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Goldmarkt zeigt deutliche Stärke

Nachdem zahlreiche Terminhändler den sinkenden Goldpreis zwischenzeitlich zum Abbau von Short-Positionen nutzten, zeigte der Goldmarkt in der zweiten Wochenhälfte erneut deutliche Stärke.

Gold. Goldpreis, Futures (Foto: Goldreporter)

Zu jedem Futures-Kontrakt gehören zwei Parteien, eine geht „long“, die andere „short“. Wenn die Anzahl der abgeschlossenen Verträge bei steigendem Goldpreis zunimmt, ist dies ein Zeichen von Marktstärke (Foto: Goldreporter).

Goldpreis stabil

Auch wenn der Goldpreis zuletzt immer wieder unter die Schwelle von 1.500 US-Dollar abtauchte, war das Edelmetall sofort wieder gefragt, wenn die bestehenden konjunkturellen und geldpolitischen Probleme vom Vorschein kamen. Dies spiegelt sich auch in den Positionen der größten Händlergruppen am US-Terminmarkt wider. Die aktuellen CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der COMEX zeigen per 1. Oktober 2019 folgende Veränderungen.

CoT-Daten

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist zunächst gegenüber Vorwoche um 12 Prozent gesunken auf 303.688 Kontrakte. Die „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) haben ihre Netto-Verkäufe um 15 Prozent reduziert auf 152.989 Kontrakte. Auf der Gegenseite verringerte sich die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ bis Dienstag um knapp 14 Prozent auf 268.993 Kontrakte. Dabei sanken die Netto-Käufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um rund 20 Prozent auf 190.811 Kontrakte.

Gold, CoT, Daten

Gold, CoT, Positionen

Short-Eindeckung

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, ist gegenüber Vorwoche zunächst um 8,2 Prozent zurückgegangen auf 604.885 Kontrakte. Das heißt, bis zur Mitte der Woche war der Futures-Handel vor allem durch die Eindeckung von Short-Positionen geprägt. Das Wochentief beim Goldpreis ereignete sich im Verlauf des Dienstags bei 1.459 US-Dollar/Unze. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging der Open Interest dann parallel zum Goldpreis wieder um 2,7 Prozent rauf auf 621.535 Kontrakte.

Marktstärke bei Gold

Gold kletterte vergangene Woche schließlich um 0,5 Prozent auf 1.504 US-Dollar pro Unze (FOREX). Da im Zuge des Kursanstiegs auch wieder mehr Futures-Verträge abgeschlossen wurden, ist dies ein Zeichen von übergeordneter Marktstärke. Neue Terminhändler waren bereit, bei anziehenden Kursen in den Handel mit Gold-Futures einzusteigen.

Ausblick

Insgesamt verweilen die Netto-Positionen der größten Händlergruppen aber auf relativ hohem Niveau (siehe Grafik oben). Das heißt, in Schwächephasen dürfte der Goldpreis über den US-Terminmarkt immer wieder Druck geraten. Denn die Short-Seller werden vermutlich jede Chance nutzen, um sich kurzfristig immer wieder von Risiken eines steigenden Goldpreises zu befreien.

Goldreporter

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Eingetragen von am 5. Okt. 2019. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

32 Kommentare für “Goldmarkt zeigt deutliche Stärke”

  1. @Goldmarkt zeigt deutliche Stärke

    Also: sollte man vor ca. 2.600 Jahren schon von einem Goldmarkt gesprochen haben, soll angeblich die Zeit der ersten Goldmünzen sein, dann zeigt nach meiner Einschätzung der Goldmarkt schon seit ca. 2.600 Jahren eine deutliche Stärke. Dies lässt mich entspannt in die Zukunft blicken.

    • @LDT
      Sehe ich ähnlich. Aber wir sind halt auch keine hyperventilierenden Spekulanten, welche getreu nach dem Moto „abeiten“ (darf man das so nennen):
      Mein täglicher Profit komme (egal wie), in Ewigkeit (Ende dieser Woche), Amen (siehst du meinen gelb angemalten Heiligenschein?).

      • @ dummkopf^2

        Ein Großteil von Erfüllungsgehilfen der Finanzeliten des Fiat-Geldsystems machen ja auch nur ihren Job. Ich denke schon, dass man dies als Arbeit bezeichnen darf. Die werden im Ernstfall genau so schnell gefeuert wie jeder Otto-Normal-Bürger auch.

