Zum Abschluss des ZukunftsForum Edelmetalle rückt das große Bild in den Fokus: Der globale Rohstoffkonflikt verschärft sich – mit klaren Folgen für den Goldpreis.

Vom Marktschock zum Systemblick
Zum Abschluss des zweiten und letzten Tages des ZukunftsForum Edelmetalle in Frankfurt verlagerte sich der Fokus. Nachdem am Montag vor allem der Status des Goldmarktes und die Ursachen des jüngsten Goldpreis-Einbruchs diskutiert wurden, rückte nun das übergeordnete Bild in den Mittelpunkt.
Die zentrale Frage lautete: Wie verändert der globale Wettbewerb um Rohstoffe die Perspektiven für Edelmetalle – insbesondere für Gold?
Der globale Rohstoffkonflikt verschärft sich – und stärkt die Rolle von Gold als strategischen Wertspeicher im geopolitischen Spannungsfeld.
Deutschland im Hintertreffen

Stefan Müller von der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse (DGWA) zeichnete ein kritisches Bild der deutschen Rohstoffstrategie.
Deutschland habe den internationalen Wettbewerb um Ressourcen weitgehend verschlafen. Während andere Staaten gezielt Projekte sichern und finanzieren, werde hierzulande zu stark auf die Industrie vertraut.
Zudem wirkten Bürokratie und langsame Prozesse als strukturelle Bremse.
Müllers Warnung: Als hochindustrialisierte Volkswirtschaft sei Deutschland extrem verwundbar gegenüber Versorgungsunterbrechungen – selbst bei kleinen Mengen kritischer Metalle.

USA und Rohstoffe als Machtinstrument
Journalist und US-Korrespondent Erik Kirschbaum betonte den geopolitischen Kurs der USA unter Donald Trump.
Rohstoffe würden zunehmend als strategisches Druckmittel eingesetzt. Gleichzeitig wirke die aggressive Zollpolitik inflationär und könne die eigene Wirtschaft belasten.
Für den Goldmarkt entscheidend: Kirschbaum sieht die Rally der vergangenen Jahre vor allem als Ausdruck wachsender Unsicherheit – auch durch Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank.
China baut seine Dominanz aus
Dr. Christoph Hein (FAZ) richtete den Blick auf China und dessen langfristige Strategie. Durch gezielte Investitionen, Infrastrukturprojekte und Landkäufe sichere sich China globalen Zugriff auf Rohstoffe. Besonders in Afrika sei das Land bereits stark präsent.
Zugleich sei China zentraler Treiber der industriellen Nachfrage – etwa bei Silber für die Solarindustrie. Für Gold besonders relevant: Die physische Nachfrage werde zunehmend von der asiatischen Mittelschicht getragen. Damit verschiebe sich das Machtzentrum des Goldmarktes weiter nach Osten.
Konsens auf dem Podium: Rohstoffknappheit bleibt
In der Podiumsdiskussion verdichteten sich die Einschätzungen:
- Der Wettbewerb um Rohstoffe wird härter und politischer
- Knappheit dürfte ein dauerhafter Inflationstreiber sein
- Europa muss strategisch enger zusammenarbeiten
- Der Zugriff auf Ressourcen erfolgt zunehmend machtpolitisch
Ein zentraler Punkt: Rohstoffsicherung erfordert langfristige Planung über viele Jahre – deutlich länger als politische Zyklen.
Mehr dazu: Strategische Metalle als Anlage – warum der Exit entscheidend ist (Interview mit Tradium)
Angebot unter Druck – Mining, Recycling und neue Quellen
Auch die Angebotsseite liefert keine kurzfristige Entspannung.
- Peter Tallman (Klondike Gold) verwies auf Kanada als stabile Förderregion mit weiterem Potenzial für neue Goldvorkommen.
- Lukas Braun (Solar Materials) zeigte, dass Recycling – insbesondere von Photovoltaik-Modulen – künftig eine wichtige Silberquelle darstellt. Allerdings bleibt die Skalierung eine Herausforderung.
- Prof. Dr. Carsten Drebenstedt (TU Freiberg) machte deutlich, dass Space Mining zwar langfristig relevant sei, aber keine kurzfristige Lösung für die Versorgungslage darstellt.

Industrie priorisiert Versorgungssicherheit
Tim Schwerdtfeger, Rohstoff- und Devisenhändler bei der Volkswagen AG, gab einen Einblick in die Praxis eines Industriekonzerns.
Für Volkswagen steht nicht mehr die Preisoptimierung im Vordergrund, sondern die physische Verfügbarkeit von Edelmetallen.
