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Gold kaufen: Was kommt noch auf deutsche Anleger zu?

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Dominik Kettner und Marc Friedrich diskutieren über die aktuelle Lage auf dem deutschen Goldmarkt. Das Video ist unten verlinkt.

Dominik Kettner von Kettner Edelmetalle und Beststellerautor Marc Friedrich besprechen in einem Video-Podcast die aktuelle Lage im deutschen Gold-Handel und diskutieren über neue mögliche Repressalien gegen Sparer und Vermögende.

Gold kaufen anno 2020

Die neue Regelung zur Registrierungspflicht von in bar getätigten Käufen von Goldmünzen, Goldbarren und anderen Edelmetallen (2.000-Euro-Grenze, statt zuvor 10.000 Euro) wird unter Investoren weiterhin kontrovers diskutiert. Dabei geht es einerseits um die Verhältnismäßigkeit der offiziell gegen Terrorismus-Finanzierung und Geldwäsche gerichteten politischen Maßnahme. Andererseits wird nun auch darüber spekuliert, wie die Gesetzesänderung sich in der Praxis auswirkt.

Expertengespräch

Dominik Kettner von Kettner Edelmetalle und Beststellerautor Marc Friedrich („Der größte Crash aller Zeiten“) diskutieren in einem Video-Podcast über die aktuelle Lage auf dem deutschen Goldmarkt und die möglichen weiteren Entwicklungen im Rahmen der zunehmenden finanziellen Repression (Negativzinsen, Bargeld-Beschränkung, Kontrolle des Goldhandels etc.).

Neue Repressalien?

Unter anderem erörtern die beiden, auf welche Repressalien sich Vermögende und speziell Goldanleger sich womöglich noch einstellen müssen. Wird es demnächst eine Mehrwertsteuer auf Gold geben oder gar ein Goldverbot? Wird das Bargeld in Deutschland ganz abgeschafft? Welche Rolle spielen Gold und Silber beim persönlichen Krisen- und Vermögensschutz? Stirbt der stationäre Goldhandel? Welche Gold- und Silber-Produkte eignen sich vor diesem Hintergrund am besten? Einzelheiten im Video unten.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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Eingetragen von am 6. Jan. 2020. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Goldpreis, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

33 Kommentare für “Gold kaufen: Was kommt noch auf deutsche Anleger zu?”

  1. Was auf jeden Fall schon eingetroffen ist, ist der Umstand, dass jetzt die Unze Gold z.B. von proaurum schon über dem Kurspreis angekauft wird. Aktuell liegt der Unzenpreis bei 1.408 €. Proaurum bietet aktuell 1.426,50 € für eine Unze Gold an. Und wer eine Unze kaufen will, muss schon 90 € Aufgeld zahlen (1.497,50 €). Im vergangenen Sommer lag das Aufgeld für eine Unze Gold noch bei etwa 25 €, bis zum Ende des letzten Jahres stieg es auf ca. 45 €.

    Sollte jetzt ein kleineres Ereignis wie z.B. ein offener Krieg in Nahost vom Zaun getreten werden, können sich die Spreads schnell vergrößern. Als 2013 der Staat Zypern seine Bürger zur Kasse bat, so berichtete mir mal ein Berliner Goldhändler, waren seine Silberbestände innerhalb von wenigen Tagen ausverkauft und die letzten Münzen hat er mit einem Aufschlag von 100 % an den Mann gebracht.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article114502095/Zypern-nimmt-den-Sparern-5-8-Milliarden-Euro.html

    Wenn sowas jetzt wieder passieren sollte, was ja nicht gänzlich ausgeschlossen ist, wird die Ware sehr schnell noch knapper als sie jetzt schon ist. Und dann werden die Kurse auch nicht mehr als Grundlage für den Verkaufspreis dienen.

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  3. Hier spricht ein Händler, welchem die Felle davon schwimmen.
    Gold verliert in heutiger Zeit seine Funktion als sicherer Hafen, wenn man es nicht mehr oder nur eingeschränkt anonym erwerben kann.
    Auch Herr Friedrich irrt.
    Vor einer Hyperinflation kommt immer die Rezession und in dieser wird Bargeld sehr wertvoll.Andere Güter verlieren ihren Wert, Aktien, Immobilien und leider auch Gold.
    Wohl dem, der dann Bares hat und günstig die Sachwerte kaufen kann.
    Sollte aber die EZB in so einer Situation Helikoptergeld abwerfen, dann allerdings wäre der Euro sofort ruiniert.