        Gegen ehrlichen Profit, ggf. abzüglich der Abgeltungssteuer, ist nun wirklich nichts einzuwenden. Das hat aber auch gar nichts mit dem Finanz-Casino zu tun, welches die Welt geißelt.

        Die große Abschlussrechnung für die nicht arbeitenden Spekulanten kommt in nicht all zu ferner Zukunft. Leider aber auch für ihre vielen desinteressierten Schäfchen, welche ihnen ihr Erspartes gegeben haben.

    • Ich habe im April meine Riestervorsorge zu 100% in physisches Au umgefummelt. Ich denke, das war eine gute Idee.

      • @haptik
        Zum jetzigen Zeitpunkt ja. Ob es aber sich später auch so zeigt, wissen Sie leider erst hinterher.
        Ganz wertlos wird man eine Rente, welcher Art auch immer, erst dann machen, jegliche Ordnung zusammengebrochen ist.
        Denken Sie daran, nicht mal die DDR Renten oder jene der Sowjetunion wurden wertlos, auch jene des NS Regimes auch nicht.
        Irgendwas bekam man immer und wenn es nur ein Appel und ein Ei war.

      • Wolfgang Schneider

        @Haptik
        Auch für Dich ein Lied. Ein besinnliches.
        Was wird sein, fragt der Schlumpf
        https://www.youtube.com/watch?v=uNS1U6jiBNE

        Was wird sein, wenn der Goldpreis für uns nicht mehr lacht,
        und der Tag ist so dunkel, wie sonst nur die Nacht?
        Dann siehst du zum Himmel mit Tränen im Blick,
        und aus Liebe zu dir kommt der Goldpreis zurück.

        Was wird sein, wenn der Draghi die Märkte nicht gießt,
        wenn kein Geld mehr gedruckt wird, und auch QE nicht mehr fließt?
        Dann besorgt es der Dax, daß du bald wieder lachst,
        weil wenn Gold Du erwirbst, keinen Fehler Du machst.

        Aber was wird sein, wenn es kommt, das Goldverbot?
        Ja, mein lieber Schlumpfi, nur Gold hilft in der Not.

        Was wird sein, wenn ich abends den DOW nicht mehr seh‘,
        wenn er nicht für mich lächelt, wenn ich schlafen geh?
        Dann schaust du voll Freude zum Goldchart hinauf,
        und beim Goldkurs in ihm geht dein Herz wieder auf.

        Was wird sein, wenn die Rente kein‘ Zins mehr erbringt,
        wenn mit Riester und Rürup kein Wunder gelingt?
        Dann lachst du, weil den Zockern, den‘ tut es dann weh,
        und dein Silber im Schrank glitzert schöner denn je.

        Aber was wird sein, wenn erst alles fällt und kracht?
        Gib dein Gold den Kindern, das wäre doch gelacht.

        Aber, was wird sein, wenn EM in den Keller geht?
        Glaub‘ mir, mein lieber Schlumpf, das wird niemals gescheh’n.
        Glaub‘ mir, lieber Schlumpfi, das wird niemals gescheh’n.

      • Ich habe meine Riesterrente vor ein paar Jahren auch abgewickelt.
        Ein Verlustgeschäft vom feinsten.
        Und bei meiner Steuererklärung gab es anschließend auch noch eine kleine Überraschung muss aber nicht im jedem Fall so sein.
        Viel Freude am Edelmetall. MfG

      • @Haptik Ich kriege ne Riesterente abgesehen von Nebeneffekten muss man den Rebteneintritt 15 Jahre ueberleben damit man ins plus kommt.

  2. Shorteindeckungen. Sehr richtig. Heisst auch Shortsqeeze.Dabei macht derjenige erheblich Verlust.
    Wer sind denn nun „derjenige“
    Es sind die ungedeckt handelnden Shortseller. Und das sind die Grossbanken.
    Und die handeln im Auftrag der Notenbank.
    Oder ist jemand hier, welcher ungedeckte Leerverkäufe tätigen kann ?
    Die shortgehenden Minen brauchen keine Shorteindeckungen und kommen auch nicht in den Sqeeze.
    Da diese niemals Leerverkaufen sondern nur Absichern.
    Also nutzen wir die Chance und profitieren wir von der Sibvention der Notenbanken als Ausgleich für die nicht existenten Zinsen.
    Jeder Papierwert, auch Vertragswert oder Schuldschein genannt, wie Aktie, Bond, ETF oder ähnliches kann auf Null fallen, physisches Gold in eigenen Händen im sicheren Versteck jedoch niemals.Auch durch ein Goldverbot kann allenfalls nur die Nutzung eingeschränkt sein, niemals aber der physische Wert.
    Hält man sich das bei jeder Anlageüberlegung vor Augen, gibt es keine Alternative,
    nicht mal eine drei Säulenstrategie. Denn, 2 Säulen sind brüchig.Können halten, müssen aber nicht.

