Goldpreis heute: Erste Verluste nach vier Gewinn-Tagen – Ölpreis steigt weiter

Gold startet schwächer in die neue Woche. Der Iran-Konflikt und steigende Ölpreise sorgen erneut für Unsicherheit an den Märkten.

Goldpreis heute

Der Goldpreis ist erstmals seit vier Handelstagen wieder mit Verlusten gestartet. Am Montag um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.667 US-Dollar. Das entsprach einem Abschlag von 1 Prozent.

In Euro notierte Gold bei 3.969 Euro je Unze (-0,8 Prozent).

Dagegen blieb der Silberpreis nahezu unverändert bei Kursen knapp oberhalb von 80 US-Dollar beziehungsweise 68 Euro.

Mehr zu den aktuellen Kursentwicklungen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Der Goldpreis gibt zum Wochenstart nach. Gleichzeitig wächst die Sorge vor neuen Belastungen durch den Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise.

Am Wochenende mehrten sich erneut Zweifel an einer schnellen diplomatischen Lösung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Die USA bezeichneten einen Vorschlag des Iran als nicht akzeptabel. Zudem warnte der saudische Ölkonzern Saudi Aramco vor anhaltenden Risiken für den Energiemarkt. Der Ölpreis stieg zeitweise auf knapp 109 US-Dollar je Barrel. Gleichzeitig starteten die Aktienfutures schwächer in den Handelstag.

Vortag

Am Freitag profitierten die Märkte von besser als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Die US-Wirtschaft schuf im April 115.000 neue Stellen und damit deutlich mehr als die erwarteten 62.000 Jobs. Gleichzeitig blieb der Lohndruck moderat. Denn die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Jahresvergleich um 3,6 Prozent und damit weniger stark als prognostiziert.

Der US-Dollar reagierte schwächer, während Gold und Silber zulegen konnten. Der Goldpreis schloss oberhalb von 4.700 US-Dollar, Silber behauptete sich über der Marke von 80 US-Dollar.

Zudem sorgten neue Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt für etwas Entspannung an den Energiemärkten. Allerdings blieb Brent-Rohöl mit rund 104 US-Dollar je Barrel weiterhin auf hohem Niveau.

Ausblick

Zum Wochenstart stehen die US-Industrieaufträge sowie Aussagen von Fed-Notenbanker John Williams im Fokus. Gleichzeitig bleiben die Spannungen im Nahen Osten marktbestimmend. Außerdem rückt der Staatsbesuch von Donald Trump beim chinesischen Präsidenten Xi Jinping am kommenden Mittwoch langsam in den Fokus.

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1 Kommentar

  1. Das ist das übliche Spiel. Die Krise flammt wieder auf und man muss erneut physisches vom Balkon werfen. Eigentlich hätte man das schon Freitags tun müssen, denn die 35 Tonnen waren bereit zum Abwurf.
    Schlimm erwischt es jedoch solche, welche bei den Rüstungs Papieren, wie Rheinmetall, schnell auf den Zug Springern.
    Besonders die, welche von Wind, Solar, Wirecard über Tesla zu Rheinmetall wechselten. Und jedesmal gravierende Verluste einfuhren. So meine Tübinger Freunde und Bekannte..
    Bei Rheinmetall nun fast 50% verloren.
    Und bei den anderen Kriegs Aktien ebenso.
    Das ist wahrer Pazifismus und wahres Gutmenschentum.
    Man scheut keine Ausgaben und Verluste.So sagte ich ihnen. ( Ein Quantum Trost).
    Die anderen, die Gold und Silber Anleger, wie mich, schau mer mal, wie es weiter geht. Vielleicht ergibt sich was.

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