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Gold-Silber-Ratio erreicht 25-Jahres-Hoch

Für eine Unze Gold musste man zuletzt 86 Unzen Silber bezahlen. Das Warten auf die Trendwende bei den Edelmetallen dauert an.

Die Edelmetallpreise sind nach wie vor unter Druck. Am heutigen Vormittag um 9 Uhr kostete die Feinunze Gold 1.202 US-Dollar. Das entsprach 1.064 Euro. Silber notierte bei 14 US-Dollar (12,39 Euro).

Die sogenannte Gold-Silber-Ratio (GSR =Goldpreis geteilt durch Silberpreis) ist dabei auf ein 25-Jahres-Hoch gestiegen. Es wurde zuletzt ein Wert von knapp 86 erreicht. Das heißt, man musste 86 Unzen Silber für eine Unze Gold auf den Tisch legen.

Der Quotient gilt als Indikator für die Unter- oder Überbewertung der Metalle untereinander. Außerdem nimmt die GSR vor bedeutenden Trendwenden auf dem Edelmetallmarkt regelmäßig Extremwerte an. Das verdeutlicht auch die Grafik.

Gold, Silber, Ratio

Entwicklung Gold-Silber-Ratio seit 2009 (Quelle: Stockcharts)

 

So erreichte die GSR auf dem letzten Höhepunkt der Edelmetall-Rally im Sommer 2011 einen relativen Tiefstwert von 32. Silber holt typischerweise deutlich gegenüber Gold auf, wenn die Edelmetalle haussieren.

Und so gesehen ist Silber derzeit als äußert preisgünstig anzusehen. Auf die große Trendwende muss man aber weiter warten. Seit dem Allzeithoch bei Gold im September 2011 befindet sich das Edelmetall im Abwärtstrend. Allerdings hatte die Gold-Silber-Ratio Anfang 2016 mit Werten um 84 schon ähnliche Höhen erreicht. Im Jahresverlauf stiegen die Edelmetalle seinerzeit zumindest bis zum Herbst 2016 deutlich an.

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Eingetragen von am 14. Nov. 2018. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

33 Kommentare für “Gold-Silber-Ratio erreicht 25-Jahres-Hoch”

  1. Steigendes Ratio = Bären
    Sinkendes Ratio = Bullen.

    Bitte, Danke.

    • @Krösus
      Ich weiß gar nicht, was Du willst – hier haben wir doch einen Experten.
      Also, ich finde seine Hinweise so wertvoll wie noch nie.
      Nur irgendwas stimmt nicht. Er ist so voller …. Häme. Dabei scheint es ihn zu uns hinzuziehen. Hoffentlich zerreißt es ihn nicht.

  2. Zitat:

    Seit dem Allzeithoch bei Gold im September 2011 befindet sich das Edelmetall im Abwärtstrend.

    Zitat Ende

    Dieses Zitat entspricht nicht den Tatsachen, ganz im Gegenteil hat sich Gold seit dem verheerendem Absturz 2011/12 deutlich erholt, freilich ohne die Höchststände von 2011 wieder erreicht zu haben. Da ich seit 2003 Gold halte, verfolge ich die langfristige Entwicklung sehr genau. Der von mir angelegte Maßstab bezieht sich auf 100gramm Barren. 2011 brachte ein 100g Barren 4300 Euro im Verkauf.
    Der tiefste Stand nach 2011 lag bei ca 2600 Euro im Verkauf, der höchste 2017 bei 3800 Euro, zur Stunde liegt der Preis bei 3400 Euro. Gold ist also in Bewegung von einem permanenten Abstieg nach 2011 kann überhaupt keine Rede sein.
    Der Artikel ist typisches Trader-Geschwätz das lediglich kurzfristige spekulative Daten im Visier hat, ohne die strategische Entwicklung zu verfolgen. Strategisch
    ergibt sich, dass der Goldpreis die wirtschaftliche Entwicklung sehr viel realistischer abbildet als irgendwelche papiernen Kurse, wie Aktien, Anleihen, Fonds usw. Fakt ist seit DotCom ( ca 2000 ) ist der globale Kapitalismus aus dem Krisenmodus nicht mehr herausgekommen, seitdem geht Gold in der strategischen Tendenz nach oben und dabei wird es auch bleiben, denn das System ist nicht mehr zu retten.

