Gold und Silber geben zum Wochenstart nach. Gleichzeitig rückt der Iran-Konflikt mit neuen Spannungen im Hormus-Raum wieder in den Fokus.
Goldpreis heute
Gold und Silber starten mit dem Gesamtmarkt schwächer in die neue Woche. Der Goldpreis notierte um 8:15 Uhr bei 4.788 US-Dollar (4.075 Euro) und damit rund 0,9 Prozent unter Vortag. Silber fällt um 1,4 Prozent auf 79,65 US-Dollar (67,79 Euro). Gleichzeitig zieht der Ölpreis wieder an auf 96 US-Dollar je Barrel (Brent).
Gold und Silber starten schwächer in die Woche. Aber die Eskalation im Iran-Konflikt hält den geopolitischen Druck hoch.
Im Iran-Konflikt liegen die Positionen von US-Präsident Donald Trump und Teheran weiter auseinander, wodurch mögliche Friedensgespräche vor Ablauf der Feuerpause unsicher bleiben. Gleichzeitig eskaliert die Lage mit der Schließung der Straße von Hormus, militärischen Zwischenfällen und neuen Drohungen beider Seiten.
Vortag
Der Goldpreis war mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 4.831 US-Dollar ins Wochenende gegangen. Hoffnungen auf eine Feuerpause im Iran-Krieg stützten die Märkte am Freitag. Dabei markierten US-Indizes wie der S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq neue Rekordhochs. Silber gewann rund 3 Prozent und sprang wieder über die Marke von 80 US-Dollar.
Am Samstag endete allerdings bereits die vorübergehende Öffnung der Straße von Hormus. Damit bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Gleichzeitig werden neue diplomatische Gespräche in Pakistan erwartet.
Ausblick
Zum Wochenstart dürfte sich der Blick der Märkte erneut auf den Iran-Konflikt und die Entwicklung der Energiepreise richten. Denn aus den USA stehen am Montag keine bedeutenden Konjunkturdaten auf dem Programm. In Deutschland rückt dagegen der Erzeugerpreis-Index für März in den Fokus. Aber das übergeordnete Thema bleibt die Frage, ob die jüngste Entspannung im Nahen Osten trägt oder nur von kurzer Dauer ist.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Nicht nur der Buckelwal bringt die Rumgaffer zur Schnappatmung, der Konflikt im nahen Osten die beherzten Anleger. Wie schon geschrieben, wirft man heute die Freitags teuer eingekauften Papiere wieder zum Schleuderpreis raus. Eigentlich können das ohnehin nur die Banken sein, mit dem Geld der Kunden zum Monatsanfang.
Es wird die nächsten 10 Jahre, und dabei bleibe ich, keinen Frieden geben und die Ölpreise müssen und werden weiter steigen. 300 Dollar sind das Minimum.
Würde ich an der Börse zocken, würde ich long gehen, sehr long. Autofahren, Fernreisen, warme Stiben im ganzen Haus, all das wird zum Luxus werden, auch für Betuchte.
Nicht, dass es zuwenig Öl gibt, es gibt genug davon.
Wie auch schon vor 100 und mehr Jahren auch.
Nur, man kann es sich eben nicht mehr leisten.
Jedenfalls nicht die meisten.
1 Unze Gold für 10 Barrel ( a 158 Liter) Öl wird man wohl hinblättern müssen. Als Heizöl und Diesel sind es dann nur hundert Liter.
Viel Spass beim Rechnen.
Was mich wundert, dass trotz aller Unsicherheit die Aktienkurse so stabil sind (und Gold und Silber teilweise schwächeln). O.K Manipulation!? Vielleicht hat jemand eine alternative Erklärung?
@Stillhalter
Aktien: 99 % der angelegten Gelder liegen irgendwo bei Banken, in Fondsgesellschaften, Pensionsfonds etc.
Die spielen das Provisionsspiel einfach weiter als wäre nichts passiert.
Jeder weitere Tag bringt Gebühren und Gewinne, warum also nicht ?
Und wenn es knallt, treffen die Verluste allein die Anleger, ist also auch egal.
Aktiv selbst denkende Anleger wie @Big Driver sind ja die extreme Ausnahme.
Metall: genauso, 99,x % ist Papierschrott, wir im Dorf sind die 0,01 %.
Da wird genauso gezockt.
Und wenn es irgendwo im Portfolio geknallt hat und man einen Margin Call auf dem Tisch hat, verkauft man eben Papiergold.
Silber ist das reine Gezocke.
Also: muß gar keine Manipulationn sein, ist nur das altbekannte Spiel.
Wer mitmacht ist eben der Depp, wer klug ist, guckt aus sicherer Entfernu g zu.
Mir ist daher die ganze Volatilität derzeit völlig egal.
