Goldpreis schwach zum Wochenschluss – Nahost und Zinsen bleiben im Fokus

Der Goldpreis startet erneut schwächer in den Freitag. Iran-Gespräche, Ölpreis und Fed-Signale bestimmen die Richtung.

Goldpreis heute

Der Goldpreis startet den dritten Tag in Folge unter Vortagsschluss in den Handel. Am Freitag um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.521 USD beziehungsweise 3.898 EUR. Das entsprach einem Minus von jeweils rund 0,4 Prozent. Ähnliche Abgaben verzeichnet Silber mit 76,39 USD (65,79 EUR).

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Gold bleibt unter Druck: Zwischen Nahost-Hoffnung und Zinssorgen fehlt dem Markt derzeit ein neuer Impuls.

Die Iran-Gespräche zeigen leichte Fortschritte, bleiben aber fragil. Streit um Uranexporte und mögliche Gebühren in der Straße von Hormus belastet die Erwartungen auf eine schnelle Einigung. Ölpreise schwankten deutlich auf hohem Niveau (Brent: 105 USD). 

Vortag

Die Edelmetalle arbeiteten sich am Donnerstagabend mit dem Gesamtmarkt nach oben. Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Nahen Osten ließen Ölpreise und US-Renditen zwischenzeitlich nachgeben. Der Goldpreis beendete den Handelstag unverändert bei 4.543 USD beziehungsweise 3.910 EUR je Unze. Silber stieg um 1 Prozent auf 76,67 USD beziehungsweise 65,99 EUR. Außerdem sorgten robuste Zahlen aus dem Technologiesektor und stabile US-Einkaufsmanagerdaten für anhaltende Risikofreude an den Aktienmärkten.

Ausblick

Zum Wochenschluss stehen der GfK-Konsumklima-Index und das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan im Fokus. Außerdem spricht am Nachmittag Fed-Mitglied Christopher Waller. Entscheidend bleibt, ob die Daten den jüngsten Rückgang bei Renditen und Ölpreis bestätigen – oder den Druck auf den Goldpreis wieder erhöhen. Goldman Sachs warnte zuletzt vor liquiditätsgetriebenem Druck auf den Goldmarkt.

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11 Kommentare

  1. Auch wenn ich mich wiederhole:
    1.) Die kurzfristige Vola kann uns hier komplett egal sein.
    Die weltweiten Finanz- und Wirtschaftsdaten des FIAT-Systems sind eine Katastrophe.
    Palliativstation und vor dem Haus sucht schon der Ford Transit des Bestattungsunternehmens einen
    Parkplatz (ganz frei nach Bismarck).

    2.) Wenn, dann bietet die Vola Einkaufs-Sonderangebote.
    -> Es gibt wieder zwei Sovereign für unter 2.000 !!!
    Mit Begleitung also wieder (fast) eine Unze ohne Stasi-Akte.

    3.) Auf auf zur fröhlichen Jagd !
    Aktion Eichhörnchen.
    Was man so hört, ohne jegliche Wartezeit bei den Händlern: Rein, raus, Happy. In 4 Minuten.
    Die Amateure hat das System im Q1 ordentlich verschreckt.
    Jetzt sind wieder die Profis dran.

    • @blackwood
      Trotzdem kostet das Kilo immer noch 126.000 Euro.
      Vor nicht all zu langer Zeit bekam man das zu 18.000 Euro und das war schon teuer.
      Nichts desto weniger habe auch ich leider zu diesem Preis 5 dieser Kilobarren des scheizer Unternehmens gekauft und eingelagert.
      Dazu musste ich mir noch Sprüche anhören, wie
      “ brauchen Sie neue Zähne“
      Ich hätte früher kaufen sollen, ja, das weiss ich und es ärgert mich auch heute noch ein wenig.

      • @Maruti
        Der Kernspruch meines damaligen Kapitalmarkt-Mathe-Professors:
        Live is a chain of lost chances.
        Dann hat er uns vorgerechnet, wie man aus 100.000 DM mit maximal gehebelten Puts auf AEG-Aktien in einem Quartal 10 Millionen HÄTTE machen können.
        Hätte !!!

        Wir „schon länger hier dabei seienden“ dürfen uns nicht beschweren.
        1.) Wir haben die besten Jahre der BRD erleben dürfen, bevor die wieder in eine DDR zurückverwandelt wurde.
        Leid tut es mir nur um die cleveren „Ossis“, die Honecker und Mielke friedlich losgeworden sind, nur um nun bei Uschi, Fritz und Lars wieder in der DDR 2.0 zu landen, nur weil die Wessis es einfach nicht raffen.
        Aber vielleicht kommt das Ende der DDR 2.0 auch wieder friedlich per Wahl aus dem Teil Deutschlands, in dem die Sonne (und die Erkenntnis) zuerst aufgeht.

