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Goldmarkt: Weltweite Lieferungen brechen ein

Gold, Goldmarkt, Schweiz, China (Foto: Goldreporter)

Das Coronavirus scheint auch den internationalen Gold-Handel stark einzuschränken. Im Februar gelangten nur noch 2 Tonnen Gold aus der Schweiz nach China (Foto: Goldreporter).

Vom internationalen Gold-Drehkreuz Schweiz wurden im vergangenen Monat nur noch 42 Tonnen Gold ins Ausland geliefert. Gegenüber Vormonat hat sich die Liefermenge halbiert.

Kaum Gold für die Welt

Die Corona-Pandemie hat offensichtlich auch deutlichen Einfluss auf den internationalen Gold-Verkehr. Das lässt sich aus aktuellen Außenhandelszahlen der Schweiz ableiten. Das Land hat im vergangenen Monat nur noch 42,7 Tonnen Gold ins Ausland geliefert. Gegenüber Vormonat sind die Goldexporte der Schweiz um 49 Prozent eingebrochen. Der Wert der Lieferungen wird mit 2,09 Milliarden CHF beziffert (1,96 Mrd. Euro.). Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Monatsbericht der Eidgenössischen Zollverwaltung. Hintergrund: Schweizer Raffinerien bedienen rund die Hälfte allen weltweit nachgefragten veredelten Goldes.

Nur 2 Tonnen Gold nach China

Größte Gold-Empfänger waren zuletzt Indien (9,5 Tonnen), Großbritannien (9,2 Tonnen) und Kambodscha (4,9 Tonnen). Die Goldexporte nach China sind gegenüber Vormonat um 88 Prozent eingebrochen auf nur noch 2 Tonnen. Auch nach Deutschland gingen nur noch 2,6 Tonnen Gold. Im Januar waren es noch knapp 7 Tonnen, im Dezember hatte Deutschland im Zuge der stark angestiegenen Goldnachfrage 7,8 Tonnen Gold erhalten.

Schweizer Goldimporte

Auch die Goldimporte der Schweiz sind rückläufig. Es kamen insgesamt 142 Tonnen Gold im Wert von 4,1 Milliarden CHF ins Land – 21 Prozent weniger als einen Monat zuvor. Das meiste Gold kam aus Thailand (17,8 Tonnen), den Vereinigten Arabischen Emiraten (8,5 Tonnen) und Deutschland (6,2 Tonnen). Größere Mengen Gold mit geringerem Feingehalt lieferten Chile und Peru (jeweils 18 Tonnen) und Argentinien (knapp 13 Tonnen). Hinweis: Bei der Ware handelt es sich definitionsgemäß um „*Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

Tipp: Aktuelle Informationen zur Versorgungslage in Deutschland finden Sie hier: Wo kann man noch Gold und Silber kaufen? – Updates

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Eingetragen von am 21. Mrz. 2020. gespeichert unter China, Gold, Handel, Marktdaten, News, Schweiz. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

21 Kommentare für “Goldmarkt: Weltweite Lieferungen brechen ein”

  1. Glücklich kann sich der schätzen wer es physisch in den eigenen Händen hält. Setz zudem die physische Auslieferung von Goldsparplänen etc. ein ist das Choas perfekt. Es ist nichts mehr da und zu bekommen. Selbst Silber ist restlos ausverkauft.

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  3. Deutschland exportiert 6,2 to und importiert nur 2,6 to, wenn man aber hier Gold kaufen will ist’s kaum zu bekommen oder ausverkauft.
    Warum kauft man nicht mehr ein? Sehr seltsam.

  4. Es ist schon seltsam, China importiert nur noch 12% der Vorjahresmenge an Gold im Februar, aber hier ist keine Ware mehr physisch zu einem vernünftigen Aufgeld zu bekommen? Es drängt sich für den aussen stehenden Beobachter fast auf das der Aufkauf gerade verhindert werden soll, und das weltweit, da die Situation in den USA und anderen Ländern sehr ähnlich ist.

  5. Da ist doch was faul 6 Tonnen verlassen unser Land und 2 Tonnen kommen nur zurück. Es ist momentan fast nicht mehr möglich Fiat gegen Gold zu tauschen. Kann es sein das unser Geld in Wirklichkeit schon gar keiner mehr will, weil es demnächst wahrscheinlich nichts mehr wert sein wird? Es kann doch nicht so schwer sein es aus dem Tresor raus zu holen und es auszuliefern. Die Nachfrage ist riesen groß. Bei Silber das gleiche.

  6. Haputsache es gibt später noch Schminke, Handtaschen und Schuhe! x-/

  7. Das Angebot sinkt, die Fälscher wittern schon ihr zukünftiges Geschäft..

  8. auf unserer auktionsplatform ricardo.ch werden von privat „vreneli“ verkauft.

    jedes das verkauft ist bringt mind. chf 300.-. das bedeutet für mich dass die leute wissen das sich der marktpreis vom börsenpreis gelöst hat, sonst würden die ja nicht zu dem preis (wie vor dem einbruch) verkauft.
    und die gebote sind zum teil nur ein tag alt….