    • Bargeld wertvoll…aha, Gold verliert die Funktion als sicherer Hafen, soso…. Gold verliert Wert…..hmmm

      Catpaw ich habe keine Ahnung auf welchem Planeten sie wohnen,
      aber mein Zuhause ist die Erde und da gelten andere Gesetze.

      Nämlich Gesetz Nr. 1 das Gold das einzige Geld ist…….

      • @endgame
        So ist es aber.
        Sehen Sie sich die Vergangenheit an. Da war es so.
        Gold gewinnt monetär massiv in der Inflation. Aber eben nur monetär.
        Jedoch ist Gold die nahezu einzige Möglichkeit, sein Vermögen in die Zeit nach der Währungsreform ( nach einer Hyperinflation kommt immer die Reform), hinüber zu retten.
        Gold ist ein Hinüberretter, seit Jahrtausenden schon.
        Für alle anderen:
        Zu allen schlechten Nachrichten kommt nun noch eines oben drauf:
        Das wird Aktien, Exporte und auch Gold betreffen:
        Prinzessin Estelle von Schweden hat sich beim Schilaufen das Bein gebrochen.
        Schlimmer geht es nun wirklich nimmer.
        Man stelle sich auf den Aktiencrash ein.

      • @Endgame

        Jo, unser Trumpel-Fan Renegade ist hier wieder unterwegs. War ja absehbar.

        Natürlich wird Gold immer der sichere Hafen sein. Heute mehr denn je. Das hat überhaupt nichts mit anonym oder nicht anonym zu tun.

        Nur nicht kirre machen lassen.

    • Was passiert mit ihrem Bargeld, wenn die Hyperinflation dann da ist?

      • @copa
        Das habe ich doch gesagt. Das ist dann weg und muss deshalb noch !! in der Rezession in Sachwerte getauscht werden.
        Welche genau dann keiner haben will und loswerden muss um an Bargeld zu kommen.
        Nochmals die goldene Regel:
        In der Rezession mit Bargeld, so man hat, Sachwerte kaufen.
        So wurden früher grosse Vermögen an Länderereien und Firmen gemacht.
        Es kommt auf das timing an, copa.
        Ich habe, als keiner es haben wollte 1999/2000 Gold zu etwa 250 Euro gekauft.Das nur als Beispiel.
        Kaufen, wenn keiner kann oder will (Rezession).
        Verkaufen, wenn alle kaufen wollen und jeden Preis bezahlen.
        Wie zur Zeit bei Immobilien.
        Die sollte man bald verkaufen um an Bargeld zu kommen.
        Das will momentan fast keiner haben.

    • @catpaw,
      Soweit richtig und gut erklärt. Nur, der Goldpreis wird nicht hier in Deutschland gemacht sondern USA und eine Bottom-line gibt es auch, der liegt etwas über den Förderkosten. Gold zu fördern ist sehr energiereich, also spielt der Oelpreis
      auch eine Rolle.

      Grüsse

      PINOCCHIO

      • @pinochio
        Das ist korrekt. Doch davon habe ich nicht gesprochen.
        Wir gehen stramm in Richtung Rezession und die Arbeitslosigkeit wird steigen.
        Leute ohne Job müssen Güter verkaufen, auch Gold, so sie dieses überhaupt haben.
        Das oder deren Güter, kann man dann günstig erwerben oder ersteigern.
        Nur, dafür braucht man Bares, denn es besteht durchaus die Möglichkeit, dass man auf Grund eines Moratoriums nicht oder nur begrenzt an sein Giralgeld kommt.
        Es gilt immer noch der Spruch:
        Nur Bares ist Wahres und Gold behält immer seinen Wert.

        • @catpaw

          Meine Ansicht und wir sehen es gerade in Venezuela. Rezession, Inflation, für Bolivar kannst Du nix kaufen, keiner will die Papierlappen. Zudem und im heutigen System ist davon auszugehen, das es wieder ein Lastenausgleich geben wird der damit anfängt wie Zypern in 2013. Alle Banken zu und innerhalb ein paar Tagen wurden alle Kontobesitzer zwischen 6-9% ärmer. Grundstücke, Häuser, Gartenlaube usw. ist dem
          Finanzamt bekann.