  3. Übrigens setzt Finanzen.net den Goldpreis bei 1520 US Dollar an.
    Zum Wochenende.

  4. Riestern lohnt sich nur wenn man alle staatl. Forderungen mitnimmt die es gibt (am besten die 4% einzahlen dann volle staatl. Forderung kassieren sowie am besten noch 1-2 Kinder wo es ebenfalls nochmal je Kind einen Bonus gibt bis zu 300 Euro pro Kind u. dann noch einen guten alten Vertrag mit garantiertem Zinssatz von über 1,5% und mehr im Jahr. das sind gute Verträge !) und wenn man bei seinem Vertrag ab besten noch einen vor 2003 hat. Hier gibts noch ordentliche Zinsen. Solche Verträge sind aber selten. Verträge welche über Aktienfonds laufen würde ich nicht für die Altersvorsorge heranziehen bzw. wirklich auflösen denn das ist gezocke auf hohem Niveau und hier fallen meist auch noch Gebühren an. Das Prinzip Riesterrente ist anfür sich gut aaaaber wurde ausgenutzt von vielen Bankstern in Bezug auf hohe Abschlussgebühren oder eben Aktien Riester Misst! Traurig dieses Thema!

  5. @Fleischesser es kommt immer auf den Vertrag an. Wenn Du einen solchen wie ich geschrieben habe nicht besitzt dann hast du mit Au alles richtig gemacht und wenn Du noch mind. 20-30 Jahre zur Rente hast denn bei Gold braucht man auch einen laaangen Atem.

  6. @Fleischesser ich ärgere mich über meinen zwar alten Riestervertrag denn die Sparkasse hat meinen Riester kurzerhand „beschränkt“ was die Besparung angeht ! Früher konnte ich ein jährliche Einzahlungen auch über die max. Förderungsgrenze von 2.100 Euro / Jahr tätigen. Dies wurde aber seit letztem Jahr gesenkt auf sage und schreibe 1700 Euro / Jahr denn sie berücksichtigen hier meine Zulagen u. die Jahreszinsen! So eine Grenze steht nicht im Vertrag aber es ist eine bodenlose Frechheit und zeigt wie sehr die Sparkassen in Schieflage geraten ! egal das überschüssige ist in Au eh besser investiert ;)

    • @f.s.
      Dagegen war meine jährliche Einzahlung eher winzig . Nachdem die Kündigung durch war und alles geregelt, war der ärger auch schon verflogen. Seitdem fließt mein Geld in Gold und Silber.
      Mfg

  7. Klapperschlange

    Der Goldpreis von gestern Abend wird überwiegend mit $1504,- (Zeit: 22:00 Uhr) angezeigt, obwohl ER um 23:01 Uhr mit $1520,- notierte.

    https://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis

    Das zeigt wohl an, wohin die Reise gehen dürfte?

    • Systemverweigerer

      @klapperschlange, ignorieren Sie den Schlusskurs von finanzen.net
      das passiert fast jeden Freitag in alle Richtungen

      • Klapperschlange

        @Systemverweigerer

        Danke, aber darf ich Dir hier das „Du“ anbieten?

        Ich wunderte mich nur über die verschiedenen Kurse und Kurs-Zeiten;

        während die New Stock Exchange (NYSE) von 15:30 – 22:00 Uhr geöffnet hat, öffnet die New York Mercantile Exchange (NYMEX), an welcher die „Futures“ gehandelt werden, wieder von 22:45 – 03:15 Uhr.

        Wenn „Finanzen-nett?“ also einen Kurs von 23:01 Uhr mit $1520,- anzeigt,
        ist das dann der „aktuellere“ Goldpreis aus dem „fortgeschrittenen“ Future-Goldmarkt?

        (Siehe bei „Walter‘s Fluchtburg-Goldkurs“, https://hartgeld.com ).

