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Goldmarkt: Diese Länder haben zugeschlagen!

Neben den bekannten Investoren aus Russland und China haben viele weitere Zentralbanken zuletzt Gold in ansehnlichen Größenordnungen gekauft. Dazu gehören die Türkei, Australien und Katar.

Gold, Goldreserven, US-Dollar (Foto: Goldreporter)

Immer mehr Zentralbanken substituieren in ihren Währungsreserven Gold gegen US-Dollar (Foto: Goldreporter).

Gold als Absicherung

Immer mehr Länder sichern sich mit Gold gegen Turbulenzen an den Märkten ab. Die Tendenz zu steigenden Goldreserven gibt es bereits seit vielen Monaten. Doch neben den bekannten Akteuren auf dem internationalen Goldmarkt sind neue nationale Käufer hinzugekommen. Der World Gold Council (WGC) hat die Liste der weltweiten Goldreserven aktualisiert. Enthalten sind die offiziellen nationalen Goldbestände meist per Juli/August 2019.

Top-Käufer

Innerhalb der Top-5 gibt es keine Veränderungen. Russlands Goldreserven werden nun mit 2.230,4 Tonnen angegeben. Das sind 11,2 Tonnen mehr als im Vormonat. Chinas Staatsgold ist demnach um 5,9 Tonnen auf 1.942,4 Tonnen angewachsen. Einen starken Anstieg der Goldbestände verzeichnet die Türkei. Der WGC meldet eine Zunahme der Bestände um 41,8 Tonnen auf 362,5 Tonnen. Dabei handelt es sich laut der Organisation um rein staatliche Goldbestände. Die türkische Zentralbank rechnet in den offiziellen Zahlen auch die Einlagen von Geschäftsbanken hinzu. Mehr dazu hier: Goldreserven der Türkei steigen kräftig an

Auch Australien stockt auf

Laut den Angaben des World Gold Council hat auch Australien seine Goldreserven seit langem wieder ausgebaut. In der Liste wird das Land mit 79,9 Tonnen aufgeführt. Im Vormonat waren es lediglich 68,7 Tonnen. Somit müssten 11,2 Tonnen hinzugekommen sein. Davor waren die Bestände fünf Monate in Folge unverändert geblieben. Am Goldmarkt aktiv war auch Katar. Deren ausgewiesene Goldbestände stiegen um 3,1 Tonnen auf 42,2 Tonnen. Kasachstan hat 2,7 Tonnen Gold abgegeben und besitzt nun offiziell 377,3 Tonnen des Edelmetalls. Auch für Usbekistan werden mit 325,7 Tonnen 2,1 Tonnen weniger Gold ausgewiesen als im Vormonat.

Weitere Veränderungen gegenüber Vormonat:

  • Kirgisien: +0,4 Tonnen
  • Ägypten: +0,1 Tonnen
  • Albanien: +0,1 Tonnen
  • Sri-Lanka: -0,2 Tonnen
  • Tschechien: -0,1 Tonnen

Goldreserven, weltweit, WGC

Weltweite Goldreserven

Die gesamten weltweiten Goldreserven werden vom World Gold Council mit 34.392,65 Tonnen beziffert. Gegenüber Vormonat ergibt sich erstaunlicherweise eine Abnahme um 14,93 Tonnen. Diese Zahlen sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Zu berücksichtigen gilt: Die Meldungen verfolgen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihren Goldreserven. Dazu gehören unter anderem Iran, Israel und Nordkorea.

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Eingetragen von am 8. Okt. 2019. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “Goldmarkt: Diese Länder haben zugeschlagen!”

  1. Jetzt muss man wirklich alles ins Feuer werfen um den Index hochzufälschen und den Goldpreis runtermanipulieren.Oma und Opa verscherbeln gerade ihre mühsam ersparten Aktienpapiere und schleichen um den Goldhändler rum.
    Tag für Tag Milliarden verbraten, für nichts, rein gar nichts.
    Wenn die so weiter machen, ist noch dieses Jahr Schluss mit dem Finanzsystem.

