Der Goldpreis fällt unter 4.500 USD. Steigende Renditen, hohe Ölpreise und neue Fed-Signale halten die Märkte nervös.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet am Mittwoch leicht schwächer in den Handel. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.473 US-Dollar beziehungsweise 3.856 Euro. Damit notierte das Edelmetall rund 0,2 Prozent unter Vortag. Dagegen legte Silber um 1,4 Prozent zu auf 74,71 US-Dollar beziehungsweise 64,40 Euro.
Die Kombination aus hohen Ölpreisen, Inflationssorgen und steigenden Renditen belastet die Märkte weiter.
Das Chaos im Nahost-Konflikt hält die Unsicherheit an den Märkten hoch. Washington wechselt praktisch täglich zwischen Drohungen und Beschwichtigung. Deshalb bleibt der Ölpreis (Brent) oberhalb von 110 US-Dollar pro Barrel. Gleichzeitig ziehen die Marktzinsen mit den Inflationserwartungen weiter an.
Gold und Silber zogen bis zum Nachmittag wieder an, gemeinsam mit den Aktienindizes. Die Erholung ist vor allem technisch bedingt, denn im Iran-Konflikt dominieren erneut die Drohgebärden. Der Goldpreis klettert zurück über die Schwelle von 4.500 USD. Der Goldchart zeigte mit der Annäherung an die 200-Tage-Linie ein zunehmend überkauftes Sentiment.
Vortag
Der Goldpreis rutschte am Dienstag erstmals seit Ende März unter die Marke von 4.500 US-Dollar. Dabei verlor Gold 1,8 Prozent. Silber gab sogar 5 Prozent nach auf 73,70 US-Dollar.
Vor allem die stark gestiegenen Anleiherenditen belasten derzeit die Märkte. Besonders US-Staatsanleihen (4,65 % für 10-jährige US-Bonds) geraten stärker in den Fokus. Denn der ungelöste Iran-Konflikt hält den Ölpreis hoch und verstärkt die Inflationssorgen.
An den Aktienmärkten zeigten sich erneut deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Branchen. Zyklische Werte hielten sich besser als viele Momentumtitel aus dem Technologiesektor.
Ausblick
Am Mittwoch stehen zunächst die deutschen Erzeugerpreise für April im Fokus. Sie gelten als wichtiger Hinweis auf den weiteren Inflationsdruck in Europa.
Im Mittelpunkt steht aber das Fed-Protokoll der Sitzung vom 29. April. Anleger hoffen auf neue Hinweise zur Zinspolitik der US-Notenbank. Denn steigende Marktzinsen belasteten zuletzt auch den Goldpreis.
Außerdem sprechen am Nachmittag die Fed-Mitglieder Henry Paulson und Michael Barr. Dabei dürfte der Markt besonders auf Aussagen zu Inflation und möglichen Zinssenkungen achten.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Hohe Zinsen sind ein Zeichen für eine noch höhere Inflation.Massive Geldentwertung belastet die Bürger.
Der unerwartet „günstige Goldpreis“, man kann auch sagen, der subventionierte Goldpreis oder der Gold Rabatt bietet eine Chance Erspartes in Sicherheit zu bringen und vor jeglichem staatlichen Zugriff zu schützen.
Unter der Bedingung, dass einer ĂĽberhaupt Ersparnisse hat.
Steigende Zinsen, das ich nicht lache. Sobald die erste namhafte Regierung „rien ne va plus“ ruft ist Schicht im Schacht. In der BRD brechen immer mehr Jobs weg, der öffentliche Sektor wächst wie ein KrebsgeschwĂĽr und damit der Hunger nach immer noch mehr Steuern, Abgaben, Zwangshypotheken?! Und es sind ja nicht nur die Staaten, die Privathaushalte sind doch ebenfalls ĂĽberschuldet. Die „ganz Cleveren“ haben sich Paläste fĂĽr niedrige Zinsen gebaut, mit immer protzigeren BMWs davor. Das wird denke ich kein gutes Ende nehmen, Gold darf daher gerne weiter fallen. Wir kaufen nach.
Könnte mir vorstellen dass die amerikanische Notenbank schon heimlich Staatsanleihen kauft um den Zins im Zaum zu halten. Wer würde sonst den gigantischen Schuldenberg noch finanzieren
Das tut sie seit Oktober oder November, mit rund 40 Mrd. pro Monat. Bald wahrscheinlich für mehr, da die anderen Käufer weg bleiben.
