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Gold zu Schlussverkaufspreisen
29. Juli 2010 Gold

Über die kurzfristigen Einbrüche des Goldpreises ärgern sich nur Spekulanten. Erfahrene langfristige Anleger erkennen in der aktuellen Kursentwicklung bekannte saisonale Muster, die zum Goldkaufen einladen.

Im Grunde kann es langfristig orientierten Goldanlegern egal sein, ob die Kurse in diesen Tagen immer wieder stoßweise abbröckeln. Langfristige Investoren agieren nach dem Motto „Regelmäßig kaufen und liegen lassen“. So konnten die wiederholten Turbulenzen am Terminmarkt – wie vergangenen Dienstag im Rahmen des Verfallstermins für Optionen – nicht verhindern, dass der Goldpreis in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen ist.

Dennoch gibt es immer wieder Phasen, in denen die Edelmetallkurse über längere Zeit hinweg den Rückwärtsgang einlegen. Dazu gehören auch die traditionell schwachen Sommermonate. Für Anleger ist deshalb die Frage besonders interessant, wann sich günstige Nachkaufgelegenheiten bei Gold und Silber ergeben.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal auf einen interessanten Chart verweisen, der die Saisonalität des Goldpreises besonders gut deutlich macht.

Abb. 1: Statistische Goldpreisentwicklung im Jahresverlauf (2000-2006)
Quelle: ZEAL LLC

Demnach ergeben sich die besten Kaufzeitpunkte im Zeitraum März/April, Ende Juli und Anfang November.
Sehen wir uns jetzt zum Vergleich den aktuellen Goldkursverlauf seit Januar an.

Abb. 2: Goldpreisentwicklung seit Januar 2010

Wir erkennen eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem saisonalen Verlaufsmuster in Abbildung 1.

Ergo: Wie immer sich die Kurse in den kommenden Monaten tatsächlich entwickeln, rein statistisch gesehen, kann es kein Fehler sein, bei den aktuellen Kursen noch einmal Gold einzukaufen. Indische Goldhändler tun das derzeit ebenso.


Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

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