Goldpreis aktuell: Leichte Erholung – Iran-Konflikt hält Markt unter Spannung

Der Iran-Konflikt hält die Märkte in Atem. Der Goldpreis startet leicht im Plus, während der Ölpreis hoch bleibt und die Unsicherheit anhält.

Goldpreis heute

Der Goldpreis startet am Dienstag etwas fester. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.542 US-Dollar bzw. 3.887 Euro pro Unze. Das entsprach einem Anstieg von jeweils rund 0,4 Prozent. Silber legte ebenfalls zu auf 72,97 US-Dollar bzw. 62,45 Euro.

Mehr zu den aktuellen Kursentwicklungen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Iran-Konflikt und hoher Ölpreis halten die Märkte unter Spannung – Gold stabilisiert sich leicht..

Währenddessen bleibt der Ölpreis (Brent) auf hohem Niveau und bewegt sich weiter deutlich über 100 US-Dollar je Barrel. In Washington werden bereits neue Militärschläge diskutiert. Beobachter sehen die erst vor wenigen Wochen vereinbarte Waffenruhe zunehmend in Gefahr.

Vortag

Der Wochenauftakt war von steigenden Marktzinsen und einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg geprägt. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen stieg auf 8-Jahres-Hoch. Angriffe auf Tanker und Militäraktionen rund um die Straße von Hormus trieben den Ölpreis weiter nach oben – auf 118 USD pro Barrel (Brent). Aus den USA gab es erneut positive Wirtschaftsdaten, denn die Auftragseingänge im März fielen deutlich stärker aus aus erwartet. Zudem belastete die schwache Chartechnik den Goldpreis, der 2 Prozent tiefer schloss bei 4.524 USD (3.869 EUR). 

Ausblick

Heute stehen wichtige US-Wirtschaftsdaten im Fokus. Dazu zählen der ISM-Index für den Dienstleistungssektor, die JOLTS-Stellenangebote sowie neue Zahlen vom Immobilienmarkt.

Entscheidend bleibt jedoch die geopolitische Lage. Denn die Entwicklung im Iran-Konflikt und mögliche Auswirkungen auf die Energieversorgung dürften weiterhin die Richtung an den Märkten vorgeben.

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21 Kommentare

  1. Ein Schiff konnte Hormuz passieren. Tausend andere nicht. Nun dürfen die Anleger wieder mal beherzt zugreifen, bei den Papierwerten.
    Morgen darf man dann wieder die Verluste begrenzen.
    Offenbar wird mach wie vor alles en bloc gekauft, was der Grabbeltisch so her gibt. Neben Rohstoffen sogar
    Container Papiere.
    Wenn irgendeiner denkt, die Wirtschaft erhlolt sich wegen des einem Schiffes nun schnell und man kehrt zur Tagesordnung zurück, der sollte einen Therapeuten aufsuchen.
    Die Ölkrise ist noch lange nicht abgefrühstückt, meine Herren. In diesem Jahr sicher nicht.

    • @maruti

      Dem Aktienmarkt scheint das mit der Krise vollkommen egal zu sein. Keinen Cent stecke ich da rein. Offensichtlich sehen das andere Anleger anders, warum auch immer?

      • @Maruti
        Erklärungsversuch: die Bankster spielen mit dem Geld ahnungsloser Kunden.
        Ohne eigenes Risiko.
        Das ganze US-Rentensystem basiert auf Pensionsfonds.
        Da will ja auch die famose Bundesregierung hin.
        Da MUSS ich mein Leben lang einzahlen und kann erst als Rentner in definierten Scheibchen raus.
        Die Leute dürfen dann dem Absturz ihrer Altersvorsorge absolut hilflos zusehen.

        Die Banker selbst sind lange raus, sehen Sie sich die Verkäufe der CEOs an.
        Oder Buffett.
        Es ist wie immer.