Der Aufbau eigener Bestände und strategisches Hedging seien zentrale Instrumente.
Damit wird deutlich: Rohstoffe sind längst ein operatives Risiko geworden.
Marktstruktur im Wandel – Handel, ESG und neue Gold-Trends
Weitere Beiträge ergänzten das Bild:
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Walter Hell-Höflinger, Gold & Co. (rechts) vermittelte Fachwissen zum Thema Goldfälschungen (Bild: Goldreporter). Joachim Dünkelmann (BVJ) beschrieb eine Spaltung im Schmuckmarkt zwischen wachsendem Luxussegment und schwächelnder Mitte.
- Hans-Werner Grunow (Capmarcon GmbH) betonte die zunehmende Bedeutung von ESG als Risikofaktor in Lieferketten.
- Im Handel wurde von starken Nachfrageschwankungen, steigenden Logistikkosten und begrenzten Kapazitäten berichtet. Darüber referierte York A. Tetzlaff – Geschäftsführer, Fachvereinigung Edelmetalle.
- Walter Hell-Höflinger (Gold & Co.) warnte als Sachverständiger vor den anhaltenden Risiken gefälschter Gold- und Silberprodukte in Europa.
Zudem gewinnt ein Trend an Bedeutung: Digital handelbares, physisch hinterlegtes Gold könnte die Marktstruktur langfristig verändern.
Fazit der Veranstaltung: Gold als strategischer Anker
Nach zwei intensiven Konferenztagen ergibt sich ein klares Gesamtbild:
Am ersten Tag stand der Goldpreis als kurzfristiges Marktphänomen im Fokus – geprägt von Liquidität, Technik und Kapitalströmen.
Am zweiten Tag wurde deutlich: Die eigentlichen Treiber liegen tiefer.
- Geopolitische Konflikte verschärfen den Wettbewerb um Ressourcen
- Rohstoffe werden zunehmend politisiert
- Lieferketten geraten strukturell unter Druck
- Inflation bleibt ein langfristiges Thema
Für Gold ergibt sich daraus ein strukturell unterstützendes Umfeld.
Denn Gold vereint mehrere Funktionen:
- Absicherung gegen geopolitische Risiken
- Schutz vor Kaufkraftverlust
- strategischer Wertspeicher im globalen Systembruch
Die Quintessenz des ZukunftsForum Edelmetalle: Der aktuelle Preisrückgang ist Teil eines volatilen Marktumfelds – doch die langfristigen Argumente für Gold bleiben intakt.
Kennt jemand gute Berichte zur Ölkrise in den 70ern?
Interessierwn würde mich vor allem der zeitliche Ablauf und die direkten Auswirkungen auf das tägliche Leben.
Auch überlege ich ob ich den Heizöltank nochmal voll (halb voll momentan) machen soll, fahre Diesel ;)
@Berthold
Dann sollte der Diesel aber möglichst ein 30 Jahre alter Vorkammerdiesel ( Z. Bsp.: Golf 1) sein. Der fährt auch schmerzlos mit Salatöl aus dem Aldi. Hab früher öfter so getankt, wenn es im Angebot war. Gleich vor dem Laden in den Tank laufen lassen. (Früh- bis Spätsommer, sonst wird die Brühe ohne Vorwärmer zu dickflüssig.)
Bei aktuellen Autos (so ab Bj. 2000) würde ich dringend abraten. Alles Pumpe-Düse oder vergleichbar. Da ist die Karre auch mit Heizöl schnell hinüber…
Für den nächsten Winter lasse ich mir eine Sozialwohnung vom Jobcenter zuweisen. Da muss ich mir um Heizkosten keine Gedanken mehr machen…
Man vergisst Russland!
D hat viel verschlafen,was Rohstoffe angeht.
Man hatte ja einen stabilen und preiswerten Energielieferanten mit Russland!War politisch ungeschickt sich nun so zu entscheiden in Brüssel,Russland abzuservieren.Jeder kann ja seine Meinung haben,aber ich halte das für falsch auf Trumps Erpressungen ständig einzugehen.Wenigstens hält man sich im Iran zurück.
Gold wird als Urgeld bleiben und wer weiß,für was man mal strategische Rohstoffe bekommt?
Goldhinterlegung?
Alle Rohstoffe werden in Zukunft im Preis anziehen( 10/20 Jahren) und wir in D haben zu wenig Rohstoffaufbereitungsindustrie ,da fehlt es stark an der Nachhaltigkeit im Rohstoffsektor.
Durch Iran merkt man noch stärker,was auf der Welt nicht funktioniert!Sehr viel!
