Donnerstag,13.Mai 2021
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Goldhändler in den Emiraten halten Ware zurück

Indien importierte zuletzt Gold im Wert von 58 Milliarden Dollar.
Goldbarren Mangelware? Kunden weichen in den arabischen Souks auf kleine Schmuckstücke aus.

Nach dem scharfen Goldpreis-Rückgang warten viele Goldhändler in Dubai und Katar offensichtlich auf einen erneuten Kursanstieg. Es ist von künstlicher Warenverknappung die Rede.

Der starke Einbruch des Goldkurses Mitte April hat jene Händler besonders stark getroffen, die sich kurz vor dem Preisrückgang zu deutlich schlechteren Konditionen noch einmal mit Edelmetall eingedeckt hatten.

Laut einem Online-Bericht von The Telegraph halten Goldanbieter in den Vereinigten Arabischen Emiraten derzeit Ware zurück, um einen erneuten Goldpreisanstieg abzuwarten. Die Rede ist von Händlern in Dubai und Katar. Goldbarren seien in den vorderasiatischen Goldhandelsmetropolen derzeit schwer zu bekommen. Kunden griffen deshalb als Alternative oft zu kleineren Goldschmuckstücken.

Goldanbieter in den arabischen Gold-Souks berichten gegenüber der britischen Tageszeitung von einer Verdopplung der Goldnachfrage in den vergangenen Wochen. Vor allem weniger betuchte Menschen seien verstärkt als Kaufinteressenten aufgetreten.

Goldreporter

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5 KOMMENTARE

  1. „Goldbarren seien in den vorderasiatischen Goldhandelsmetropolen derzeit schwer zu bekommen“.

    Goldbarren waren zB in Dubai schon immer sehr selten. In diesem Markt geht es fast ausschließlich um Goldschmuck. Wer dort Münzen und Barren kaufen will, kann dieses Zeuchs eigentlich nur beim indischen Händler Lakhoo kaufen. Die paar wenigen Goldhändler, die das sonst noch im Programm haben, verlangen zu hohe Aufpreise. Das Händler Ware zurückhalten, halte ich für ein Märchen. Jeder will dort Umsatz machen. Es handelt sich schließlich um einen arabischen/indischen Markt! Außerdem beißt es sich mit der Aussage, dass sich die Nachfrage verdoppelt hat!

    Die größten Einkäufer auf diesen Goldmärkten sind aus meiner Sicht eher die kleinen Käufer und nicht „reiche Russen“. Der gemeine Gastarbeiter aus Indien, Iran, Pakistan, Afghanistan, Bangladesch usw deckt sich dort zum Spotpreis mit kleinem Gold (vornehmlich Schmuck, Barren, Münzen) ein und transportieren es in ihre Heimat. Das dann mal ein Touri einen Weißgoldring mit Steinchen drauf kauft, ist eher eine Randerscheinung. Aber das kann man sich sehr gut bei Lakhoo im Goldsouk selbst anschauen. Fürs Laufgeschäft ist alles da: Platinbarren ab 1oz zum Spot, Valcambi Goldbarren ab 1gr., Britannia, Kangaroo, verschiedene einfache Goldketten zum Spot. Preise Minutenaktuell über ein Reuters Terminal.

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  3. Zeigt wohl, dass es bei Gold viele widersprüchlichen Informationen und Desinformationen gibt. Eigentlich ein gutes Argument für Gold.Trotz alledem scheint das Kartell der Notenbänker sich verkalkuliert zu haben. Denn dieser äußerst plumpe Drückungsversuch hat die Leute erst richtig aufgeweckt.Die haben quasi ins Wespennest gestochen.Denn anstelle das Geld auf der Bank zu lassen, liegt es nun als Goldreif und Kette um die Frau herum.Noch etwas lustiges: Ich habe so einen kleinen Goldminen Fond (Black Rock) welcher ständig im minus steht.Als ich unlängst meinen Freunden davon erzählte, machten die alle große Augen und riefen poah…. der a…. hat eine Goldmine!!!
    Gold ist eben doch kein bloßes Metall wie Kupfer oder Blei.Obwohl Blei zu meinen Lieblingsmetallen gehört.Klar als begeisteter Taucher. So liegt der Bleigurt mit dem anderen Equippment in meinem Schlafzimmer.

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  5. @anaconda Na, so ein Goldgurt wär doch auch was zum Tauchen!
    Würd im Salzwasser nicht korrodieren und wär ein wenig kompakter.
    Aber dann hät ich definitiv im Wasser vor all den Haien und Stachelrochen
    weniger Angst als vor den Landbewohnern.

    • @BerZerK
      Sollte es zum Goldverbot kommen, wäre das zu überlegen.Das Gold gilt dann als „Sportgerät“

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