    • Das ist die pure Panik. Jetzt um fast jeden Preis etwas haben wollen, weil es fast nicht mehr zu bekommen ist. Wie mit dem Klopapier. Da wird mittlerweile auch schon ein höherer Preis für gezahlt. Und wenn dann nachher 25 Pakete in der kammer liegen sind die Regale im Supermarkt wieder voll. So vermute ich wird es mit EM auch sein. Die die jetzt panisch kaufen, sind doch bestimmt die, die uns für spinner gehalten haben. Wir die Erfahrung haben, warten doch lieber darauf bis die Mehrheit wieder sagt, ihr seid Spinner wenn ihr EM kauft. Ich meine damit das sich die Lage nach einiger Zeit entspannen wird und kaum noch ein Mensch Klopapier oder Gold bunkert. Was meint ihr?

      • Das sehe ich genauso.Irgendwann entspannt sich die Lage wieder, auch wenn das in diesem Fall nicht so schnell geht.
        Jetzt übereilt zu jedem Kurs kaufen halte ich für keine gute Idee.
        Eine Grundabsicherung durch EM sollte jeder schon längere Zeit lang haben.
        Oft habe ich bei Freunden und Bekannten dieses Thema angeschnitten.
        Einige wurden hellhörig, haben sich Gedanken gemacht, und haben auch –
        wenn auch nur im kleinen Stil – Vorsorge betrieben.
        Meist hab ich aber die bekannten Gegenargumente gehört wie : „Gold kann mann nicht essen“ , oder : „ dafür hab ich kein Geld“ ect.
        Jetzt kommt bei diesen Menschen Panik auf, und sie versuchen noch EM
        zu jedem Preis zu bekommen.
        Wenn sie noch was bekommen, kann ich mir später, wenn sich die Preise wieder normalisieren deren Leidgesang anhören.

        • @ goldmarie
          „Dafür habe ich kein Geld“ mit dieser Aussage triffst du genau den Punkt !!!
          In Zeiten wo alles normal läuft geht man drei mal die Woche mit der ganzen Familie bei Mac Blöd essen, zwei Mal in Jahr eine kostenintensive Reise und selbstverständlich alle 2 – 3 Jahre ein neues Auto !
          Das muss sein denn was sollen bloß die Nachbarn denken und die Verwandtschaft sowieso ! MfG

          • @fleischesser
            Haargenau so ist das.Das alle 2 – 3 Jahre gewechselte Auto muß dann natürlich ein repräsentatives SUV sein.Obwohl die Leute weder Jäger, noch Land,-oder Forstwirte sind und ein so großes Auto mit Allradantrieb gar nicht zweckmäßig nutzen können.
            Selbstredend ist dies Auto geleast, da es diesen Leuten an Disziplin fehlt das Geld dafür zusammen zu sparen.

            • Zum Glück ist das jetzt ja noch alles Kinderfasching. Macht eurer Umgebung, !möglichst ohne Panik zu verbreiten!, klar, dass wenn Energieengpässe kommen sollten und die ersten Kreditkartenzahlungen aufgrund Bankenpleiten nicht mehr funktionieren, dass dann selbst das super duper Geschenk (Helikoptergeld als „Hilfsbond“-Betitelung) vom Staat/EZB nichts mehr bringt.
              Ich bitte mittlerweile jeden, der in guten Zeiten vorgesorgt hatte und sich die Häme der anderen anhören durfte: Reibt den Leuten in Ihrer Panik nicht auch noch eure bestätigte Weitsicht rein, dass man Ihnen eine Absicherung schon vorher angeraten hatte. Das bringt in der jetzigem Situation keinem etwas und nach der Krise ist das eh wieder vergessen. Im Gegenteil, es entsteht dann eventuell in der Zeit der Knappheit Neid und wenn es ganz schlimm kommen sollte Plünderungen. Nachbarsliebe ist dann nicht mehr viel wert. Lieber still halten und um Gotteswillen nicht die Vorräte in den sozialen Medien verbreiten. Denn das wiederlegt die vorher gezeigte Weitsicht.
              Neues Motto: „Lächeln und Winken mit 1,5 Meter Abstand“

              • Wolfgang Schneider

                dk2
                War gestern zum Abschiedsbesuch in dem Pflegeheim, wo sie sich um meinen verstorbenen Vater gekümmert hatten. Den Mädels dort hatte ich seit knapp einem Jahr jeden Samstag Naschzeug vorbeigebracht. Dort ist alles dicht und abgeriegelt. Ich weiß, wann Schichtwechsel zur Mittagspause ist, und einer Mitarbeiterin, die hinein ging, übergab ich eine Tüte voll Naschzeug – Translator mag keine dürren Frauen – und 16 Rollen alouette-Klopapier vom Feinsten. Hat sie mich traurig angeschaut. Habe gehört, daß die schon „kaserniert“ werden sollen, d.h. in den Altenheimen müssen sie sich wohnlich einrichten und sollen gar nicht mehr raus. Könnt Ihr Euch noch an die Scheiße 2005 in New Orleans erinnern? George Bush war abgetaucht, keiner hat sich um die Leute (75% schwarze Einwohner) gekümmert, und in einem Krankenhaus, so berichtete ein deutscher Pfleger, haben sie damals Patienten totgespritzt. Hat den POTUS alles nicht wirklich interessiert. Stattdessen machten sie mit ihren FEMA-Lagern schon Stabsübungen für sonstwas.