          Deshalb der Drang nach Digitalem Geld seitens Regierung, dann kannst Du nix unterm Kopfkissen verstecken. Das alles hat es in den letzen Jahren schon öfters gegeben.
          So sehe ich das kommen, lasse mich aber gerne belehren.
          Grüße

          Pinocchio

        • @catpaw
          Soweit zur reinen Lehre. Da das aber alle wissen (und sich darauf einstellen), wird es anders kommen. Wir haben nämlich Rezession und Inflation gleichzeitig. Rezession bei den Arbeitenden, Inflation bei den Vermögenden (Aktieninflation, Immo-Blase usw.). Die Reichen werden nie verkaufen müssen und die Armen haben nichts zu verkaufen. Schnäppchen werden Mangelware sein, dafür Elend reichlich. Wer eine einfache Immo möchte, kann gut noch warten. Autowracks gibt es schon reichlich;-)

          • @Kronos
            Das würde Stagflation bedeuten,eine ungünstige Situation.Die besteht sicher,da die EZB Geld wie verrückt bereitstellt,als gäbe es keinen Morgen.Auch die USA tut es mit den Repo Krediten.
            Doch auch das scheitert,denn das hatte man in der Vergangenheit bis hin zur Römerzeit auch schon versucht.Ohne durchschlagenden Erfolg.
            Die Rezession ist noch nicht richtig im Gange,eigentlich meinte oben ich die verschärfte Form der Rezession,die Depression a la 1929.
            Mit hunderttausenden Arbeitslosen,Geschäftsschliessungen und Firmenpleiten.
            Da nun der Arbeiter oder Angestellte ausgesteuert wird,seine Miete und Essen aber trotzdem bezahlen muss,verkauft er sein Hab und Gut zum Schleuderpreis.Aber nicht nur er,auch viele sogenannte Vermögende erwischt es.Den Porsche zu 3.000,die Villa zu 70.000.
            Nur um zu überleben oder Schulden zu tilgen.
            Apropos Schulden:Die steigen dann im Wert ins Unermessliche.
            Damals hatten Geldbesitzer ganze Häuserzeilen und Fabriken erworben und damit den Grundstock späteren Reichtums gelegt.
            Ich will keine Namen nennen,das lässt sich eruieren.
            Natürlich,die Super reichen,wie Rothschild,Soros oder Klatten,die nicht,die wandern in die Schweiz oder sonst wo hin, samt Vermögen.
            Ich habe dieses Wissen einerseits von meinen Großeltern,welche alles miterlebt haben,aber auch von den Büchern von Hannig, wie
            „die Deflation,die verheimlichte Gefahr“
            https://www.amazon.de/Deflation-verheimlichte-Gefahr-sichern-Chancen/dp/3980852237/ref=sr_1_fkmr0_1?keywords=die+delflation%2C+die+verheimlicht+gefahr&link_code=qs&qid=1578338174&sourceid=Mozilla-search&sr=8-1-fkmr0
            oder „Die Deflation kommt“
            worin all die Szenarien einer Deflation mit Währungsreform und Hyperinflation beschrieben sind.
            Wie gesagt,das Zeitfenster ist sehr eng,wenn erst mal die Panik ausbricht und Kündigungsbriefe ins Haus flattern,denkt man nicht mehr an Vermögenssicherung.
            Jedoch,es besteht eine Chance mit einem blauen Auge davonzukommen,wenn man über soviel Information wie möglich verfügt.
            Im Prinzip jedoch ist es sehr simpel.Man könnte sagen,alter Wein in neuen Flaschen.Es war nämlich, wie in der Mode,alles schon mal da.
            Nur die Farben ändern sich manchmal.
            Deshalb,keinen Fatalismus,wie ist eh schon alles egal,wie es kommt so kommt es.
            Man muss informiert sein,zu wissen,was möglich ist und kommen könnte.

            • @Renegade

              Informationen sind gut. Aber ganz sicher nicht von Dir.

              Wie angekündigt und nun auch zu merken, scheinst Du Dich von Gold abzuwenden.

              Wie sieht Deine neue Rolle hier aus? (P.S.: Ist nur eine rhetorische Frage.)

            • @catpaw
              Jetzt habe ich zu spät deinen Bericht mitbekommen. Unten also nochmal das Gleiche etwas anders und ausführlichst =)

        • @catpaw

          Bares für Rares. Da werden die kommenden Zeiten vorgeführt.

          Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegt keinem Annahmezwang. Da der überwiegende Teil des deutschen Sparvermögens in Giralgeld gebunkert ist, also auf einem Konto welches der Bank gehört und nicht dem sogenannten Verfügungsberechtigten, kann im Falle des Falles problemlos darauf zugegriffen werden. Völlig legal und uneinklagbar.

          Deswegen: Gold und Silber physisch und Geld in Form von Schuldscheinen (ebenfalls physisch). Giralgeld ist nur Buchgeld und noch nicht einmal in Deinem Besitz.

    • Ja das stimmt, das wenn eine Rezession eintreten tut, erst mal alles nach unten geht. Auch Gold. Bares ist in dieser Zeit unabdingbar. Dies läuft eine gewisse Zeit. Gold dreht dann in die andere Richtung. Depression ist die unterste Schwelle und dann fängt es an und sollte vom baren Weg sein.

    • @Toto

      Es wäre das erste Mal, dass Gold seiner Funktion als sicherer Hafen verliert.
      Dies scheint nur so. Der Alltagsverstand des Marktteilnehmers kann in aller Regel nicht zwischen Schein und Wesen unterscheiden.
      Auch wenn Gold wegen Preisverfall im Überangebot steht, wird es antizyklisch denkende Cleverles geben, die beherzt und dankbar zugreifen. .

      Wenn alle Preise fallen und mithin auch der Goldpreis ( Deflation ) bedeutet dies keineswegs für Gold Wertverlust, ganz im Gegenteil. Der Wert bleibt trotz Preisverfalls erhalten. Der Unterschied zwischen Preis und Wert ist der Unterschied zwischen Schein und Wesen. Ist der Unterschied zwischen dem Wurm nach dem der Fisch schnappt und dem Haken mit dem er an Land gezogen wird. Kurzfristig sieht es allerdings eher nicht nach Deflation aus, mittel und langfristig allerdings schon. Es lässt sich derzeit nichts Genaues sagen, zuviel Faktoren spielen eine Rolle. Vor allem wie sich der Iran demnächst verhalten wird.

      Trotz der 2000 Euro Grenze Gold gibt es ansonsten hinreichend Möglichkeiten anonym zu kaufen.

      Ihr Abschied war ja nicht von Dauer, aber das wusste ich vorher. Willkommen an Bord.

      • @Krösus,

        Krösus, danke auch Dir für Deinen Beitrag. Mich irritiert Dein vorletzter Satz etwas. Mit der € 2.000 Regel dachte ich, sind auch alle Schlupflöcher zu.
        Oder gibt es da noch den einen oder anderen Umweg den wir hier noch nicht
        diskutiert haben ?

        Grüße

        PINOCCHIO

        • @Pinocchio

          Ob dies hier hinreichend diskutiert wurde, weiß ich nicht. Bin hier nur gelegentlich untwegs.

          Mein Händler verlangt zur Stunde 1450 Euro für die Unze Krügerrand.
          Dieser Händler hat in Berlin 5 Zweigstellen. Bei jeder Zweigstelle eine Unze anonym gekauft sind schon ist schon mal Gold in Höhe von 7250 Euro anonym eingekauft. Nimmst Du zur Unze noch eine Viertel Unze dazu ( zur Stunde 379 Euro ) bleibst Du immer noch anonym, kaufst aber in 5 Fillialen Gold in Höhe 5 x 1829 = 9145.
          Wenn Deine Frau Dich liebt und Du Sie, betritt Sie 15 min nach Dir die Fillialen und der Betrag von 9145 Euro verdoppelt sich, ergo 18290 Eumel. Dann wartest Du eine Woche, inzwischen hat der Händler Dein Gesicht vergessen, und ziehst das Ganze nochmal durch. usw.usw.usw.

          Es gibt hier in Berlin 2 Hädler zu denen ich Vertrauen habe, aber vielleicht finden sich noch mehr, wenn man sucht. Es gibt aber auch viele schwarze Schafe. Bei jedem würde ich nicht kaufen.

          Freilich 5mal durch ganz Berlin, da brauchst Du für jede Einkaufstour einen ganzen Tag, aber das ist es mir wert.

          Schwierig wirds allerdings bei größeren Goldbarren. Habe 2004 für 100 Gramm Barren das Stück 1100 Euro bezahlt, würde ich heute verkaufen wollen, bliebe ich nicht anonym. Aber beim Verkauf ist die Anonymität ohnehin weniger wichtig, solange Du den legalen Einkauf nachweisen kannst. Der Staat will ja nicht wissen wer kein Gold mehr hat, sondern wer noch Gold hat.

