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Gold verlässt palettenweise die USA

Gold, USA

Bei rund der Hälfte der Goldexporte im Juni handelte es sich um bereits raffiniertes Metall (Foto: rcx – Fotolia.com)

Die USA haben auch im vergangenen Juni große Mengen an Gold ins Ausland geliefert und deutlich weniger des Edelmetalls importiert. Netto verließen 22,5 Tonnen Gold die USA.

Die USA haben im vergangenen Juni 39,7 Tonnen Gold exportiert. Das geht aus aktuellen Daten des U.S. Geological Survey hervor. Gegenüber Vormonat entsprach dies einer Steigerung um 41 Prozent. Gegenüber Vorjahr gab es einen Rückgang um 8,5 Prozent.

Gleichzeitig haben die USA 17,2 Tonnen Gold importiert, 11 Prozent weniger als im Vormonat und 3 Prozent weniger als im Juni 2017. Die Netto-Exporte beliefen sich demnach auf 22,5 Tonnen Gold. Im Zeitraum von Januar bis Juni verließen netto 139,2 Tonnen Gold die USA. Das entsprach bis auf 0,1 Tonnen dem Vorjahreswert.

Der Großteil des US-Goldes ging zuletzt nach Großbritannien (12,2 Tonnen verarbeitetes Gold) in die Schweiz (11,3 Tonnen) und nach China (7,46 Tonnen).

Die Goldlieferungen in die USA kamen aus Mexico (6,23 Tonnen; hauptsächlich unverarbeitet), Kanada (4 Tonnen, hauptsächlich verarbeitet) und Peru (3,22 Tonnen).

Auch nach Abzug der landeseigenen Goldproduktion von gemeldeten 17,4 Tonnen sind die USA im Juni erneut ärmer an Gold – nämlich um 5,1 Tonnen.

Wo dieses Gold am Ende landet, erfährt man aus den Außenhandelsstatistiken der Bezugsländer. Dazu gehörten zuletzt vor allem China und Indien.

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Eingetragen von am 6. Sep. 2018. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

34 Kommentare für “Gold verlässt palettenweise die USA”

  1. Man könnte umgekehrt auch schlussfolgern, dass die Nachfrage entsprechend groß ist und daher die großen Mengen an Gold verschifft werden. Dem Goldpreis schadet es nicht.

    Goldpreis: Die nächsten Ziele
    https://www.start-trading.de/2018/08/31/goldpreis-die-naechsten-ziele/

  2. Und wie sieht’s mit Silber aus? Das wird irgendwie totgeschwiegen, obwohl(?) JP auf riesigen physischen Beständen sitzt. Wird Gold verscherbelt, um günstig an das korrelierende Silber zu kommen? Bekommen wir vielleicht bald wieder Silberdollar?

  3. Dass JPMorgan auf riesigen Mengen physischen Silbers sitzt, lese ich immer wieder. Aber wer sagt denn, dass JPMorgan nicht das Physische auf den Markt wirft, um den Preis zu drücken? Dann könnten sie in der Folge noch mehr Silber zu absoluten Ausverkaufspreisen bekommen.

    • Das ginge rein digital genausogut und hätte den Vorteil, dass die imensen Lager- und Verwaltungskosten wegfielen. Auch im großen Maßstab gilt „Hin und her macht Taschen leer“. Bei der aktuellen GSR macht es durchaus Sinn Gold zu verkaufen und sich dafür Silber hinzulegen. Klar kann die GSR noch weiter steigen, ob sie das wird ist die Frage.

    • @michael liebe
      Bei Edelmetallen und Waffen lässt sich keiner in die Karten gucken.
      Da wird getrickst und getäuscht was das Zeug hält.
      Alles ist möglich. Auch, dass JP Morgan überhaupt kein Silber hat sondern nur Gold und das Silber hat wer anders oder umgekehrt.
      Man kann nur spekulieren.
      Eines aber ist absolut und 100% richtig:
      Gold und Silber sind eminent wichtige Metalle.Sonst würde man diesen Aufwand nicht treiben.

