Gold stabil bei 4.832 USD – Märkte reagieren auf Trump-Signale (Donnerstag)

Der Goldpreis hält sich am Donnerstag bei 4.832 USD. Politische Entspannungssignale von Trump sorgen für Rückenwind an den Märkten.

Goldpreis heute

Der Goldpreis zeigt sich am Donnerstagmorgen stabil. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze am Spotmarkt 4.832 USD beziehungsweise 4.135 EUR. Silber erholt sich nach dem Rücksetzer am Vortag und legt um 1,3 Prozent auf 94,28 USD (80,68 EUR) zu. Rückenwind kommt von den Aktienmärkten, die nach der Grönland-Kehrtwende wieder fester tendieren. Der Goldpreis hat auch charttechnisch Rückenwind.

Gold bleibt stabil, während Trump-Signale den Fokus der Märkte auf Politik und Konjunkturdaten lenken.

Vortag – Trump setzt die Richtung

Der Goldpreis verbuchte am Mittwoch deutliche Gewinne, gab am späten Nachmittag jedoch einen Teil davon wieder ab. Am Ende blieb ein Plus von 1,4 Prozent auf 4.831 USD beziehungsweise 4.133 EUR – ein weiteres Rekordniveau. Silber entwickelte sich schwächer und verlor 1,6 Prozent auf 93,09 USD (79,54 EUR). Im Fokus stand der Auftritt von US-Präsident Trump in Davos. Seine Aussagen zum Verzicht auf Gewalt in der Grönland-Frage, zur Rücknahme von Zolldrohungen sowie zu einem möglichen NATO-Deal sorgten für eine kräftige Erholung an den Aktienmärkten.  

Ausblick – Grönland und Konjunkturdaten im Fokus

An den Märkten richtet sich der Blick nun auf konkrete Ergebnisse der Davos-Gespräche, insbesondere auf Details zu einem möglichen Grönland-Abkommen im NATO-Rahmen. Zudem stehen aus den USA mehrere wichtige Konjunkturdaten an, darunter die finale Schätzung zum Wirtschaftswachstum, die wöchentlichen Jobdaten sowie der PCE-Preisindex und neue Zahlen zu Einkommen und Konsum.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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8 Kommentare

  1. Und schon wieder neues ATH! Ist auch alles kein Wunder – immer mehr Katastrophen häufen sich an; Lösungen sind nicht in Sicht…
    Insgesamt bin ich ja kein Fan von Häuptling Goldlocke. Ich denke auch, daß der tatsächlich eine massiv gestörte Persönlichkeit ist – das kann man einfach nicht schönreden! So empfinden das viele in meinem goldigen Bekanntenkreis. Aber wir sind uns einig: durch seine absurden Ideen spült es uns so einiges in die AU-Kasse! Mein AU-Bestand läßt mich ruhig schlafen; trotzdem werde ich wohl auch weiterhin kleine Stückelungen (Doppelkronen, Sovereigns, Napoléons…) nachkaufen. Bin der festen Überzeugung, daß es noch weiter nordwärts geht – Hauptsache raus aus FIAT-money! Wir kennen das Spiel: am Ende heißt es wieder „…hätte ich mal bloß…“. Den jüngeren hier sei gesagt: es ist NIE zu spät zum Neueinstieg! Kauft mit Geld, das Ihr nicht akut braucht, habt Geduld und bringt Zeit & Nerven mit. Und Maruti bringt es auf den Punkt: AU ist nicht nur eine Anlage, sondern hauptsächlich die Versicherung des eigenen Vermögens – mag es auch noch so klein sein… Machen wir uns nix vor: AU ist hochvolatil und insofern sind wir alle irgendwo Spieler (wenn auch mit Limit). Aber der nervenstärkste Spieler wird auf Dauer IMMER gewinnen – ich weiß, wovon ich spreche; laßt Euch nicht entmutigen! Dazu ein Zitat aus dem song „The gambler“: „Every gambler knows, that the secret of surviving is knowing what to throw away and knowing what to keep…“
    Alsdenn, Gruß in die Dorfrunde und allen AU-Wölfen gute Jagd & fette Beute…
    Dokta (noch immer unterwegs nach El Dorado)

