Neue Zahlen zeigen: Die Goldproduktion konzentriert sich auf wenige Länder. Auch die größten Reserven liegen in wenigen Händen – mit Folgen für den Goldmarkt.
Machtkonzentration prägt den Goldmarkt
Gold gilt als globaler Rohstoff – doch das Angebot ist alles andere als gleichmäßig verteilt. Tatsächlich konzentriert sich ein großer Teil der Förderung auf wenige Staaten.
Diese Struktur hat direkte Auswirkungen auf den Goldmarkt. Denn wenn Produktion und Reserven in den Händen weniger Akteure liegen, wird das Angebot weniger flexibel – und potenziell anfälliger für Engpässe.
Wenige Staaten kontrollieren das Goldangebot – und damit die Struktur des Goldmarktes.

Fünf Länder dominieren die Goldförderung
Neue Daten zeigen: Wenige Länder kontrollieren den Goldmarkt. Die weltweite Goldminenproduktion lag im Jahr 2025 laut U.S. Geological Survey (USGS) bei rund 3.300 Tonnen. Damit blieb das Niveau gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil.
Doch entscheidend ist die Verteilung: China, Russland, Australien, Kanada und die USA stellten zusammen rund 41 Prozent der globalen Förderung.
Im Detail ergibt sich folgendes Bild:
- China: rund 380 Tonnen
- Russland: etwa 310 Tonnen
- Australien: rund 280 Tonnen
- Kanada: etwa 200 Tonnen
- USA: rund 160 Tonnen
Weitere wichtige Produzenten sind Ghana (150 t), Mexiko (140 t), Kasachstan (130 t) und Usbekistan (130 t).
Damit zeigt sich: Ein vergleichsweise kleiner Kreis von Ländern bestimmt einen großen Teil des weltweiten Angebots. Dabei gehen die Fördermengen in vielen Ländern kontinuierlich zurück. Wie etwa in den USA, wo die Goldproduktion acht Jahre in Folge gefallen ist.
Bis zum Jahr 2006 war noch Südafrika weltweit größter Goldproduzent, in der Spitze mit fast 1.000 Tonnen pro Jahr. Dagegen lieferte das Land im vergangenen Jahr nur noch etwa 90 Tonnen Gold.
Reserven an Gold: Noch stärkere Konzentration
Noch deutlicher wird die Marktstruktur beim Blick auf die bekannten Goldreserven – also Goldvorkommen, die nach heutigem Stand wirtschaftlich förderbar sind. Diese werden weltweit auf rund 66.000 Tonnen geschätzt.
Die größten Reserven halten:
- Russland: etwa 12.000 Tonnen
- Australien: rund 11.000 Tonnen
- Südafrika: etwa 5.000 Tonnen
- Indonesien: rund 3.600 Tonnen
- China und Kanada: jeweils etwa 3.200 Tonnen
- Die USA verfügen über rund 3.000 Tonnen an Reserven.
Damit liegt ein erheblicher Teil der langfristigen Angebotsbasis ebenfalls in wenigen Händen.
Mehr dazu: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse
Fazit: Knappes Angebot trifft konzentrierte Kontrolle
Die Daten zeigen: Gold ist begrenzt – und die Kontrolle liegt bei wenigen. Das stützt den Goldpreis auf lange Sicht.
Wenige Länder dominieren Förderung und Reserven. Gleichzeitig wächst das Angebot nur langsam: Neue Minen brauchen Jahre, bestehende Lagerstätten liefern zunehmend weniger.
Gold ist nicht beliebig vermehrbar – und genau das prägt die Preisentwicklung am Markt.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Na, super, die BRICS Staaten haben das meiste Gold.
Kommt nur noch etwas von Australien dazu. Das mit Kanada stimmt nicht, denn Kanada ist seit 2013 nach Aussage des Premiers „das erste völlig goldfreie Land“.
Die haben nichts und der Abbau dort ist verboten worden.
Offenbar hat sich das noch nicht herumgesprochen oder man will es aus diversen Gründen nicht wahrhaben.
Da sieht man, was die Äußerungen von Politikern an Wert haben. Dafür, dass die kein Gold fördern, machen die kanadischen Mienen-Unternehmen ganz gute Geschäfte und kartografieren und erschließen neue Gebiete.
Wie viele Reserven ein Land (oder genauer: dessen Zentralbank) eingelagert hat, glaube ich keinem Land. Und aufgrund der Schulden der Länder (viel größer als der gelagerte Goldwert), „gehört“ das Gold (nebst vielen anderen „Sicherheiten“) ja eh den Gläubigern.
