Der Goldpreis startet leicht fester in den Donnerstag und hält sich nach der jüngsten Rally über 4.700 Dollar. Im Fokus stehen nun neue US-Daten und die Lage im Nahen Osten.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet erneut mit leichten Gewinnen in den Handelstag. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.708 USD beziehungsweise 4.006 EUR pro Unze. Das entsprach einem Anstieg von rund 0,4 Prozent. Silber legte um ein Prozent zu auf 78,10 USD beziehungsweise 66,47 EUR.
Gold hält sich nach der starken Erholung über 4.700 Dollar. Märkte warten auf neue US-Daten und Fortschritte im Iran-Konflikt.
Zum Handelsauftakt am Donnerstag notierten die Aktienmärkte weitgehend unverändert. Dagegen gab der Ölpreis leicht nach auf rund 105 USD pro Barrel Brent.
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Vortag
Am Mittwoch legten Gold und Silber im Zuge einer breiten Markterholung deutlich zu. Hoffnung auf einen Deal im Nahost-Konflikt sorgten für neue Kauflaune an den Finanzmärkten. Der Ölpreis (Brent) fiel um rund 7 Prozent auf 106 USD pro Barrel.
Die Feinunze Gold verteuerte sich bis zum Abend auf rund 4.690 USD beziehungsweise 3.990 EUR. Das entsprach einem Tagesplus von 2,9 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent auf Eurobasis. Silber gewann sogar rund 6 Prozent hinzu.
Unterstützung kam auch aus China. Dort starteten die Börsen nach den Mai-Feiertagen erstmals seit fünf Tagen wieder in den Handel.
Ausblick
Am Donnerstag stehen vor allem neue US-Konjunkturdaten und mehrere Auftritte von Vertretern der US-Notenbank im Fokus. Am frühen Nachmittag werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Schwächere Daten könnten die Erwartungen an mögliche Zinssenkungen wieder erhöhen und damit den Goldpreis stützen.
Später folgen Zahlen zu den US-Bauausgaben sowie neue Daten zu den Inflationserwartungen der Verbraucher. Zudem sprechen mehrere Fed-Vertreter, darunter John Williams und Beth Hammack.
Parallel bleibt die Lage rund um Iran und die Entwicklung am Ölmarkt im Blick. Hoffnungen auf Fortschritte bei möglichen Gesprächen zwischen den USA und Iran dürften die Stimmung an den Finanzmärkten weiter beeinflussen.


