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Goldimporte der Türkei eingebrochen

Gold, Türkei

Die stark gefallene Lira verteuert die Goldkäufe der Türkei im Ausland, also wird weniger Gold eingeführt (Foto Goldreporter)

Die türkischen Goldimporte sind auch im August deutlich gefallen. Sie lagen nur bei etwas mehr als 12 Tonnen. Die Goldkäufe der Türkei im Ausland verteuern sich mit dem Verfall der Lira.

Die Türkei hat im vergangenen August 12.082,44 Kilogramm Gold importiert. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Borsa Istanbul hervor.

Gegenüber Vormonat gingen die türkischen Goldimporte damit um 7 Prozent zurück. Im Vergleich zum August 2017 gab es sogar einen Rückgang um 48 Prozent.

Im Zeitraum von Januar bis August holte die Türkei insgesamt 186 Tonnen Gold ins Land. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 261 Tonnen (-28 %).

Seit Juni ist die türkische Goldeinfuhr stark rückläufig. Im Mai waren noch mehr als 34 Tonnen Gold importiert worden. Der monatliche Höchstwert wurde im Juli 2017 erreicht. Damals waren es 62,85 Tonnen.

Die in den vergangenen Monaten gegenüber US-Dollar und Euro abgewertete Lira verteuert die Goldkäufe der Türkei im Ausland. Das dürfte einer der wesentlichen Gründe für die niedrigeren Importzahlen sein. Alleine seit Juni hat die Lira 30 Prozent gegenüber dem US-Dollar eingebüßt.

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Eingetragen von am 19. Sep. 2018. gespeichert unter Asien, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

5 Kommentare für “Goldimporte der Türkei eingebrochen”

  1. Mensch, sind wir Goldhalter alle doof.
    Und dumm.
    Und vor Angst zerfressen.
    Und pessimistisch. Wir sind einfach nicht locker genug.

    So zumindest suggeriert es ein Artikel der Capital.
    Es bleibt noch Zeit umzudenken, die Banken geben euch noch knapp einen tausender auf die Hand und ihr seit diesen Müll los.

    https://www.capital.de/geld-versicherungen/warum-gold-seinem-ruf-nicht-gerecht-wird

    • @Goldnugget

      Dem Capital-Artikel halte ich den „Steve Forbes-Artikel“ entgegen:

      https://www.goldseiten.de/artikel/389288–Interview-mit-Steve-Forbes~-Gold-ist-wie-der-Polarstern.html

      Dann steht es wieder 1:1 im Sentiment-Zirkus über das unbestechliche Edelmetall.

      Den Capital-Artikel habe ich bis zum Absatz gelesen:
      Gold ist den Gesetzen von Angebot und Nachfrage genauso unterworfen wie alle anderen Finanzwerte. “,

      dann habe ich den Rest übersprungen…

    • @Goldkänguru
      Fast hätte ich kritisiert, dass wir diese Art der Finanzsystem-Lohnpresse hier nicht brauchen. Aber, von mir aus, man soll ja selbstkritisch sein (eine meiner Stärken!): „In Phasen starker Inflation geht der Goldpreis nicht durch die Decke. Er schützt lediglich die Kaufkraft seiner Halter.“ Was heißt hier LEDIGLICH?
      Von einem Betrag von 10.000 Euro bleiben bei einer Inflationsrate von 2% nach zehn Jahren nur noch 8.203,48 Euro. Das ist ein Kaufkraftverlust von 18 Prozent!! (Nach 30 Jahren summiert sich der Kaufkraftverlust bereits auf nahezu 45 Prozent.)
      Während also diejenigen, die auf FIAT setzen, massiv verlieren, sind GOLD-Besitzer vom Schwund ihres Vermögens geschützt!
      Irgendwie verstehe ich die versteckte Kritik des Artikels nicht. Ich fühle mich aber auch gar nicht angesprochen:
      Bin eher schlau.
      Und auf Zack.
      Angstfrei.
      Und ausgesprochen optimistisch. Dabei aber locker.

      • Falco

        Das ist ja noch nicht alles.
        Der Artikel in der Capital beginnt mit der Goldanalyse im Jahre 1900. Gold soll ja seitdem pro Jahr um 0,7 Prozent gestiegen sein. Der Artikel erwähnt, man hätte lieber in Aktien investieren sollen. Schauen wir mal nach welche Performance Aktien, die im Jahre 1900 im Dow Jones (Der Papa aller Indizes) gelistet waren, bis heute gemacht haben. Ups, die sind ja ALLE weg! Das letzte Unternehmen, welches noch im Jahre 1900 im Index gelistet war und bis zuletzt noch gehandelt wurde, war General Motors. Leider musste auch GE in diesem Jahr aufgrund seiner miserablen Wertentwicklung den Index auf die billigen Plätze verlassen. Kaum ein Unternehmen von 1900 hat bis heute Überlebt.
        Oder schauen wir uns mal den Dollar an. Im Jahre 1900 konnte man für einen(!) Dollar ein Paar Lederschuhe kaufen. Gold gab es damals für knappe 19 Dollar je Unze (= 19 Paar Lederschuhe). Heute kostet ein Paar No-Name (Echt)Lederschuhe grob 100 Dollar. Beim heutigen Goldpreis bekomme ich 12 Paar Schuhe.
        Der Artikel in der Capital ist also mehr oder weniger irreführend.

        P.s.: Freut mich das du dich nicht angesprochen fühlst. Aber vielleicht hättest du mit deinem Optimismus Lust auf ein paar Amazon-Aktien (-;?

    • @Goldnugget
      Wer doof und dumm war und zuletzt lacht,wird die Geschichte noch zeigen.
      Jedenfalls haben in der Vergangenheit diejenigen,welche der Bank oder Politik vertrauten,noch immer ihr Waterloo ausleben dürfen.
      Zwangsbeglückt mit neuer Währung.

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