  4. Die Frage ist wie lange wird der Pleitestaat USA zuschauen wie das physische Gold das Land verlässt ? Wie wir wissen hat ähnliches dazu geführt das die Amis die Goldbindung aufgehoben haben .

    • Wenn die industrielle Silber-Nachfrage wegen Solar-/Photovoltaik in China/Indien und dem Rest der Welt die nächsten Jahre zunimmt und bekannt ist, daß die weltweiten Silbervorkommen in den nächsten 15 bis 20 Jahren erschöpft sind…
      https://www.einfach-edelmetall.de/kurspotential-silber

      dann könnte JPM durchaus ein langfristiges Ziel mit dem Horten von Silber verfolgen.
      Bei dem aktuell lächerlich tiefen Preis für Silber müßten die Minenbetreiber eigentlich den Betrieb/ die „Bei-Produkt-Förderung“ einstellen und das Angebot verknappen; deshalb liegt der Verdacht nahe, daß die Minenbetreiber vom Goldkartell „subventioniert“ werden.

      • @goldminer
        Narürlich haben die Minen Exclusivverträge mit den Grossbanken.
        Heisst, die Minen werden von diesen Banken finanziert und liefern im Gegenzug die „ Ernte“ ab.
        Auf diese Weise verknappt man auch künstlich die Lebensmittel. Indem man die grossen Agrarproduzenten unter Kontrolle hält.

  5. Her mit den Palletten, aber möglichst billig bitte sehr.
    Wir nehmens weil wir es brauchen.
    Also, liebes Goldkartell, haut weg das Zeug.

  6. es ist ein übles Spiel was hier abgeht…. Fakt ist nur an alle Goldbugs: Haltet dagegen u gebt nicht auf! Warum sollte nach 3.000 Jahren u. länger im Jahre 2018 damit Schluss sein?! nur weil einige Ganoven u. Banditen meinen Papier sei „wertvoller“ als Gold u. Silber! Hier läuft ein gewaltiges böses Spiel!

    • Das mit den 3.000 Jahren (manchmal werden auch 5.000 Jahre genannt) ist ja schön und gut…aber ob es heute noch sinnig ist, damit zu argumentieren?

      Das Pferd war 3.000 (oder auch 5.000) Jahre das wichtigste Fortbewegungsmittel neben den eigenen Füßen. Das war bis zu Anfang des 20. Jahrhunderts so. Weil es konkurrenzlos war. Wilhelm II war auch davon überzeugt, dass nichts das Pferd ablösen würde. Innerhalb der letzten hundert Jahre hat sich das über Jahrtausende bewährte Thema Pferd durch technische Entwicklungen komplett erledigt.

      Münzen als Zahlungsmittel gibt es ebenfalls seit tausenden Jahren. Weil konkurrenzlos. Heute gibt es die (digitalen) technischen Entwicklungen, die zur Ablösung führen werden: Fiatgeld, Plastikgeld (Karten), Onlinebanking, Paypal, Smartphoneapps, Kryptowährungen, usw… Wie beim Pferd. Die Dämmerung ist bereits eingeleitet unter dem frenetischen Jubel der digitalaffinen Gesellschaft. Ich denke, in spätestens 20 oder 25 Jahren hat sich das Thema Bargeld genau so erledigt, wie das gute alte Pferd als Fortbewegungsmittel. Dann könnt ihr, wenn ihr bis dahin noch nicht im Grab liegen solltet, euren Enkeln oder Urenkeln erzählen, dass man noch mit „Metall und Papier bezahlt hat, was man mit sich herumtragen musste“.

      Gute, aber eher kurzlebige Beispiele sind auch Telefonzellen und Briefmarken. Beides bereits mausetot, bzw. im Fall der Briefmarken im Sterben liegende Relikte. Der Verbrennungsmotor sieht aktuell auch einer Dämmerung entgegen. Auch das wird noch etwas dauern, aber wer hier glaubt, dass man in 50 oder 100 Jahren noch mit einem Verbrennungsmotor durch die Gegend fährt, ist naiv.

