Goldman Sachs warnt: Gold könnte als Liquiditätsquelle unter Druck geraten

Der Goldpreis steht unter Druck. Goldman Sachs sieht neben hohen Zinsen einen weiteren Effekt: Gold könnte zunehmend als Liquiditätsquelle dienen.

Gold als Liquiditätsquelle im Umfeld steigender Marktzinsen
Höhere Renditen können den Anreiz erhöhen, Goldbestände über Verkäufe, Beleihung oder Verleih wirtschaftlich zu nutzen.

Hohe Zinsen verändern die Goldmarkt-Logik

Goldman Sachs verweist in einem aktuellen Marktkommentar auf einen Mechanismus, der in der aktuellen Marktphase an Bedeutung gewinnen könnte. In einem Umfeld steigender Marktzinsen werde Gold nicht nur wegen seiner fehlenden laufenden Verzinsung unattraktiver. Gleichzeitig könne das Metall selbst verstärkt zur Beschaffung von Liquidität eingesetzt werden. Bloomberg berichtet über diese Einschätzung der US-Bank.

Je höher die Zinsen, desto attraktiver wird Goldverleih – Goldman bleibt trotzdem bullish.

Denn wenn sichere Anleihen höhere Renditen abwerfen und Finanzierungsbedingungen straffer werden, steigt der Anreiz, vorhandene Goldbestände aufzulösen oder zu „aktivieren“. Das kann über Verkäufe, Beleihung oder auch Goldverleih geschehen. Die Rede ist vom so geannten Gold-Carry-Trade (siehe Grafik unten).

Infografik erklärt den Carry-Trade mit Zentralbank-Gold und mögliche Auswirkungen auf den Goldpreis
Das Schaubild zeigt vereinfacht, wie verliehenes Zentralbank-Gold über Carry-Trade-Strukturen zusätzlichen Angebotsdruck am Goldmarkt erzeugen kann.

Die Analysten nennen Gold deshalb eine „natürliche Liquiditätsquelle“, insbesondere dann, wenn Investoren auf andere Marktbewegungen reagieren müssen oder zusätzliche Mittel benötigen.

Goldverleih und Carry-Trade werden attraktiver

Der Effekt erinnert an die jüngsten Maßnahmen der türkischen Zentralbank. Dort sorgte der deutliche Rückgang der offiziellen Goldbestände für Spekulationen über temporäre Goldtransaktionen oder Verleihgeschäfte.

Die ökonomische Logik dahinter ist einfach: Je höher das Zinsniveau, desto größer kann der Ertrag sein, wenn Gold verliehen oder indirekt in höher verzinste Anlagen umgeschichtet wird. Der Carry-Trade gewinnt dadurch an Attraktivität.

Das bedeutet nicht automatisch zusätzlichen Verkaufsdruck am Kassamarkt. Aber selbst temporär mobilisierte Bestände können das verfügbare Angebot erhöhen und damit den Preisanstieg bremsen.

Mehre dazu: Goldverkäufe im Staatsnotstand: Droht ein weltweiter Trend bei den Zentralbanken?

Goldman bleibt für Goldpreis dennoch optimistisch

Trotz dieses kurzfristigen Gegenwinds hält Goldman Sachs an seinem positiven Ausblick fest. Die Bank erwartet, dass die Nachfrage der Zentralbanken hoch bleibt und sich 2026 sogar noch beschleunigen könnte.

Nach Einschätzung der Analysten könnten die offiziellen Goldkäufe im Durchschnitt auf rund 60 Tonnen pro Monat steigen. Hintergrund sei weiterhin der Wunsch vieler Länder, ihre Reserven breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von klassischen Währungsanlagen zu reduzieren.

Deshalb bestätigt Goldman sein Kursziel von 5.400 US-Dollar je Unze bis Jahresende.

Was das für den Goldkurs bedeutet

Der Zusammenhang zwischen Zinsen und Goldpreis wird oft zu einfach dargestellt. Denn nicht nur die Opportunitätskosten steigen, wenn Anleihen höhere Renditen bieten. Hohe Zinsen können auch den Anreiz erhöhen, Goldbestände zu mobilisieren – etwa über Verleih, Beleihung oder andere Carry-Strategien. Dadurch kann zeitweise zusätzliches Metallangebot entstehen.