    • Das möchte ich genau so unterschreiben Krösus

    • @Krösus

      schön, dass Du das klargestellt hast. Dabei wurden ja nur die letzten sieben Jahre betrachtet. Schaut man mal ein Stück weiter zurück, so einige Jahrzehnte, wird es überdeutlich, dass keine andere Anlageform auch nur annähernd mithalten konnte.

      Aber das ist nur eine Komponente von Gold. Das Wichtigste ist:
      Gold kann nicht für ungültig erklärt werden, es kann nicht entwertet werden und es kann auch nicht vernichtet werden. Anders als alle Papiere entzieht es sich dem Zugriff der Fiktion. Wer das verstanden hat nimmt die aktuellen Kurse von Papier zu Gold bzw. Fiktion zur Substanz einfach zur Kenntnis. Was man unbedingt verstehen sollte: Mit Gold kann ich jederzeit und überall wie ich will von der Substanz in die Fiktion wechseln. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt.

    • @Krösus, in Dollar gerechnet sieht es aber etwas anders aus !?
      Da war der Tiefpunkt 2015/2016.

      • @Dieter

        Schon richtig, aber darum ging es nicht. Ich habe Daten und Zahlen bewusst ungenau gehalten, weil nicht extra nachschauen wollte und die genauen zahlen in der grundsätzlichen aussage des Zitats nur eine Nebenrolle spielen. Es ging auch nicht um genaue Zahlen, sondern um die Behauptung, dass sich Gold seit 2011 im Abwärtskampf befindet, was schlichtweg nicht den Tatsachen entspricht. Es ging und geht bei EM stets nur um Tendenzen und strategische Ausrichtung. wer mit Gold traden will, braucht sich nicht wundern wenn er Verluste macht.

        Kurzum eine erhebliche Erholung seit den Tiefstständen nach 2011 ist überdeutlich erkennbar und dabei wird es nicht nur bleiben, ja dies wird sich sogar noch potenzieren. Denn der Kapitalismus ist ein Kettenbrief und den letzten beißen die Hunde.

        • @Krösus
          ja, diesem Zitat kann ich auch nicht zustimmen. Zwar wäre es seit 2011 aber besser gewesen in etwas anderes (z.B. Aktien) zu investieren. Diese Zeit ist aber jetzt erstmal vorbei. Relativ gesehen fährt man seit geraumer Zeit mit EM besser. Gold kann auch noch fallen (insb. wenn Panik an den Märkten aufkommen sollte), relativ zu anderen Märkten gesehen wird es aber besser sein in EM investiert zu sein.

          • Wolfgang Schneider

            @Dieter
            Ich glaube, daß es in der bekannten Menschheits-Geschichte zur 2mal zu einer Gold-Inflation kam. Als Feldherr Vespasian, der später Kaiser wurde, den Tempel der J.uden in Jerusalem plünderte. Mit dem Geld ließ er das das Colosseum (Circus Maximus) bauen. Und zum zweitenmal, nachdem die Spanier vor 5 Jahrhunderten das Gold der Indianer nach Europa verschifften. Hab ja gehört, daß die Kreuzritter im Hochmittelalter Byzanz plünderten, was die Byzantiner nachhaltig schwächte, und da sollen auch noch mal unfaßbare Mengen nach Europa abgegangen sein. Wie auch immer, wer Gold kauft, macht auf die lange Sicht nichts falsch. Selbst staatliche Goldverbote hielten nicht ewig. Ich selber wohne 5km vor der offenen polnischen Grenze, und da können mich die Gold-Verbieter im Falle des Falles dreimal recht herzhaft hinten gernhaben.

  3. In enger Verbundenheit zeigen die Edelmetalle mit den Aktienkursen erneut „Marktschwäche.

    Silber
    ist im Verhältnis zum Goldpreis (GSR, (siehe hier:)) auf den tiefsten Stand seit 1993 „gefallen“, da …‘die Aussichten für Metalle mit industriellem Nutzen durch das nachlassende Wirtschaftswachstum getrübt werden‘.