@,
deutschland hat nicht verschlafen,
deutschland hat seine chancen vorsätzlich selbst vernichtet,
heute wie damals durch die sabotage der eigenen subjekte.
hätte man den vertrag von rapallo vollinhaltlich umgesetzt,
würde deutschland und die welt heute anders aussehen.
Kann man so auch betrachten!
Ich bin sehr gespannt,wie sich Gold verhält,wenn die Mehrwertsteuer sich erhöhen soll von 19 auf 21%!
Bleibt Gold steuerfrei?
Gold wird bei einer Mehrwertsteuer indirekt teurer,auch wenn es steuerfrei bleiben würde,denn die Menschen haben noch weniger Geld in der Tasche,vermute ich und damit wird ein Edelmetallkauf teurer…auch Silber vorallem noch dazu..
Wie seht ihr das?
@Bastei
1.) MWST auf Gold: da müsste das Ausland mitziehen.
Selbst wenn Dummland das macht: dann kauft man eben in Österreich oder der Schweiz.
2.) Wenn es kommt, wird unser Verkaufspreis entsprechend höher, falls wir mal was verkaufen müssten.
3.) Richtig, das wird ein Raubzug insb. gegen die Geringverdiener, die den Großteil ihres Einkommens verbrauchen müssen.
Frage nur: welchen Anteil der Goldkäufer machen die aus ?
Ich schätze eher sehr wenig.
Fazit: für uns egal.
Es passt zu meiner These: der Staat holt das Geld bei der breiten Masse, da lohnt es sich. Und wie man ab 2020 sehen konnte lassen die sich fast alles gefallen. Während die 10 % Cleveren sich eher wehren und Auswege suchen.
Nur so nebenbei: eine SPD, die die kleinen Leute über die MWST bestiehlt und Milliarden an linksextreme NGOs verteilt: die WOLLEN um jeden Preis unter die 5 %.
Wie stellen die sich die nächste Wahl vor ?
So ist das mit der SPD.
Es gibt noch zuviele,die vom System gut leben und daher ein weiter so wählen.Egal,wer nun die Regierung stellt,ob CDU oder mal SPD oder Grüne, Hauptsache ,man tut sich nicht weh!
Aber die Millionen,die es so nicht weitermachen lassen wollen,gehen nicht auf die Straße ,weil man dann als „rechts“ eingestuft wird…die wählen AFD ,weil sie es anders wollen.Aber man sorgt im Altparteiensystem schon vor in dem man sich für Entschlüsse als Mehrheit den Veränderungen entgegenstellt( z.B. Bundesrichter).Die Millionen Wählerstimmen werden ja negiert, aber wielange noch?Man kippt das Heizungsgesetz,aber nicht die CO2 Steuer,den Emissionshandel, was alles zusätzlich stark verteuert.
Aber was wird billiger?Nichts.
Gold wird auch teurer,auch wenn es schon etwas im Kurs zurückkam,aber tendenziell passt sich das ,für viele unerschwingliche, Gold der Preisstruktur an.Und Silber definitiv auch,vorallem die Besteuerung treibt zusätzlich den Preis.
Historisch gesehen,hat Gold immer nach einer Krise und nach einer Währungsunion geglänzt,zumindestens von der DDR Mark in D Mark und auch von der D Mark in €.
Es ist,ich werde es nicht erleben,nicht ausgeschlossen,das es eine erneute Währungsreform geben wird mit neuen Namen und Schnitten von 1:?!
Wichtig bleibt das Bargeld, leider sind viele zu bequem mit Kartenzahlung…Aber wenn alles digital ist,dann ist eine gewisse Unabhängigkeit verloren gegangen usw…
Nun erwarten wir vor den Wahlen im Osten noch einschneidende Maßnahmen im Sozialsystem und die Erhöhung der Mehrwertsteuer ….
Aber beim staatlichen „Wasserkopf „ müssten auch drastische Einsprungen kommen.Man könnte im Jahr Mrd.€ sparen,nicht die Pensionsansprüche vergessen,die 1:1 vom Steuerzahler finanziert werden…aber Renten der arbeitenden Menschen werden in D versteuert..Und so kann man eigentlich vieles anpacken ….letzendlich zeigt uns Gold,was los ist!
@Blackwood: Dass es v.a. Geringverdiener trifft, ist ein üblicher Trugschluss. Denn verteuert wird ja für alle zunächst das „Basisleben“. Will jemand zusätzlich seine höheren finanziellen Mittel tatsächlich in einen höheren Lebensstandard ummünzen: Zack, Steuer greift zu. Oder man hat mehr zum Nichtausgeben als andere übrig, aber dann hat man halt auch kein „besseres Leben“ als diese. Klar, steuerfreies Gold vererben das geht, hat man aber selbst nix davon.