Kaufen Banken oder andere Länder die Anleihen, steigt die Geldmenge immerhin nicht. Rein in Bezug auf die Geldmenge ist das inflationsneutrl.
Kauft die FED Anleihen, macht sie das per frisch erschaffenen Dollars, erhöht die bis dahin vorhandene Geldmenge also. Da aber kaum Anleihen bei Fälligkeit von der FED wieder eingelöst werden (und das erschaffene Geld dabei wieder verschwindet; das macht wirtschaftlich so arge Schwierigkeiten), bleibt das Geld in Umlauf und erhöht die Geldmenge – ganz ohne „quantitative easing“.
Dies Art Stützungskäufe haben sie vor glaub etwa 10 Jahren auch schon länger gemacht, mit bis zu 80 Mrd im Monat.
Da nun die Indizes auch anziehen, zieht Gold mit an.Das liegt wieder an den Tasten buy all, sell all oder do nothing.
So wird heute Handel betrieben.
Derweil jubelt die Presse gerade Rheinmetall hoch:
Angeblich MarktfĂĽhrer in Granaten und Munition fĂĽr GeschĂĽtze. Nur, bisher mussten diese die USA und die Schweiz liefern, Rheinmetall konnte das nicht.
Nicht mal fĂĽr die Bundeswehr.
Das hat man offenbar schon vergessen.
Klar, die diese Aktien dafĂĽr sind ja auch fĂĽr ABR Anleger
( Alzheimer, Blöd und Reich) :)
Man arbeitet mit alle Tricks,
Lügen, Betrügen, Täuschen und Medien.
@Maruti
Kleines Wortspiel zu den ABR-Anlagern:
Im Fall Rheinmetall (analog Biontec etc. ) mĂĽsste man die ABeR nennen:
Alzheimer
Blöd
EHEMALS reich.
Die Superaktie hat in 12 Monaten knapp 1/3 Wertverlust gezaubert.
Da hat es ganz branchentypisch Bumms gemacht und das Portfolio abgefackelt.
Gold hat im gleichen Zeitraum plus 36 % gemacht.
Rechenspiel: Ausgangspunkt 1.000 Euro, nach einem Jahr:
Rumm-Bumm: 680 Euros
Gold: 1.360 Euros, das Doppelte.
Aua !
Keine Sorge, liebe Rheimetall- (Biontec- und demnächst Nvidia) -Aktionäre: euer Geld ist nicht weg, es ist jetzt bei Leuten, die wissen wie man damit umgeht.
Bei Larry and Family.
Klassische Deppen-Falle.
Aktuell in XXXL bei KI-Aktien.
Kleine Anlageregel: Gold ist wertvoller als Blei.
Nur mal so: wenn es demnächst das aktuelle Politbüro in Berlin zerlegt und die neue Regierung mit der Brechstange sparen muß (weil die DDR 2.0 ihre Staatsanleihen nicht mehr verkauft bekommt), werden auch Rüstungsausgaben die Kettensäge kennenlernen.
Dann passt die Rheinmetallaktie wieder unter den TĂĽrabstreifer,.
@Blackwood
So drastisch wollte ich das nicht sagen, aber es hat immer die Gleichen erwischt. Erst bei HRE, dann Solarworld danach der Windpark dann Wirecard und das ultragrĂĽne Vorzeigemodell Tesla. Und da man noch immer UltragrĂĽn und selbsternannter Gutmensch ist, wechselte man zur Kanonenboot Politik und futterte den Panzerbauer Rheinmetall .Denn am deutschen Wesen muss die Welt genesen, so sagte man mir indirekt.
Was ich so aus dem Bekanntenkreis um TĂĽbingen und Sindelfingen mitbekam, waren die Verluste gigantisch.
Jeder etwa im 1-2 stelligen Mio Bereich schwer.( nun ehemals).
Trotzdem sind aber von ehemals etwa und durchschnittlich 10 Mio Kapital im Portfolio immer noch gute 800.000 übrig. Da kann man sich noch Bio Äpfel und Vegi Maultaschen leisten. Ich zeigte mich betroffen, konnte doch keiner voraussehen. Wo man es doch so gut meinte mit der Welt.
Was ist bloss aus meinen Vorzeige Bekannten geworden ?
Immerhin, Daimler fährt man noch. Elektrisch natürlich.
Und das ist, was zählt, in diesem unseren Ländle.
Und ich, ach ja, du lebst ja jetzt bei den Spaghettis.