  2. Die sogenannten Märkte sind völlig kopflos und ohne Plan. Weher, wer sich darauf einläßt und diesen irgendwelche Papiere abkauft. Trumps angebliches Friedensangebot ist ein bei ihm wohlbekannter Trick und schon morgen kann es 50% Zölle hageln..Die Möglichkeiten und die Macht dazu hat er.
    Aktien heute zu 100 Euro das Stück gekauft sind morgen nur noch „50 EUR“ wert
    Goldanleger jedoch dürfen sich freuen, denn all diese Unsicherheit haben die nicht

  3. Gabs hier schonmal Artikel zu Zollfreilagern? worauf man achten soll?
    Ich hätte vor allem Interesse an Lagern außerhalb Europas (auch nicht in der Schweiz).
    Gar nicht unbedingt für Silber. Ich will einfach nur ein größeren Teil meines Metalles in einem sicheren Land wissen. Wie anonym und sicher kann sowas sein? Lohnt es sich bei eher niedrigen sechsstelligen Beträgen?

    • Säufer:
      Ein Zollfreilager in einem fremden Land setzt ein hohes Maß an Vertrauen in die dortigen Politiker voraus. Gleiches muss für das Unternehmen gelten, das dieses Lager vorhält. Dem Rechtssystem dieses Landes muss man ebenfalls vertrauen können. Wenn ich ein fremdes Land als Lagerort wähle, dann heißt das, dass ich dem besten Deutschland aller Zeiten nicht traue. Demzufolge stellt sich die Frage, was ich mache, wenn ich die EM benötige. Eine Überweisung oder ein Versand käme nicht in Frage. Also müsste ich in das Land x reisen. Damit habe ich das Wegerisiko. Hinzu kommt die Sprachbarriere und die Unkenntnis in Bezug auf die Gepflogenheiten in dem fraglichen Land.
      Ich frage mich immer wieder, warum Leute denken, dass sie ihre Probleme los sind, wenn sie ein Zollfreillager in einem fremden Land wählen.

      • Nunja, dadurch, dass ich ausschließlich in EM investiert bin habe ich ohnehin ein Brockenrisiko sondergleichen. Da will ich jetzt zumindest einen kleinen Teil diversifizieren, weil Europa nicht mehr sicher ist. Probleme löse ich dadurch keine und Wegerisiko? Ich fliege jährlich zweimal in den Urlaub, da kann ich auch mal stattdessen im Lagerland Spaß haben.

  4. Trotz angeblicher und irreführender Entspannung durch Trump, steht Gold über 4.900 Dollar und marschiert stramm gegen 5.000, dem neuen Deckel. Dem 425. Deckel. Das Unzerl beim Händler nunmehr 4.330 Euronen.
    Das ist doch was für den Stammtisch zum feiern, während die Aktienkäufer wieder auf dem falschen Fuss erwischt wurden. Übrigens steht der Maple Leaf Silber bei 110 EUR.

    • Und diese Mapels für 110 Euro werden auch noch gekauft! Das ist ja immer das entscheidende, gibt es für einen aufgerufenen Kurs auch Käufer?
      Es gibt bei uns hier viele die denken immer noch ihre Immo ist 800 k wert, nur Käufer wird es zu diesem Preis so schnell nicht mehr geben:-)

      • Themac:
        Es gibt wohl keine validen Zahlen zu der Frage, wieviel Geld in EM geparkt ist. Zuletzt hatte ich in einem Post von Ray Dalio gelesen, es seien ca. 0,18 % des Geldvermögens auf der Welt. Horst Lüning hatte in einem seiner Videos gesagt, es seien schätzungsweise zwischen 1,00 und 3,00 %. Wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass wir uns gerade in dem Prozess befinden, in dem Währungen sterben, wird eine Lawine ausgelöst werden. Das Geld wird massiv in EM drängen. Ob es dann für den Normalbürger noch EM zu kaufen geben wird und was für Verhältnisse dann herrschen werden, wird eine andere Frage sein. Möglicherweise befinden wir uns aktuell in einer Zeit, in der EM überhaupt noch erhältlich und halbwegs bezahlbar sind. Es kann auch sein, dass es noch einmal einen Dip nach unten gibt, wenn es zu einem plötzlichen Bruch kommen sollte. Wie schon einmal gesagt könnte dann aber der Handel zeitweise ausgesetzt werden oder aber die Händler könnten einfach den Verkauf für einige Tage einstellen, um Ware zu sammeln und um dann bei einer Konsolidierung den Verkauf wieder aufzunehmen.

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