Der Goldpreis bleibt am Mittwochvormittag unter Druck und nähert sich dem 6-Monats-Tief. Silber zeigt dagegen erste Stabilisierungstendenzen.
Goldpreis heute
Gold und Silber entwickeln sich zur Wochenmitte uneinheitlich. Während der Goldpreis am Morgen um weitere 0,6 Prozent auf 4.085 US-Dollar beziehungsweise 3.594 Euro je Unze nachgibt, kann Silber um 0,7 Prozent auf 62,00 US-Dollar zulegen. Auf Eurobasis ergibt sich ein Plus von 0,9 Prozent auf 54,55 Euro.
Vor allem das negative Momentum belastet den Goldmarkt. Nach den kräftigen Verlusten der vergangenen Handelstage bleiben größere Käufer bislang aus. Damit nähert sich der Goldpreis weiter seinem tiefsten Stand seit rund sechs Monaten.
Fehlende Käufer und schwaches Momentum halten den Goldmarkt weiter unter Druck.
Auch von geopolitischer Seite kommen derzeit keine neuen Impulse. Im Atom- und Friedensdialog zwischen den USA und dem Iran wurden zuletzt keine weiteren Fortschritte gemeldet. Gleichzeitig notiert der Ölpreis der Sorte Brent bei rund 76 US-Dollar je Barrel. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt weiterhin knapp unter der Marke von 4,5 Prozent.
Vortag
Gold und Silber verbuchten am Dienstag kräftige Verluste. Der Goldpreis sank um 1,9 Prozent auf 4.122 USD pro Unze (3.611 EUR; -1,5 %). Silber knickte sogar um 5,4 Prozent ein auf 61,56 USD (54,08 EUR). Die Entwicklung war begleitet von einer Liquidation von Aktienpositionen, vor allem im technologieorientierten KI-Sektor.
Ausblick
Heute richten sich die Blicke der Anlager auf den ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland sowie neue Daten vom US-Immobilienmarkt (neue Hausverkäufe im Mai, Kreditanträge). Zudem stehen die Geschäftszahlen von Micron Technology im Fokus. Sie gelten als wichtiger Stimmungstest für die Halbleiterbranche und den Technologiesektor insgesamt.
Wie vermutet, wird nun die 4.000 Dollar Grenze abgearbeitete und getestet werden. Der Krüger neu kostet eben 3.690 Euro und die Silberunze 73.80 Euro.
Wenn man bedenkt, dass noch vor 3 Monaten
nahezu 5.000 Euro für den Krüger bezahlt wurden, manche kauften fast 100 Stück davon und für die die Silberunze über 100 Euro in den Masterboxen zu 500 Stück, wird verständlich, dass nun Schweigen im Walde ist und Verkaufsorgien stattfinden. Schade um die Münzen, denn die werden nahezu alle umgehend eingeschmolzen.
Kein Händler geht das Risiko ein, bei fallenden Preisen sich Ware ins Lager zu legen.
Wer kaufen will, sollte einen Vertrag abschliessen und zum Fixpreis kaufen, so Umlaufware reinkommt.
4.000 Dollar, das ist nun die magische Linie, gehts zum Tagesschluss darunter, sehen wir im Sommer noch womöglich noch die 2 vor dem Preis.
Und damit zeigt sich, dass Sommermonate Kaufmonate sein können.