      Aus diesen Gründen wäre ich vorsichtig mit der Behauptung, Edelmetalle als Wertspeicher werden die Zukunft überdauern, nur weil es sie schon so lange in dieser Funktion gibt. Ich glaube sogar, dass mit einer erfolgreichen Abschaffung des Bargeldes auch physische Edelmetalle sehr schnell in diesen Strudel gezogen werden. Wenn der Mensch immer mehr technisch-digital denkt und lebt, sinkt das Interesse an haptischen Dingen immer mehr, bzw. die Werte verschieben sich.

      Das Pferd wird nicht mehr wiederkommen. Auch die Telefonzelle wird kein Comeback erleben (gibt bestimmt schon einige Leser hier, die gar nicht mehr wissen, was das überhaupt ist). Entwertete Briefmarken sind eigentlich nur noch besserer Papiermüll. Elektroantriebe (oder was anderes, Brennstoffzellen?) sind die Zukunft der Mobilität. Das Bargeld wird abgeschafft werden (das ist so sicher wie das Amen in der Kirche) und Edelmetalle werden außerhalb der Industrie über die Jahre mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Natürlich werden sie nicht wertlos, aber sie werden ein Nischendasein fristen, letztendlich nur noch interessant für ein paar Sammler und Nostalgiker.

      • @Granny – Pferderl tuets immer noch genug geben – die können sich halt nur mehr wenige leisten . Man schaue mal , wer die edlen Rösser hat . Die reichere Schicht eben . Der arme Schlucker hat nen Goldhamster und Schulden :-)

        • @Mamba
          das war früher schon so. Pferde konnten sich nicht viele leisten. Nur die Vermögenden. Die anderen hatten dann gute, schlechte oder gar keine Schuhe. Vielleicht einen Esel oder einen Ochsen für das Fuhrwerk. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass vordergründig das Pferd, oder diverse lebende Vierbeiner, neben den Füßen das zentrale Fortbewegungsmittel darstellte, was es heute nicht mehr ist. Ich sehe heute die Vermögenden auch recht selten auf einem Pferd durch die Gegend reiten, um ihre Alltagsgeschäfte zu erledigen. Die haben zwar PS unterm Hintern, aber idR nicht in Form eines lebenden Vierbeiners, sondern eine technischen Vierreifers. Im Parkhaus gibt es auch keine Pferdestellplätze. Wird seinen Grund haben.
          Aber sehr viele ab 18 haben heute ein Auto. In Deutschland sind 46,5 Millionen Autos zugelassen (Quelle kba 1 Januar 2018)

      • @Großer Meister der kleinen Botschaften

        Ich erinnere mich noch gut: Die Apologeten des „Neuen Marktes“ klangen genauso. Fortschritts- und Technikeuphorie ohne Sinn und Verstand.

        Die sind alle im Orkus der Geschichte verschwunden. Was geblieben ist, ist die bizarre FAANG-Bubble.

        Das ist schon ernüchternd.

      • @grandmastet
        Wenn man das weiter spinnt, früher gab es Flirts und Erotik, heute virtuelle Sexmaschinen, früher hatte man sich was zu sagen, heute tut man es per twitter oder stzt schweigend vorm 2 meter Flachferneher und lässt sich beriseln, früher achtete man Umwelt und Natur, heute müllt man alles zu, früher kochte Mamma, heute bestellt man online Pizza.Dafür kauft man teure Vintage und Kultgegenstände und stellt diese in das langweilige Wohnzimmer, wo man geistig dahinvegitiert.Übrigens sind Ihre beschriebenen Gegenstände rein technisch, manches ist überholt oder verschlimmbessert ( Wohnklima).
        Liebschaften gab es schon vor 3.000 oder 5.000 Jahren.
        Glauben Sie, dass diese auf nimmer Wiedersehen verschwinden ?
        Übrigens, warum sollte Gold verschwinden ?
        Es stört doch niemanden und tut niemandem etwas.
        Ausser den bis unter Schuhnägel korrupten Notenbanken. Und daher weht der Wind.