  2. Müssen nicht all diese Länder völlig bescheuert sein ?
    Nicht auf dividendenstarke Aktien zu setzen ?

    • Wolfgang Schneider

      @Fleischesser
      https://www.youtube.com/watch?v=iPNYG3RAnZ4
      Das Koller-Lied

      Es steht ein Bankier am Hochhausrand, hat Verrat geübt am Vaterland.
      In dunkler Nacht allein und fern, es leuchtet ihm kein Dax, kein Stern.
      Still die Druckerpresse schweigt, eine Träne ihm ins Auge steigt.
      Und er fühlt, wie’s im Herzen frißt und nagt,
      Wenn das Geld verjubelt ist, und er klagt, und er fragt:

      Hast, Mario Draghi, vergessen du mich?
      Es sehnt doch mein Herz nach Boni sich.
      Du hast so viel Helikopter bei dir, schick‘ doch einen davon auch zu mir.
      Du hast so viel Helikopter bei dir, schick‘ doch einen davon auch zu mir.

  3. @renegade
    Auch wenn Fiatgeldsysteme immer den gleichen Weg nehmen, würde ich solche Aussagen bezüglich dem Ende des Finanzsystems nicht tätigen, denn den Zeitpunkt weiß wohl niemand. Meiner Meinung nach geht das „Spiel“ noch viel länger, als viele denken. Die nächsten Jahre wird es den Euro wohl noch geben, auch wenn er bereits vor Jahren zum Tode verurteilt wurde. Warten wir also mal ein paar Jahre ab.

    • @hightoxic
      Um mich deutlicher auszudrücken:
      Ein Finanzsystem wird es immer geben, solange es Menschen gibt. Keine Frage.
      Aber nicht dieses. Und das ist der Punkt.
      Denn es lebt von immer währenden, immer grösseren Schulden.
      Es gibt da nur 2 Möglichkeiten:
      Schleichenden Verfall.Jeder kann sich darauf einstellen und vorsorgen.
      Oder abrupten Abbruch über Nacht in Minuten.
      Stromabschaltung, Finanzsystemabbruch, niemand kommt raus ausser diejenigen, welche den Zeitpunkt kennen.
      Ich tendiere zu letzerem.
      Finanzminister Schauble sagte es ja ganz deutlich:
      „Sowas macht man über Nacht an einem Wochenende“.
      Am Montag Morgen gibt es neues Geld und das alte ist entwertet. 1:00.
      Was er auch sagte war, private Schulden bleiben und werden in gleicher Höhe übertragen, Staatsschulden, also Bonds, Anleihen und Wertpapiere werden abgewertet wie auch Konten und Bargeld.
      All das ist einfach elektronisch umzusetzen, sobald man den Strom wieder anschaltet.
      Letztlich hängt auch alles daran: Telefon, Internet, Computer, Börsen, Broker.
      Die Menschheit geht nicht unter, wenn jeglicher Handel ein paar Stunden unterbrochen wird und Aldi und Lidl hat ohnedies zu.

      • @ renegade

        Wenn man mal einen sogenannten „Schwarzen Schwan“ außen vor lässt, wodurch ja auch sehr schnell große Umwälzungen im Finanzsystem eingeleitet werden können, dann kann man den 2 von Ihnen beschriebenen Szenarien uneingeschränkt zustimmen. Eines der beiden Szenarien wird uns früher oder später ereilen. Wohl dem, welcher vorbereitet ist.

        Dass das Finanzsystem mehr als krank ist (Überschuldung keine Zinsen, negative Zinsen, fast unendliche Papierwerte), sollte doch nun auch den letzten Sparer erreicht haben. Auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sei: ist meine Devise.

  4. Bemerkenswerte kleine Bloomberg-Schlagzeile: „Gold ETF hit ATH“.
    (Gold-Exchange Traded Funds hit All Time Highs).

    Während einige Anleger nach wie vor naiv an der Überzeugung festhalten, dass der durchweg manipulierte VIX-Index (sowohl von den Instituten als auch von den Zentralbanken) ein Maß für die allgemeine Turbulenz am Markt ist, stürzen sich andere auf die „sichersten Vermögenswerte“ [ ! ], und da die globalen Spannungen eskalieren und Zeichen einer globalen Rezession anwachsen, wenden sich immer mehr Investoren dem Gold zu.
    Laut Bloomberg haben die Anlegerbeteiligungen an Gold gedeckten ETF seit 17 Tagen in Folge zugenommen, dem längsten Zufluss seit der globalen Finanzkrise.

    Erkenntnis:

    Nach Golde drängt,
    Am Golde hängt
    Doch alles. Ach wir Armen!

    Quelle: @Wolfgang Schneider Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil.

    Der zweite Teil der Tragödie: „demnächst in diesem Theater“.

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