Der Goldpreis startet schwächer in den Dienstag. Im Fokus stehen heute US-Inflationsdaten und neue Zinssignale vom Anleihemarkt.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet am Dienstag schwächer in den Handel. Um 8:15 Uhr wurde am europäischen Spotmarkt 4.700 US-Dollar pro Unze gezahlt, knapp 4.000 Euro. Damit betrug der Rückgang 0,7 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent in Euro. Auch Silber gab nach dem starken Anstieg am Vortag nach – um 1,4 Prozent auf 84,92 US-Dollar beziehungsweise 72,25 Euro.
Der Goldmarkt bleibt nervös. Denn hohe Ölpreise, steigende Renditen und neue Inflationsdaten könnten die Zinserwartungen erneut verschieben.
Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den jüngsten Gegenvorschlag aus Teheran als „Müll“. Gleichzeitig verharrte der Preis für ein Barrel Brent-Öl bei hohen 107 US-Dollar. Die Aktienmärkte tendierten zum Handelsstart ebenfalls schwächer.
Die US-Inflation ist im April überraschend auf 3,8 Prozent gestiegen. Gleichzeitig zog auch die Kerninflation stärker an als erwartet und erreichte mit 2,8 Prozent den höchsten Stand seit September. Damit sinken die Chancen auf schnelle Zinssenkungen der Fed weiter. Die Aktienindizes verbuchten Verluste, der Goldpreis sank um 1,6 Prozent unter 4.700 USD /4.000 EUR pro Unze.
Mehr zu den aktuellen Kursentwicklungen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Vortag
Sehr gute Geschäftsdaten des Goldproduzenten Barrick Mining zogen den gesamten Edelmetall-Sektor zum Wochenstart mit nach oben. Der Goldpreis stieg um 0,4 Prozent zurück über die Marke von 4.700 US-Dollar beziehungsweise 4.000 Euro. Silber verteuerte sich sogar um 7 Prozent auf 86,10 US-Dollar beziehungsweise 73,08 Euro.
Brent-Öl blieb mit 107 US-Dollar pro Barrel auf hohem Niveau, nachdem weiterhin kein Deal im Iran-Konflikt absehbar war. Gleichzeitig erreichten die US-Renditen ein 10-Monatshoch. Parallel gelten zahlreiche US-Halbleiter- und KI-Infrastruktur-Aktien mittlerweile als stark überkauft.
Ausblick
Am Dienstag richtet sich der Blick zunächst auf den deutschen ZEW-Konjunkturindex. Im Mittelpunkt des Handelstags stehen jedoch die neuen US-Inflationsdaten. Erwartet werden leicht steigende Verbraucherpreise sowie eine weiterhin erhöhte Kerninflation.
Denn die Zahlen könnten die Zinserwartungen an den Märkten erneut verändern. Und damit dürften sie auch unmittelbaren Einfluss auf den Goldpreis und die Entwicklung an den Anleihemärkten haben.



Leute, Leute, wie könnt Ihr Euch nur um so unwichtige Dinge wie den Goldpreis Sorgen machen ?
Der hat sich in 2 Jahren mehr als verdoppelt.
Läuft also ohne daß wir hingucken überaus erfreulich.
Es gibt doch viel wichtigere Dinge, die Euch die Machthaber über ihre Propagandamedien bescheren:
Kaum ist die Story mit Wal Timmi durch, überfallen Feldmäuse mit ihrem Virus ein Kreuzfahrtschiff (komisch, was machen Feldmäuse auf einem Kreuzfahrtdampfer ? ).
Daß die Mäuse den Wal auf den Tag genau ablösen, ist natürlich auch reiner Zufall.
Früher hat man Kranke in solchen Fällen in Quarantäne geschickt. Gäbe es eine bessere Quarantäne als ein Schiff auf dem Meer ?
Weil das Virus aber so gefährlich ist, holt man die Kranken vom Schif und fliegt sie um die Welt.
Scheint echt gefährlich zu sein.
Ich bin für einen Lockdown mindestens wie 2020.
Aber statt Maskenpflicht für Helmpflicht (die Mäuse warten oben auf den Supermarktregalen auf Opfer und springen dann,….). Findet sich bestimmt ein gut bezahlter Wissenschaftler, der das bestätigt.
Lenkt auch super von der Energie-/Witschafts-/ Finanzkrise ab.