Ernesto:
Die geplante Erhöhung der Umsatzsteuer kommt zu einer Zeit, in der die Inflation wieder Fahrt aufnehmen wird. Die Sondervermögen werden in dieser Hinsicht nicht folgenlos bleiben. Profiteure der Ausweitung der Geldmenge sind diejenigen, die nahe am Geschehen stehen. Etwa Banken, Großunternehmen oder aktuell Rüstungsbetriebe. Diese erhalten Gelder, die sie gewinnbringend investieren können. So schaffen sie Mehrwerte für sich selbst. Entsprechend der Umlaufgeschwindigkeit dauert es dann, bis Gelder über die Löhne zu den Arbeitnehmern gelangen. Bis das der Fall ist, hat die Inflation aber bereits eingesetzt. Der „kleine Mann“ hat dann mit höheren Preisen zu kämpfen, die er nicht weiter nach unten durchreichen kann. Der kleine Mann ist also immer der Verlierer der Inflation, währenddessen die Ersten in dieser Nahrungskette die Gewinner sind (Cantillon-Effekt). Wenn dann noch Steuererhöhungen hinzukommen und die Familienversicherung sowie das Ehegatten-Splitting wegfallen, dann ist das aus Sicht der arbeitenden Bevölkerung eine mörderische Entwicklung. Ebenso fatal sind die Auswirkungen auf eine Wirtschaft im Sturzflug.
Leider bekommen das zu wenige mit oder leben noch zu gut oder es ist ihnen alles egal.
Realität wird so sein,wie in Deinem Kommentar geschildert!
Die am Tropf des Systems hängen ,wählen sowieso das weiter so und fühlen sich demokratisch,wenn Millionen Bürger von Entscheidungen oder Richtungsänderungen,die Sie wollen, ausgeschlossen werden, ist ja demokratisch,wenn man sich schön vorher abspricht und Millionen Bürger so „ kalt“ zu stellen!
Ehegattensplitting soll Bestandsschutz bekommen. Also nur für neue Ehen.
@RACEW Sie haben das Phänomen der Inflation sehr schön beschrieben. Leider versteht das der Großteil der Wähler in Deutschland nicht. Ansonsten würden sie nicht so wählen, wie sie den wählen. Ich frage mich manchmal was noch alles passieren muss, bis der deutsche Wähler aufwacht. Wir werden von den Parteien dermaßen über den Tisch gezogen, dass sich die Balken biegen. Die „Inflationssteuer“ ist eine gemeine Steuer, die alle von uns betrifft, aber nur ein geringer Teil versteht. Um die Worte von BlackWood zu verwenden – Dummland.
@ernesto
Die Geringverdiener sind IM VERHÄLTNIS stärker betroffen.
Der Krankenschwester tun 100 € mehr Steuern mehr weh als mir 1.000.
Und die hat weniger bis gar keine Gestaltungsmöglichkeiten.
Als Besserverdiener wäre ich auch extrem blöd, wenn ich mein Geld in Dummland ausgeben würde.
Ein Beispiel einer Alternative:
– 6 % Mehrwertsteuer, auf Lebensmittel NULL Prozent
– Benzin 0,98 Euro je Liter
– Strom 8 Cent die kwh
– KEINE Mehrwertsteuer auf Silber, SEHR viel geringere Agios
– Sport- Alltagskleidung massiv günstiger, gilt für alles bis zu Autos:
https://www.autonationtoyotafortmyers.com/new/Toyota/2026-Toyota-Camry-0160b4f6ac184fff63900492fa8c018d.htm
Für die umgerechnet 27.000 Euro gibt es in Dummland keine Hybrid-Limo in besserer Qualität als eine E-Klasse, sondern einen 3-Zylinder Polo.
– Heizung /Wärmepumpe ? Wozu, es hat gerade 27 Grad.
Wo ?
Dort wo Goldlocke sein Ferienhäuschen hat und Golf spielt.
Kleinkram: Flug natürlich nicht ab Dummland, ich zahle ja nicht diese Luftverkehrsabzocksteuer.
Sollten die westlichen Staaten und die USA auf die Idee kommen,richtig ihr Gold zu verhökern,
dann gibt natürlich Riesensummen. Aber das Gold reicht nicht, um A: die Schulden zu tilgen auf machbare Werte…und B: wird das Goldgeld im Haushalt verschwinden ,weil die Ausgaben des Staates zu hoch sind….aber Rüstungsausgaben will man ja…weil die Russen uns überrennen werden oder die Gefahr sich erhöht….