        • @taipan
          gute Beispiele, die Sie anführen. Und sie sind bezeichnend für eine immer mehr degenerierende Gesellschaft. Ähnlich wie diese hinrnlose Horde von/mit #wirsindmehr bei diesem linksextremen Konzert diese Woche, welches an sich ja schon der ganzen Situation in Chemnitz den perversen Höhepunkt aufsetzte.
          Nebenbei: Ich habe nicht gesagt, dass Gold verschwinden wird. Das wird es nicht. Es wird zukünftig nur einen anderen Stellenwert einnehmen, als es den bislang in 3.000 oder 5.000 Jahren Geschichte eingenommen hat. Und daran sind nun mal diese technischen Entwicklungen nicht unschuldig, denn Menschen wie aus der oben benannten Horde braucht man nicht mit realen Werten kommen. Denen reichen die Apps auf ihren Smartphones, um glücklich zu sein. Denen ist Gold so egal wie Briefmarken oder eine Petition zur Wiedereinführung von Telefonzellen.
          Nicht egal ist es dem Finanzkartell und den globalen Finanzplayern. Nur die sind nicht so der Freund dieses Metalls, wie wir ja alle wissen.
          Wir paar Goldhalter, bzw. Freunde des glänzenden Metalls spielen da kaum eine Rolle. Wir können letztendlich nur zuschauen und den Kopf schütteln vor so viel unsagbarer Dummheit.

          • Leider hat Grandmaster Recht.
            Wenn der viel prophezeite Crash mit Massenarbeitslosigkeit und Krieg erst in 10 bis 15 Jahren ausbricht, werden bis dahin wieder eine Menge Goldhalter der alten Generation sterben aufgrund ihres hohen alters. Bis dahin gibt’s vielleicht kein Bargeld mehr, die Jugend setzt auf das neue Gold, Bitcoin und den anderen Furz. Die wissen mit dem Gelben und dem Silbernen nichts mehr anzufangen. Die werden eher noch Pokemon Go Figuren miteinander tauschen als Gold und Silber. Weil die Jugend durch die Jahrzehnte des Friedens im Westen, durch Politiker, Medien und Massenkonsum degeneriert wurden, wie Grandmaster richtig schreibt.

            Im Westen hat Gold schon verloren, die Ami-Banken verscherbeln alles Gold und Silber Richtung Osten, weil die wissen, ihr Volk ist größtenteils Verblödet. Die Bevölkerung braucht kein Gold, die brauchen Games of Throne, Hamburger, Playstation, Pornos und Smartphone. Das reicht vollkommen aus.
            Ich setzte dennoch weiter auf Gold, wohl wissend, dass es vielleicht für immer nur ein Hobby bleibt.

            • @Goldnugget
              Wenn, sollte, könnte.So kann man aber nicht argumentieren.
              Wenn ich vorsichtig fahre, bräuchte ich mich nicht anschnallen. Und wenn auf Grund der Verkehrserziehung die jungen Fahrer alle vorsichtig werden, kann man Gurte abschaffen und sattdessen Videogames während der Fahrt abspielen.
              Ausserdem, wieso kaufen dann die extrem technikgläubigen Chinesen, Russen und Inder solche Mengen Gold ?
              Vor 300 ? Jahren sagte mal Issac Newton:
              Ich habe nichts gegen Geld in papierform ( heute würde er digitalform sagen), solange die Obrigkeiten klug und weise handeln und mit fast göttlicher Voraussicht gesegnet sind.
              Aber, bis es soweit ist, rate ich ihnen, auf Gold zu setzen.
              Ich würde der Menscheit und und uns allen wünschen, dass wir schon morgen kein Gold mehr brauchen und uns alle gegenseitig nur lieb haben.

      • @grandmaster
        Wenn auf der Geldkarte keine anderen Daten sind, ausser der Geldbetrag, also keine Geldgeber und Geldnehmer verzeichnet sind, ist gegen dieses Geld auch nichts einzuwenden.
        Es muss aber möglich sein, sich selbst den digitalen Geldschein ausdrucken zu können und zu verwahren.
        Ansonsten wird es kein digitales Geld geben, da es nicht akzeptiert wird.
        Übrigens gibt es ja schon Geldkarte, Mastercard, Maestrocard und Kreditkarte.Alles Bargeldlos.Nur akzeptiert wird das bis heute nicht überall.