Und wenn die Leute dann weniger an das Fiasko in der Ukraine und am Golf und die Epsteinakten denken, freuen sich einige Leute sicher auch.
Was hat das mit Gold zu tun ?
Ganz einfach: je näher ein kaputtes System Richtung Untergang taumelt, desto wilder werden Lügen, Propaganda und Ablenkungsversuche.
Na also.
Wir sind auf der richtigen Seite.
Auf den Punkt genau beschrieben, danke lieber blackwood!
Habe mir vor ein paar Wochen schon gedacht wie sie den Menschen hier in brd klar machen wollen das wirtschaftlich alles in Schutt und Asche lieg.
Ein Virus muss wieder her, dem kann man dann auch die krottenschlechten Zahlen und Massen Arbeitslosen in die Schuhe schieben.
So ist es!
Lustig formuliert, aber den Ernst und Sinn erkannt!
Die Inflationsdaten sind auf 3,8% geklettert, wahrscheinlich 3 x höher.
Aber es geht ganz langsam, die Flucht aus dem Dollar.
Aber wo hin?
Der Euro steht selbst längst mit dem Rücken zur Wand.
Italien löst Griechenland als Staat mit der höchsten Verschuldung ab.
Über 138% des BIP, bei 120 % heißt es, dem schwarze Loch ist nicht mehr zu entkommen.
https://www.derstandard.at/story/3000000320341/italien-loest-griechenland-als-euro-land-mit-hoechster-schuldenquote-ab
Wann kommt die Flucht in Gold und Silber?
Die Banken/Staaten machen ja alles, um den totalen Bankrott zu vertuschen.
@Bauernbua
Die Flucht läuft doch schon auf Vollgas.
Warum sind wir denn alle hier ?
Warum hat sich der Preis in 2 Jahren mehr als verdoppelt (obwohl der 200-fach größere Papiergoldmarkt gegenmanipuliert, daß sich die Balken biegen) ?
Es ist wie immer. die breite Masse kapiert rein gar nichts und wird verarmt.
Also: Gegenüber dummen Dritten Klappe halten und sich freuen, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen.
Wir sind 300 Euro je Unze über Jahresanfang und es sind erst 4 Monate vorbei. Ein Krüger aus März 2024 hat 2.250 zugelegt, 218 % in 25 Monaten.
Also ich finde das gar nicht so übel.
Und das 2. Halbjahr wird sicher recht interessant.
Die internationale Gemengelage hat das Zeug, daß sich das goldige 2025 wiederholen kann.
Ernsthaft: was soll man denn sonst kaufen, wenn nach „Wein, Weib und Gesang“ noch Papiermüll übrig ist ?
Pinoccio-Anleihen oder Donny-Treasuries ?
Mir fällt nix ein.
@BlackWood
Momentan fällt mir auf dass es eine Vielzahl neuer „Anleger“ gibt. Das sind junge Leute die gehört haben es sei gut in ETF’s zu investieren und machen Blackrock glücklich, obwohl sie keinerlei Ahnung haben. Die denken eine Aktien die bei 50€ steht sei wertvoller als beispielsweise eine BP die bei 6€ liegt. Was soll man dazu sagen…. die Zahl der Kleinanleger nimmt jährlich zu. Ich überlege anstatt eines ETF’s in BlackRock Aktien zu investieren. Könnte aufgehen. Das System verstehen nur wenige. Liebe Grüße
@Hanspeter
Nach meiner bescheidenen unwichtigen Rentnermeinung ist das aktuelle Schauspiel an den Börsen das Musterbeispiel eines Crack-Up-Booms.
Sehen Sie sich jeden historischen Börsencrash der Vergangenheit an: immer gab es vor dem Knall eine heftige Idioten-Rallye.
Das System/die Banker benötigen diese „Opfer/Anleger“ aus zwei Gründen:
1.) Man braucht ja Deppen, an die man die eigenen Aktien gerade noch rechtzeitig vor dem Knall möglichst teuer verkaufen kann.
2.) Man braucht Opfer, gegen die man dann schön gepflegt Short gehen kann.
War immer so, wird immer so sein.
Rohstoff (unendlich nachwachsend) für diese gar nicht wundersame Geldvermehrung der Profis sind Dummheit, Gier und Geschichtsvergessenheit der Masse.
Nur meine Meinung: ich investiere (außer in Lebensfreude) nur in absolut unbrennbare Werte.