    Schlechte Nachrichten für JP.Morgan mit seinen geschätzten 700 Mill. Silberunzen? –
    gute Nachrichten für „Schnäppchenjäger“, nachdem der Silberpreis unter die $14,- Marke pro Unze „geschubst wurde?“

    Kauft Jamie Dimon jetzt auch nach? (152,3 Mill. Unzen Silber hat er schon im CRIMEX- COMEX-Regal liegen:
    https://www.cmegroup.com/delivery_reports/Silver_stocks.xls

  4. Ich habe irgendwie das Gefühl dass das dieses jahr unruhige Boersen-Weihnachten gibt. Vola steigt, Bitcoin nach unten ausgebrochen, Brent fällt massiv, 10 Jährige us und Ital. Anleihen steigen, Fed erhöht wahrscheinlich Leitzins im Dez.
    Die Welt ersäuft in Schulden;-)
    Die Big Boys sind schon lange draussen usw…
    Und Gold…tja

  5. Tahoe resources wurde übernommen Aktien von Tahoe + 51 %

    Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk, der Gewinn wird gleich wieder in physisches Gold umgewandelt.
    Gruß an alle Goldfreunde,heute noch aus Wien

  6. Also ein Käufermarkt, Inflationsbereinigt zu sehen.

  7. https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/experte-sieht-dow-jones-in-50-jahren-bei-500-000-punkten_H247695494_9909643/

    Habe ich bereits schon vor langer Zeit hier angedeutet.
    Sollte nur annähernd die durschnittliche Rendite der letzten 100 Jahren eingehalten werden,ist dies schon beschlossene Sache.

    https://www.youtube.com/watch?v=Pt8QAfeplmg

    Und das mit Gold wird schon. Erhält ja immerhin die Kaufkraft ,-)

    • Wolfgang Schneider

      @eX
      Mir hat das einer so erklärt. Kalifornien brennt deshalb so übel, weil die Feuerwehren gnadenlos jedes kleine Feuerchen, das sogar sinnvoll und nützlich ist, weil es das verfilzte tote Material beseitigt, löscht. (Den Sträuchern macht es nichts aus, die treiben wieder aus und wachsen nach.) Deswegen sammelt sich über die Jahre zu viel toter, brennbarer Filz an, der natürlich feuert wie Zunder. (Wo jetzt der Gottschalk sein Haus verloren hat.) Will sagen, laß mal die kleinen Feuerchen ab und zu hie und da, denn die haben ihren Sinn. Wenn früher die Prärie abgebrannt ist, haben die Büffel frisches Gras, das nachwächst, und das brauchen sie. Ein ewiges Wachstum der Wirtschaft kann es nicht geben. Allein schon wegen Mangel an Ressourcen. Dieses FIAT-System ist zwangsläufig so ausgelegt, daß Brände ab und zu sein müssen, damit es wieder von vorne starten kann. Neues Wachstum. Eine ewige Wiederkunft des Gleichen, hätte Nietzsche wohl gesagt. Das mit den 500.000 Punkten hat der gute Mann wohl im Suff von sich gegeben. Ach ja, nicht daß mich einer falsch versteht, die richtigen Brände sind dann die Kriege. Weil danach kommen Geldentwertung und gleichzeitige Entwertung der Staatsschulden. Was die jetzigen führenden Staaten natürlich nur zu gern haben. Deshalb werden auch stets welche ausgeschickt, die Brände zu legen. An denen dann natürlich andere schuld sind. Und weil mit den Staatsschulden auch die angesparten Vermögen draufgehen – denn die sind eins wie Yin und Yang – bleiben die kleinen Leute Sklaven, denn sie müssen wieder schuften und von vorn anfangen. Diese Welt ist wirklich perfekt für die Bonzen und Banditen. Wenn es nicht das Edelmetall gäbe, was einen vor Enteignung schützt wie Knoblauch vor dem Vampir. Das muß man natürlich den Leuten madig machen und ausreden. Knoblauch ist asozial, Knoblauch ist unsolidarisch, Knoblauch ist ein archaisches Relikt, und die Knoblauchfresser sind schuld an der Überbevölkerung. So.

    • @ex

      Wer sich von Experten die Welt erklären lassen muss,beweist damit nur die eigene Unmündigkeit. Experte bin ich selber und zwar einer der größten die ich kenne, größer jedenfalls als der Abschaum der uns in der Lügenpresse als Experten verkauft wird.