      • @Stillhalter.
        Ich hatte mal eine Doku über die Situation vor dem 1929er Crash gesehen. Irgendwie sehe ich da Parallelen.
        Die Wirtschaft kühlte bereits gewisse Zeit zuvor ab, Es gab eine Agrarkrise. Jeder hatte FOMO, Zinsen wurden um Spekulation einzudämmen erhöht, viel wurde auf Pump spekuliert. Und das smart Money (Joseph Kennedy) ging zuvor raus.
        Sollte es übermorgen an den Börsen crashen, wird man ähnliches nachträglich sagen. Nach dem Motto, die Kurse mache die Nachrichten. Genau die Nachrichten, die man jetzt noch ignoriert (wie z:b. die Private-Credit Blase, die Folgen des Iran-Krieges, etc.)
        Ich denke, auch jetzt geht das Smart-Money bereits raus. Was noch läuft sind die Retailer, die in ETF’s reingehen. Und vielleicht hier vermehrt in Halbleiter-ETF’s.

  2. Hier eine weitere Bestätigung meiner eigenen Recherchen:
    Diesmal mit AI Suche:
    „Basierend auf aktuellen Marktanalysen (Stand 2025/2026) wird geschätzt, dass etwa 40 bis 50 Tonnen physisches Gold verkauft werden müssen, um den Goldpreis kurzfristig um 100 US-Dollar pro Unze zu drücken.Der Mechanismus: Um eine solch signifikante Preisdrückung zu erreichen, müssen diese Mengen physisch auf den Markt gebracht werden, oft in Kombination mit dem Verkauf von Papierderivaten (Futures).Historische Einordnung: Im Frühjahr 2025 wurde beobachtet, dass der Preis innerhalb kurzer Zeit um rund 250 Dollar sank, was annähernd einem Verkauf von 100 Tonnen physischen Goldes entsprach.“
    Also, zum Papier braucht man auch physisches Metal.
    Früher wurde das unter den Banken gerollt. Diesmal aber wandert nahezu alles nach Osten.
    Der gesamte Jahresgewinn 2026 wurde durch diese Balkonwürfe neutralisiert, Da dieser etwa 1.000 Dollar pro Uze betrug, müssen etwa 500 Tonnen reines Gold nach China und in private Hände verkauft worden sein.
    Deshalb das nun knappe Angebot.
    Auch ein Grund, weshalb Frankreich etwa sein Gold schleunigsts heimholte.
    Auf dem Jahreschart sind die Balkonabwürfe deutlich zu erkennen.

    • @maruti, die KI beruft sich hierbei auf die zahllosen Beiträge des Kommentators „maruti“ auf goldreporter.de ?

      • @ernesto
        Wahrscheinlich, denn maruti heisst in Wirklichkeit
        Sam Altman oder so ähnlich.
        Spass beiseite, das mit den 50 Tonnen physischem Gold pro 100 Dollar Balkonabwurf hat der geniale Walter Eichelburg damals errechnet. Von Beruf Informatiker
        Übrigens, es kann ja jedermann, der die Grundrechenarten beherrscht ( ich gebe zu, das sind nicht viele in Berlin), schon anhand der Charts nachrechnen, zumal ja GR die Goldverkäufe auch ausweist.
        Wie man sieht, fehlen etwa 500 Tonnen in den Depots.
        Und diese müssen jetzt nachgekauft werden, weshalb der Preis wieder steigen wird.
        Nicht umsonst faselt die UBS noch immer von 5.900 bis 6.000 Dollar zum Jahresende.

  3. @maruti

    Dem Aktienmarkt scheint das mit der Krise vollkommen egal zu sein. Keinen Cent stecke ich da rein. Offensichtlich sehen das andere Anleger anders, warum auch immer?

    • @Stillhalter
      Der aktive Aktienmarkt, das sind zu gut 90% die Banken, wie mal beschrieben wurde. Und da viele Aktien bei denselben Banken auf Kredit gekauft wurden ( private Schulden), würden sich die Banken selbst den Ast absägen, wenn die Kredite notleidend würden.
      Es ist ein Schneeballsystem und wenn das mal kracht, dann aber richtig.
      Ähnliches beim Bitcoin, da kann es auch ordentlich krachen.
      Bei Gold nicht, denn eine physische Unze bleibt eine physische Unze und ganz ohne Schneeball.
      Diese Sicherheit lässt einen eben ruhig schlafen.
      Ganz ohne Merz, Klingbeil oder sogar Trump.

  4. Solange in diesen Wochen und Monaten Riester-Verträge im Wert steigen und Gold nicht steigt, werden vermutlich nicht viele Riester-Sparer aus ihren Riester-Verträgen aussteigen, sondern weiterlaufen lassen.