        • @taipan
          Deutschland ist noch sehr bargeldfreundlich. Noch!
          Wenn erst der Verkehr mit Bargeld ordentlich mit Gebühren belastet wird (Händler und Verbraucher) und man als Verbraucher kaum/kein Geld mehr bar bei Banken abheben kann, weil die Geldautomaten abgebaut worden sind und es keine Geldschalter/Kassen mehr in der Bank gibt, wird die Abkehr von Bargeld einsetzen. Im Moment sind alle Preise gleich. Kein Problem, da freie Wahl für den Verbraucher. Was meinen Sie, wenn es heißt, der Aldieinkauf ist 10% oder 20% teurer, wenn man mit Bargeld bezahlt? Dazu dann den bargeldlosen Zahlungsverkehr noch einfacher und attraktiver macht (gewisse Internetfirmen sind da ja schon dran) und dies medial im Fernsehen, Internet usw. untermauert, erledigt sich das Thema Bargeld recht schnell. Das dauert dann hier keine 2 Jahre, bis alles weg ist, was an Münzen und Scheine erinnert.

          • @grandmaster
            Natürlich kann man das versuchen. Man kann auch die Generalmobilmachung ausrufen und gegen Russland in den Krieg ziehen. Gehen tut das.Man kann Autos in den Stadten verbieten, die Steuern verdoppeln, den Bürger chippen und total überwachen. All das ist per einfacher Gesetze möglich.
            In 2 Jahren habe ich meine Zelte schnell abgebaut und andere werden es auch tun. Und dann werden wir von der Ferne sehen, wie die 5 oder bald 10 Millionen Afrikaner, Araber mit dem bargeldlosen System umgehen wollen oder können. Dabei wünsche ich auch allen viel Glück.
            Nur ich bin dann mal weg, samt Gold.Dorthin, wo es noch Freiheit gibt, Bargeld und Gold. Und wünsche der USA samt ihren Vasallen alles gute und ein schönes Wetter.

            • @taipan
              man wird es nicht versuchen, man wird es einfach machen.

              Ihre genannte Ferne wird dann aber wohl nicht Schweden sein. Letztens einen Bericht über Schweden gesehen. War sehr erhellend.

              Da ging es u.a. um eine Frau, die ein Geschäft geführt hat und entgegen dem Trend noch Bargeld annimmt. Als extra Serviceleistung. Der Aufwand, den diese Frau mit Bargeld hat, steht in keinem Verhältnis. Keine Bank in der Nähe, die Bargeld anbietet (Wechselgeld muss also teuer zugeschickt werden) oder es einzahlen zu können (Wieder der Versand des Bargeldes an eine Institution, die sich das teuer bezahlen lässt). Die Kosten dafür fressen den kompletten Gewinn auf, d.h. Sie bietet Bargeld nur noch als Service an, da sie damit kein Geld verdient und denkt jetzt darüber nach, diesen Service nun doch einzustellen.

              Ein Flohmarkt in Schweden. Babykleidung, Haushaltswaren, Trödel, usw. Schön. Aber man sollte da nicht mit Bargeld hingehen. Da kann man dann nämlich nur schauen, aber nicht kaufen. Überall an den Ständen hängen Zettel mit Nummern…Nummern zum Bezahlen mit dem Smartphone: Den Betrag in das Smartphone eingeben, Nummer eingeben. Bestätigen. Fertig.

              Die Krönung schoss eine Frau (Alter ca. 30 – 35) ab, als sie erwähnte, dass sie mal etwas Bargeld hatte. Da sie nicht wusste, was sie damit machen sollte (keine Bank hat es angenommen, Einkaufen mit Bargeld ist schwierig, per Versand einzahlen zu teuer) hat sie es halt in den Müll geschmissen. Und jetzt stelle ich mir gerade vor, wie man solchen Leuten erklärt, dass es sinnvoll wäre, sich Silber- und/oder Goldmünzen unter das Kopfkissen zu legen.