Nun wird es aber auch intelligentere Länder geben, vor allem haben die auch richtig viel Rohstoffe,die sich dann sagen, „…. jetzt kaufen wir das billige Gold auf und haben den Westen in der Hand,wenn wir Rohstoffe verkaufen,dann nur mit Goldabsicherung….dazu kommt,das Gold in vielen Ländern eine geschichtliche Notwendigkeit als Besitz ist , zu Hochzeiten,für Prachtbautenverzierungen,Buddas in Gold ,Geschmeide für die Frauen usw…
Ich könnte mir Verkäufe an Gold der verschuldeten Staaten vorstellen,aber nicht in dem Maß , um die Finanzen richten zu können ,auf Dauer sowieso nicht!
Und dann haben wir noch Goldproduzenten, die irgendwann ihre Produktion einstellen werden!wenn der Goldpreis unter die Produktionskosten fällt…
Und dann haben wir Länder,die Energieressourcen haben und „ sagen könnten“, wir verbrauchen unsere riesigen Energiereserven für einen ZüTeil zur Gold- und Rohstoffproduktion…
Aber so einfach ist es nicht,denn alles funktioniert nur mit Handel weltweit und es funktioniert in den Ländern nur,wenn Menschen Arbeit haben und es sich auch leisten können,Waren zu kaufen!
Momentan wird alles daran getan in D, die Spargeldguthaben massiv zu verkleinern! Merz erwähnte das ja schon vor Monaten…Sparguthaben sind ihm ein Dorn im Auge!
Aber was werden die Menschen tun?Noch mehr Einschränkungen, weniger kaufen,Geld noch mehr zusammen halten, um die Alltagskosten zu decken und Nudeln mit Tomatensoße wird der „ Sonntagsbraten“ …..
Das Gold reicht schon, man muss nur die Bewertung einer Unze von 42 US$ auf 50.000 US$ oder höher „anpassen“. Die Crux allerdings könnte sein, dass das Goldvolumen in Fort Knox über Jahrzehnte einem permanenten Schrumpfungsprozess unterlegen haben dürfte. Es gibt jedenfalls keinen vernünftigen Grund die vielerseits geäußerten AUDITWÜNSCHE – auch Deutschlands – ohne Begründung abzuweisen., wenn die ehemals eingelagerten Bestände vollzählig vorhanden wären. Für mich ist aufgrund des Herumgeeieres klar, die offiziellen 8.133,5 to. sind zwar ganz oder teilweise weltweit vorhanden, nur nicht in Fort Knox.
Es gibt Hoffnunf für die beherzt zugreifenden Börsianer. Aufatmen ist angesagt und kaufen.
Die Tankstellen dürfen die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen. Shell und BP kaufen.
Der Bitcoin steht unter Druck, China drängt auf Waffenruhe überall. Schnell kaufen.
Trump will seine Villa mit Gold tapezieren lassen.
Schnell verkaufen. Wozu noch warten ?
Danach Aktienpapiere kaufen und sofortiges Aufatmen.:)
@ Bastei Deutschland ging es genau so lange gut wie die Politik der Wirtschaft nicht ins Handwerk gepfuscht hat.Das war so bis zum Ende der Merkel Ära. Seit dem das nun nicht mehr so ist ,ist der rapide wirtschaftliche Abstieg unaufhaltbar und inzwischen auch schon unumkehrbar.
Bitte was?!
Meinst du vielleicht bis Anfang der Merkel Ära?
@Sanguiniker, Materialist
Stufe 1: Ab 2011 (Beschluß zum Atomausstieg durch die CDU) hat die Industrie angefangen an einem Plan B zu arbeiten.
In der ersten Stufe wurden „nur“ die Erweiterungsinvestitionen (neue Fabriken für die Exportmärkte) im Ausland gebaut und auch Erweiterungsinvestitionen für den deutschen Markt dort ausgeführt. Still und leise.
In Dummland nur noch Erhaltungsreparaturen, um die Fabrik am Laufen zu halten, bis…..
Selbst bei so „deutschen“ Produkten wie „Deutschen Autos“ hat Dummmichel gar nicht gemerkt, daß er Importware aus Gegenden mit 500 Euro Monatslohn erwirbt und nur das Markenzeichen und die Preisliste noch aus Germany sind.
Beispiel: ab 2010 hatte BMW in USA nicht mehr den Werbespruch „Made in Germany“, sondern „Made by BMW“. Spartanburg ist die weltweit größte BMW-Fabrik, die gerade massiv ausgebaut wird.
Stufe 2: Seit 2018 gilt die Regel: weg hier, aber richtig.
Stufe 3: Seit 2022/23 wurde das modifiziert: weg hier, aber so schnell wie möglich.
