Goldpreis heute: Fed-Entscheid im Fokus, 200-Tage-Linie rückt näher

Gold startet am Mittwoch kaum verändert in den Handel. Im Fokus stehen die Fed-Sitzung und ein wichtiger technischer Widerstand im Chart.

Goldpreis heute

Der Goldpreis startet wenig verändert in den Tag. Um 8:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 4.327 US-Dollar (3.727 Euro). Damit notierte das Edelmetall 0,1 Prozent unter Vortag. Silber legte dagegen leicht um 0,3 Prozent zu auf 70,23 US-Dollar (60,49 Euro) pro Unze.

Gold hält sich oberhalb der jüngsten Tiefs. Nun rückt die Fed-Sitzung als möglicher Impulsgeber für den nächsten Kursausschlag in den Fokus.

Der Preis für ein Barrel Brentöl fiel unter die Marke von 80 US-Dollar. Gleichzeitig nähert sich Gold von unten der 200-Tage-Linie an. Diese gilt aktuell als wichtiger technischer Widerstand und könnte den weiteren Kursverlauf maßgeblich beeinflussen.

Vortag

Der Goldpreis baute seine anfänglichen Gewinne am Dienstag leicht aus. Die Feinunze schloss bei 4.331 US-Dollar (3.731 Euro) und damit 0,5 Prozent über Vortag. Silber beendete den Handel nahezu unverändert bei 70,02 US-Dollar (60,31 Euro).

Die US-Importpreise stiegen im Mai mit 1,9 Prozent stärker als erwartet. Gleichzeitig blieben die Chancen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestehen. Nach bisherigen Informationen könnte Teheran wieder Öl exportieren und Zugang zu umfangreichen Finanzmitteln erhalten. Im Gegenzug würde sich der Iran verpflichten, keine Atomwaffen zu entwickeln. Der Brentölpreis gab weiter nach und notierte zuletzt bei rund 80 US-Dollar je Barrel.

Ausblick

Am heutigen Mittwoch steht die US-Notenbank im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk gilt dem Ergebnis der Fed-Sitzung sowie den Aussagen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh auf seiner ersten Pressekonferenz nach einer Zinsentscheidung.

Darüber hinaus werden in den USA die Einzelhandelsumsätze und die schwebenden Hausverkäufe für Mai veröffentlicht. Marktteilnehmer beobachten außerdem die Entwicklung der strategischen US-Ölreserven.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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8 Kommentare

  1. Ein Land mit 40 Billionen Dollar Staatschulden bestimmt den Goldpreis
    mittels Arbeitsmarktdaten, Inflation, FED Gerüchten, Indexen, Anleihe
    Renditen, Dollarkurs etc. Für die kurzfristigen Ausschläge bemüht
    man auch schon mal Sanktionen oder Kriege.
    Wieder so ein Treppenwitz in der ewigen Menschheitsgeschichte.

    • @Digger
      Die Schulden oder sonstige Taten spielten noch nie eine Rolle. Es ist die manpower, über welche die USA verfügt. Als Machiavellist sollte man das wissen. Einer kann Schulden haben so viel er will, kann Taten begehen, welche immer er will, entscheidend war immer noch die Manpower und die anderen haben zu folgen. Das ist kein Witz, das ist ein Naturgesetz. Prädatoren haben nun mal das Sagen.
      Ich komme gerade vom Meer zurück. Ein Ort, wo man gerne urlaubt, aber auch ein Ort des Fressens und gefressen werden. Einer ist immer der Letzte in der Nahrungskette.
      Wäre dem nicht so, wären wir alle Vegatarier (Und würden dann als Nahrung für Fleischfresser dienen :))
      Jedoch, am Ende aller Tage bestimmt einer und der richtet über alle, die Guten und die Bösen. Also, machen Sie sich keine Sorgen.
      Zudem auch dieses genannte Land nicht über den Goldpreis bestimmen kann, sondern lediglich über den Preis seines Fiat Moneys (welches bisher ohnehin schon 99% seines ehemaligen Wertes (Zu Gold) eingebüßt hat.
      Von 35 Dollar auf nahezu 5.500 Dollar das Unzerl, innerhalb von 55 Jahren.