        Schadenfreude (viel davon !) habe ich für die Wessis z.B. in BaWü und RLP, die den Untergang unbedingt zu Ende bringen wollen (aktuelles Video von Bubeck/Krall zum Immomarkt).
        Wenn so ein Grünrentner sein 1975er-EfH im Umland Kaputtgarts verkaufen muß, weil er sich sonst das Altenheim nicht leisten kann (aktuelle Reformpolitik mit dem Motto alles Geld für Rheinmetall/Blackrock statt für Krankenhäuser/Schulen/Pflegeheime) , wird er sein dunkelgrünes Wunder erleben.
        Wenn sich überhaut ein Interessent meldet. Viele Mitarbeiter von Daimler, Porsche, Mahle Bosch und tausenden unbekannten Pleite-Zulieferern in wirklich jedem Dorf werden nicht dabei sein.

        2.) Zitat von Gorbatschow (leicht abgewandelt): wer rechtzeitig Metall gekauft hat , wird vom Leben belohnt werden.
        Die, die für 10.000 noch anonym 8 bis 10 Krüger (1 OZ !!) oder drei 250er-Silber-Masterboxen nach Hause oder ins Lager unters Matterhorn schleppen konnten (vor nicht mal 8 Jahren !!!) können nun wirklich fröhlich sein.

        Neues GR-Motto: (Mit) Fröhlich wohlhabend werden !

        Glück Auf !

        • @Blackwood
          hat der Kapitalmarkt-Mathe-Professor auch berücksichtigt, daß bei diesem unglaublichen Gewinn, jemand anderes einen unglaublichen Verlust erlitten hätte (eine Bank?).
          Und die hätte sicherlich die BaFin und zig Anwälte eingeschaltet und was von Insiderwissen, BlaBla, BlaBla geblubbert, um das Geld erstmal zurückzuhalten. Und dann hätten Sie erklären müssen, warum Sie so mutig waren 100K Kracher zu investieren, was so gar nicht zu Ihrem bisherigen Anlageverhalten passte. Oder kaufen Sie auch mal für 250K irgendeinen Dax-Müll? Sie hätten solange klagen müssen, bis Sie grau werden.
          Das unterscheidet Sie von Goldlocke. Der und seine Kumpel werden mit den wirklichen Frontrunning-Aktivitäten durchkommen. Versprochen!

          • Wasabi-San:
            Die Kunst besteht m.E. nicht darin, Anlageprodukte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Kunst besteht vielmehr darin, diese Produkte an den Mann zu bringen. Hier ist die menschliche Gier hilfreich. Wenn man sie in der richtigen Weise anspricht und aktiviert, dann schaltet das Gehirn aus. Deswegen liest man auch die Geschichten von märchenhaften Gewinnen, von Leuten die stets zum richtigen Zeitpunkt ein- und wieder aussteigen, usw.. Hat man die Leute geködert, lässt man sie die erforderlichen Papiere unterschreiben. Die Leute lassen diese Papiere regelmäßig nicht vorher prüfen. Das geschieht – wenn überhaupt – stets erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Von den Leuten, die hingefallen sind, geht längst nicht jeder zum Anwalt. Die nächste Hürde besteht bei den Kosten eines Rechtsstreits und bei der Verfahrensdauer. Und einen Punkt darf man nicht vergessen: niemand legt gerne offen, dass er einen Fehler gemacht hat und gelinkt worden ist. Den Menschen wird mangelnde finanzielle Bildung und eine zu geringe Bereitschaft zum Aktieninvestment vorgeworfen. Aber wann und wo findet man zum Beispiel mal einen Artikel darüber, dass der Aktienmarkt zu einer Zockerbude geworden ist, wo es darum geht, den Menschen das Geld abzunehmen?