Und nun auch völlig ohne Rücksicht auf öffentliches Theater: 20.000 Jobs da, 50.000 da, ganze Fabriken zu….. egal, rette sich wer kann.
Ich hab es hier schon geschrieben: eine neue Fabrik im Ausland hat von Beschluß bis Anlauf 3-4 Jahre Vorlauf. Die sind jetzt rum, jetzt kommen die brutalen Jahre.
Die 50.000 Neu-Arbeitslosen bei VW oder 25.000 bei Bosch sind nur die halbe Wahrheit und erst der Anfang.
Und es kommt kein einziger Job je wieder zurück.
Kleiner Nebeneffekt: auch die Kinder der „Neu-Arbeitslosen“ werden keine Jobs mehr finden. Wo denn ?
Prima Nachrichten für den Immomarkt, und den ganzen Rattenschwanz von Bauwirtschaft, Möbelhaus bis Reisebüro.
DDR 2.0 meets Detroit 2.0.
Glückwunsch: geliefert wie 15 Jahre lang gewählt.
Geldanlage ?
Na, wohl besser etwas, was man auch von Dubai bis Peking haben will.
Staatsanleihen , Aktien von VW oder Immos in Kaputtgart werden es wohl nicht sein.
@ Mit einer Mehrwertsteuererhöhung im Rücken garantiere ich der ohnehin sterbenden SPD bei den Lantagsqahlen in Sachsen – Anhalt einen zügigen Sprung unter die 5% Hürde,das finde ich ja schon fast wieder gut.
Materialist:
Das würde ich nicht unterschreiben. Die SPD hat längst erkannt, dass ihr die einstige Wählerklientel d- die Arbeiter und Angestellten – abhanden gekommen ist. Sie wurde durch die Klasse der Abgehängten ersetzt. Und die wurde stetig größer. Indes wird die wirtschaftliche Entwicklung dafür sorgen, dass die Zahl der Hilfeempfänger weiter massiv wachsen wird. Deswegen richtet sich die SPD entsprechend aus. Turbo-Einbürgerung, Wahlrecht ab 16, endloses Umverteilungsgeschwafel, etc. sind die Mittel, um die Wahlen entsprechend zu beeinflussen. Es liegt auf der Hand, dass diese Zielgruppe nicht die Blauen wählt, sollte sie an Wahlsonntagen aus dem Bett kommen.
Sanguiniker:
Ein Bestandsschutz wurde angekündigt, mehr nicht. Auf den ersten Blick könnte sich der Wegfall des Ehegatten-Splittings positiv darstellen, wenn man an die vielen Physiker, Chirurgen und Ingenieure denkt. Ehen mit bis zu vier daheim sitzenden Ehefrauen sind bei diesen nicht selten Teil der Lebensplanung. Die Krux bei der Geschichte: hier arbeitet keiner, weswegen das Ehegatten-Splitting hier irrelevant ist und bleiben wird.
Zur Zielgruppe gehören also diejenigen, die heiraten, die arbeiten, die gut verdienen, die den dringend geforderten Nachwuchs für die Gesellschaft in die Welt setzen, die keinen Kita-Platz bekommen und deren Kinder später auf eine staatliche Versageranstalt (=Schule) kommen, so dass die Frau daheim bleiben muss, um die Kinder vor systembedingten Schäden zu bewahren. Nur gut, dass genau diese Zielgruppe hierzulande ansonsten auf Händen getragen wird, da sie dieses Land über Wasser hält!
@RACEW
Ob die Politiker bemerken, daß sie den Leistungsträgern fast jeden Tag noch einen relevanten Grund liefern das Land zu verlassen ?
Die Sachlage ist doch ganz klar, die Gesellschaft (was die Jugend angeht, an denen faktisch die Zukunft des Landes hängt) spaltet sich in zwei Gruppen:
1.) Die Faulen und Doofen richten sich irgendwie in der DDR 2.0 ein.
2.) Die Fleissigen und Cleveren gehen.
Unsere Kids sind beide den Weg gegangen und jeden Tag froh, nicht mehr in der DDR 2.0 leben zu müssen.
Letztens war Alumni-Treffen (so was wie Abi-Treffen für Dottores): von den Top-Absolventen sind gerade noch 15 % in der DDR geblieben. Weil die derart viel geerbt haben, daß es egal ist und man auch mit einer Halbtagsstelle für 4 Tage in einer Privatpraxis fröhlich über die Runden kommt (und kaum Steuern zahlt).
