Die Renditen von US-Staatsanleihen und Bundesanleihen ziehen wieder an. Gleichzeitig fällt der Goldpreis unter seinen 200-Tage-Schnitt. Nun richtet sich der Blick auf die US-Arbeitsmarktdaten.
Marktzinsen steigen wieder
Die jüngste Eskalation im Iran-Krieg hat den Ölpreis nach oben getrieben. Gleichzeitig sind auch die Marktzinsen wieder gestiegen. Damit blieb der Versuch, die Renditen länger laufender US-Staatsanleihen durch Rückkäufe zu drücken, nur kurzzeitig erfolgreich.
Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Renditen durch die Rede von Fed-Präsident Kevin Warsh beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Seine Aussagen zur weiterhin hohen Inflation dämpften die Erwartungen an baldige Zinssenkungen.

Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten am Montag mit 4,76 Prozent. In der Vorwoche waren es 4,71 Prozent gewesen. Auch in Europa ging es wieder aufwärts. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte dabei ein neues 15-Jahres-Hoch.
Dazu trugen die jüngsten Inflationsdaten bei. In Spanien stieg die Teuerungsrate im August auf 4,5 Prozent. In Deutschland lag die jährliche Inflationsrate nach vorläufigen Angaben bei 2,9 Prozent.
Goldpreis verliert nach August-Rally
Höhere Anleiherenditen erhöhen aus Finanzmarktsicht die Opportunitätskosten der Goldanlage. Entsprechend geriet der Goldpreis zuletzt unter Druck. Am Montag kostete die Feinunze etwas mehr als 4.400 US-Dollar. Gegenüber dem August-Hoch beträgt der Rückgang inzwischen rund 5 Prozent.
Zudem ist der Goldpreis wieder unter seinen 200-Tage-Schnitt gefallen. Damit rücken zunächst die Unterstützungen bei 4.400 US-Dollar und 4.300 US-Dollar in den Fokus.
Ausblick
In dieser Berichtswoche stehen vor allem die neuen US-Arbeitsmarktdaten im Mittelpunkt. Der offizielle Stellenbericht wird am Freitag veröffentlicht. Schwächere Zahlen könnten die Zinserwartungen wieder dämpfen und Gold stützen. Ein robuster Arbeitsmarkt würde dagegen den geldpolitischen Kurs von Kevin Warsh bestätigen und könnte für weiteren Druck bei Gold sorgen.



Also ich finde es klasse, dabei zuzusehen, wie Leute wegen 0,2 % mehr „Zinsen“ ein Stück Papier (ok, heute nicht mal mehr das) kaufen, obwohl sie sicher sein können, in einigen Jahren (wenn überhaupt) nur noch einen Bruchteil davon in Kaufkraft zurückzubekommen.
Freiluftpsychiatrie.
Da kauf ich mir eher noch ein VW-Autohaus in Wolfsburg.
Wie war das „damals“ noch: die Musik spielt noch und es gibt Free Drinks, also alles suppi.
Positiv: das ist eine recht nette Nachfolgecomedy, nachdem Monty Python aufgehört haben.
Ernsthaft:
Finanzmanager stecken das Geld ahnungsloser Kunden in irgendwelche Produkte, für die sie schöne Provisionen bekommen. Völlig egal ob es Anleihefonds oder sonstwas sind.
Selber investiert man da natürlich keinen Cent.
Läuft seit Jahrhunderten so.
Es ist uninteressant, was die Banken und Versicherungen mit dem Geld ihrer Kunden kaufen, interessant ist, was die Bankiers selber kaufen.
10-Jährige Donnies ?
@Blackwood
Man kann die Teuerung mit Zinsen nicht einfangen
Man bekommt auch die Zahncreme nicht in die Tube zurück.
Mit Zinsen lässt sich lediglich eine Lohn Preisspirale bei einer überhitzten Wirtschaft unterbrechen.
Eine Teuerung infolge Wirtschafts Schwäche dagegen wird mit höheren Zinsen noch teurer.
Derweil die weniger werdenden Produzenten diese Zinsen an die Verbraucher weiter geben.
Es gibt Länder, die haben fast 40% Zinsen und damit fast keine Wirtschaft mehr und die Inflation ist aus dem Ruder.
Dann hilft nur die Kettensäge, wie in Argentinien unter Milei, welcher das Land wieder auf Kurs brachte.
Ich meine, das Spiel ist gelaufen, nichts geht mehr.
Einer schrieb, wr warte seit 20 Jahren auf den Crash.
Nun, da ist er.
Das Skurile ist, dass man hofft und die Botschaft drüben verstanden wurde;
https://www.n-tv.de/politik/19-39-Litauen-CIA-Chef-hat-in-Moskau-Spannungen-in-der-Region-reduziert-id30859357.html
Also doch, der Grund war die Gefahr für die Nato.
Und ob der Kremel das verstanden hat, werden wir ohnehin nächste Tage sehen.
Macht er die Suwalski Lücke zu und trennt damit die Baltischen Staaten ab oder lässt er es vorerst noch bleiben.
Für uns heisst das, verkauft euer Gold und diversifiziert in Schuldenpapiere, wie Aktien, ETFs, Bitcoin und Immoblien und Anleihen. Da wird jedem geholfen.
Nämlich sein Erspartes schnell loszuwerden und dann sorgenfrei zu leben.
Wie gesagt, frei zu sein von Sorgen.
Freedom is just another word, for nothing have to loose anymore.
DRUSCHBA
Jetzt zeigt sich Stabilität
Die Inflation in der EU steigt weiter über 3%.
Die EZB wird deshalb nun die Zinsen erhöhen, ob sie will oder nicht, sie muss.
Und das bei schwacher Wirtschaftslage und tausenden Pleiten, ergibt steigende Arbeitslosigkeit, Persnal Abbau ind Einstellungs Stopp. All das war ja vorauszusehen, die Folge der Schuldenmacherei, des Gelddruckens und der Sorglosigkeit.
Prompt gingen die Aktien in den Keller, Goldpapiere wurden mit verkauft um dann auf Zinspapiere zu setzen, wenn die Zinsanhebung kräftig ausfällt.
Nur, Zinsen fallen nicht vom Himmel, sie müssen erarbeitet werden. Von pleite gegangenen Firmen und Arbeitslosen ? Oder von jenen, welche jetzt schon überschuldet sind, durch Konsum, Autos und Immobilien.
Da binn ich mal gespannt, wie das gehen soll.