  4. An den Weltbörsen spielen sie noch heile Welt. Ob das noch was mit Realismus zu tun hat? Die Minen liegen seit Tagen wie Blei im Depot, obwohl der Goldpreis ordentlich gestiegen ist. Es ist und bleibt komisch!

  5. @catpaw,Gold ist Geld,kein Sachwert ! Gold stieg in jeder Deflation !

  6. Ich glaube nicht, dass der Goldpreis im Endspiel durch den Glaubensverlust der Leute an FIAT-Wärungen steigen wird. Vorher geschehen ganz andere Dinge.
    Ich denke eher, dass die EZB+Staaten genau wissen, wann es so weit ist, dass ein Umschwung nicht mehr vermeidbar ist. Falls nicht ein Amerikanischer Präsident vorher einen Krieg anfängt. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist wird zügig aber bestimmt der Zuschuss/Geld-Druckerei/Anleihenankauf zurückgefahren, sodass das Kartenhaus unweigerlich beginnt zusammenzubrechen. Firmen gehen pleite, Leute werden entlasen. Der Goldpreis steigt, weil BankenRun stattfindet und Wertespeicher gesucht werden, wie die beiden Herren im Filmchen prognostizieren. Aber alles gewollt von der Obrigkeit, damit die Leute AU verkaufen müssen a) um den Lebensstandard zu halten und zu überleben und/oder b) weil die Gier zuschlägt bei solchen hohen Gewinnmitnahmen. Dort wird dann auch @catpow zu finden sein. FIAT steigt kurz, weil der, der es hat nicht hergeben will, die Banken können aber nicht nachliefern, der Kreislauf zirkuliert nicht mehr und der Wert von FIAT beginnt sehr schnell auf seinen waren Wert zu fallen (wieviel ist 0,005qm Baumwolllappen wert?). Hyperinflation in Vollendung. Der Zeitraum zum Schnäppchenkauf von Sachwerten kann ganz kurz vorhanden sein, kann aber auch komplett entfallen. Das was @catpow vorhat ist Zocken auf aller höchstem Niveau mit Risiko^10. Bares kann bei zu spätem Einsatz/Umsetzungsmöglichkeiten dann den Totalverlust bedeuten. Anschließend sind Sachwerte zu hauf im Angebotsmarkt, aber keiner kann sie sich leisten. ABER und das ist das Ziel: Die EZB und die, die es sich leisten können (die oberen 10%, Notenbankvorstände, Großfirmenvorstände, Politiker), haben mit der umgeleiteten Gelddruckmaschine (Kauf von teurem Gold, Zahlenwert ist durch das Drucken total irrelevant) und dem Trinkgeld aus der Portokasse noch einmal richtig gut Gold abgeschöpft. EZB/Notenbanken löst sich ohne Vorstände auf, Kapital wandert ab und kann dann von den Gewinnern gemütlich in eine neue Währung und Sachwerte investiert werden. Ziel erreicht. Goldverbot ist nicht nötig. Wenn dabei Sozialbenachteiligte verhungern und ein paar Sündeböcke gelüncht wurden: Who cares? Kollateralschäden sind in Kauf zu nehmen.
    Und falls jetzt die Cryptoleute meinen super davonzukommen: In dieser Zeit gibt es keinen Strom, die Wartung, Primärenergiezulieferung und Unterhalt der Kraftwerke stockt. Serverfarmen werden als wertloser Müll rausgeworfen und die Bunkeranlagen (Servergehäuse) als Wohnhöhle verwendet. Internet ist weg. Crypto wird in Timbucktu explodieren und dort wegen a) fehlender Nachfrage und b) Besitzes über 50% bei wenigen Besitzern zusammenbrechen, aber nicht BEI UNS. Bei uns herrscht Reset!