Kurzfristig bleibt Gold damit in einem Spannungsfeld: Hohe Renditen und steigender Liquiditätsbedarf können Druck auf den Markt ausüben. Dabei spielen auch Energiepreise und die daraus abgeleiteten Inflationserwartungen derzeit eine wichtige Rolle.

Langfristig ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Denn dauerhaft hohe Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten, belasten Wachstum und verschärfen die Schuldenproblematik vieler Staaten. Gleichzeitig bleibt die strukturelle Nachfrage der Zentralbanken hoch. Genau dieser Faktor bleibt ein wichtiger Treiber für den Goldpreis.

Mehr dazu: Goldreserven weltweit: Aktuelle Zahlen, Länder-Ranking und Entwicklungen

Gold richtig lagern und schützen

Gold vergraben, aber richtig! 
Praxisanleitung für ein nicht ortbares Edelmetall-Depot
→ Jetzt ansehen!

Gold in der Krise: Ihr Notfallplan
Goldverbot: Warnzeichen erkennen und vorbereitet sein
→ Jetzt ansehen!

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

Anzeige

22 Kommentare

  1. Hier noch einer mit Horrorszenarien:
    https://www.goldseiten.de/artikel/701681–David-Hunter~-Letzte-Rally-vor-dem-grossen-deflationaeren-Kollaps.html
    Gold Ende 2026 auf 6.800 Dollar. Dann Einbruch um 80%, auf 1300 Dollar ( ein absoluter Traum für mich) und dann langfristig auf 20.000 Dollar . Ein Horror für mich, hoffentlich sehr langfristig, so 2085 etwa.
    Auf 200 Kg komme ich ohnehin nicht mehr, aber
    106 Kg können es werden.
    Ich mag David Hunter.
    Leute, verkauft schnell alles Gold:
    https://m.youtube.com/watch?v=A0bBSCpVZNI&pp=ygUSdmVya2F1ZnQgZXVlciBnb2xk

  2. Also 5.400 haben wir schon einige male gehabt in diesem unseren Jahr.
    Ich glaube, da haben sich die Goldmänner. verspekuliert.
    Wenn nicht, wäre das eine super Tassenformation mit Aussicht auf 10.000 Dollar in Kürze.
    Jedenfalls charttechnisch.

  3. Ich gehe davon aus, dass, zumindest vorübergehend (wenn auch nicht genau gleichzeitig), so ziemlich alles unter Druck geraten wird, schlicht weil überall Geld fehlt. Wie viel mehr Schulden als „assets“ sind unterwegs?
    Aber irgendwo muss das Geld derer, die noch was haben ja hin schwappen. Optimalerweise mit der Zeit in was reales, in Firmen, die jetzt reale Gewinne machen oder wirklich notwendige Produkte fertigen. Ja, sehr optimistisch, aber so bliebe, auch wenn es wirtschaftlich nicht das optimale ist, das Geld wenigstens „sinnvoll“ angelegt.
    Ob die Bedeutung der Zinsen für Gold wirklich so hoch ist, bezweifle ich. Die Zinsen gehen ja hoch weil der immer schneller fallende Wert des Dollars durch Verdünnung nicht mehr zu leugnen ist. Wenn ich der Währung traue, bekomme ich keine 5%+; wenn ich ihr nicht traue schon, dann sind die möglichen Verluste aber ein Vielfaches größer, als die Gewinnchancen. Die so oft bemühten Zinsen sind nur die Schaumkronen auf den Wellen und in den Wellentälern. Immer wenn es richtig schwappt (zum Beispiel in der jetzigen Zeit) wird die Schaumkrone bedeutungslos für die Höhe des Wasserstands.

    • @Mitleser
      Es gibt keine Gewinne bei Zinsen und Anleihen.
      Das ist ein Narrativ der Banken. Geld arbeitet nämlich nicht und kann auch nichts durch blosses Dasein erwirtschaften. Das kann nur ein Mensch.
      Die Geldentwertung ist immer höher als der Wucher, Zins genannt. Gewinnen kann einer höchstens im Lotto, durch eine Erbschaft oder als Heiratsschwindler, als Erfinder oder als Schwerverbrecher.
      Mehr gibts da nicht, sang schon Udo Lindenberg.
      Es gibt auch nur ganz wenige, halbwegs sichere Möglichkeiten, der Geldentwertung zu entgehen.
      Gold gehört dazu, schon von Beginn des Papier Geldes an.
      ( Club der Millionäre).