Als Vollparanoiker rechne ich mit einer Wiederholung von 1923 und 1929, wobei ich mir keine Wette zutraue, was zuerst kommt.
Die Polithelden basteln sehr eifrig an beiden Szenarien.
Um die Nerven zu beruhigen gibt es nur eine Medizin.
Tipp: wird nicht in Milligramm verabreicht, sondern in Unzen.
Und noch etwas aus der knallharten Realität. Schauen sie sich im Forum „boersennews“ mal beim Thema Rheinmetall um. Meistens direkt oben in den Charts. Da gibt es Leute die sind 6stellig im Minus und täglich von Depressionen übersät. Das kommt wenn sich die Insider von Blackrock die Orders zurückholen, weil sie extreme Gewinne gemacht haben und der Kleinanleger meint später in die Party einsteigen zu müssen. Das gibt es hier nicht.
Liebe Grüße
@Hanspeter
Das mit den Rüstungsaktien und dem dmit verbundenen Sonderschulden, insbesondere bei Rheinmetall, ist schon mehr als krass. In einem Jahr 30% Verlust. Und ein Ende nicht mehr abzusehen. Die 100 Mrd Sonderschulden gingen an die Ukraine und die USA und die Anleger dürfen es bezahlen. Aber, man musste ja unbedingt in Panzer investieren, obwohl hier im Forum duzende mal davor gewarnt wurde. Rheinmetall schwimmen die Felle davon und nun will man sogar Drohnen bauen, Ohne jegliche Erfahrung damit. Und damit frisches Geld anlocken. Drohnen , also Spielflugzeug Modelle, wie wir sie schon von Graupner bauten.
Dornier erlitt damit Schiffbruch mit seiner DAR und heute kopiert man exakt das gleiche Modell im Hause Rheinmetall und verkauft es als Innovation den Dummen.
Morgen kommen die mit Luftschiffen und Gasballons an.
@Hanspeter
Tja, Rheinmetall ist so ein Bilderbuchbeispiel, genau wie BioNTech (von 326 auf 79 runter).
Und hundert andere Beispiele.
Für Neuleser (nur meine Rentnermeinung):
Die Börse ist ein Nullsummenspiel, dort werden keine Werte geschaffen, es wird nur Geld umverteilt.
Die Kohle wandert von den Doofen zu den Cleveren.
Das ist die einzige und brutale Regel, die dort gilt.
Um Gewinne zu machen, benötigt Cleverle immer einen Deppen, der Verluste macht.
So einfach ist das.
So, jetzt kann sich jeder Kleinanleger überlegen, ob er glaubt, ganz sicher cleverer als Blackrock (samt Family), JP Morgan oder Berkshire zu sein.
Dazu müßte Fritz Kleinanleger:
1.) Bessere Infos als die Jungs haben, die bei allen wichtigen Unternehmen sowohl Großaktionär als auch großer Kreditgeber sind.
Unter uns: da erfährt man schon mal Dinge, bevor sie in der Zeitung stehen.
Und auch Dinge, die es nie in die Zeitung schaffen (weil der Verlag auch Blackrock gehört….) .
2.) Eine Armee hochgebildeter Analysten und Strategen beschäftigen.
3.) Alle wichtigen Politiker in der Hand haben.
4.) Eine Software wie Aladdin haben:
Aladdin (Asset, Liability, and Debt and Derivative Investment Network) ist eine führende, von BlackRock entwickelte Technologieplattform für das Investmentmanagement und Risikomanagement.
Sie integriert Portfoliomanagement, Handel, Compliance und Risikoanalyse, verwaltet ein Vermögen von über $21 Billionen und wird von zahlreichen Finanzinstituten weltweit genutzt.
Kernfakten zu Aladdin:
Funktion: Die Plattform dient dazu, Risiken besser zu verstehen, Anlageportfolios zu verwalten und informierte Investitionsentscheidungen zu treffen.
Volumen: Aladdin überwacht Finanzprodukte im Wert von über $21 Billionen, was etwa 10% der weltweiten Finanzanlagen entspricht.
Technologie: Sie nutzt komplexe Algorithmen und Monte-Carlo-Simulationen, um Zukunftsszenarien und Marktauswirkungen zu analysieren.
Bedeutung: Sie gilt als zentrales „Gehirn“ für viele große Finanzakteure, um Risiken zentral an einem Ort zu steuern.
