Freitag,09.Dezember 2022
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Gold pro Kopf: In diesen Ländern boomt Anlagegold!

Gold, Goldnachfrage, Anlagegold, Deutschland (Foto: Goldreporter)
Schutz vor Hyperinflation, Vermögensspeicher für Superreiche: In der Schweiz und in Deutschland setzen viele auf Gold, genau wie in arabischen Staaten (Foto: Goldreporter).

Deutschland gehört zu den Ländern mit der Nachfrage nach Anlage-Gold. Aber welche Staaten rangieren beim Pro-Kopf-Erwerb von Gold ganz vorn?

Gold pro Kopf

Wer kauft weltweit das meiste Gold? Klar, es sind die bevölkerungsreichsten Länder China und Indien, die weltweit die größte Goldnachfrage generieren. Allerdings waren beim Pro-Kopf-Erwerb im vergangenen Jahr andere Nationen ganz vorn. Aus dem jüngsten Marktbericht des WorldGoldCouncils (WGC) für das Gesamtjahr 2021 lassen sich diese Daten ablesen. Und Deutschland schaffte es immerhin in die Top-5.

Deutschland auf Platz 5

Denn 2021 erwarben Anleger in Deutschland 2,1 Gramm Gold pro Kopf. Es war ein Rekordjahr Jahr. Denn mit 161,6 Tonnen an Anlagegold kauften deutsche Investoren so viel Edelmetall wie nie zuvor, seit der WGC die Zahlen erfasst.

Auf Platz vier erscheint Hongkong. Die ehemalige britische Kronkolonie weist für 2021 eine Pro-Kopf-Nachfrage von 3,3 Gramm auf. Dabei fragte Hongkong im vergangenen Jahr lediglich 2,8 Tonnen zu Anlagezwecken nach.

Top-3

Wer nach Kuweit fährt, begegnet Gold an jeder Ecke und in jeder erdenklichen Form. Im Emirat wurden 2021 3,5 Gramm pro Einwohner abgesetzt. Insgesamt waren es 3,5 Tonnen. Das reicht für Rang drei in der WGC-Liste.

Und Platz zwei geht an den Nachbarn am anderen Ende des Persischen Golfes. Die Vereinigten Arabischen Emirate „konsumierten“ im vergangenen Jahr 7,7 Tonnen Gold. Damit betrug die Pro-Kopf-Nachfrage 4,4 Gramm.

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Pro-Kopf-Nachfrage nach Anlage-Gold (Goldmünzen und Goldbarren) im Jahr 2021: Die Schweiz rangierte 2021 (wie im Vorjahr)= auf Platz 1. Deutschland nimmt mit einer Rekordnachfrage immerhin Platz 5 ein (Quelle: World Gold Council).

Unterdessen ist und bleibt die Schweiz in diesem Goldvergleich Tabellenführer. Mit 5,1 Gramm pro Einwohner ist man internationale Spitze. 2021 fragten die Schweizer insgesamt 43,8 Tonnen des Edelmetalls nach.

Gesamtnachfrage nach Gold

Bei der Gesamtnachfrage nach Anlagegold lag China 2021 vorn mit 285,5 Tonnen. An zweiter Stelle folgte Indien mit 186,5 Tonnen. Deutschland (161,6 t) nimmt hier Platz drei ein, noch vor den USA mit 116,9 Tonnen.

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14 Kommentare

  1. Die Manipulation hat in den letzten tagen wieder enorm zugenommen vorallem beim Euro Goldpreis vermutlich wegen den anstehenden Sitzungen der Zentralbankenmafia .

      • @Wolfgang Schneider

        Danke für den Link; für diejenigen unter uns, „die mit Englisch nix
        am Hut haben“, übersetze ich „frisch, fromm, fröhlich„ die
        warnenden Worte:
        Da wir uns daran erinnern, dass die Rating-Agenturen das
        [Lehmann-]Subprime-Fiasko, das die Weltwirtschaft vor 14 Jahren
        zum Einsturz brachte, völlig übersehen haben, drücken wir ihnen
        natürlich die Daumen.

        Das „leistungsorientierte“ Rentensystem in den USA ist fast zehnmal
        so groß wie das in Großbritannien, das gerade das globale Finanzsystem
        in Turbulenzen und die britische Regierung in die Krise gestürzt hat.

        Ein ähnliches Problem in den USA würde also ein weitaus größeres Ausmaß
        annehmen. Denken Sie an 2008.“

        ‎【≽ܫ≼】

    • @Klapperschlange
      https://www.reuters.com/markets/europe/dutch-central-bank-urges-pension-funds-review-liquidity-2022-10-19/
      Und was die Briten betrifft, kann durchaus auch bei anderen der Fall sein.
      https://finance.yahoo.com/news/hedge-fund-titan-warns-uk-153712015.html
      Zwickmühle nennt man das. Öffne ich wieder die Geldschleusen – und die BoE wollte grad das Gegenteil tun – rette ich zwar kurzfristig die Rentenfonds, bewirke aber perspektivisch eine höhere Inflation. „Die Fallhöhe vergrößern“ nannte Prof. Bocker das. Das Ende wird nur aufgeschoben und fällt noch schlimmer aus. Auch Inflation entwertet Renten-Ansprüche. Gab es da nicht irgendwie so Metalle, die vor Verlust durch Inflation schützen? Kann mich nicht erinnern, würde Olaf sagen. QE und Nullzins waren zu lange als Duo infernale unterwegs.

      • @Wolfgang Schneider

        „Oh yes“,- das Thema $£€¥-Liquidität kann man jeden Abend
        ab 20 Uhr sehr schön verfolgen: ca. 100 Banken parken $2,22
        Billionen US-Dollar in Jerome‘s Tiefgarage und erhalten jeden
        Tag ca. $550‘- Millionen an Zinsen von der FED ausgezahlt.

        https://www.newyorkfed.org/markets/data-hub

        Ich bin gespannt, ob die Fed sich am 2. November traut, die „Leid“-Zinsen
        erneut um 0,75% oder sogar 1,0% anzuheben.
        Die Trendwende am Zinsmarkt dürfte nicht lange auf sich warten
        lassen, sobald die Aktien in‘s Tal der bitteren Tränen rauschen . . .

        • @Klapperschlange
          …sobald die Aktien in‘s Tal der bitteren Tränen rauschen.

          Ich denke mal, vorher werden wir noch mal knapp die alten Höchststände sehen, sobald die Aktien endgültig für die nächsten paar Jahre in‘s Tal der bitteren Tränen abtauchen . . .

    • Willi, Fritz, Willi. Die schlechtesten waren das nicht! Wenn man sich das heuer so angucken tut! Jedenfalls wäre das Ableben vom brit. Kalle eine Mörderschlappe für Klausi S. aus D. in der Schweiz!

      • @Tresorfritze
        https://interfax.com/newsroom/top-stories/84026/
        Und der Bismarck (ohne Hering) meinte, haltet euch Rußland zum Freund, das ist gut für beide. Jetzt sucht Rußland sich andere Spielgefährten, und wir schauen in die Röhre. In die leere Röhre von Nordstream2. Habe gehört, der Goldrubel der Zarenzeit galt als die beste Währung der Welt. Hab 3 x 5 Rubel in Gold mit Nikki II. drauf.

        • @W.S. Ich habe zwei Tscherwonetz, ich mag Münzen mit Geschichte. Man kann da den Enkeln einfach etwas besonderes erzählen! Zum Hering habe ich einen Witz aus der sparsamen Regierung. Zehn Heringe sind billiger als zwölf! ;)

      • @Tresorfritze
        https://www.msn.com/de-de/lifestyle/men/prinz-william-nostradamus-prophezeihung-schockt-britisches-königshaus/ar-AA120tUW?
        Klausi muß sich beeilen. Das hier ist echt kraß. Chaos in der Regierung sowie Unklarheit in der Thronfolge in einem Land, von dem man Stabilität gewohnt war. Politische Unsicherheit hat Konsequenzen für Wirtschaft und Finanz-Märkte. Tritt Schottland aus der Union aus? Was wird dann mit Nordirland? Will sagen, da liegen ein paar Schwarzschwan-Eier im Brutschrank. Liebe Bundesbank, lieber Olaf, holt unser deutsches Gold bloß schnell aus London zurück. Hier hat neulich jemand Lenin zitiert. Daß jahrzehntelang praktisch gar nichts passiert, und daß es Jahre gibt, wo Jahrzehnte ablaufen.

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