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Goldman Sachs hält fest an optimistischer Goldpreis-Prognose

An den fundamentalen Voraussetzungen für einen steigenden Goldpreis hat sich nichts geändert.

Ein Analyst des Geldhauses betont den Währungsaspekt des Goldes und dessen andauernden Vorteil gegenüber dem US-Dollar.

Trotz des kurzfristigen Abwärtstrends bei Gold, erwarten Analysten des Bankhauses Goldman Sachs Kurse von 1.840 US-Dollar pro Feinunze innerhalb der kommenden sechs Monate.

Das geht aus einem aktuellen Report des Goldman-Sachs-Strategen Jeffrey Currie hervor, aus dem Bloomberg zitiert. Vom aktuellen Goldpreis aus (bei 1.590 Dollar) gerechnet, entspreche der prognostizierte Kurs einem Anstieg von knapp 16 Prozent.

Interessant ist die Begründung: „Anfang 2009 sind wir davon ausgegangen, dass Gold die letzte Zufluchtswährung darstellt und es den US-Dollar in diesem Status ersetzt, aufgrund der wachsenden Risiken von Staatspleiten und Bedenken hinsichtlich des Währungsverfalls. Für die Wiedererlangung dieses Status durch den US-Dollar ist es noch zu früh“, schreibt Currie.

Und weiter:  „Die Daten zu US-Wirtschaft und -Arbeitsmarkt enttäuschen seit mehreren Wochen, die Wahlergebnisse in Europa deuten auf weitere Spannungen im Euro-Raum hin, während es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die physische Goldnachfrage robust bleibt“.

Jan Hatzius, Chefvolkswirt bei Goldman Sachs, geht nach Bloomberg-Informationen davon aus, dass die US-Notenbank im kommenden Monat Maßnahmen zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik ankündigen wird. Das habe Hatzius in einem Report vom 8. Mai geäußert.

Was von derartigen Banken-Analysen zu halten ist, haben wir in einem früheren Artikel auf Goldreporter.de beleuchtet: Was taugen die Goldpreis-Prognosen der Banken?

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Eingetragen von am 10. Mai. 2012. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Goldman Sachs hält fest an optimistischer Goldpreis-Prognose”

  1. Wenn GS das sagt, ist das womöglich eher ein Grund zu verkaufen.

    • Nun,in den internen Schreiben an die Kunden stimmte die Prognose schon öfters.Desweiteren versucht GS natürlich wieder Vertrauen an den Märkten zu schaffen und würden es sich kaum leisten,völlig daneben oder sogar absichtlich daneben zu liegen.Momentan erleben wir in den USA eine typ.Repatriierung,d.h.
      US Gelder werden im Ausland und in Cina nach den USA zurückgeholt.Dazu werden Fonds und andere Anlageklassen aufgelöst.Warum ? Schulden bezahlen,deshalb.Der nächste Crash in den Staaten werden die Kreditkarten betreffen.Amex und Co.Die Immobilien sind nämlich bereits Abgefrühstückt
      und Europa hat, wie Dirk Müller es formulierte,ein Elfmeterschießen ohne Tormann.Leider schießen aber die USA und nicht wir.

  2. Floyd Blankschwein

    Wen interessiert noch, was diese Verbrecher vor dem Herrn rumlabern!
    Das Beste wäre, diesen führenden Finanzverbrecherladen weltweit zu ächten und zu ignorieren!

  3. timschaefermedia.com

    Nun solche Prognosen sind immer wie der Blick in die Glaskugel. Das weiß kein Mensch, wo der Preis exakt in 6 Monaten liegen wird. Falls das exakte Ziel eintreffen wird, war es reinste Glücksache oder aber Manipulation. Weder von dem einen noch dem anderen ist auszugehen…

  4. Nun, wie wir heute wissen kam alles ganz anderst.
    Heute prognostizieren die Goldmänner Preise bis 1100 $ zu Jahresende. Ein Grund einzukaufen.

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