Aladdin wird seit fast 30 Jahren kontinuierlich von BlackRocks Technologie-Teams weiterentwickelt.
Na, welcher Fritz hat sowas auf seinem Home-Laptop ?
Wie wahrscheinlich ist das ?
Bildlich: würde ich mich trauen, alleine und mit verbundenen Augen gegen alle Fußball-WM-Teams gleichzeitig in ein Spiel zu gehen ?
Da bleibe ich lieber bei meinen Kanarienvögeln.
OK, als Cleverle kann ich im Kielwasser der großen Jungs einige Zeit erfolgreich mitsegeln.
Man muß „nur“ rechtzeitig aussteigen, wenn auch die großen Jungs den Stöpsel ziehen.
@BlackWood hervorragend aufgeführt und genauso sieht es aus! Blackrock is the King und Larry Fink darf dabei seine Kumpels nicht enttäuschen. Eine kleine Randnotiz noch hinzuzufügt : Aladdin wird sogar von Rentenfonds und Regierungen benutzt. Ein Invest in Blackrock ist eine Wette auf das bestehen des Fiatsystems.
Grüße
@HansPeter
Anbei ein Video über Donnies Besuch bei Xi.
So, nun gucken wir mal, wer da ganz unauffällig bei 1: 14 durchs Bild läuft.
Larry guckt sicherheitshalber , daß seine Angestellten keinen Blödsinn machen.
https://www.youtube.com/watch?v=NNyKEG-tRI0
Schönen Abend !
Auch mit Gold spielt man gegen diese Software, weil die Software auch Gold verkaufen und kaufen kann. btw ..
@Sueleyman
Stimmt, 200 Papierunzen je physische Unze, wir sehen ja 2026 wie heftig damit gespielt wird.
Aber einen Unterschied gibt es: am Ende ist physisches GOLD nicht vermehrbar.
Alles andere kann man aus dem Hut zaubern. Und auch wieder rückstandslos verschwinden lassen.
Bildlich: wenn das Fiat-Schiff absäuft, zählt die echte Schwimmweste und nicht ein Papierzettel mit einem theoretischen Lieferanspruch auf eine Schwimmweste, ausgestellt von einem Lieferanten, der heute schon pleite ist.
Es gibt keine absolute Sicherheit, wir versuchen nur das Risiko geringer zu halten als bei 98 % unserer lieben Mitbürger.
Mir reicht das.
@Hanspeter
Viellleicht kennen Sie das: „Margin Call“, der beste Film über das Finanzsystem ever.
Eine Nacht im September in einer NY-Bankzentrale in der Finanzkrise 2008.
Nur 2 Clips:
Its just money…
https://www.youtube.com/watch?v=LtFyP0qy9XU
Vorstandssitzng:
https://www.youtube.com/watch?v=ISDgcB-J4fQ&t=2s
Es gibt eine Fassung in deutscher Sprache (war bei Arte) die ist aber extrem weichgezeichnet.
Das Original zeigt die ganze Härte und Verachtung für „the ordinary people“.
Zwei Investmentbanker im Maserati:
https://www.youtube.com/watch?v=2f2kGHcdJYU
Genauso wird es wieder laufen.
Liebe Grüsse
@Blackwood
Also da war mir der Pate mit Marlon Brando schon sympatischer als diese Typen im Film.
@Maruti
Mal ganz ohne Witz:
Was ist der größte Unterschied zwischen der Mafia und dem Finanzwesen ?
Die Mafia hat einen Ehrenkodex.
Aber Will ( der hinter dem Lenkrad) liegt zu 1000% richtig:
Die Leute/Staaten wollen irre über ihre Verhältnisse leben, Schulden machen bis der Arzt kommt, aber keine Seele will wissen, wie das ganze Fake-Fiat-Money gezaubert wird.
Abgewandeltes Fazit von Buffett:
Wenn die Ebbe kommt, wird man sehen, daß die überwiegende Mehrheit ohne Badehose dasteht.
Sonst: Der Krüger ist immer noch doppelt so teuer wie vor 2 Jahren.
Jetzt gibt es m.E. nur eine einzige wichtige Frage: wann ist der Kurs, um die Altpapiertonne restlos zu leeren ?
Vielleicht sollte man schon mal anfangen, nach und nach kleine Schweizerinnen (etc.) auf einen Ausfliug einzuladen.