Bei all dem kurzfristigen Lärm um den „Iran-Krieg“ verliert man leicht aus den Augen, dass:
trotz großer Goldverkäufe (Türkei, Russland, Golfstaaten) der Preis relativ stabil blieb (also Käufer da waren),
die Spekulanten nur mit relativ wenig Kapital „in den“ Edelmetallen sind,
und bspw. die Amis noch immer weniger als 1% ihres Vermögens in Gold und Mienenaktien geparkt haben.
China im 1. Quartal über 820 Tonnen Silber importierte (trotz Höchstpreisen),
in Asien weiterhin große Aufgelder gegenüber dem westlichen „Papierpreis“ gezahlt werden,
in Indien Silber als Sicherheit bei Banken hinterlegt werden kann (Silber bei Geldbedarf also nicht mehr verkauft wird und auf den Markt kommt, sondern eingelagert wird; das reduziert die globale Recycling-Masse beträchtlich),
der Bedarf an Silber für die Industrie weiter wächst, solange die großen Blasen nicht platzen (dann fällt die Nachfrage nach Silber für Elektroautos und PV-Zellen, sowie den KI-Bereich in sich zusammen)
@Mitleser
Wahrscheinlich sogar haben Sie recht. Einer wird belogen und betrogen bei Meldungen, Veröffentlichungen, Zahlen und Daten und hintenherum, an den Interessenten vorbei ist es ganz anders. VW ist ein Beispiel, aber auch Audi und Daimler. Käufer wurden belogen, betrogen, Anleger ebenfalls, Warum sollte es anderswo anders sein. Journalisten werden bezahlt dafür, dass sie berichten, was einem genehm ist, Medien berichten das, was einer bezahlt. Das Resultat ist Politikverdrossenheit, Kündigungen von Zeitschriften und Zeitungen und dafür nimmt man Youtube oder Instagram mit ihren Bloggern.
Die erzählen natürlich auch nicht die Wahrheit, sondern sammeln Likes, für den, der auch sie bezahlt.
Sich Informationen zu beschaffen, ist heute noch schwieriger als vor 100 Jahren, denn heute ist das meiste Müll und vor 100 Jahren gab es zwar weniger Information, dafür aber
zig mal weniger den Müll.
Das erschließt sich mir nicht. Wenn etwas verboten ist/wurde, dann soll die Förderung von Vorhandenem nicht stattfinden.
Wenn keine Förderung möglich ist, weil kein Rohstoff vorhanden ist, brauche ich auch nichts zu verbieten. Das hat sich dann aus dem Mangel heraus selbst reguliert. Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Denkt**
@Maruti
Woher stammt Sie Ihre Quelle, die Goldproduktion in
Kannada sei verboten. Das Internet sagt das ganze
Gegenteil.
Richtig davon ist, das Zentralbank Kannada einen
Lagerbestand von null haben soll. Das ist dann auch
vermutlich mit der „Goldfreiheit des Landes“ gemeint.
@Digger
Naja, man kann es so und so auslegen.
Möglich, dass Kanada irgendwo in dem riesigen Land mit Sondergenehmigung noch ein paar Krümmel herausholt unter strengsten Umweltauflagen. Und dann das Internet, nichts anderes als eine grosse Werbe Litfassäule. Da kann stehen was will, dass der Mond rechteckig ist und genug glauben auch das.
Denkzlt ihr Russland wird bald die NAT0 angreifen?
@Derek
Nur meine persönliche Meinung:
Ganz sicher nicht, das ist reine Propaganda der Blackrock-Marionetten, um Unsummen Steuergelder an Blackrock-Rüstungskonzerne zu überweisen. Wie wir bei den “ versehentlich fehlenden“ 110 Milliarden bei Pissorius sehen, bleibt von den Unsummen wohl auch irgendwo was hängen.
Die Nato ist Russland in jeder Kategorie Waffen (Flugzeuge etc. ) mindestens um den Faktor 8 überlegen.
Und der „Erfolg“ Putins im Krieg gegen die vielfach kleinere Ukraine ist nach 4 Jahren mehr als gering.
Fazit:
1.) Wer es nicht mal gegen einen kleinen Nachbarn schafft, wie sollte man sich mit der zigfach überlegenen Nato anlegen ?
2..) Warum sollte Putin ein so komplett kaputtes Land wie Die DDR angreifen ? Was gibt es da zu holen ?
Kaputte Infrastruktur, kaputte Staatsfinanzen, fliehende Industrie, keine Rohstoffe, kaputte Energieversorgung….
Kein Mensch hängt sich freiwillig einen kaputten Sanierungsfall ans Bein.
3.) Ich sehe folgende Strategie des Trios Russland, China und Iran: Stellvertreterkriege mit dem Ziel den Westen finanziell und wirtschaftlich auszubluten.
Die Sanktionen der EU zerstören über extrem hohe Energiepreise und die Versorgungsunsicherheit die industrielle Basis (und zwingen die, nach China zu verlagern….) und verarmen die Bevölkerung.
Russland macht irrenProfite bei den aktuellen Energiepreisen.
Gleichzeitig wird der Westen bei High-Tech-Waffen ausgehungert, da die ganzen Seltenerdmetalle für die Nachproduktion nicht mehr aus China kommen.
Bildlich: das ist eine virtuelle Belagerung, bei der wir von Energie, Rohstoffen bis hin zu Kunstdünger und High-Tech ausgehungert werden.
Wer solche Politiker hat wie wir, benötigt keinen Gegner/Krieg, um das Land zu zerstören.
Blackwood:
Die NATO ist soweit und solange eine relevante Größe, wie die USA ein Interesse an ihr haben. Will man zwei Gegner beseitigen, hetzt man sie aufeinander, schaut zu, wie sie sich gegenseitig eliminieren und freut sich schließlich als profitierender Dritter. Die jüngere deutsche Geschichte bietet gleich zwei Beispiele hierzu.
Momentan spielt die deutsche Politik den dicken Maxe. Wird es ernst, werden die Amis sich zurückhalten. Die europäischen Partner werden auf Deutschland zeigen und nichts tun. Wir wären die Dummen und müssten die Hauptlast tragen. Im Ergebnis wäre Russland stark geschwächt, Deutschland wäre erledigt und damit wäre die EU Geschichte. Man würde also zwei Figuren ohne eigenes Risiko aus dem Spiel nehmen und könnte sich dann den eigentlichen Gegner vornehmen.
Ich vermute, dass Russland nicht den ersten Schritt machen wird. Aber immer, wenn es angegriffen wurde, hat Russland gekämpft wie ein Berserker. Was ich unseren Politikern zutraue, möchte ich hier nicht schreiben. Genscher, Strauss, Schmidt u.a. wussten aus eigener Erfahrung, was Krieg bedeutet. Ihre Klugheit, Diplomatie und Weitsicht wären hilfreich.
@Racew
Theorem von Sun Tsu: wenn dein Gegner sich selbst zerstört, störe ihn nicht dabei.
Das Trio China, Russland und Iran spielen auf Zeit, bis uns Energie, Rohstoffe und die Geduld der Bürger mit der Selbstsabotage des Landes durch die Politik ausgeht.
Wenn man es von außen beobachtet, läuft es exakt nach deren Plan.
Die Energiekrise wird uns den Rest geben. Jeder Euro, den die Leute für Energie ausgeben müssen, fehlt an anderer Stelle (Einzelhandel, Möbel, Uraub….) eine Todesspirale. Nur die Massenarbeitslosigkeit und die Insolvenzzahlen werden steigen, natürlich auch die Industrieverlagerungen.
In Kürze wird das Energiepreisthema brutal auf die generelle Inflation durchschlagen.
Es fehlen Kunstdünger, demnächst AdBlue und Pharmarohstoffe……
Quasi Belagerungszustand.
Ich halte Putin und Xi (der ist der eigentliche Strippenzieher im Hintergrund) für strategisch clever genug, einfach abzuwarten, bis wir hier schlicht „ausgehungert“ sind .
Und die Bundeswehr im aktuellen Zustand würde es ja nicht mal gegen die Freiwillige Feuerwehr von Liechtenstein schaffen. Eine Lachnummer.
Der Israelische Verteidigungsminister hat vor 4 Jahren mal seinen deutschen Amtspartner gefagt: sagen Sie mal, wie schafft man es eigentlich so unendlich viel Geld auszugeben und trotzdem keine Armee zu haben ?
Danke für die ausführliche Antwort.
Nun, ich habe gelesen, dass noch nicht mal 20 Prozent der Soldaten in der Ukraine eingesetzt werden und Ukraine hat praktisch verloren.
Die haben schlicht keine Soldaten mehr und so ähnlich habe ich das auch hier bei den GR Kommentaren schon gelesen
Solange Trump noch da ist, dem Europa ja eh egal ist und die Nato keine vernünftige Drohnenabwehr hat, ergibt das ein kurzes Fenster in dem die Russen die europäischen NATO Staaten kalt erwischen könnte.