          • @Wasabis-San
            1.) Es hat schon gewisse Vorteile, wenn man die gesamte Staatsmacht und alle Spitzenpositionen vom Finanzminister, Justizminister bis zu den Heads aller Geheimdienste und Polizeibehörden mit handverlesenen Buddies bestücken kann.
            Aber die Europäer sollten mit Kritik zurückhaltend sein und ihre eigenen Länder ansehen.
            Ist Ihnen schon aufgefallen, daß auch in der DDR 2.0 die Ermittlungen zu Cum-Ex und Cum-Cum nach allen Regeln der Kunst sabotiert wurden ?
            Als es in Richtung Olaf S. lief, hat der zuständige (grüne) Justizminister mit Erlaubnis seines MP Wüst der zuständigen Staatsanwaltschaft 50 % der Planstellen gestrichen und die Leitende Oberstaatsanwältin Brohiker zur Kündigung gebracht. Seitdem ist Ende mit Ermittlungen. Das behaupten böse rächte Leute.
            Man benötigt die Staatsanwaltschaften ja gegen freche Bürger, die Politiker kritisieren.

            2.) Die USA sind wie die EU (nach einer bööööhsen Verschwörungstheorie) ja sowieso nur Marionettentheater, das US-Puppenhaus im Besitz von ca. 200 Familien.
            3.) Letztlich wird überall dasselbe Spiel aufgeführt: die Könige beuten ihre 300 bis 500 Millionen arbeitenden Ameisen aus soweit es ohne Aufstand gerade noch geht.
            Nur die Methoden unterscheiden sich:
            In der EU läuft Orwells 1984 mit Propaganda, Unterdrückung der Meinungsfreiheit und klassischen Zwang (Energiewende, Heizungsverbot, Verbrennerverbot….).
            Die USA setzen auf Huxley mit „Brave New Wolrd“ . Komplett irrer Überkonsum als Religionsersatz.
            Bildlich: aus Sicht der Könige ist es komplett egal, ob die Ameise sich ein völlig überteuertes Elektroauto und danach völlig überteuerten Ladestrom kaufen muß, oder sich „freiwillig“, dem eingeredeten Konsumzwang folgend ein 3-Tonnen SUV mit 20 Liter Verbrauch auf 100 km mit einem 15 % Kredit hinstellt.
            Es zählt nur das Ergebnis: die Ameise arbeitet und wird ausgeplündert.

            Müssen wir ja nicht mitmachen.
            Und wir müssen keine Aktien oder Anleihen dieses Betrugsspiels kaufen.

  2. Also, ich hätte nichts dagegen, dass es noch etwas billiger wird durch diese Subventionen. Denn, subventionieren muss man, so oder so, sonst wird es nicht billiger.
    Beim Öl nennt man das Dieselrabatt und hier nennt man es eben Goldrabatt.
    Her, mit dem Rabatt und runter mit den Preisen für Rentner. Wir fordern das, da Rentner auf jeden Cent achten müssen, auch beim lebensnotwendigen täglichen Goldkauf.

    • @Maruti
      Wer viel schreibt, dem sprudeln dann zuweilen Dinge aus der Feder,
      wie dieser Beitrag.
      Fragte mich nur beim Lesen, war es nun eine schlecht gemachte Satire
      passend zum Main Stream oder kaufen Rentner in Wahrheit wirklich
      täglich Gold.
      Na gut, vielleicht nicht alle.

      • @Digger
        Bingo, Sie haben es auf den Punkt erraten.
        Nämlich, das mit der schlecht gemachten Satire.
        Übrigens, den Spruch, runter mit den Preisen, auch für Rentner fand ich auf einem Plakat vor dem
        Media Markt, dem der sonst nur mit saubillig wirbt.
        Vielleicht verkauft dieser Markt nach der Wal Storry Timmy nun auch Gold.

  3. Genau so sehe ich das auch. Finanzsystem ist am Ende. Nur eine Inflationierung der Schulden möglich. Gold kennt dann nur noch den Himmel als Grenze

    • @Frosch
      Ich hoffe, das ist jedem klar, dass den Zentralbanken, insbesondere den US Banken kaum was anderes übrigbleibt, als inflationieren bis die Maus quietscht.
      Dabei muss man aber Gläubiger suchen, welche einem das finanzieren. Denn, mit blossem Gelddrucken geht das nicht, sonst würde es ja jeder machen können. Auch Simbawe und Cuba.
      Und was bietet die USA den Gläubigern, damit diese Anleihen kaufen ?
      Versprochene Sicherheit mit Bomben und Raketen.
      Bruzzelt es in der Welt, flüchten alle in Dollar Bonds.
      Also, muss die USA das Bruzzeln am köcheln halten und das tut man doch gerne.
      Schon vor zig Jahren sagte mir mein Bänker und Anlageberater ( damals waren die noch integer):
      „Die USA zündelt eben gerne, am liebsten in fremden Wäldern.
      Heute verstehe ich den Zusammenhang.

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