    • @Mitleser
      Der Wahnsinn nähert sich der Endphase, das ist zumindest eine gute Nachricht.
      Musk will mit SpaceX im Juni an die Börse (kurz vor der 250-Jahrfeier der USA).
      Eckdaten:
      – Bewertung mit dem 94-Fachen des UMSATZES (wahnsinniger geht es nicht).
      – Der Laden steckt bis Oberkante Unterlippe in Verlusten, letztes Jahr minus 5 Milliarden, im 1.Q 2026 knapp 2 Milliarden. Die Verluste steigen also rapide.
      – Die Verlustbude soll fast 1.750 Milliarden „wert“ sein. Das ist ca. der Gesamtwert aller Dax-Unternehmen.
      Ok, dafür bekomme ich ja auch 5 bis 8 Milliarden Jahresverlust mit steigender Tendenz. Das sollte einem der Spaß schon wert sein.

      Jetzt nur noch eine psychologische Frage:
      Wenn der reichste Mensch der Welt ein Unternehmen aus seinem Portfolio verkauft, warum tut er das ?
      1.) Weil er an den Erfolg glaubt und in seiner unendlichen Güte einen Teil seines Reichtums an Otto Normaldepp verschenken will ?
      Oder
      2.) Weil er den Laden kennt und den Sondermüll noch schnell an Idioten verklappen will, bevor er selbst Milliarden verliert ?

      Na, worauf tippt Ihr ?

      @Maruti: im Vergleich dazu (und Nvidia, OpenAI, etc.) waren Wirecard, Solarworld, Enercon, Lehman etc. Sandkastenspiele.
      Das wird der letzte große Raubzug gegen die Kleinanleger und Fondsanleger.
      Meinem Zoo ist das egal.

  4. @Black Wood
    Ja bitte, die Anleger sollen SpaceX Aktien kaufen und dazu Quanten Computing Aktien. Man sollte ja mit dem neuesten Hype dabei sein!
    Was sind dazu SaaS Unternehmen die positive Zahlen schreiben, konstante Gewinnwachstum vorzeigen, global tätig sind, über Jahrzehnte sich eine Monopolstellung erarbeitet haben, AI in ihre Geschäftsprozesse integrieren?
    Spielt alles keine Rolle, sind ja altbackene Unternehmen. Man muss sich ja neu orientieren und mit dem Hype mitgehen, bitteschön! Gut für mich ich investiere in Oben genannten Unternehmen, mit starken Präsenz in ihre segment und signifikanter Rabatt auf den faire value.
    Es gibt sogar Anleger die bezahlen für einen Industriebetrieb/Maschinenbau 40+ KGV auf den Preis und Überbewertung jeweils von Gut & Böse.
    Ich hatte CAT bei 250,00 – 280,00$ gekauft und nicht bei der aktuellen Preislage. Aber wenn die Analysten CAT dh. derer Turbinen für die Stromerzeugung der KI Center hochpushen, muss ja der aktuelle Preis gut sein.
    Ein Hoch auf die Anal – ysten!
    Ich überlege mir einige Motive mit den Schweizer Alpen und in Front davon ansässige Schönheiten mit gebundene Haaren, gerne auch den Schweizer Wappen mir zulegen. Das Bild wäre perfekt wenn dies alles in Goldfarben daherkommt.
    Na was meinen Sie Black Wood, Bergluft soll genauso gesund sein wie Meeresluft!

  5. Da meine Goldvorräte auch in einer ähnlichen Höhle in über 60 Metern Wassertiefe verborgen liegen, macht mich das Unglück auf den Malediven mit sechs toten Tauchern besonders betroffen. In dieser Tiefe ist einfach kein Platz für Sorglosigkeit und Leichtsinn.
    Und genau diese Sorglosigkeit macht mich sprachlos.
    Unerfahrene, nicht genügend ausgebildete Taucher mit zudem ungenügendem Equippment folgen einer älteren, relativ erfahren Taucherin ins sichere Verderben.
    Diese alleine hätte das verhindern können und müssen, denn diese hat gewusst, welche Gefahr da unten droht.