        Immer dann, wenn ich nicht mehr weiterweiß, zitiere ich Goethe:

        O glücklich, wer noch hoffen kann,
        aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!
        Was man nicht weiß, das eben brauchte man,
        und was man weiß, kann man nicht brauchen.

  8. Systemverweigerer

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article201446358/Negativzinsen-Die-EZB-vernichtet-Vermoegen-und-Vertrauen.html

    die Gemeinschaftswährung hat seit ihrer Einführung am 01.01.2002 gegen das echte Geld 77% an Kaufkraft eingebüßt. So schauts aus. Der Euro taugt als Währung zum Einkaufen und Verreisen. Zum Aufbewahren nicht. am 30.12.2008 kaufte ich mein erstes Gold. Der Stückpreis für den Phil € 654.- und aktuell €1410.- . Vermutlich ist Gold ein Stück weit zu weit gelaufen und wird wieder ein wenig zurück geholt. Die Zukunft gehört jedenfalls Gold und nicht dem Euro.

    • @systemverweiger
      Sicher nicht zu weit gelaufen.
      Bei einem Wertverlust des Euro von 77% müsste der Phili heute 2.500 Euro kosten.Dann wäre der Kaufpreis von 2008 in etwa ausgeglichen.
      Also sind noch 1.000 Euro Luft nach oben, mindestens.
      Anderseits ist zu bedenken, dass man den Phili jetzt und heute um 1.000 Euro billiger bekommt, als er eigentlich wert ist.Und diese 1.000 Euro sponsert Draghi.
      Da bedankt man sich doch, oder ?

    • @System…usw.

      Die EZB vernichtet kein Vermögen, denn was dort entschieden worden ist,
      hat keinen bösen Willen oder fehlende Kompetenz zur Ursache, sondern schlichte Anerkennung der ökonomischen Realitäten.

      Entscheidet sich die EZB zum Gegenteil all dessen was Sie bisher entschieden hat, nämlch einen höheren Leitzins, bleibt das Ergebnis dennoch dasselbe. Dies weil ein höherer Leitzins ohne realesWachstum, unweigerlich in Inflation enden wird. Denn das Geld rammelt nicht bekommt Junge das dann Zins genannt weird, es wächst auch nicht auf Bäumen, es muss erwirtschaftet werden und damit ist`s Essig

      Springers Welt, macht auch hier nur jenes wozu Sie existiert, denn Pressefreiheit bedeutet nichts Anderes als die Freiheit zu lügen wie gedruckt.
      Und so werden die Gedanken der Herrschenden, zu den herrschenden Gedanken.

      Zinsraub unerhört, Sauerei !!!!

      • Wolfgang Schneider

        @Krösus
        Staaten und andere Verschwendungsfanatiker haben die niedrigen Zinsen dazu genutzt, sich weiter wie hirngefickt zu verschulden. Wenn die Zinsen steigen bzw. angehoben werden, platzt unweigerlich die Schuldenblase, weil der erste die anderen nach sich zieht wie bei einer Kettenreaktion, wenn Uran235-Atomkerne explodieren. Wie sie es auch machen bei Fed und EZB, es wird das Falsche sein. Der Euro war nie eine politische oder andere zwangsläufige Notwendigkeit; er war ein Hirnfurz von Mitterrand, der von Thatcher bestärkt glaubte, so den deutschen Gulliver in Fesseln legen zu können. Genutzt hat er und gewollt haben sicher die export-aufgestellten Unternehmen. Dem Mittelstand und der Masse der Bevölkerung bei uns hat er nur geschadet. Rücklagen und Ersparnisse wurden entwertet. Und wenn ich als Staat und Regierung weiß, daß ich durch entwertetes Geld meine Schulden bequem loswerde – welche Veranlassung haben die Bonzen dann, an der Misere für die kleinen Leute irgendwas zu ändern?

        • @Translator

          Die Schuldenblase platz so oder so, ob die Zinsen nun hoch oder niedrig sind, es spielt überhaupt keine Rolle. Der einzige Unterschied ist, dass die Blase bei höheren Zinsen früher und bei niedrigen Zinsen später platzt. Was auch immer die EZB entscheidet, es wird das Falsche sein.