      Die Expertisen der Experten haben uns dahin geführt, wo wir heute sind.
      Prognosen und Experten,…Herr schmeiß Hirn herunter…oder….. Wirtschaftsexperten die wiederlichste Spezies die die Evolution je hervorgebracht hat ( Volker Pispers )

      https://www.youtube.com/watch?v=gIr7ejD7fFA&t=231s

      • @ex

        Meine Forderung nach dem nächsten großen BIG BANG, in Erinnerung an 1989;

        Experten in die Produktion. Das gesamte Experten-Gesindel das mir erklären will, ich solle bis 80 malochen und meine Rente darf nicht mehr als einen Kanten Brot und ein Eimer Wasser die Woche bestehen. Denn mein Lebensrecht besteht lediglich darin…sagen die Experten….meinen Schweiß verkaufen zu können, wenn dise Möglichkeit entschwindet, habe ich gefälligst abzutreten. Das soll ein Naturgesetz sein ????? Das ist Scharlatanerie !!!!!

        Freilich ist es Menschenrecht statt selber nachzudenken, sich von Experten verarschen zu lassen.

        Oder

        Berufe die die Welt nicht braucht.

        https://www.youtube.com/watch?v=1ZFXkv6Poqk

        • Wolfgang Schneider

          @Krösus
          „Experten“ in die Produktion? Und Du meinst, da können die keinen Schaden anrichten? Manche bei der NVA haben sich absichtlich dumm und ungeschickt angestellt, so daß der Spieß erst gar nicht mehr auf die Idee kam, dem irgendeine Arbeit aufzuerlegen. Es gab da echte Experten. Und weil die zum Arbeiten zu doof sind (bzw. zu faul), entsorgt man sie in die Ämter und Behörden. Wie im herrlichen Brandenburg ab 1990.Der Amtsleiter hier bei mir zu Hause in Lebus sowie mehrere seiner Behörden-Chefs waren ehemaliger Hauptamtliche des MfS.

          • @Translator

            Natürlich könnten und würden die auch in der Produktion Schaden anrichten, nur wäre dieser sicherlich geringer. Man darf solchen Leuten freilich nur Tätigkeiten anvertrauen, bei denen man nicht allzuviel falsch machen kann. Beim Harken des Stadtparkes z.B. oder beim Schneeschieben, beim Schrauben oder Müll sortieren, Senioren den Enddarm abwischen, Latrinen reinigen usw. usw. kurzum bei all jenen Tätigkeiten für die Sie nur andere nur allzugern einspannen, wäre der Schaden überschau und zumeist auch korrigierbar.

            Wenn man hingegen realisiert wieviel Millionen hart und ehrlich arbeitende Menschen auf Riester und Rürup Renten, auf Pensionsfonds als Altersvorsorge, auf DotCom und Lehmann Papiere usw. usw. kurzum aufgrund von Expertisen der Experten herein gefallen und viel oder auch alles verloren haben, diese Schäden sind für die Betroffenen weder überschau noch korrigierbar. Aber wem sag ich das.

    • @ Ex. fünfhunderttausend Punkte sind dann was ? Was sind Punkte ? Wer macht Punkte(Masern,Windpocken,etc.)? Wie hoch war der Preis der Punkte? Wie hoch ist der Wert der Punkte ? Und welche Unternehmen sind dann noch punktlich ,pardon pünktlich ? Derzeit ist nur noch eine Firma vom Anfang an dabei ,und die stirbt ! Also Du hast echt paar Probleme ,Freud würde dies im verkrampften Verhalten deiner Sexualität suchen .Pflanz Bäume ,streichle eine Muschi oder jogge imLaubwald !

    • @Ex

      Zitat;

      Sollte nur annähernd die durschnittliche Rendite der letzten 100 Jahren eingehalten werden,ist dies schon beschlossene Sache.

      Zitat Ende

      Vom schwarzen Freitag 1929 bis ca 1934 verlor der Dow Jones 90% seines Wertes und brauchte sage und schreibe 20 Jahre um die alten Stände wieder zu erreichen, wozu es im übrigen eines netten schönen Weltkrieges bedurfte.
      Wenn man diese Tatsachen auf 100 Jahre streckt, sieht natürlich auch alles viel schöner aus. Alles so schön bunt hier ( Nina Hagen )

      Im Durchschnitt ist immer alles Bestens. Wenn Du mit den Füßen in einem Topf mit kochenden Wasser stehst und Deinen Kopf in einem Kühlschrank hälst, ist dir im Durchschnitt angenehm warm.

      Kurzum die Expertise des Experten gleicht der Feststellung; Wer früher stirbt ist länger tot.