    Das Schlimme ist. Ein Umschwung hätte auch langsam und sozialverträglich umgesetzt werden können. Aber wer weiß schon, ob es Gier oder Unvermögen (never change a running system) oder fehlende Eier/Eierstöcke/diverses sind, was es so auslaufen lassen muss.
    Also Leute, was meint Ihr kommt danach? Goldgedecktes Crypto-Geld? Tulpenzwiebeln? Die Brotwährung? Ü-Eier? Mit was werden wir, bzw. ein Teil von uns, in Zukunft sein Essen auf den Tisch zaubern? Gibt es überhaupt noch Tische? Kein Kapitalismus mehr? Wird es die Demokratie mit runter ziehen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. (Auf das was ich oben aufgezählt habe bin ich nicht gespannt! Eher German-Angst)

    • @dummkopf2

      Treffer , mein Szenario. Allerdings glaube ich nicht an einen Stromausfall. Dann müsste es schon Krieg geben. OK kurzfristig könnte es schon mal sein, aber nicht über mehrere Tage. Man wird alles daran setzen, dass Strom fliesst. Ohne Strom auch keine Propaganda, kein Krankenhaus usw.

      • Stromausfall hängt von so vielen Faktoren ab. Das kann so oder so laufen. Wie verhalten sich z.B. die Nachbarstaaten zu uns und wir zu ihnen. Aber einer der größten Faktoren wird sein, ob die Menschen in den Haushalten verstehen, dass Egoismus fehl am Platz ist. Es heißt dann bei jedem Haushalt Stromverwendung auf das nötigste zurückzuschrauben. Dann besteht eine Chance für Alle. Das erste Entscheidende wird sein, wann der letzte Privatjet aus Berlin geflogen ist, wie viele mit Verantwortungsgefühl dableiben und wie viele Geldreserven für den Fall der Fälle zurückgelassen wurden. Als wie „Systemrelevant“ werden die Kraftwerke wirklich eingestuft? Gas, Kohle, Wasserkraft, vielleicht auch Biogas, vielleicht auch noch Atom mit ihrem hohen Eigenbedarf. Gas könnte irgenwann wegen ausfallenden Druckerhöhungsanlagen wegfallen. Auch für die Haushalte. Zeitraum? Keine Ahnung.
        Krankenhäuser ist das korrekte Stichwort. Diese haben Netzersatzaggregate (NEA’s) in Vorhaltung (ständig vorgeheizt). Aber mehr als eine Woche halten die nicht her. Genauso wie die IT-Infrastruktur, die halten nur einzelne Tage im Vollbetrieb, dann übernimmt das THW neuralgische Punkte. Serverfarmen sind dann schon raus.
        Ich tippe auf keinen kompletten Stromausfall bundesweit, sondern „nur“ die weiterentfernteren Bereiche von den funktionierenden Kraftwerken oder Gleichspannungseinspeisestellen fallen weg, also die Tendenz fällt zu den Landregionen. Läuft es ungünstig gehen in der Nacht größere Kraftwerke vom Netz, die Umverteilung läuft nicht reibungslos, erster kurzer Stromausfall. Sämtliche NEA’s in dem Bereich springen an und bilden eigenständige Inselanlagen. Durch den Lastabfall wird wieder erfolgreich aufgeschaltet. Aber nur bis 10-20 Minuten später die NEA’s wieder versuchen auf das Verbundnetz zu schalten. Nächster Ausfall vorprogrammiert, auch weil die Leute vergessen haben ihre Geräte auszuschalten, bzw. versuchen wieder alles einzuschalten (Fernseher, Geschirrspüler, Kühltruhen, Kühlschrank, Luft-Luft-Wärmepumpen, alle Lichter mit Bewegungsmelder gehen an). Nächster Ausfall. Das geht dann ein paarmal so bis der Bereich komplett abgeschaltet wird oder nach ein paar Tagen die NEA’s der Krankenhäuser keinen Spritt mehr haben und das THW bei den Krankenhäusern mit deren mobilen Generatoren anrücken müssen oder Zwangsevakuierung ansteht. Spätestens ab dann gibt es auch kein Benzin für die PKW mehr, denn die Pumpen der Tankstellen funktionieren nicht mehr. Wie extrem alles passiert weis natürlich keiner. Vermutlich nicht einmal Tennet (größter Übertragungsnetzbetreiber). Wie knapp haben die Privatunternhemen die Reserven gekürzt?
        Nahrungsmittel+Trinken sollten zumindestens für die 10 empfohlenen Tage vom BBK im Haushalt sein, dann schläft man viel besser ;-)
        https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel_node.html

    • @dummkopf^2

      Renegade transportiert die Elitenperspektive. Wie schon immer. Inzwischen heißt es bei ihm Cash is King und Gold ist nicht mehr der sichere Hafen.
      Was bietet er denn? Inzwischen nur noch die Spekulation auf Spekulationsgewinne im Crash.
      Ich sage: Wer über Gold und Sachwerte verfügte, kam in allen Krisen bislang am besten davon. Ganz einfach und vielfach belegt.
      Warum springt Ihr so auf seine neue Masche an?
      Lasst Euch doch nicht so verunsichern…

