Jetzt Gold kaufen? Das Aufgeld für Goldbarren und Silberprodukten in deutschen Edelmetall-Handel bleibt stabil. Gebrauchtware ist weiterhinn besonders günstig.

Gold kaufen: Krügerrand und Maple Leaf günstiger
Wer Gold oder Silber kaufen möchte, findet im deutschen Edelmetall-Handel derzeit etwas niedrigere Preise vor. Gegenüber der Vorwoche verbilligten sich sowohl Gold- als auch Silberanlageprodukte. Während die Verkaufspreise nachgaben, blieben die Aufgelder bei den wichtigsten Goldprodukten weitgehend stabil. Zusätzliche Preisvorteile bietet weiterhin Gebrauchtware.
Mehr dazu: Edelmetall-Händler im Porträt – Empfehlenswerte Anbieter von Gold und Silber
Gold kaufen: Preise geben leicht nach
Eine prägefrische Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze kostete am Freitag um 12 Uhr durchschnittlich 3.657,07 Euro. Das ergibt unsere wöchentliche Preisabfrage bei sechs deutschen Edelmetall-Händlern.
Gegenüber der Vorwoche sank der Verkaufspreis um 1,05 Prozent. Der Euro-Goldkurs gab im gleichen Zeitraum um 1,04 Prozent auf 3.524,60 Euro je Unze nach.
Das durchschnittliche Aufgeld blieb mit 3,76 Prozent nahezu unverändert. Gegenüber der Vorwoche verringerte es sich lediglich um 0,23 Prozentpunkte. Auch die Handelsspanne zwischen An- und Verkaufspreis änderte sich kaum. Der Spread lag zuletzt bei 6,34 Prozent.
Für einen 100-Gramm-Goldbarren verlangten die Händler durchschnittlich 11.594,16 Euro (-1,06 %). Das Aufgeld blieb mit 2,30 Prozent ebenfalls nahezu konstant. Der Spread lag unverändert bei 5,33 Prozent.

Gebrauchte Krügerrand weiterhin günstiger
Preisbewusste Anleger können durch den Kauf angekaufter Ware zusätzlich sparen. Gebrauchte Krügerrand-Goldmünzen werden derzeit im Durchschnitt rund 67 Euro günstiger angeboten als prägefrische Exemplare.
Dabei handelt es sich meist um ältere Jahrgänge oder Münzen mit leichten Gebrauchsspuren. Für den Goldgehalt und die Funktion als Anlagegold spielt dies in der Regel keine Rolle.
Mehr dazu: Gold kaufen – Überblick: Das sind faire Preise für Münzen und Barren
Silber: Zweitmarkt bleibt attraktiv
Auch Silberanlageprodukte wurden etwas günstiger. Eine prägefrische Maple-Leaf-Silbermünze kostete am Freitag durchschnittlich 69,40 Euro. Das entspricht einem Rückgang von 1,91 Prozent gegenüber der Vorwoche.
Das durchschnittliche Aufgeld sank leicht auf 37,70 Prozent. Der Spread verringerte sich ebenfalls geringfügig auf 37,82 Prozent.
Besonders attraktiv bleibt der Zweitmarkt. Händler bieten ältere Maple-Leaf-Münzen teilweise bis zu 11 Euro pro Unze günstiger an als prägefrische Ware. Das Angebot entsprechender Münzen ist allerdings begrenzt.
Ein Kilobarren Silber kostete durchschnittlich 2.110,41 Euro (-2,19 %). Das Aufgeld sank auf 30,23 Prozent. Der Spread stieg dagegen leicht auf 40,58 Prozent, da die Ankaufspreise stärker nachgaben als die Verkaufspreise.
Der Euro-Silberkurs lag zuletzt bei 50,40 Euro je Unze und damit 1,62 Prozent unter dem Vorwochenniveau.
Mehr dazu: Die besten Goldmünzen zur Kapitalanlage
Da sind wir wieder bei dem prägedatum-wahnsinn!!
Als anlage kauf ich mir doch älter goldmünze…. macht bei 10 unzen 600€ ersparniss. Da bekomm ich als i tüppfelchen noch fast nen 4N5 indiumbarren obendrauf (-:
@Newcomer
Diese um 67 Euro günstgeren Münzen sehen auch so aus und es gibt noch günstigere. Die werden sogar weit unterm Spotpreis angeboten, da es sich nur um Schmezlware handelt.
Aber sie haben recht.
Ein nagelneuer AMG ist schon 20.000 weniger wert, wenn die ihn nur vom Hof des Autohändlers fahren und gleich wieder zurück.
Das ist bei allem so. Gebraucht ist gebraucht und damit billiger.
Es gibt kluge, sehr kluge Leute, die kaufen auschliesslich Second Hand. Sogar den Hund, die Katze und die Frau :).
hm … ob das mit der ’second hand Frau‘ vor Allem aus monetärer Sicht besonders schlau ist?? Billiger ist das in der Regel nicht
@Ronny Schäuferla
Naja, dann sehen sie sich mal die Abfindungen und Unterhalts Einkommen geschiedener Frauen an.