Du siehst etwas verhungert aus, wir laden Dich morgen zu Spätzle ein. Vielen Dank für die Einladung.
Meine Amex Karte kann ich leider nur bis 5.000 belasten.
Ich bin zur Zeit auch voll investiert. Ja, wir verstehen das doch…
Sie können gegen Aladdin nicht gewinnen. Da sind wir wieder beim Thema, nur maximal auf gut Glück eine gute Welle erwischen, auf der man gleiten kann und Kapital macht. Den rechtzeitig Absprung nicht verpassen. Jede Welle wird irgendwann wieder flach und dann lässt es sich schlecht drauf surfen. ;)
Die Amis werden es trotz ihrer hausgemachten Probleme irgendwie schaffen. Ohne Grund wurde nicht bei Onkel Xi vorbei geschaut und was dort besprochen wurde ist bis heute nicht geklärt.
Larry wird es wissen und liegt hier vieles brach kann man bestimmt gut investieren um es gewinnorientiert aufzubauen.
@Hanspeter
Richtig, gegen Blackrock + Family kann man nicht gewinnen.
Muß man auch nicht, man kann sehr profitabel gaaaanz unaufällig im Windschatten segeln.
Das ist „mein Trick“: so gut wie möglich zu sehen, was „die groĂźen Jungs“ machen und ganz doof und simpel da hinterherzulaufen (in engstmöglichem Abstand, um den Absprung nicht zu verpassen).
Alls ich noch im Job war, war das viel einfacher.
Ein Kollege aus der Handelsabteilung konnte z.B. live ins Xetra-System sehen.
Da sieht man dann die Ordergröße live in Echtzeit im Handel.
Als Anfang 2000 mit groĂźen Orders (Riesenpakete) verkauft wurde und nur noch Kauforders fĂĽr 5 bis 20 Aktien reinkamen (Kleinanleger in der Deppenfalle, wie aktuell bei KI) war klar, was die Stunde geschlagen hat.
Da sind wir z.B. bei Telekom mit 98 bis 99 je Aktie raus.
Ein paar Tage vor dem Knall (Absturz auf unter 20) .
Wenn Buffett Aktien verkauft und einen Cashberg anlegt: ich traue ihm zu, eine ganze Menge mehr zu wissen als der Mainstream.
Wenn die Notenbanken wie irre Gold kaufen: die wissen auch mehr als das ARD/ZDF-Opfer.
Wenn ich bis zum Platzen aufgeblasene Notenbankbilanzen und Rekord-Repos sehe:
weg mit dem Papier.
Und ganz ganz einfach: ALLES, ABSOLUT ALLES, was die Regierung und der Mainstream wollen, bewerben und hypen: einfach ganz genau das Gegenteil machen.
Beispiel: vor 3 Jahren Uranminen statt Bürgerwindpark (das wird die nächste Vollabzocke bis zur Privatinsolvenz der Anleger und Grundstückseigentümer).
Ein Freund ist heute in Bayern auf Einkaufstour: absolut nix los bei den Händlern.
Zeit für einen Besuch bei den kleinen Engländerinnen und Schweizerinnen ?
Es gibt 2 Sovereign anonym.
Aber die Masse wartet wieder, bis die 3.000 kosten.
Sie müssen doch nur mal genauer hinsehen und die Mühe kann sich jeder bei einem Bier zuhause selbst machen. Procter & Gamble und MCDonalds die super soliden Dividendentitel sind in letzter Zeit unter die Räder gekommen oder Zoetis. Einer der Könige im Bereich Veterinärmedizin (unter anderem auch im Nutztierbereich) Katastrophe obwohl sehr solide aufgestellt und wahrscheinlich in 100Jahren noch vorhanden. Vllt beginnt es bereits.
@Blackwood
Das ist eben Psychologie. Wenn es teuer ist, muss es ja auch gut sein. Der Champus, der Whisky, die Zigarren oder die Handtasche.
Man ist das, welches Label man trägt, welches Auto man fährt, was man raucht und trinkt.
Weil, man zeigt, dass man es sich leisten kann, nicht, weil es schmeckt oder gar gesund ist.
Ich jedenfalls gönne es jedem, seinen täglichen Whisky, seine Havanna, sein Steak medium mit Kroketten und Blatt Spinat zu 80 Euro und die Havanna vorm Kamin zu 90 Euro und den Whisky dazu zum selben Preis.
Was mich betriff, da wendet sich der Gast mit Grausen.