      • @Digger
        Naja, man kann Riester schon mit Gold vergleichen, bei folgender Einschränkung:
        Mit einer 1-OZ-Krügerrand-Münze, die man supergünstig für 150 Euro im Internet bei Temu oder Shein gekauft hat. Mit Garantiezertifikat von Temu Xenfeng-Ltd. aus Hubei, oder einer anderen chinesischen Provinzstadt. Ist mindestens genauso glaubwürdig.

        • @Blackwood
          Hin und wieder ist Fassungslosigkeit über
          die neue Wirklichkeit schwer in Worte zu
          fassen. In den Fünfzigern bis in die achtziger
          Jahre konnte ein Vater seine Familie im
          Mittelstand leicht versorgen, wenn die Frau
          mitarbeiten wollte, sogar sehr gut. Auch eine
          nicht arbeitende Ehefrau war allein im Alter gut
          abgesichert. Und heute, da die Rentenkasse
          geplündert, nur noch mit Steuermitteln vor dem
          Kollaps gerettet werden, sollen sich zukünftige Rentner
          privat absichern und werden mit ein paar Zulagen
          gelockt. Vielleicht noch über private Versicherungen, auf deren
          Zahlungsfähigkeit man nur hoffen kann. Ich glaube, ich nehme
          die Temu Münze.

          • @Digger
            Beispiel:
            Eine meiner Tanten war Kriegerwitwe und hat alleinerziehend mit einem Facharbeiterjob bei Bosch ihren Sohn gut großgezogen. Auch der hat einen gut bezahlten Facharbeiterjob (Industriemeister) gefunden. Schöne Sozialwohnung und dank Überstunden ein gutes Leben und später eine gute voll ausreichende Rente, die auch für Urlaube in Südtirol und nette Extras gereicht hat.
            Heute müsste die Flaschen sammeln und Bürgergeld beantragen.
            Meine Eltern haben mit normalen Arbeiterjobs 2 Kinder an die Uni gebracht und ordentlich leben können.
            Die Jobs sind längst in China etc. und die Sozialwohnungen haben die Polithelden an Immo-Konzerne verhökert.
            Es ist zum kotz….
            Ob bei der super Kapitalmarktrente ein paar Parteispenden und exorbitant gut bezahlte Jobs für xyz abfallen ?
            Nur so eine Frage.

  5. @Blackwood
    Ist auch meine Erfahrung. Von meine sieben, leider längst
    verstorbenen Onkeln und Tanten in Bayern, ob im Beamtenverhältnis
    oder als Maschinist bei den Stadtwerken , musste sich keiner über
    seinen Lebensstandard oder die Altersversorgung Sorgen machen.
    Wobei man fairerweise feststellen sollte, es gibt auch heute
    noch viele gut Situierte. Nur die Anderen werden mehr und ärmer.
    Wer hat vor 50 Jahren schon daran gedacht, in Gold zu investieren,
    wenn jeder wusste, dass seine DM, wohin er auch fuhr, das Objekt der
    Begierde war.

  6. Digger / Blackwood:
    Bei der Lektüre Ihrer Beiträge sind mir Erfolgsgeschichten aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in den Sinn gekommen. Seinerzeit war es wohl für fleißige, pragmatische und intelligente Menschen schwer, nicht erfolgreich zu sein.
    Heute ist es anders. Aber auf den zweiten Blick betrachtet ist es sogar einfacher. Die Karriere sollte man mit möglichst wenig starten. Abgebrochene Hauptschule ist gut, eine Ausbildung ist schlecht. Hiernach sollte man sich davor hüten, sich irgendwelche Fähigkeiten oder Fertigkeiten anzueignen. Solche bringen nur die Gefahr mit sich, arbeiten zu müssen. Stattdessen sollte man sich darauf konzentrieren, eine Freundin zu finden. Wichtig ist, dass auch sie über möglichst wenig Wissen und Wollen verfügt. Sodann werden Kinder in die Welt gesetzt. Je mehr, desto besser. Jenseits des vierten Kindes schlägt man einkommenstechnisch die Gutverdiener bei weitem. Die Führungskräfte auf diesem Gebiet überholen mit Ende zwanzig auch so manchen Chefarzt in Bezug auf das Einkommen.
    Die Aufstiegsgarantie gibt es also durchaus noch in Deutschland. Es gibt sie nur nicht für die Fleißigen, die Strebsamen, die Gebildeten, usw.. Letztgenannte sind heutzutage die Doofen. Sie dürfen sich anstrengen, um dieses System der Faulheit und der Wohlstandsverwahrlosung über Wasser zu halten.
    Wohlgemerkt gibt es (noch) keine Arbeitspflicht für die Doofen. Daraus ergibt sich das Recht auf und die Pflicht zum Widerstand. Wer kann, der generiert so wenig Steuern wie möglich.

