Goldpreis am Dienstag stabil bei 4.645 USD – Öl teurer, Märkte warten auf Iran-Entscheidung

Goldpreis stabil, Öl steigt weiter. Märkte warten auf Entscheidung im Iran-Konflikt und neue US-Konjunkturdaten.

Goldpreis aktuell

Der Goldpreis startet wenig verändert in den Dienstag. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze am Spotmarkt 4.645 US-Dollar und 4.027 Euro. Damit bleibt Gold nahezu auf dem Niveau des Wochenstarts.

Silber zeigt sich dagegen schwächer. Der Preis fällt auf 72,36 US-Dollar beziehungsweise 62,74 Euro. Das entspricht einem Minus von rund 0,6 Prozent.

Währenddessen zieht der Ölpreis weiter an. Ein Barrel Brent kostet inzwischen 114 US-Dollar. Damit rückt die Energieentwicklung erneut stärker in den Fokus der Märkte.

Märkte verharren im Wartemodus – Öl steigt, Gold stabil, geopolitische Entscheidung steht bevor.

Vortage

Die ernüchternde Rede von Donald Trump in der Nacht auf Donnerstag setzte die Märkte erneut unter Druck. Der Goldpreis ging vor dem Osterwochenende 1,7 Prozent schwächer bei 4.676 US-Dollar aus dem Handel. In Euro entsprach das 4.052 Euro und einem Minus von 1,3 Prozent.

Am Freitag blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen. Zum Wochenstart mussten die Märkte dann die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten für März, Berichte über den Abschuss von zwei US-Kampfflugzeugen sowie die wieder wachsende Gefahr einer Eskalation im Iran-Krieg einordnen. Dabei verlor Gold noch einmal 0,6 Prozent und schloss am Montag mit 4.650 USD (4.028 EUR). Silber sank um 0,3 Prozent auf 72,79 USD (63,96 EUR.) 

Ausblick

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran eine Frist zur Freigabe der Straße von Hormus bis zum 7. April gesetzt. Gleichzeitig ist von möglichen Verhandlungen über eine Feuerpause die Rede. Damit bleibt die geopolitische Lage der entscheidende Unsicherheitsfaktor.

Daneben rückt nun der ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor in den Fokus. Die Daten könnten zusätzliche Hinweise auf die Konjunkturlage und den geldpolitischen Spielraum in den USA liefern.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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3 Kommentare

  1. Die Märkte werden dann womöglich nicht mehr existieren.Jedenfalls nicht so, wiwe wir siew bisher kannten und das wäre das positve daran.
    Die Folgen wären für die westliche Welt die komplette Sperrung der Hormuz Strasse mit Verlust von 20% Öl
    und die Sperrung von Bab al-Mandab (wer nicht arabisch kann, heißt Tor der Tränen, und wer das nicht kennt, das ist der Suezkanal) und damit der Verlust von 80% von Öl und Gas in Europa. Dann wird man sich sehr schnell mit Putin einigen und ihm wieder hinten rein kriechen. Denn der verdient bisher schon mehr als zu seinen besten Zeiten. Weil wir ihm das schon jetzt bezahlen, natürlich, wer sonst. Und wir, das sind die Autofahrer, die Mieter und Eigenheimbesitzer und die Hausfrauen an der Ladentheke und dann kommen gleich die Arbeitslosen in zunehmender Zahl.
    Denn, für den Frieden muss man auch hungen und frieren können und auch seine Prinzipien der Wertegemeinschaft über Bord schmeissen können, nicht wahr ? Genau das wird man bald hören.

  2. @ Maruti Mit dem Überbordwerfen irgendwelcher eh nur auf dem Papier existiertenden Werte und Prinzipien getreu dem Motto die Feinde meiner Feinde sind meine besten Freunde , hatte der selbstgenannte Wertewesten ja noch nie ein Problem.Völlig egal ob die Terrorristen nun in Afghanistan,in Libyen oder auch in Syrien ihr Unwesen trieben und treiben. Als ich sah wie unser BP dem kurz zuvor noch mit 20 Mill. Dollar Kopfgeld von den Amis gesuchten syrischen IS Häuptling getätschelt hat, kam mir der Kaffee hoch den ich noch gar nicht getrunken hatte.Wie sagte doch der geniale Peter Scholl – Latour nachdem er ein paar Wochen die damals 1980 gegen die Russen kämpfenden Mudjahedin- Taliban in Afghanistan besucht hatte in seiner sarkastischen Art: An diesen seinen neuen Verbündeten wird der Westen noch viel Freude haben.Was sich ja danach auch zu 100% bewahrheitet hat.

    • @Materialist
      Ja, leider ist es so. Sagt jemand die Wahrheit, braucht er ein schnelles Pferd.
      Heute schreiben die ersten Medien schon:
      „Aufatmen bei den Anlegern an den Börsen.“
      Also, wenn man Schnappatmung als Aufatmen bezeichnet, benutzen diese Medien ein anderes Wörterbuch. Denn, wenn man meint, nun könne man da einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen, „Krise ? welche Krise, wsr da was, muss ich verschlafen haben, der wird sein blaues Wunder erleben“
      Scholl-Latour hatte in fast allem recht, deswegen wurde er ja belächelt.
      Er war ein Kenner des Arabischen Raumes, verbrachte lange Zeit dort und er wird auch damit recht haben.
      Der Hass auf alles westliche, ungläubige, ist grenzenlos und haram.
      Der Rückzieher von Trump entfachte dort ein Jubelgeschrei, denn nun kann man weiter Aufrüsten und Raketen und Bomben bauen.
      Nicht umsonst hat Putin jegliche Waffenruhe abgelehnt, man darf dem Feind eben keine Ruhe gönnen. Die nutzt dieser umgehend zum Gegenschlag. Und ein Volk, gewöhnt an Entbehrungen wird das auch voll nutzen.

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