BlackWood:
Wenn es doch nur so einfach wäre. Es gibt wohl auch noch eine dritte Gruppe. Denen sagt der Verstand, dass ein Weggang besser wäre. Dann kommt das Herz und sagt, dass man das eigene Land niemals im Stich lassen darf.
Die Erfahrungen von 1928, 1945 und 1989 zeigen, dass wir Deutsche eine vernunftorientierte Wende ohne einen Zusammenbruch nicht hinbekommen. Von daher ist es wohl sinnlos, sich bis dahin zu engagieren und Arbeit, Mühe und Geld zu opfern. Diese Aufwendungen würden nichts bewirken. Im Gegenteil, sie würden die falschen Kräfte begünstigen. Fraglich bleibt also, wie sich die Verhältnisse „danach“ ausnehmen werden. Ich bin gerne bereit mich an einem Wiederaufbau zu beteiligen, wenn hier wieder die Vernunft regiert und wenn das Land vorangebracht wird.
Ich auch, aber nur wenn ich die ganzen zu viel gezahlten/verschwendeten Steuern zurückbekomme und zwar inflationsbereinigt.
Ansonsten würde ich bei einer Wende, wie auch jetzt verdeckt, so viel Sand ins Getriebe streuen wie es nur irgendwie geht.
@RACEW: Ich bin auch jederzeit gerne bereit für den Wiederaufbau. Von den tatsächlichen Verursachern des größtenteils absichtlich verursachten Niedergangs und der größtenteils absichtlich herbeigeführten Zerstörung möchte ich Schadenersatz in Form der Zurückzahlung der von den tatsächlichen Verursachern absichtlich verschwendeten Steuern (inflationsbereinigt und z.B. in Form von Goldbarren oder Goldmünzen meiner Wahl).
@Racew
Aus dieser 3. Gruppe kenne ich auch viele Leute.
Es gibt ja etliche nachvollziehbare persönliche Gründe in der DDR zu bleiben (z.B. Familie, Freunde…).
Man muß sich dort nur geschickt einrichten.
Und das Sparschweinchen in Sicherheit bringen.
Mein bester Freund (Selbständiger Installateurbetrieb) verdient sich 3 goldene Nasen pro Monat durch den Verkauf irrsinnig überteuerter Wärmepumpen samt teurer Wartungsverträge an grüne Klimawandelgläubige.
Die „alten“ Öl- und Gasheizungen, Heizkörper und neuwertigen Fenster werden gegen eine saftige Rechnung ausgebaut (plus Entsorgungsgebühr, logisch) und dann ins Ausland (Süd-Ost) verkauft und dort noch wunderbar 30 Jahre genutzt.
Dazu Vermittlungsprovision von der Bank für die nötigen Kredite und und… …..
Der Gewinn wandert ins Dorf.
Er kauft komplett außerhalb des Systems ein (Bauernmärkte, Wein etc. direkt beim Winzer etc.), sein „neuer“ Gebrauchtwagen stammt günstig von einem Händler dessen neues Bad……., Freunde unter sich eben, alles legal.
Er hat kein einziges Apple-Produkt, kauft gebrauchte Autos (bis auf die Ducatos), keine Schnöselmarkenklamotten. Sport-Freizeitkleidung bringen wir ihm spottbillig aus den USA mit, die Levis Jeans für gut 20 Euro.
FAZIT: Das System ausnehmen und die Ersparnisse außerhalb des Systems lagern.
So geht es auch.
Viel Erfolg !
@RACEW Ausnahmsweise bin ich mal nicht Ihrer Meinung. Ich sehe nicht ein, warum ich Energie in den Wiederaufbau stecken soll, deren vorherigen Niedergang ich weder direkt noch indirekt verschuldet habe. Meistens sind es nur ein paar Wenige, die man für den Niedergang verantwortlich machen kann. Dann sollen die doch das Land wieder aufbauen. Auch jene, dir nur vom Staat profitiert (Bürgergeldler usw.) haben und nie einen Dienst an der Gesellschaft geleistet haben, sollen sich dann beteiligen. Ganz im Gegenteil, wenn es denn so wäre, hätte ich gerne eine Entschädigung. Aber darauf warten schon ganz viele und haben nie etwas im Leben gesehen.
@Snowflake Blackwood
Sie sollten sich vielleicht einmal fragen, ob es
tatsächlich die Schuld von ein paar Wenigen ist,
oder nicht eher von den Vielen, die ihnen das Mandat
für ihr Tun erteilten.
@Digger
Sinngemäß nach Sophie Scholl:
Das Problem ist die breite Masse, die nichts tut, sich wegduckt, die Täter gewähren läßt und hofft, die Sache würde irgendwie gut ausgehen.