Vor der Ehe Sekräterin, nach der Scheidung Millionärin. :)
Das ist der Rebound..
nach unten xD
Die ungeduldig oder oben eingestiegen sind müssen abgeschüttelt werden. Wie das Obst an den Bäumen.
Die auf long wetten müssen auch erwischt werden, am Besten mehrmals.
So wie ins Freibad gehen, am Besten beim Raus gehen auch nochmal bezahlen! Und wenn man schwimmen war kostet das auch extra!
Dann lohnt sich das auch.
Schönen Abend lg copa
schön gesagt
Mitte Oktober 25 war der Goldpreis bei 3.500 €.
Heute ist er immer noch bei 3.500 €. Also 9 Monate nix passiert. Doch, die Übertreibungskerze würde komplett abgebaut. Wer im Oktober 25 gekauft hat, der ist der Inflation komplett entgangen, denn die Uz kostet immer noch 3.500 €. Mein Bauchgefühl signalisierte mir, noch diesen Monat nachzulegen. Habe ich so gemacht.
Es wurde nicht der tiefste Preis, aber für mich tief genug.
Ich bin der Meinung haben ist besser als brauchen.
Was an der Stelle ein dickes Brett ist, ist das Silber heute unter 50 € gestützt ist, kommend von rund 100 €.
Das tut weh.
Aber was müssen das für Schmerzen sein bei Bitcoin!
Die im gleichen Zeitraum von über 100.000 auf unter 55.000 gestützt sind.
Meiner Meinung nach wird Au nicht viel günstiger werden. Für das passende Umfeld sorgt zuverlässig Christinchen und die 7 Lügenbolde.
Abwarten und Tee trinken, kann man machen aber wenn er kalt geworden ist, schmeckt auch nicht mehr.
Mit besten Grüßen aus den Masuren und allen ein friedliches Wochenende
@Goldfisch
Eigentlich müssen Sie bei einer Bewertung den Ankaufspreis zum heutigen Zeitpunkt nehmen, dazu noch die Inflation der 6 Monate berücksichtigen und auch die Zinsen fürs Tagesgeld für 6 Monaten, Lagerkosten und Fahrtkosten dazu.
Bewerten heisst aber nicht realisieren, also tatsächlich verkaufen.
Zum Trost, ich bewerte selbst meine Krügerrand pro Stück heute mit 5.000 Euro und keinen cent darunter,
Und ich führe keine Bücher und realisiere ( verkaufe) diese Münzen auch nicht, da sie in sich schon real genug sind.:)
@copa
Tatsächlich ist das so. Goldhändler berichteten, dass die Leute schlange standen und det Krügerrand um fast 5.000 Euro das Stück aus den Händen gerissen wurden. Man sich fast darum prügelte.
Das war vor 6 Monaten !
Geute hat der selbe Krügerrand einen Wert von 3.438 Euro, so man ihn verkauft. Weil mal wieder der Auspuff kaputt ist oder der Dachziegel oder man eine Klimasnlage fürs Esszimmer will.
Dafür ist doch Gold da, so höre ich immer wieder.
Sind doch läppische 1600 Euro. die weg sind.
Oder beim Silber bloss 65 Euro. Eine halbe Tankfüllung.
Kann man für eine Unze Silber überhaupt volltanken ?
Kostolany sagte mal, es gibt keine armen Leute, es gibt nur jene, die zum falschen Zeitpunkt das falsche kaufen oder sich etwas kaufen, das man sich nicht leisten kann.
@Maruti
Ich habe einige Bücher gelesen von Kostolany.
Ein wrklich erfahrener Börsenspekulant!
Drei Zitate sind mir im im Gedächnis geblieben!
1. Kaufen sie Aktien wenn das Blut meterhoch durch die Strassen fliesst.
2. Ein Satz der viele Anleger arm gemacht hat.
Diesmal ist es anders.
3. Jedes Asset dass stark steigt wird korrigieren. Die Frage ist nur wann.
Das erinnert mich an den Silber und Goldpreis!
Als Silber auf fast 120 Dollar stieg, haben viele Anleger gekauft!
Ebenso bei Gold weit über 5000 Dollar pro Unze!
Und jetzt? Gold ist bei 4000 und Silber bei 58.
Wer hätte das gedacht?
Es gibt auch ein russisches Sprichwort.
Nichts ist so wie es scheint.
Grüsse aus der Schweiz!
@Geronimo
Das mit dem Meterhohen Blut wird jedoch vielfach missinterpretiert, hat doch die verwöhnte Nachkriegs Generation keine Ahnung, was das ist.
Die glauben nämlich tatsächlich, das ist, wenn das Internet ausfällt, eine Schiffs Strasse verstopft ist oder ein Schauspieler als US Präsident lospoltert.
