Goldpreis rutscht unter 4.000 USD – Markttechnik und US-Konjunkturdaten im Fokus

Der Goldpreis bleibt unter 4.000 US-Dollar. Im Fokus stehen das mögliche Todeskreuz im Chart sowie wichtige US-Konjunkturdaten, die den nächsten Impuls liefern könnten.

Goldpreis heute

Der Goldpreis bleibt auch am Donnerstagvormittag unter Druck. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 3.978 US-Dollar beziehungsweise 3.501 Euro. Damit notierte das Edelmetall 0,5 Prozent unter dem Vortag. Auch Silber gab um 0,5 Prozent nach auf 57,12 US-Dollar beziehungsweise 50,27 Euro. Damit summiert sich das Minus beim Goldpreis seit Jahresbeginn auf 7,8 Prozent. Silber hat im gleichen Zeitraum rund 20 Prozent an Wert verloren.

Gold bleibt unter Druck. Nun entscheidet die Charttechnik über den nächsten Impuls.

Das negative Momentum bestimmt den Edelmetall-Markt weiterhin. Zudem belasten die anhaltenden Erwartungen steigender US-Zinsen die Stimmung der Anleger. Charttechnisch richtet sich der Blick nun auf das bevorstehende Zusammentreffen der 50- und 200-Tage-Linie. Kommt es zu einem sogenannten Todeskreuz, könnte sich der Verkaufsdruck weiter verstärken. Gelingt es dem Goldpreis dagegen, in diesem Bereich zu drehen, wäre auch eine technische Gegenbewegung möglich.

Mehr dazu: Goldpreis in der Korrektur: Warum die 200-Tage-Linie so wichtig ist

Vortag

Nach einem schwachen Dienstag folgte ein noch schwächerer Mittwoch. Der Goldpreis verlor 2,7 Prozent und fiel dabei unter die Marke von 4.000 US-Dollar. Silber gab um 6,7 Prozent auf 57,44 US-Dollar nach.

Die Kursverluste standen im Zusammenhang mit der allgemeinen Marktschwäche. Anhaltende Gewinnmitnahmen im Technologiesektor sowie Umschichtungen in andere Anlageklassen sorgten für Turbulenzen an den Börsen. Außerdem belastete bei Gold der charttechnische Druck. Die nachbörslich veröffentlichten Geschäftszahlen von Micron Technology sorgten für eine leichte Stabilisierung an den US-Aktienmärkten.

Ausblick

Am Donnerstag stehen zahlreiche US-Konjunkturdaten auf dem Programm. Veröffentlicht werden unter anderem der PCE-Preisindex, die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter, die privaten Einkommen und Ausgaben für Mai sowie die endgültigen Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2026. Bei Gold steht nun das Rendevous von 50- und 200-Tage-Linie im Fokus. Am heutigen Donnerstag laufen am US-Terminmarkt die Gold- und Silber-Optionen aus.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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1 Kommentar

  1. Um wieviel ist nun Gold gefallen:
    Hier wieder die AI:
    Der Höchststand für Gold in Euro liegt bei 4.668,04 Euro für eine Feinunze (Intraday), während das Schlusskurs-Allzeithoch bei 4.553,24 Euro notiert. Beide Rekordmarken wurden Anfang des Jahres 2026 erreicht.„
    Auch wenn jemand wieder mal behauptet, er hätte Gold in den Bruchteilen von Sekunden des Höchsstandes verkauft, ist das nicht möglich, da kein Händler so schnell nachzieht.
    Also nehmen wir 4.553 Euro als ATH.
    Gestern zum Tageschluss kostete Gold 3.530 Euro
    ( Heute steht der Preis noch aus).
    Das sind genau 1.023 Euro weniger, pro Unze oder
    22.46% in Euro !
    Also nicht mal ein Viertel.
    Auch 2013 wurden von 47% Verlust gesprochen, das stimmte aber nicht, es waren 22.79%.
    Also das selbe wie nun. Und so kam es, das mich schon im Herbst 2025 das Szenario bei Gold fatal an 2013 erinnerte.
    (2013 lässt grüssen).
    Und so ist es auch möglich, dass es nun an einige Zeit etwas rauf und runter geht ( seitwärts) 3.300 bis 3.600 Euro) um dann massiv auf weit über 5.000, ja 6000 und höher zu springen. Aber Achtung, bei 10.000 etwa gehts wieder um 22% runter, auf 7.800 oder 7.500.
    Also, so meine Frage, muss man denn unbedingt bei 10.000 kaufen, anstelle jetzt bald ?
    Angebliche Verkäufer bei Punkt 10.226,30 um 11:27
    gibts dann ohnehin genug.:)

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