Goldpreis tritt zum Wochenschluss auf der Stelle. Geopolitik bleibt im Fokus, während geldpolitische Signale neue Impulse liefern könnten.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet wenig verändert in den Freitagshandel. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze am Spotmarkt 4.786 US-Dollar beziehungsweise 4.064 Euro. Silber notierte 0,4 Prozent höher bei 78,71 US-Dollar beziehungsweise 66,83 Euro.
Goldpreis im Wartemodus – der Konflikt im Nahen Osten bleibt der zentrale Taktgeber.
Dabei bleiben die Rahmenbedingungen weitgehend konstant. Donald Trump sprach zuletzt von guten Aussichten auf eine dauerhafte Feuerpause. Dennoch verharrt der Ölpreis (Brent) mit rund 100 US-Dollar pro Barrel auf einem erhöhten Niveau.
Die Entspannung im Nahen Osten prägt zum Wochenschluss das Marktgeschehen. Nachdem Iran die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr geöffnet hat, ist der Ölpreis deutlich unter Druck geraten. Brent verlor zeitweise rund 10 Prozent. Der Goldpreis nähert sich mit einem Plus von 1,7 Prozent wieder der 4.900-Dollar-Marke. Silber legt um 5 Prozent zu.
Vortag
Die Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Konflikt prägte am Donnerstag weiter das Marktgeschehen. Dabei erreichten die US-Aktienindizes Nasdaq und S&P 500 trotz gemischter Konjunktursignale neue Allzeithochs.
Während der Philadelphia-Fed-Index und die Jobdaten positiv überraschten, fiel die US-Industrieproduktion schwächer aus.
Am Goldmarkt nahm dagegen die Nervosität im Umfeld wichtiger charttechnischer Marken zu. Das zeigte sich auch in der Entwicklung am Gold-ETF-Markt.
Der Goldpreis schloss nahezu unverändert bei 4.790 US-Dollar beziehungsweise 4.065 Euro je Unze (+0,14 Prozent). Silber gab um 0,7 Prozent nach und beendete den Tag bei 66,56 Euro.
Ausblick
Zum Wochenschluss stehen keine bedeutenden Makrodaten auf der Agenda. Der Nahe Osten bleibt das zentrale Spannungsfeld der aktuellen Entwicklung.
Allerdings spricht am Abend Fed-Mitglied Tom Barkin. Damit könnten geldpolitische Hinweise kurzfristig für Impulse sorgen – insbesondere mit Blick auf die Zinsentwicklung und deren Einfluss auf den Goldpreis.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Gold ist eben genau so wie Öl und Nahrungsmittel eine Waffe und wird in Konfliktzeiten such als solche genutzt.
Ölkriege, Goldkriege, die Bücher sind voll von diesen Ereignissen der letzten 200 Jahre.
Übrigens, was meckert alles über Öl und Diesel ?
Es gibt doch Solar, Windmühlen und Wärmepumpen.
Und wenn das nicht reicht, Lastenfahrräder.
Komisch, gerade die Grünen meckern, dass die Tanke so teuer ist. Ich sage, nehmt eure Fahrräder aus dem Keller und bewegt euch, anstelle bei Walen auf Sandbänken dumm herum zu stehen.