Aus Erfahrung meiner Eltern und Grosseltern kann ich sagen, dass das der Fall ist, wenn keiner mehr Zeit hat an Aktien zu denken. Dresden, Berlin 45 oder in Japan Hiroshima. Ob da noch einer zur Bank rannte und Aktien kaufte ? Als ganze Flüsse und Strassenzüge brannten vom Napalm der Amerikaner und sich die Leichen meterhoch türmten.
Aber sonst ? Ich meine, wenn jede der
Automobil Aktien unter 30 Euro geht, kann man so eine kaufen.Mehr sind und waren die nicht wert.
Bei den Tech Aktien und der AI ist es ähnlich.
In etwa.
@Maruti
ich habe an der Stelle nicht bewertet, sondern verschiedene Assets der letzten 9 Monate gegenüber gestellt. Silber, Bitcoin zu Gold. Während Silber und Gold sich halbiert haben, ist der Preis für Gold bezogen auf den betrachten Zeitraum der Gleiche geblieben.
Wenn ich nun den gleichen Preis zahlte wie 9 Monate zuvor, dann habe ich auch keinen Inflationsantei.
Fahrtkosten zu berücksichtigen wäre an der Stelle erbsenzählerei, denn geliefert wird frei Haus, sogar inkl. der Münzkapseln. Imaginäre Opportunitätspositionen anzusetzen trifft auch nicht unbedingt, da die ja grundsätzlich schon bei der ersten Investition anstehen.
Viel mehr geht es ja hier um die Betrachtungsweise wie sich verschiedene Asset-Kaufpreise in einem bestimmten Zeitraum entwickelt haben mit Blick aufs mögliche Aufstocken bei „stagnierendem“ Börsenkurs.
Jetzt, nach betrachteten 10 Monaten ist es um so interessanter um den Level von 3.500 € herum nach zu unzen, da die Preiskerze von gut 1.100 € rasant abgebaut wurde. Zudem kommen jetzt die Monate, in denen die Kurse höher tendieren.
Gut für die, die noch Investitionsbedarf haben und gut für die, die jetzt bereits Investiert sind.
@Goldfisch
Schon klar, das habe ich verstanden.
Nevertheless, in einigen Foren lügen sich manche selbst in die Tasche, wenn von gigantischen Gewinnen oder „bisher keine Verluste“ geschrieben wird.
Entweder man betrachtet das streng nach kaufmännischen oder Banken Regeln oder man betrachtet es gefühlsmässig oder auf gänzlich anderer Ebene.
( Wie etwa die FDP ihre Erfolge verbucht :).
Was bedeutet, Gold oder Silber hat gar keinen Verlust gemacht, man hat ja vor Herbst 2025 gekauft.
Immer noch im plus. Kaufmännisch ist das natürlich so nicht richtig und zu einfach betrachtet.
Aber Sie haben völlig recht, auch ich betrachte Gold und Silber ( anderes habe ich nicht, ausser Bargeld), auch nicht vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt.
Genau so wenig, wie den Unterhalt der Katze.
Die gehört eben, wie Gold und Silber dazu, zum Haushalt.
( Dies ist das Zu Hause der Katze, Du bist nur Gast und zahlst die Miete. Wo die Katze liegt, da liegt sie.
Die Katze wird nicht woanders hingelegt, Hunde und kleine Kinder sind fernzuhalten…..).
Ist das nicht bei Gold und Silber auch so ?
@Maruti &. Geronimo
ich denke, ich gehöre auch zur Nachkriegsgeneration.
Ich kenne sogar noch die Prügelstrafe.
Was der Altmeister und Börsenguru Kostolany jedoch meinte mit „kaufen wenn das Blut auf den Straßen fließt“, sind große wirtschaftliche und finanzielle Verwerfungen wie Börsencrash oder Staatspleiten und nicht Berge von Kriegsopfer.
Kriege zerstören einfach alles, Unternehmen und ihre Aktien, Staaten und ihre Staatsanleihen, Menschen und ihre Lebensräume, Banken und Bargeld.
Was bleibt, ist nur das Gold oder Silber wenn man noch dran kommt.
Meine Eltern hatten noch einen Schrebergarten, da gab es noch keinen Aldi, Lidl etc.
Da wurde zur Erntezeit für den Winter eingeweckt.
Einige Dörfler werden das auch noch kennen.
Von Amazon bis Zalando brauche ich nicht, Ich habe nicht vergessen wie man Schuhe neu besohlt, Kartoffel und Gemüse pflanzt, wie man Brot im Erdofen backt.
Meine Mutter hat mir gezeigt wie ein Knopf angenäht wird und einen Flicken auf die Jens bekomme ich auch hin. Knöpfe waren früher Luxus, daher wurden bei uns nie welche weg geworfen, einer passte immer.
Bügeln ohne Strom, ja, geht auch wenn man noch so ein altes Kohlebügeleisen hat.
Was interessiert mich da ob ein Schiff quer im Bach steht.