      • @Maruti
        Geht jetzt aber schon etwas in Richtung von Sophisterei.
        Ob das Land oder Bevölkerungsschichten dieses
        Landes, ist ja so was von unnützer Belehrung.

  2. Pünktlich zur FED Entscheidung ( Die war ohnehin schon Tage vorher bekannt), hat man bereitstehende Paletten hinunter geworfen.
    Die Zinsen blieben gleich, Wären die Zinsen gestiegen, hätte man die Paletten geworfen, wären die Zinsen gesenkt worden, hätte man die Paletten auch geworfen und für alles natürlich eine Erklärung gefunden.
    Wozu also das Theater ?
    Nun, man hat genügend Deppen gefunden, welche Gold noch kurz vor der Veröffentlichung zu über 100 Dollar teurer gekauft haben, anstelle ein paar Minuten zu warten.
    Herzlichen Glückwunsch ans Kartell, gut gemacht.
    Erst Gold pushen und dann abwerfen und Kasse machen.
    ( Auch dafür findet man wohl eine Erklärun)

  3. Gold nähert sich bedenklich der 4.000 Dollargrenze. Und schon kommen die Bären aus den Löchern. Wie weit kann es jetzt schnell runter gehen.
    Die Untergrenze 1.800 Dollar, die Obergrenze 2.500 Dollar. Unter 1800 wird Gold kaum fallen, denn das ist die Schmerzgrenze der Minen und darunter stellen die die Produktion ein.
    Und man stelle sich vor, Gold bei 1.800 Dollar von ehemals 5.560 Dollar. Das wären Minus 65% und würde so jeden mit schwachen Händen aus Gold und Silber treiben, wie es 2013 wohl war. Mit Abgesängen von verlorener Altersvorsorge und hätte ich doch nur geriestert. Für jene mit starken Händen ein Traum. Das Unzerl als Münze zu 1.750 EURO. In 10 jahren darf man dann schreiben, der Krüger zu 1.750 gekauft und nun kostet er fas 10.000 Euro. Wer meckert da noch ? Nur die, welche verkauften um Verluste zu mindern, nachdem man den Rand zu fast 5.000 gekauft hat und nun zu 1.600 verkauft hat, mit Gewinnmitnahme natürlich und sich dafür einen neuen Auspuff fürs Auto leistete. Denn, wozu ist Gold nun mal da ?
    Das ist die Macht des Goldes. Es kennt nur Gewinner und blickt auf Verlierer erst gar nicht herab.

    • kaffeesatzleserei in reinform mit dem spöttischen unterton „ich bin der beste und habe die weissheit mit löffeln gegessen“…wie wärs mal mit einem argument dagegen, sein gold mit 100% gewinn zu verkaufen…gemütlich zurück lehnen und bei den offenbar zu erwartenden niedrigstkursen wieder einkaufen?
      ganz zu schweigen von den platzhirschen, welche sich im 1000% im plus befinden?…und jetzt bitte nicht das argument, der aufwand des anonymen wiederkaufs ist zu gross…anonym gibts schon lange nicht mehr.

    • Hallo Kollegen
      Ja der Goldpreis kommt zurück und auch Silber und Platin werden gerupft!
      Es gibt Markttechniker die sagen, Korrektur kurz vor dem Ende!
      Andere meinen Gold bis 3500 und Sillber bis 50 je Unze in Dollar, dann sei der Boden gefunden. Das Problem ist dass Niemand genau weiss wo die Kotrektur endet. Und das nur weil die Zinsen in den USA steigen könnten. Warum fallen die US Aktien nicht? Zinserhöhungen sind doch schlecht für die Aktienmärkte? Dieses ganze Marktgeschrei ist doch irre.
      Die Korektur bei den Edelmetallen wird vermutlich noch andauern. Wenn sich der Abwärtstrend in einen Seitwärtstrend formiert könnte man langsam kaufen. Aber einfach ist es nicht.

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