      • Der Vergleich Gold – Pferd hinkt aber gewaltig.
        Warum wohl wurde das Fortbewegungsmittel Pferd durch den Verbrennungsmotor ersetzt? Ganz einfach, weil wir (noch) einen verdammt billigen Rohstoff namens Erdöl beziehen. Lag der Erntefaktor vor 100 Jahren bei 100 ( um 100 Liter Erdöl zu erhalten, brauchte man nur 1 Liter zu investieren). Bei konventionellem Öl ist der Erntefaktor deutlich unter 40 gesunken und bei nichtkonventionellem Öl wie Schieferöl, Ölsande etc. dürfte sich der Erntefaktor weit unter 20 bewegen. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis sich die Erntefaktoren von Öl und Pferd angleichen…alternative Antriebssysteme können sie vergessen. Zum Bäcker um die Ecke wird es noch klappen, aber transportieren können sie mit Elektrofahrzeugen nichts. Spätestens dann wenn der Erntefaktor unter dem des Pferdes rutscht, werden Sie feststellen, was wirklich „mausetot und im Sterben liegende Relikte“ sind.

        • @schachspieler
          Natürlich.Vieles wird im Kaufe der Zeit überholt.
          An erster Stelle technische Dinge.
          Die Moral jedoch wird nicht so schnell verschwinden, besonders, wenn diese tausendjährige Tradition hat. Wie man am Islam oder dem Pachtun Wali ( Afghanistan) sehr deutlich sieht.Dies ist eben im menschlichen Hirn abgespeichert und diesen Speicher zu überschreiben dauert hunderte Jahre oder mehr. Und die Liebe zum Gold gehört dazu wie die Angst vor Spinnen und Schlangen ( beides harmlose Tierchen).
          Gold wird nicht verschwinden, Aktien sind schon verschwunden, jedenfalls die in Papierform samt den Coupons.
          Und die digitalen werden auch passee sein. Wozu auch. Kein Mensch braucht die wirklich.Es sind ohnehin nur Spielkarten ohne wirtschaftlichen Nutzen. Und Essen kann man man sie auch nicht.
          Denn, die Bits und Bytes sind nicht verdaulich.

          • @ Taipan

            Hinter diesen Krypto“währungen“ versteckt sich genau die gleiche Fratze wie hinter den Euro, den Dollar oder den Franken: das Fiatgeld/Schuldgeld/leeresVersprechungsgeld
            Das heißt nichts anderes, daß dieses Digitalgeld mit den gleichen Mißbildungen zur Welt gekommen ist wie seine ganze Papiergeldfamilie.
            Fiatgeld hat folgende unheilbaren Krankheiten:
            – Nur mit Fiatgeld können Kriege finanziert werden. Denn für die Kriegsfinanzierung müssen in kürzester Zeit massive Geldmengen aufgebracht werden.
            – Die Staatsverschuldung ist nicht begrenzt. Die in den USA gesetzlich verankerte Schuldenobergrenze ist eine reine Makulatur. Aus diesem Grund sind ohne Ausnahme schon alle Papiergelder untergegangen. Die heutigen werden auch alle verschwinden.
            – Fiatgeld kann und muss auch politisch manipuliert werden. Besonders exemplarisch dort zu sehen: http://www.usdebtclock.org/
            – Export von Fiatgeld ist äußerst lukrativ, da Papier gegen reale Werte getauscht wird.
            – Fiatgeld benötigt immer eine Zentralgewalt, die einen Annahmezwang durchsetzen muss. Ohne Annahmezwang käme kein vernunftbegabter Mensch auf die Idee Papier gegen Sachwerte zu tauschen. Folglich hängt die Stärke des Papiergeldes vom Vertrauen der Menschen auf Regierung und Staat ab.

            Die einzige Lösung ist der Goldstandard bzw. die Goldwährung:

            – Kriege können nicht dauerhaft finanziert werden
            – Staatsverschuldung ist stark limintiert
            – manipulationssicher gegenüber Eingriffe des Staats oder anderer Organisationen.
            – Export ist ein Verlustgeschäft: Gold verläßt das Land
            – funktioniert auch dezentral.

            Der tolle Bit- und Bytecoin ist lediglich billiger, aber gut versteckter Abklatsch von Papierwährungen. Hoch toxisch für Frieden und Prosperität.