    • @Maruti In mehr als 60 Metern Tiefe zu tauchen und dann auch noch in einer Höhle, ist normalerweise nur Profitauchern vorbehalten. Für diese Tiefe benötigen Sie ein spezielles Gasgemisch, da ansonsten die normale Pressluft toxisch wird. Und wenn Sie keinem mitteilen wollen, wo Ihr Goldschatz liegt, tauchen Sie auch noch alleine. Und das würde kein normaler Taucher mit gesundem Menschenverstand tun. Ich möchte Ihnen nicht absprechen, dass Sie kein Profitaucher sind, aber ich halte Ihre Geschichte für überzogen. Dennoch ist es ein gute Versteck für Ihren Schatz.

      • @Snowflake
        ich möchte Ihnen auch nicht abnehmen, dass die doppelte Verneinung nicht so gemeint war, oder irre ich mich da nicht?

        Scherz beiseite, 60 Meter unter dem konkaven Meeresspiegel ist so sicher wie Fort Knox. Wobei ja keiner weiß, ob da überhaupt was ist.

        • @Nivek
          Also ich habe 16.000 Tommen Gold in meinem Keller.
          Garantiert und versprochen.
          Habe ich von meinem Vater.
          Nachsehen lassen wir aber KEINEN, seit 70 Jahren nicht.
          Und auch in Zukunft darf da keiner rein, auch der Präsident nicht.
          Also wenn das nicht glaubwürdig ist, was soll dann glaubwürdig sein ?

        • @Nivek
          Genau so ist es. Sicher und niemand weiss es oder weiss, wo er suchen soll.
          Mit einer Schaufel im Wald, Garten oder sonst wo graben, kann jeder.
          In über 60 Metern Tiefe im Meer nur eine Handvoll.
          So ein Tipp: Man besorge sich eine gute Metall Sonde und gehe in der Natur spazieren. In einer Gegend, wo eher gut Situierte wohnen.
          Das ist billiger und ungefährlicher und verspricht weitaus mehr Erfolg, was zu finden.

      • @Snowflake
        1. In über 60 Metern kann man für kurze Zeit
        mit normaler Atemluft tauchen.
        ( Freitaucher, ohne Gerät tauchen bis über 100 Metern. Sog. Apnoe Taucher)
        2. Ich nehme aber Trimix ( Helium, Stickstoff, Sauerstoff, manchmal auch den Rebreather).
        3. Ich habe ein Brevet als Solotaucher, denn in dieser Tiefe nützt ein Buddy eher wenig. Er kann ihnen ohnehin nicht helfen und man bringt 2 in Gefahr.
        Es wäre schön, wenn Sie sich vorher informieren und nicht gleich alles in Abrede stellen.
        Übrigens, Profitaucher machen keine Höhlentauchgänge im Freiwasser, wenn, eher selten. Auch Militärtaucher nicht. Genau so wenig, wie Dachdecker nicht auf die Eiger Nordwand klettern.
        Die haben andere Aufgaben.
        Die genannten Taucher sind Enthusiasten mit eigener Spezialisierung und Verbänden.
        Denn eine Berufsgenossenschaft würde einem Arbeitgeber derartiges nicht erlauben und eine Berufsversicherung schon gar nicht.
        Rechtlich gelten solche Tauchgänge als private
        „ Gefahren Gemeinschaften“, wie Seilschaften bei Klettertouren auch.
        Übrigens, ich bereite gerade den nächsten Tauchgang vor, diesmal 45 Meter mit Normal Air.
        Buddy und Sicherungstaucher diesmal Isabelle K.
        Vom Boot aus zu einem Schiffswrack.
        Und warum soll ich bei „Gold sicher vergraben oder verstecken“ nicht den Meeresgrund nehmen ?
        Was hindert einen daran ?
        Nur so eine Frage.

        • @Maruti Wenn etwas Unvorhergesehenes in einer Tiefe von 60 m mit normaler Pressluft passiert, kann schnell das Leben bedroht sein. Vom Apnoetauchen habe ich nicht gesprochen. Mal davon abgesehen, dass Sie nicht nur eine Frage, sondern zwei Fragen am Ende Ihres Posts gestellt haben, möchte ich diese dennoch gerne beantworten. Die Frage mit dem Meeresgrund als sicheres Versteck habe ich oben in meinem Post explizit als gutes Versteck bezeichnet. Von daher kann ich Ihre Frage nicht nachvollziehen. Zur zweiten Frage bin ich der Meinung, dass ein Versteck in der Tiefe bestimmt gut und sicher ist. Allerdings bedenken Sie, dass auch Sie älter werden und es irgendwann nicht mehr aus eigener Kraft erreichen können. Dann sind Sie auf Dritte angewiesen. Aber das müssen Sie entscheiden. Wünsche allen im Forum einen schönen Sonntag.