Hauptsache kein Papier.
Es läuft brutal und unaufhaltsam zu unseren Gunsten.
Abwarten und zugucken.
Ernsthaft: wer hätte vor 2 Jahren auch nur davon geträumt, daß der Krüger Anfang 2026 über 4.000 steht ?
@Stillhalter
Die Aktien befinden sich zu über 85% in Händen der Banken und deren sog.institutionellen Anleger.
Das bedeutet, dass man milliarden Abschreibungen machen müsste, wenn man die Kurse auf das reelle und faire Niveau senkt.
Gold dagegen ist ein scharfer Konkurrent und bei den verbliebenen 15.%, den privaten Anlegern beliebt.
Dieses Szenario besteht seit ca 2005.
Und so müssen die Banken eben steuern, pardon, manipulieren.
Doch es kommt zunehmend zur Vertrauenskrise der Banken untereinander. Eine traut der anderen nicht mehr und man verlässt sich voll auf die US Notenbank.
Der Konflikt im Iran legt die Karten auf den Tisch.
Die Kurse gehen rauf und runter.
Gespräche ja, dann nein, dann ja usw.
Derweil der Iran auf Zeit spielt um die Waffenvorräte aufzufüllen.. Es erinnert an Putins Strategie.
Der gibt dort den Ton an.
Fakt ist, die Inflation wird explodieren und die Notenbanken haben nur mehr die Wahl zwischen 2 übeln.
Hyperinflation und Depression (mit Staatsbankrott und Währungsreform. ). Ohne Währungsreform, dem Reset gibt es keinen Ausweg mehr.
Aktien werden wertlos, Bonds werden wertlos, Immobilien werden beschlagnahmt. Neuanfang und Neuverteilung.
Ich rate zum Halten von Gold und kein Gramm in der Wirtschaftsfepression zu verkaufen
Verkauft wird erst nach dem Reset und Neubeginn, wenn die Wirtschaft wieder in Gang kommt.
Es hat keinen Sinn, Gold gegen nich soviel wertloses Papier zu tauschen oder gegen Immobilien, welche einem ohnehin weggenommen werden.( Durch Abgaben und Steuern und Lastenausgleich).
@Stillhalter
Du kannst viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Am Ende muss jeder selbst entscheiden Spielball der Großen sein zu wollen. Schlussendlich ist es nichts anderes. Eine Äußerung genügt. Wem interessieren da noch Bilanzen wenn es Trump mit seinem X Account gibt. Die Masse handelt so, aber der Fehler liegt darin die Masse verstehen zu wollen. Denn eigentl ist es ganz einfach. Die Masse handelt immer primitiv. Ich empfehle ihnen das Buch „Psychologie der Massen“.
Eines der wichtigsten Bücher überhaupt. Vor knapp hundert Jahren hat ein Österreicher das Buch von LeBon als Leitfaden herangezogen und es hat leider perfekt funktioniert.
@BlackWood
Danke! Ich versuche mein bestes zu geben, Fehler gehören immer dazu, denn ohne Fehler kein Lernprozess.
Sie kennen ja meine Investment Strategie, keine Bank-, Versicherungs-, Rüstungsindustrie Aktien. Keine ETF’S, keine hohe Geldbestände auf der Bank!
Energie wird immer benötigt ob nun Öl, Gas, Kernenergie, aber auch Wind & Solar. Produkte müssen transportiert werden, Canadian national railway, United Pacific, u.a.
Basiskonsum Güter wenn ja nur minimale Positionen, dafür eher mehr in gehobenen Segmenten, zb. Anta Sports, LVMH, Hermes Paris, u.a.
Für mich sind folgende Kriterien wichtig: Solide Bilanz, intaktes Wachstum, Globale Präsenz, Monopolstellung, Produkte & Dienstleistungen mit Zukunftsaussichten, signifikanter Rabatt auf den fair value!
Habe mal die Tage einige Silbermünzen die ich habe aus der Serie Tokelau Chronos und hier Jahrgang 2021 angeschaut. Ausgabe pro Jahrgang 30 tsd Stück, einfach wunderschön speziell hier die kleinen Details!
Genauso die 2 oz. Silver Canada Mounted Police mit King Georg, 1920 – 2020 Jubiläum einfach toll!
Man setzt nun auf Tech Aktien, Bitcoin und Anleihen.
Der Grund, die Wirtschaft muss wohl boomen, die Menschen haben genug Geld für den Konsum und
keiner hat mehr Sorgen vor der Zukunft.
Also Leute, haut rein.
Ich werde jedoch erst wieder Gold kaufen, wenn dder Fiat Money Preis unter 2.000 Euro fällt.
Bis dahin werden die jetztigen Vorräte streng bewacht.