  7. @Racew
    Genau das ist das Spiel der DDR 2.0, wie damals in der DDR 1.0:

    1.) Wer was aus seinem Leben machen will, MUSS Republikflucht betreiben (solange es noch geht).
    An der Mauer wird ja schon fleissig gebaut (Wehrpflichtgesetz, Reichsfluchtsteuer,..).
    2.) Wer aus persönlichen Gründen bleiben will/muß, macht es wie in der DDR 1.0. Wie Sie beschreiben: so wenig arbeiten wie möglich, so wenig Steuern zahlen wie legal möglich und alles was geht „unter dem Ladentisch“ und im „Freundeskreis“.

    3.) Der Rest wird eben Cuba und Venezuela nachspielen dürfen (nur mit schlechtem Wetter.
    Selber Schuld. Und 15 Jahre so gewollt/gewählt. NULL Mitleid.
    Vaja con Dios, Idiotas !

  8. Was denkt Ihr über die Krisenszenarien, die der Ex-KSK-Soldat André Schmitt im Interview bei Marc Friedrich formuliert (u.a. das von ihm genannte Best Case bzw. Worst Case Szenario)?

    • @Autofan Das lässt sich sehr gut zusammenfassen. Optimistisch denken, aber mit den schlimmsten rechnen hat noch niemanden geschadet. Das gibt der KSK Soldat den Leuten mit auf den Weg.

    • Der KSK verdient jetzt natürlich gutes Geld und macht Werbung für seinen Service. Ob er Recht hat mit seinen Szenarien, weiß er selber nicht.

      • @Gold Roger
        1.) Panik sorgt für Clics und verdient Geld.
        So einfach ist das.
        Angst dient immer dazu, die Masse der Schafe in die gewünschte Richtung zu treiben und abzuzocken.
        Diese ganzen Panikvideos von Kettner, Wolff etc. sehe ich mir schon lange nicht mehr an.

        2.) Verschwörungstheorie: alle Politiker im Wertewesten sind gesteuerte Marionetten von Blackrock und Family. Entweder gekauft, oder auf irgendeiner netten Insel bei Irgendwas gefilmt. Warum durfte Epstein so lange ungestraft seinen Hobbies nachgehen ?
        Weil er (schon wieder VT) im Auftrag von XY gehandelt hat…..(Du, wir brauchen ein nettes Filmchen von xy, bring den doch mal auf Deine Insel…).

        3.) Es gibt einen zentralen Grund, warum es keinen „großen Krieg“ geben wird.
        Dabei würden Geldanlagen von Blackrock zerstört. Deshalb wird Larry das garantiert keinem Politiker erlauben.

        Fazit:
        1.) Kriege gibt es nur dort, wo keine Assets von Blackrock zerstört werden (Afghanistan, Syrien, Lybien, Iran, Ukraine……).
        2.) DIE ANGST vor einem Krieg ist viel lukrativer. Blackrock und Family sind Hauptaktionäre aller großen Rüstungskonzerne. Wie wir live sehen können, werden mit dieser Angst die nächsten 5 Jahre alle Staatshaushalte über völlig irre Rüstungsausgaben geplündert.
        Und die Gewinnmargen bei Waffen sind astronomisch.
        1 x Patriot abgefeuert ist ein Kindergartenneubau.
        Und in 5 Jahren wird dann leider festgestellt, daß die ganzen Waffen veraltet sind, die böööööhsen Gegener Vorsprung haben und man nun kräftig nachrüsten muß.
        Wer braucht schon Kindergärten, Schulen , Krankenhäuser oder Altenheime.

        Die eigentliche Gefahr sind CBDC, das EU-VERMÖGENSREGISTER und die unmittelbar vor dem Staatsbankrott stehenden Staatshaushalte.
        Und mindestens 5 Mio. Germanen müssen sich bis 2030 Gedanken um ihren Job machen, den es dann ……ach ne, der ist nicht weg, der ist nur woanders.

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