            • @schachspieler
              Da haben Sie in allen Punkten recht. Man kann es nicht oft genug erwähnen und immer wieder den Finger in die eiternde Wunde legen.

    • Grandmaster,

      toll geschrieben.

      – nur beim pferd bin nicht ganz deiner meinung.

      – dieses tier kann durchaus eine zukunft haben, ….. wenn nichts mehr geht.

      ———————————–

      – das hier nur für die wenigen jungen leser, „ES WAR EINMAL“ :

      „Ekel Alfred Tetzlaff in der Telefonzelle 1975“

      – ca.: 3min. – aus:

      https://www.youtube.com/watch?v=JE6b8uW7fOs

  7. An alle Käufer: unbedingt den Wolfram-Gehalt der US-Barren prüfen ;-)…

    • GoldDrache,

      danke füe den hinweis.

      – ich habe gerade den wolframkern meiner goldbarren auf echtheit geprüft.

      – was soll ich sagen, betrogen haben die mich.

      – da ist kein 100%iges wolfram im goldmantel (es wurde gestreckt).

      – WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN WENN
      .. KEIN SAUBERES WOLFRAM MEHR IN DEN GOLDBARREN IST??

      „Für unser Wolfram garantieren wir eine Reinheit
      von 99,97 % (metallische Reinheit ohne Mo).
      Der restliche Anteil setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: …“

      – aus.:

      https://www.plansee.com/de/werkstoffe/wolfram.html

      ———————————————

      – auch wenn einiges oben satire ist,

      …wolfram ist ein interessantes metall!!!!

      DESHALB DEN LINK MAL DURCHLESEN.

  8. …und Silber verläßt palettenweise die US-Mint…

    Tiefe Silberpreise führen bei der US-Mint dazu, ihren Kunden mitzuteilen, daß die
    US-Silber-Eagle-Münze leider wegen erhöhter Nachfrage ausverkauft ist:

    Originaltext im Mitteilungsschreiben:

    Date: Wed, 5 Sep 2018

    Subject: 2018 American Eagle Silver Bullion Coins Temporarily Sold Out

    This is to inform you that due to recent increased demand, the United States Mint has temporarily sold out of its inventories of 2018 American Eagle Silver Bullion Coins.

    All orders received prior to this communication shall be honored and settled according to pre-agreed upon value date arrangements.

    The United States Mint is in the process of producing additional 2018 American Eagle Silver Bullion Coins. We will make these coins available for sale shortly.

    Please let me know if you have any additional questions.

    Jack A. Szczerban
    Branch Chief, Bullion Directora
    United States Mint“

    Gerüchten zufolge soll ein gewisser Jamie Damon (JP.Morgan) mehrfach an der US Mint-Eingangstür gesehen worden sein…

    (kurz bevor mehrere 40 t Trucks das Gelände mit ziemlich platten Reifen verlassen haben sollen…)

    • Watchdog,
      und damit ist wirklich für mich schluss für heute.

      – ich bin sehr sicher das es in den staaten eine
      einlöse verpflichtung für bestellte silbermünzen gibt.

      – ICH FINDE NIX MEHR!!!

      (ich finde so manches nicht mehr)

      • @autoverkäufer

        Heute muß die US Mint auch bei den „Buffalo Gold-Münzen“ die Hosen ‚runterlassen und eingestehen, “daß die Buffalos vergriffen sind.“

        Originaltext im heutigen Mitteilungsschreiben:

        “Date: Fri, 7 Sep 2018 14:04:18

        Subject: 2018 American Buffalo Gold Bullion Coins Temporarily Sold Out

        This is to inform you that we have temporarily sold out of the 2018 American Buffalo Gold Bullion Coins. We are in the process of making additional coins and will have additional 2018 American Buffalo Gold Bullion Coins available to sell shortly.

        Please let me know if you have any additional questions.

        Jack Szczerban
        Branch Chief, Bullion Directorate
        United States Mint

        Das Risiko steigender Nachfrage bei (von Notenbanken manipulierten) fallenden Preisen kann nicht geleugnet werden.

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