      • @Saperlot
        Ich hatte die Tage etwas zu viel Bier erwischt. Da schreibe/rede ich immer etwas viel…
        Danke für den Hinweis auf @renegade. Die langen Texte mag ich ja selber nicht mehr lesen. Ich fasse mich wieder kürzer, wenn ich meinen Senf los werden muss ;-)

  7. Wolfgang Schneider

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-01-05/gold-climbs-to-highest-level-since-2013-on-geopolitical-tensions
    Die Indianer vom Stamm der Goldman-Sachsen glauben also fest daran, daß der Goldpreis weiter steigen wird. Was wissen die, was wir nicht wissen?

    • @Herr Schneider

      Die wissen nicht, was Renegade weiß, nämlich dass „Vor einer Hyperinflation kommt immer die Rezession und in dieser wird Bargeld sehr wertvoll.Andere Güter verlieren ihren Wert, Aktien, Immobilien und leider auch Gold.“
      R. hatte ja immer verquere Ansichten. Seine neue Masche nervt aber ganz besonders.
      Nochmal ganz klar: Kommt der Crash, suche die Leute ihr Heil in Sachwerten. Dabei ist es in der Praxis egal, ob Deflation, Staglation oder Inflation.

    • @WS Warum soll der Goldpreis nicht steigen so lange der Pussygrabscher US-Praesident ,die Christine EZB – Chefin und Flintenuschi EU- Vorturnerin sind.Diese Personen allein schon garantieren einen Anstieg des Goldpreises langfristig gesehen.

      • Wolfgang Schneider

        @materialist
        Die Geldwacht hielt im Westen
        https://www.youtube.com/watch?v=7SZQmFZ3OGg

        Die Geldwacht hielt im Westen dem Golde lange stand,
        Heut hält man uns zum Besten im FIAT-Vaterland.

        Erschöpft und aufgerieben, der Aktienkurs erschlafft,
        Ein Auszug ist geblieben, den Börsen brach die Kraft.

        Doch halten wir zur Fahne, die wehend vor uns stritt,
        Dank Soros‘ blut’gem Plane in einem Höllenritt.

        Die sturmbewährt sich nimmer sich vor der Vernunft geneigt,
        Und heute noch und immer den Weg zum Abgrund zeigt.

        Es rauscht dorthin zu mahnen, zu ihr, der D-Mark Geist,
        Trotz aller Not ein Ahnen, daß Soros uns bescheißt.

        Sind wir bankrott geworden, und sind die Birnen weich,
        In West und Süd und Norden, der Nepp, der blieb sich gleich.

        Ob wir auch hier verderben, das kümmerte sie nicht,
        Die Schulden zu vererben, ist ihre letzte Pflicht.

        Ich darf nicht länger zagen, es mahnt Professor Sinn,
        Den Goldkauf jetzt zu wagen, der Euro ist bald hin.
        Den Silberkauf zu wagen, der Euro ist bald hin.

  8. Sehr gutes und informatives Video – danke!

  9. Mal ne Frage am Rande.ich warte jetzt schon 3 Wochen auf den 2020er Krügerand vom Onlinehändler.Normalerweise bin ich gewöhnt das Zeug 2 Tage nach Vorrauszahlung in der Hand zu haben.Kann aber sein daß die SA erst Ende Dezember oder Anfang Januar liefert.

    • @materialist

      Im November/Dezember musste ich beim von mir geschätzten Gold-Silber-Muenzen-Shop aus Nürnberg glatte 4 Wochen auf meine Vrenelis warten. Letztlich erhielt ich sie noch rechtzeitig vor Weihnachten (die schönsten Geschenke sind immer noch die, die man sich selber macht, oder?).
      Mach Dir also keine Sorgen.

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▷ Mit Gold sicher durch den Crash

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▷ Notfallplan für Goldanleger

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Ratgeber Tresorkauf

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▷ Schließfach- und Depotlagerung

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▷ Spezial-Report Tresore!

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▷ Strategien für Goldbesitzer

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▷ Wenn Gold wieder Geld wird

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▷ Whisky als Geldanlage

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Hinweise für Kommentatoren