Goldpreis aktuell am Freitag: Die Feinunze steigt leicht auf 5.086 USD. Öl über 100 Dollar und die Hormus-Krise halten die Finanzmärkte unter Spannung.
Gold heute
Der Goldpreis startet am Freitag mit leichten Gewinnen in den Handel. Um 8:00 Uhr kostete die Feinunze am Spotmarkt 5.086 US-Dollar und damit 0,2 Prozent mehr als am Vortag. In Euro ergab sich ein Plus von 0,4 Prozent auf 4.430 Euro. Dagegen gab der Silberpreis um 1,2 Prozent nach auf 82,80 US-Dollar beziehungsweise 72,13 Euro.
Dabei bleibt das Umfeld für die Märkte angespannt. Brent-Öl kostete am Morgen 101 US-Dollar je Barrel. Außerdem notierten die Aktienfutures schwächer. Für den DAX wurde ein Minus von 0,5 Prozent auf 23.478 Punkte angezeigt.
Goldpreis mit Stabilisierungssignal: Während Öl und Geopolitik Druck auf Risikoanlagen ausüben, hält sich Gold am Freitagmorgen vergleichsweise robust.
Trotz der massiven US-Angriffe leistet der Iran weiter militärischen Widerstand. Deshalb bleibt auch die Straße von Hormus für Frachtschiffe unpassierbar. Das stützt den Ölpreis und hält die Nervosität an den Finanzmärkten hoch.
Vortag: Edelmetalle geraten unter Druck
Am Vortag kamen Gold und Silber im Tagesverlauf deutlicher unter Druck. Neben dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten sorgten auch neue Spannungen im Private-Credit-Sektor für Unruhe. Der Goldpreis schloss 1,9 Prozent tiefer bei 5.079 US-Dollar. In Euro lag die Notierung bei 4.412 Euro, was einem Rückgang von 1,4 Prozent entsprach.
Auch Silber gab nach. Der Kurs sank um 2,2 Prozent auf 83,86 US-Dollar je Unze. In Euro wurden 72,85 Euro erreicht. Gleichzeitig sprang der Ölpreis weiter an. Brent kostete erstmals seit rund vier Jahren wieder mehr als 100 US-Dollar pro Barrel. Das schürt Inflationssorgen und dämpft die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen.
Ausblick: US-Daten im Fokus
Am Freitag rücken zahlreiche US-Konjunkturdaten in den Mittelpunkt. Dazu zählen der PCE-Preisindex, die zweite Schätzung des US-Wirtschaftswachstums im vierten Quartal 2025 sowie Daten zu privaten Einkommen und Ausgaben.
Außerdem stehen die JOLTS Job Openings und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf dem Programm. Damit dürfte der Handel zum Wochenschluss stark von Konjunktur- und Zinserwartungen geprägt bleiben.
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