroffen.
Wie lange das Betrugsspielchen im Finanzcasino noch funktioniert ?
Überhaupt keine Ahnung.
Aber wenn es diesmal knallt, wird es rekordverdächtig knallen.
Und dann ist man besser weit genug weg hinter einer „Schwermetalldeckung“.
Rein persönlich: wenn ich noch Altpaier hätte, würde ich stetig scheibchenweise reduzieren.
Ich sehe mit gewisser Spannung auf die US-Midterms im November.
Nächstes Jahr im Juni ist auch in Österreich die Anonymitätsgrenze auf 2.999 runter.
Die Uhr tickt.
danke. ja, so mache ich es auch momentan. ich warte nicht auf DEN großen rücksetzter in vielleicht ein paar jahren wie es maruti tut (der hats ja auch nicht mehr nötig (-: !! ) ich nehme jeden größeren dip mit, etwa alle 3 monate, je nachdem, und kaufe stetig nach. halt 5-6 mal im jahr, ich befürchte nämlich das das lange warten auf DEN super-tiefpreis schnell nach hinten los gehen kann und man dann viele jahre unfreiwillig warten MUSS.
@Newcomer
Brav gemacht!
Wenn man 32 Goldglobos zusammengehamstert hat, dann ist das schon roundabout 1 kg Feingold. Das kann man schön rollieren und einmauern.
Man sollte aber nur Gips verwenden, da genügen dann ein paar Hammerschläge und man kann das edle Zeug schnell einsacken und abhauen.
Meine Tante aus Ulm musste in der braunen Zeit auch schnell verschwinden und in die Schweiz fliehen. Nur dort konnte sie in Ruhe leben und alt werden.
Wer zu lange fackelt, den bestraft das Leben.
1970 habe ich für meinen 100 g Goldbarren 500 DM bezahlt. Ich denke ihre Frage ist damit beantwortet.
zu donaustreuner:
das kilo ist schon länger voll, ich halte es aber lieber oldschool, mit verschraubtem safe. es gibt ja noch zwei zinsentscheide dieses jahr, man muss halt zur richtigen zeit flüssig sein und sprungbereit.
zwei unzen unter 3900€ hätte ich schon noch gerne bis ende dezember. ich habe im februar 15 kg indium erworben, das geld „fehlt“ nun beim gold. aber ich glaub fest daran das dieses metall weiterhin durch die decke geht und man soll ja divers aufgestellt sein (-:
Nun gewinnt auch noch die AFD in MV die Wahl.
Morgen gehe ich Gold kaufen. Das wird nix mehr in Germany.
An das Kartell: Bitte morgen etwas für mich vom Balkon werfen.
Danke
Maruti:
Ja, die AfD hat die Wahl in MV gewonnen. Trotzdem wird es dort eine rotgrüne oder eine rotrotgrüne Regierung geben.
@Racew und Maruti
Der Blick in die Geschichte zeigt: Dummland hat nie aus logischem Denken einen positiven Weg gefunden, die Wende kam immer erst nach einem Untergang.
Und so ist es bis 2030 wieder.
Es geht konsequent in diese Richtung.
Wer nicht aus Erkenntnis lernt, lernt eben aus Schmerzen.
Es gibt für Menschen mit IQ über Raumtemperatur nur 2 richtige Entscheidungen:
1.) Persönlich weg.
2.) Wer das nicht kann oder will: so systemfern leben wie möglich (Gold statt Papierschnipsel, Holzofen statt Gasheizung…, Vorräte…).
Tragisch: die „Ossis“ sind 1989 die SED-Diktatur losgeworden.
Und jetzt wählen die Berliner exakt denselben Verein wieder an die Macht.
Sagenhaft.
Rette sich wer kann.
@Maruti
Es stört Sie das die AFD in MeckPom gewann. Vielleicht gibt
Ihnen Berlin wieder Hoffnung. Dort gewann die Linke.
Sie erinnern sich? Deren Gründungsväter als Mauerbauer und
Grenzwächter?