Wie die Franzosen 1789 gezeigt haben, ginge es auch anders.
@Snowflake, Struppi und Autofan
So wie ihr denken viele. Aber es spielt keine Rolle. Der Mensch ist faul und hat nie Bock auf Arbeit oder aufbauen. Deswegen ist Kapitalismus so gut, weil er selbst die Faulsten motiviert. Der Aufbau müsste von oben kommen in dem man die Weichen richtung Kapitalismus setzt, wenn sich Arbeit lohnt, wird plötzlich wieder begeistert „aufgebaut“, und zwar nur weil es sich für einen selber lohnt.
@Stan:
Alle Menschen sind individuell verschieden. Die Bevölkerungen oder Menschen sind nicht homogen und nicht alle gleich. Ich unterscheide mich im Charakter von so vielen Millionen Psychopathen, Getriebenen, Traumatisierten und Geisteskranken, welche in Führungspositionen (als Anführer von Parteien oder anderen Institutionen) ihr Unwesen treiben und Verbrechen begehen. Ich selbst würde in solchen Führungspositionen in allen Situationen immer anders und deutlich besser handeln als diese vielen Millionen Psychopathen, Getriebenen, Traumatisierten und Geisteskranken in Führungspositionen.
@Autofan
Genau deshalb kommen „normal denkende Menschen“ nicht ins Management oder ins Politbüro: die Psychopathen und Geisteskranken suchen sich ihre Mitarbeiter und ihren Nachwuchs passend aus.
Fachwort: Kakistokratie
@Autofan
Ausnahmen bestätigen die Regel. Diese „aber nicht alle“ ist schlägt nicht. Es gibt immer ein paar die anders sind, das ist aber für das Gesamtbild egal.
@Stan:
Zu Ausnahmen: Alles klar. Einverstanden.
@Stan Der Kapitalismus setzt Anreize zum Arbeiten, um den Wohlstand zu erhöhen. Soweit, so gut. Das Problem sehe ich im Staat, der ständig an der Steuerschraube dreht. Für Geringverdiener (und auch die Normalverdiener) funktioniert der Kapitalismus nicht mehr. Denn wenn sie nicht arbeiten gehen, haben sie bloß ein paar Euro weniger mit der Grundsicherung und dafür ganz viel Freizeit. Bei diesem Klientel wird das Öl oder das Gas nicht teurer. Und solange es diese Schieflage gibt, wird sich nichts ändern. Ich halte es so wie BlackWood und einige andere hier im Forum und genieße das Leben. Sobald ich die aktive Zeit hinter mir habe, bin ich aus „Dummland“ weg. Ich bin in der glücklichen Lage, nur noch so viel arbeiten zu müssen, wie ich unbedingt muss. Unser Haus ist seit vielen Jahren bezahlt, wir haben Rücklagen gebildet. Warum soll ich für den Staat arbeiten gehen und überproportional Steuern zahlen? Ich habe mich früher weitergebildet, studiert und habe heute ein gutes Einkommen. Ständig immer wieder diese Neid-Debatten. Darauf habe ich keine Lust. Und wenn man dem Rat des Staates folgt und Rücklagen bildet, werden diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeschöpft. Der Staat nimmt immer mehr Steuern ein und wird dennoch immer weniger seiner Verantwortung gerecht. Innere und äußere Sicherheit, Infrastruktur und Bildung sind hier nur ein paar Beispiele, denen der Staat nur noch bedingt gerecht wird.
@snowflake
Weiß ich jetzt nicht womit ich diese Textwand verdient habe. Genau das steht doch in meinem Kommentar.
@ Stan Die Phase des Kapitalismus die sie beschreiben mag es sicher vor 150 Jahren gegeben haben aber das ist lange ,lange vorbei. Eine ganz kleine Spur davon habe ich in Deutschland noch so in den 90ern bis Stückchen über 2000 erlebt aber seit dem ist Schicht im Schacht.
@Stan Ich sehe das natürlich genauso wie Sie und bitte um Entschuldigung. Am Anfang meines Posts habe ich eine falsche Formulierung verwendet. Der Artikel von Ihnen hat mir gefallen. Deshalb habe ich das Thema aufgegriffen und noch ein wenig aus meiner Sicht vertieft. Einen schönen Abend.
@ Racew Erkannt hat diese SPD unter Klingbeil und Baas 0,nichts sie versucht lediglich mit solchen Massnahmen wie Turboeinbürgerung ihr endgültges Ende nach Vorbild FDP um zwei oder auch 4 Jahre hinauszuschieben.Sie ist ja nun schon wieder von den ohnehin lumpigen 15% auf 13 % geschrumpft,das sagt doch alles.