          • @Snowflake
            Bei keinem Tauchgang sollte etwas Unvorhergesehenes passieren.
            Übrigens, auch nicht auf der Autobahn bei 180 kmh.
            Man muss es eben planen, vorausschauend fahren und mit allen Eventualitäten rechnen. Dann ist Tauchen genau so sicher wie Bus oder Bahnfahren.
            Sind sie zu nahe an der Bansteigkante, kann sie unvorhergesehen einer Schubsen und Ihr Leben ist dann auch schnell bedroht.
            So etwas ist zwar meines Wissens noch nie vorgekommen, aber besser man rechnet damit.

  6. Zu meinem post:
    Hier der offizielle und vorläufige Bericht der Bergungsaktionauf den Malediven.
    Eine Menge an Spezialisten waren beteiligt um die nicht ungefährliche Bergungs Mission durchführen zu können.
    „https://www.daneurope.org/en/-/maldives“
    DAN ist einer der bekanntesten Netzwerke unter Tauchern.

  7. @Maruti

    Interessant. Was machen Sie eigentlich, wenn Sie irgendwann altersbedingt und (nicht unwahrscheinlich) quasi von heute auf morgen plötzlich tauchunfähig werden? Ich würde nicht wollen, dass Dritte dann meinen Schatz bergen müssen. Wer weiß was davon noch hochkommt.

    • @Peter
      Das hat mich @snowflake auch gefragt.
      Nun, wir werden alle älter und alle von uns können nichts mitnehmen ins Jenseits und das ist auch gut so.
      Sorgen, welche man sich darüber macht, sind rein irdischer Natur.
      Ich persönlich halte nicht viel von Vererben oder Verschenken oder Spenden. In dieser Welt kann jeder alles erreichen, so er Willens ist und braucht monetäre Hilfen nicht. Im Gegenteil, Geldgeschenke, spenden oder Vererben ist eher schädlich für einen, denn es fordert ihn nicht heraus, mehr zu leisten.
      Man kann das gut an Kindern reicher Eltern, Erben oder Lottogewinnern sehen. Unverhältmis mäßig viele enden als gescheiterte Existenzen. Sicher, einige nicht, aber beileibe nicht alle.
      Conclusio: Dann bleibt eben das Gold dort wo es ist und früher auch mal war. Unten nämlich.
      Und ich erzähle der Pflegerin getrost von diesem Gold. (Sie muss es nur finden und bergen, mehr nicht) :)

      • Bzgl. Erben haben Sie recht.

        Aber wäre dann ein „Im-Jetzt-Verjubeln“ nicht die bessere Lösung? Einen schönen Privatjet, ein größeres Boot, eine eigene Insel?

        Oder alternativ an eine Partei spenden, die die verfahrenen Verhältnisse wieder geradebiegt?

        • @Peter
          Sie meinen verkonsumieren ?
          Ja, das hätte die EZB und hätten die Banken und Versicherungen wohl gerne.
          Aber, daraus wird nichts, denn ich bin mit Leib und Seele ein Konsummuffel.
          An eine Partei spenden ? Auch da wird nichts daraus, denn diese Bonzen sind mir alle zu fett.
          Bleibt nur noch Poseidon übrig und der bekommt es.
          Ist doch nett von mir, oder.?
          Mein Gold bekommt Poseidon gespendet Und der versorgt damit bedürftige Fische, Muränen, Haie und Wale.
          Ich bin eben ein Gutmensch, sorry.

          • Kekse mümmeln statt 5 Sterne Restaurant?
            Hatte der Grandmaster wohl doch Recht.

  8. Für alle, welche mit Gold vergraben liebäugeln,
    sollten den GR Report: „Gold richtig vergraben“ lesen
    und dazu noch den Bericht hier, wo man Gold keinesfalls vergraben oder verstecken soll:
    https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Illegale-Sondengaenger-pluendern-Kulturgueter-im-Suedwesten-id30853421.html
    Übrigens, Sonden funktionieren nur im seichten Wasser, wenn überhaupt, im Salzwasser kaum und tauchende Sondengänger sind extrem selten.
    (Zudem sich die bissige Muräne Amanda in Sonde und Taucher verbeisst und finnische Rettungsteams dann ohnehin zu spät kommen.)

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige