Gold-Prognose angepasst: UBS senkt Goldpreis-Ziel

UBS passt das Kursziel an die Goldpreis-Entwicklung an. Langfristig bleibt die Bank wegen Inflation und Zentralbankkäufen optimistisch.

Erste Banken reduzieren ihre Gold-Prognose: UBS hat das kurzfristige Goldpreis-Ziel für Juni 2026 auf 5.200 US-Dollar gesenkt. Beachtlich, wenn man berücksichtigt, dass der Kurs derzeit 16 Prozent tiefer notiert. Die Analysten der Schweizer Großbanken stellen nun fest, dass steigende Ölpreise, ein stärkerer Dollar und höhere Realzinsen belastend wirken. Das Jahresendziel von 5.900 US-Dollar behält man aber bei. Allerdings sieht die UBS die aktuelle Schwäche nur als Konsolidierung im laufenden Bullenmarkt. Zentralbankkäufe und geopolitische Risiken stützten den Goldmarkt weiter.

Goldreporter-Kommentar: Gold-Prognosen von Banken sind oft wenig belastbar. Sie reflektieren meist die aktuelle Marktstimmung und schreiben Trends fort. Selbst das reduzierte UBS-Ziel passt nicht zum aktuellen Marktgeschehen, wo der Goldpreis bei Kursen unterhalb von 4.500 USD um die 200-Tage-Schnitt kämpft.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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6 Kommentare

  1. Mir ist folgender Gedanke gekommen:
    Da die Golfstaaten ja aktuell deutlich weniger Einnahmen (Öl, Tourismus, ect.) haben und Goldlocke sicher verboten hat US-Staatsanleihen zu verscherbeln, verkaufen die Gold, um flüssig zu sein?
    Kann man das herausbekommen über das Volumen Import / Export Schweiz, oder auf andere Weise?
    (Sicher nicht, wenn es „unter der Hand“ nach China wandert.)
    Wenn das erwiesenermaßen in nennenswertem Umfang passieren würde, wäre dies in den nächsten Wochen für mich der Zeitpunkt um „all in“ zu gehen.
    Die Begründungen Gold fällt “ Weil die Zinsen steigen“ oder „weil die Zinsen sinken“ glaube ich nicht so recht.
    In 2023, wenn ich mich recht erinnere, sind doch Zins und Gold gleichzeitig gestiegen. Da hatte auch keiner eine Erklärung…

    • Türkei und Russland hatten Gold ja gerade erst verkauft. Wahrscheinlich zieht gerade auch mindestens ein großer Investor aus ETFs in physisches Gold um. Der Verkauf von ETFs drückt dabei den Preis, da kann man gut spielen mit verkaufen/kaufen Sequenzen, weil Papiergold ja den physischen Handel weit übersteigt.

    • Rookie
      Die Golfstaaten gehören zu den reichste Staaten der Welt und jede einzelne ist reicher als die Schweiz und Deutschland zusammen. Die haben es nicht nötig Gold zu verkaufen um sich Hammelbraten leisten zu können.
      Den Diesel und das Benzin gibt es dort umsonst und es gibt auch kein Heizungsgesetz.
      Zudem diese Staaten investments in aller Welt haben und ihnen de facto hier VW, Daimler, Audi und Porsche gehört
      Und weitere Filetstücke.
      Und natürlich dürfen die auch USBonds verkaufen.
      Im Gegenteil, die Staaten können und werden Trump verbieten, Hormuz zu blockieren. Trump hat keinerlei Handhabe gegen die Scheichs im Osten.
      Der Hauptgrund für den Goldpreis sind die Fiat Money Banken, welche Angst haben und den Konkurrenten Gold fürchten wie die Pest. Das war schon immer so, seit 2.000 Jahren fürchteten Herrscher den Gold und Waffen Besitz der Untertanen.

    • von einem Rookie @Rookie:
      (will sagen, habe vom Trading keine Ahnung/Erfahrung)
      Was ich mir aber vorstellen kann, ist daß die blöden Computeralgorithmen des Big Money einfach sehen, daß die UST Zinsen steigen. Und Zinsen sind böse für Gold und dann wird Gold einfach emotionslos verkauft.
      Wenn man seinen Grips aber irgendwie einsetzt, dann stellt man fest, daß die RealZinsen immer noch negativ sind. Und Goldlocke ein Drittel seiner Schulden zu viel höheren Zinsen refinanzieren muss. Bedeutet, die USDebtClock.org macht Tempo.
      Alles Gut für Gold.
      Und das wird die Wall Street verspätet feststellen. Und wenn das Big Asian Money dann inzwischen gekauft hat, dann darf die Wall Street ihr (leer?) verkauftes Gold panisch zurückkaufen.
      Mal schauen. Ich denke, daß ist mit der Warnung vor erhöhter Volatilität gemeint.
      Schönen sonnigen Feierabend !

      P.S. ich will nicht ausschließen, daß @Rookies Vermutung auch richtig ist.

      • @Wasabi-san
        Der Witz ist, dass uns aber immer folgendes verkauft wird:
        1. Steigende Zinsen sind schlecht für Gold.
        Begründung: Anleger verkaufen Gold um in Zinspapierre zu investieren.
        2.Niedrige Zinsen sind schlecht für Gold.
        Begründung: Anleger verkaufen Gold um in Aktien zu investieren, da sich die Firmen günstig refinanzieren können.
        3.Gleichbleibende Zinsen sind schlecht für Gold.
        Begründung: Anleger warten ab und kaufen kein Gold, sondern investieren in langlaufende Zinspapiere.
        Diesbezüglich aber müßte man Gold eigentlich ganz umsonst bekommen und einen
        Flachgfernseher oben drauf, ab einer Unze.
        Darauf aber warte ich seit gut 50 Jahren und das verstehe ich nicht.
        Wahrscheinlich sitze ich im Sonderzug nach Pankow
        https://www.youtube.com/watch?v=tvsnQswy2MA

  2. Da Gold wieder die Nase rausgesteckt hat, muss morgen zwangsläufig der nächste Balkon Wurf starten.
    Beginn heute Nacht gegen 2 Uhr morgens in mehreren Etappen um 08:45, 10:00 und natürlich ganz wichtig um 14:30 bis 18:00.
    Runter auf 4.200 Dollar bitte sehr !

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