    • @ex
      Ihr Frust durch Ihre Verluste bei Ihrem IOTA Investment muss grenzenlos sein.
      Wieviel tausende haben Sie beim Fenster rausgeworfen ?
      Heinrich, mir grauts vor Dir.

  8. es kommt meist anders als alle denken.
    BTC ist noch lange nicht so weit u. hat auch gewisse Nachteile.
    Deswegen rette sich wer kann und kauft Gold!

  9. @Krösus Als solche Experten fällt mir doch gleich derzeitige Bayer-Chef ein welcher den genialen Monsanto-deal eingefädelt hat oder vor Jahren der damalige ThyssenKrupp Chef welcher 2 Stahlwerke in den USA UND Brasilien für je 3Mrd.bauen liess die keiner brauchte.Sie wurden fast verschenkt nur um sie loszuwerden.ich behaupte mal 40% der Experten sind Lutscher.Bei der norwegischen Marine gibt es auch ne Menge Experten die schaffen es aus eine Fregatte an einem Tag ein U-Boot zu machen.

    • Wolfgang Schneider

      @materialist
      Es könnte Dow Chemical gewesen sein. Die haben den dioxinhaltigen Grundstoff produziert (und übrigens auch Boehringer in Ingelheim, als der Weizsäcker dort im Vorstand saß) für die Entlaubungsmittel in Vietnam. Dow Chemical muß wohl von Monsanto geschluckt worden sein, denn jetzt wurden, nachdem in den USA ein Präzedenz-Urteil durch ist, Klagen gegen Bayer im 3-stelligen Mia.-Bereich eingereicht. Aus Vietnam, und die wollen dem deutschen Konzern nun so richtig die Hosen runterziehen. Auch sucht Hanoi aus Angst vor China nunmehr die Nähe zu den Amis, und die werden die Vietnamesen gewiß mit einem vorteilhaften Urteil auf ihre Seite zu ziehen versuchen. Man denke an Richter Griesa und Argentinien, die Ami-Urteile sind selbstverständlich nicht unabhängig, sie haben dem System zu dienen. Da hat sich Bayer mit Monsanto die Mutter aller vergifteten Pralinen aufs Tellerchen gelegt und genüßlich mit Wonne gelutscht. Lutscher eben. Wie gesagt, der Nachlaß meines unlängst verstorbenen Vaters bestand zumeist aus Bayer-Aktien, und die sind mächtig nach unten gerauscht. Vater hatte in letzter Zeit mental abgebaut – meine Warnungen zu Bayer und den Amis schienen ihm wohl übertrieben. Nicht mal mein Argument, daß Bayer diese verfluchten Neo-Nikotinoide herstellt – das sind die Bienenkiller – hat Vater, der immer wieder jeden Sommer zig Völker dadurch verlor, überzeugen können. Manchmal kannste nur laut Scheiße schreien.

      • @Translator

        Lass Deinen Vater doch. So sind die Altvorderen eben manchmal, sie versteifen sich auf das, was sie lieben, auf einmal gefasste Beschlüsse. Habe mich in letzter Zeit auf Reichsgold kapriziert (trotz der allgegenwärtigen Schmidt-Hausmann-Fälschungen), auf Jahrgangssammlungen etwa von Kookaburras, Silber-Maples und Pandas. Wer weiß, wo ich mal landen werde. Ok, ich muss zugeben, Coupons kommen mir nicht ins Haus. Der rätselhafte @eX hat sich aber über die Vorlieben Deines Vaters kein Urteil zu erlauben.

        Krösus hat vollkommen Recht, Experten sind die Pest. Die schwarze Beulenpest. Aber ich wil nicht ungerecht sein. Im Mittelalter wurden die Juden für die Pest verantwortlich gemacht. Die Analysten und Experten sind auch nur Kinder ihrer Zeit. Die unproduktive Revolution des Finanzkapitalismus wird aber ihre Kinder fressen. Wie die Revolutionen immer schon ihre Kinder gefressen haben.

  10. @WS Na ja Leben und Gesundheit von Vietnamesen war den Amis ja nie etwas wert und da wird sich wohl auch nicht viel ändern.Das grosse Problem sind doch eher die Klagen von mehreren hundert angeblich oder wirklich Glyphosat- Geschädigten aus Amiland von denen der Erste sich mal gerade so mit 80 Mill. DOLLAR Entschädigung begnügen will.

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