          Der Euro war für alle Beteiligten eine ökonomische Notwendigkeit. Kapital muss wachsen, da es sich ansonsten entwertet. Ergo braucht es ständig neue Verwertungsoptionen, wir sehen dies gerade an der medial inszenierten Umwelthysterie. Die E-Mobilität soll angeblich die Umwelt retten. Da diese allerdings erkennbar ökologisch eine katastrphe ist, lässt sich leicht erkennen, worum es bei gesamten Hysterie wirklich geht. Um neue Verwertungsmodelle, d.h. um neue Märkte um neue Möglichkeiten Kohle zu machen, um jeden Preis. Mit marktwirtschaftlichen Mitteln den Planeten retten zu wollen, heißt dann auch nichts Anderes als Öl ins Feuer zu gießen.

          Seinerzeit sah man im Fall von Währungs-Zoll und Handelsschranken in Europa, die Möglichkeit neue Märkte und Verwertungsoptionen zu erschließen. Einige wenige Jahre hat dies auch – freilich auf Pump – funktioniert.

          Das war 1990 bei der Übernahme der gewesenen DDR nicht anders.
          Die Einführung der Däh-Mark war nichts Anderes als ein nunmehr gesamtdeutscher Freihandel, den es zuvor nicht gegeben hat.
          Einem kurzen Konsumrausch , folgte ein sozialer Zerrüttungsprozess der bis heute anhält und tendenziell unbezahlbar weden wird.

          Wenn Du Dich statt mein rein historischen Tatsachen, mal etwas tiefer gehender mit Wirtschaftsgeschichte befassen würdest, könntest du leicht erkennen, dass der Freihandel dies immer nach dem gleichen Muster und stets mit denselben Konsequenzen sozialer Zerüttung abläuft. Kurzum es hat System.

          http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_444.htm

          • Wolfgang Schneider

            @Krösus
            Oben blieb ein Beitrag von mir hängen. Bei Addis Nachname reagiert wohl der Filter. Im Kongo sollen sie angeblich schon VIERJÄHRIGE in die Gruben und Bergwerke schicken, damit sie dort die Zutaten für die Batterien der neuen E-Autos abbauen. Einmal haben sie der Greta den Mund verboten. Als sie sich kurz mal positiv zur Kernkraft äußerte. Was wird ihr wohl passieren, wenn sie den Amis mal die Leviten wegen des Fracking liest? Landet sie dann beim nächsten New-York-Besuch in einer Verhörzelle? Tja, mit der neuen CO2-Steuer erhofft sich Mutti 18,8 Mia. € mehr Einnahmen, neue Märkte für die deutschen Autobauer. Am deutschen Wesen soll wieder mal die Welt genesen. Und Freihandel? Freiheit bedeutet für manche nichts anderes als Narrenfreiheit. Siehe Hunter Biden. Straflosigkeit dazu. Das hatten sich die Manager der Treuhandanstalt vorher extra ausbedungen. Warum wohl? Weil sie von Anfang an eine Sauerei vorhatten. Die soziale Zerrüttung in Osteuropa war noch viel schlimmer. Dort hat man erst (und manchmal nichts anderes als) die faulen Früchte des neuen, alten Systems geerntet. Die Leute wurden verhärtet, manche sind geradezu vertiert. Weißt Du eigentlich, daß die Ukraine eine HIV/AIDS-Rate wie Afrika hat. Zerrüttung. Die Kirchen spielen auch keine gute Rolle. In der Ukraine zerfleischen sich die verschiedenen Konfessionen gegenseitig, und zu den Katholen in Polen sage ich lieber nichts. Trump hat Recht, wenn er sagt – neulich in New York vor der UNO – die Globalisierer sind gescheitert. Nichts wird mehr vor Ort produziert. Ostbrandenburg ist nicht Speckgürtel, die jungen Leute hauen wegen der Jobs ab, und wie zum Hohn hat uns Merkel noch mehr Kulturbereicherer für den Osten versprochen. Ja wie soll denn das enden? In Krieg und Bürgerkrieg? Sie tanzen alle wie besoffen ums Goldene Kalb und merken nicht, daß es nur ein Faksimile ist. (Oder eine Fälschung aus Wolfram.)

            • @Translator

              Ja der Irrsinn hat System. in Brandenburg 10 000Tausende Apfelbäume fällen um aus Neuseeland Äpfel einzufliegen, weeil es hier keine mehr gibt. Würdee mann den globalen Freihandel um nur 30% reduzieren, würde dies dem Klima mehr helfen als alle Öko und Co2 Steuern dieser Welt. Aber dies ist marktwirtschaftlich nicht zu machen, ergo der Irrsinn geht weiter.

              Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ K. Marx, Kapital I.: 530.

              • Wolfgang Schneider

                @Krösus
                Habe diesen Spätsommer/Frühherbst nur 577kg Obst gesammelt und bei der Mosterei abgeliefert für 340 Liter Säfte im Keller. Die Leute, denen ich was schenke, sind hellauf begeistert, das Zeug schmeckt. Habe noch 32 Gebinde zu 5 Liter ohne Konservierungsstoffe, das ist durch Erhitzen wie pasteurisiert und hält sich zur Not 2-3 Jahre lang. Hab unlängst einem Kindergarten in Frankfurt (Oder) drei solche geschenkt. Prepper Translator kriegt bald seinen goldenen Aluhut, wenn er so weitermacht. Ja, die Äpfel aus Neuseeland. Von dort kommt auch Honig. Wein aus Südafrika und Walnüsse aus Kalifornien.
                Wenn der Kokolores erst mal zusammenkracht, werden wir uns wieder darauf besinnen, daß auch hier Früchte wachsen.

            • @Translator & @Krösus

              Das ist eben der Unterschied:

              Der rechtschaffende Patriot träumt von einem nationalen Kapitalismus, unter dessen Ägide sich die Volksgemeinschaft voll entfalten kann. Das Ziel: Die Aufhebung sämtlicher Interessengegensätze in einem völkischen Marktparadies.

              Während der unbelehrbare Antikapitalist die Heilsversprechen der Globalisierung als bigotte Notlügen der Konzerne und der Finanzindustrie denunziert. Nicht wahrhaben wollend, dass der Markt doch nur der Agent von Freiheit und Demokratie ist.

              Ja, man scheut noch nicht einmal davor zurück, ideologisch aufgeladene Texte zu verlinken:
              https://www.heise.de/tp/features/Ein-ganzes-System-des-Schwindels-und-Betrugs-3770468.html

              Wohin soll das alles noch führen?

              • @Thanatos

                Ich fürchte ich kann nicht ganz folgen.
                Dein Text ist ..hmmm….ich sage mal, weitläufig interpretierbar. Zumindest was den unbelehrbaren Antikapitalisten betrifft.
                Jedenfalls wenn ich damit gemeint war.
                Was den rechtschaffenden Patrioten betrifft, das hingegen ist eindeutig.

                • Lieber @Krösus,

                  alles gut. Mach Dir keine Sorgen. Der kleine Text sollte in allen Teilen und in seinem frechen Sarkasmus ausschließlich den geschätzten @Translator in Verzweiflung stürzen.
                  Möge er sich besinnen und Selbstkritik üben. Ich schließe mich dann an.

                • Wolfgang Schneider

                  @Thanatos
                  Ich habe an keiner Stelle einen nationalen Kapitalismus erwähnt, oder daß an den nationalen Grenzen für mich die Welt aufhört wie bei den Enten, die das kleine häßliche Küken quälen, aus dem einmal ein Schwan wird (H.C. Andersen), bei denen war es ihr Entenhof. Da ist nichts Völkisches in meinen Ausführungen. Daß die Zeit der National-Ökonomien aus Zeiten von Kaiser Wilhelm vorbei ist, ist auch mir klar. Du solltest einen Geister-Austreiber aufsuchen, wenn Du bei mir braune Gespenster zu sehen glaubst, aber vielleicht waren es ja nur der Kirsch-Geist, der Aprikosen-Geist und der Pfirsich-Geist – Du weißt schon, die 3 von Charles Dickens – die Dich kurz nacheinander heimgesucht und verwirrt haben.

                • @Translator

                  Ich war einfach nur in Sorge, dass Dich das kommunistische Gespenst um den Schlaf bringt. Entschuldige bitte.
                  Deine Distanzierungen begrüße ich aber ausdrücklich.
                  Der Geist mag aus der Flasche sein, das Prinzip Ouerfront..äh..Hoffnung wird aber obsiegen.

                  Gute Nacht.

                • Wolfgang Schneider

                  @Thanatos
                  Gib’s zu! Du warst aus Versehen beim Oktoberfest, hattest aber Oktoberrevolution erwartet. Die wird übrigens am 7.11. gefeiert.

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