                • @Wolfgang Schneider
                  Klar, ausnutzen lassen muss man sich nicht. Wir werden alle unseren Lebenstandard runterfahren müssen ohne Ausnahme. Aber Hilfsbereitschaft durch Geschenke ist aktuell angebracht und lobenswert. So wie du es bereits praktizierst. Panikverbreitung und übertriebener Egoismus zerstört das Miteinander und spaltet die Gesellschaft. Dazu zählt leider auch das Hamstern.
                  Auch wenn ich sage, ich sehe erst einmal gelassen zu was kommt, wenn meine Nachbarschaft Hilfe in der Not braucht, dann wird eine Packung Nudeln oder wenn es sein muss Kloopapier (ich habe nicht gehamstert) ein Haus weiter wandern.
                  https://www.youtube.com/watch?v=G2BWraDlpFA

                  Auch wenn du Lesch scheinbar nicht magst, gib ihm eine Chance:
                  https://www.youtube.com/watch?v=Fx11Y4xjDwA

                • Wolfgang Schneider

                  @dummkopf^2
                  Der Lesch ist eine arme Sau. Wenn er zu sehr abweicht, lassen sie ihn am langen Arm verhungern wie den Doku-Regisseur Frieder Wagner (Deadly Dust). Das Erwärmungs-Narrativ ist eine heilige Kuh, und Greta ist die neue Jeanne d’Arc. Auf Youtube haben sie übrigens die Phoenix-Doku zum „Kreuzzug der Kinder“ anno 1212 gelöscht. Ein Schelm, wer denkt.
                  Verschwörungen hin oder her – ich mag mich nicht über den Ursprung des Erregers auslassen, aber von Churchill gibt es herrliche Zitate für die Ewigkeit. „Never let a good crisis slip away.“ Eine so gute Krise soll man nicht einfach ungenutzt verstreichen lassen. Will sagen, jetzt werden Sauereien durchgedrückt, mit denen die Politik sonst niemals durchgekommen wäre. Daß sie jetzt das Finanzsystem absterben lassen, alles auf Null setzen, neue Währungen einführen usw. – und an allem ist Corona schuld. Die Schulden werden weggewischt und zusammen mit ihnen – Yin und Yang – die Guthaben der Leute. Der Virus ist schuld. Goldverbot und Abgabe-Pflicht? Lassen wir uns überraschen. Am Bargeld klebt der Virus. Und im Arsch hab ich ein Loch. Mieze Tina übrigens auch.
                  Wir können bloß froh sein, daß die Stromversorgung überall NOCH flächendeckend funktioniert. Hätten die linksgrünen Kackfrösche und hüpfenden FFF-Bälger noch eine Weile so weiter gemacht mit ihrer dümmlich-hysterischen Energiewende-Onanie – ich mag mir gar nicht ausmalen, was los ist, wenn der Strom wegbleibt. In den Krankenhäusern zum Beispiel. Wenn Höcke zum Reichskanzler ernannt wird, dann jage ich diese Hüpf-Bälger, Gender-Studenten und Politologen mit Schäferhund und Peitsche auf die Spargelfelder, Obstplantagen und Rüben-Äcker im Oderbruch zum Rüben-Verziehen.

                • Was passieren könnte wenn der Strom weg bleibt hat Marc Elsberg eindrücklich und mit Humor in seinem Roman „blackout“ beschrieben – Lg Iris

  9. Wo ist eigentlich renegade/Taipan.
    Er wird uns doch nicht in dieser schweren Zeit alleine lassen!?
    Oder haben sie ihn an irgendeiner Grenze verhaftet mit 30 KG Gold im Gepäck:-).

  10. Anlage und Sammlermünzen gibt es fast ausschließlich nur noch auf ebay und bei EMK und das in einer geringen Menge.
    Gestern hatte ich Diskussionen mit Freunden im Bezug auf Gold. JETZT wachen viele auf, aber vor ein paar Monaten wollten sie NICHTS davon wissen. Zwei wollen nun zur Sparkasse. Viel Glück…

    • Ich hab vor ca. einer Woche noch meine Zielobjekte „Call of the Wild Rotluchs“ und „Lunar III Maus“ bei auragentum um die +/-1,460 € bekommen. Das Paket war innerhab drei Tagen da.Die wollte ich mir sowieso unbedingt kaufen.

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