Sonntag,20.Juni 2021
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Goldmarkt: USA geben weiter physisches Metall ab

40 Monate in Folge lieferten die USA mehr Gold ins Ausland als eingeführt wurde, auch im Januar. Dieser Trend könnte sich kurzfristig umkehren.

Gold, Exporte, USA
Seit August 2016 lieferten die USA kontinuierlich mehr Gold ins Ausland als sie einführten. Ausnahme: Dezember 2019.

Gold verlässt die USA

Die Vereinigten Staaten haben im vergangenen Januar 22,8 Tonnen Gold exportiert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Gold-Einfuhr um 27 Prozent zurück, gegenüber Vormonat um 32 Prozent. Demgegenüber standen Gold-Importe im Umfang von 12,9 Tonnen (minus 67 Prozent gegenüber Vormonat). Daraus resultieren Netto-Exporte von 9,9 Tonnen. Mit einer Ausnahme, im vergangenen Dezember, waren die USA damit 41 Monate lang Netto-Gold-Exporteur. Die Daten stammen aus dem jüngsten Monatsbericht des U.S. Geological Survey (USGS).

Goldnachfrage gestiegen

Die Situation dürfte sich in den kommenden Berichten umkehren, nachdem in den vergangenen Wochen große Mengen an Gold aus Europa nach New York geliefert wurden. Schließlich kam es im Zuge Corona-Pandemie zu einem Engpass auf dem internationalen Goldmarkt. Die die physischen Auslieferungsanträge von Händlern am US-Terminmarkt stark an (jüngster Beitrag dazu: Goldmarkt: Das passierte an der US-Terminbörse!). Die Londoner Goldmarkt half mit 400-Unzen-Goldbarren aus.

ETF-Gold

Im Januar waren alleine noch 14,1 Tonnen an verarbeitetem Gold nach Großbritannien geliefert worden. Denn auch dort wurde Gold benötigt, um die stark gestiegenen Investitionen in Gold-ETFs mit physischem Gold zu hinterlegen. Das westliche ETF-Gold wird zu großen Teilen in London eingelagert.

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18 KOMMENTARE

  1. ntv, Börsentag, heute:
    Anleger setzen auf Gold: Gold im minus
    Dax hält sich wacker: Dax -1%
    Bitcoin stürzt ab: + 2.2%
    Öl steigt deutlich, Saudis kürzen Förderung:
    – 2%
    Klasse, die Methode der Verdummung.
    Ich bin voller Bewunderung.

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  3. Manchmal zweifele ich daran, dass EM und Bargeld mich über die Kriese und darüber hinaus rettet. Geht Euch das auch so?

    Nehmen wir mal an, die Maskenpflicht hält noch länger an. Dann gehen alle örtlichen Einzelhändler pleiite. Nur die Grundversorgung geht dann noch. Die machen danach auch nicht wieder auf. Viel zu hohe Investitionskosten.

    Dann bestellt doch jeder nur noch im Internet. Selbst Feinde des Internet Shoppings, wie ich. Wie erfolgt dann die Bezahlung? Per Bar oder EM? Ne, nur digital.

    Bargeld ist dann Geschichte! Wer interessiert sich dann noch für Gold und Silber?

    • @stillhalter
      Alle Krisen der Menschheit waren schon mal da.
      Seuchen, Hungersnöte, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Missernten und Kriege oder verschwenderische Regierungen.
      Man muss nur die Geschichtsbücher lesen.
      Hier Kapitel der Seuchen. Die Pest etwa.
      Dann weiss man, was zu tun ist.

    • @Stillhalter
      Oh weh. Leider besagen die Erfahrungen in vielen monetären Staatskrisen genau das Gegenteil. Wer EM, vor allem Gold hält ist King. So sichert man erarbeitete Werte über die Krise. Ein Must-Have!!!

    • @Stillhalter Langsam ,langsam immer mehr Leute in diesem Land haben vom Zirkus Corona die Nase voll .Ich war letzten Freitag ein Stück weiter weg von der Bulettenhauptstadt auf dem flachen Land,dort rennt keiner mit der albernen Maske rum.Ich habe bei einem richtigen Bäcker richtiges Brot gekauft auch ohne eine Maske.Die verblödeten Jungspunde die mit angelegter Maske allein durch den Park laufen sind Gott sei Dank nicht der Normalfall.

    • Das wird so nicht passieren, wenn genug Leute auf Barzahlung bestehen. Wer nicht kapiert das virtuelles Geld Sklaverei bedeutet, dem ist nicht zu helfen. Wer mein Cash nicht nimmt, hat mich als Kunde gesehen.

  4. https://deutsch.rt.com/amerika/102256-blockierte-goldreserven-venezuela-bittet-uno-um-hilfe/
    Ich hab gehört, der Voßkuhle geht gar nicht in Rente. Er wird an den IGH berufen und soll die Sache entscheiden. Kleiner Scherz am Rande. Wollen wir nicht Prinz Andrew überreden, Flinten-Uschi zu seiner Konkubi … äh, offiziellen Beraterin zu machen? Die gibt dann gleich den passen Kommentar zum Gerichtsentscheid ab. Los, wir erzählen ihm, Uschi sei 14 Jahre alt.

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