Goldpreis heute: Erholung auf 4.454 USD – Trump treibt Märkte erneut

Goldpreis steigt auf 4.454 USD. Erholung nach Abverkauf, Märkte reagieren sensibel auf Iran-Signale und die Ansagen aus Washington.

Goldpreis heute

Der Goldpreis startet mit einer Gegenbewegung in den Freitag. Um 8:15 Uhr notiert die Feinunze bei 4.454 USD bzw. 3.863 EUR. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent. Auch Silber legt deutlich zu auf 69,76 USD (+2,6 %). Gleichzeitig steigt der Ölpreis weiter und erreicht 106 USD je Barrel (Brent).

Schon kleine Iran-Signale bewegen den Goldpreis – die Märkte bleiben nervös und reaktiv.

Vortag

Am Donnerstag dominierte Risikoaversion. Anleger suchten Liquidität. Dadurch gerieten Gold, Silber und Aktien gleichzeitig unter Druck. Der Goldpreis fiel um 2,8 Prozent auf 4.378 USD. Silber verlor 4,6 Prozent. Auslöser war die Eskalationsangst im Iran-Konflikt. Dann kam ein erneuter Impuls aus Washington: Kurz nach US-Börsenschluss verlängerte Donald Trump sein Ultimatum gegenüber Teheran auf den 6. April 2026.

Ausblick

Die Märkte bleiben extrem nachrichtengetrieben. Jede neue Aussage aus Washington bewegt die Kurse sofort. Dabei reagieren Gold und Silber besonders sensibel. Konjunkturdaten spielen aktuell nur eine Nebenrolle. Heute stehen das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und US-Großhandelsdaten an. Entscheidend bleibt aber die geopolitische Lage.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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12 Kommentare

  1. Genau, das zeigt wer diese Märkte eigentlich sind.
    35-40 jährige Studenten, von Papas Gnaden, und womöglich noch von der Uni Michigan, mit deren Brokern und auf dem Ipad natürlich. Was anderes kommt da nicht in Frage.
    Wer solches als Vorbild nimmt, den kann man nur bedauern. Lemnige sind da noch harmlos.

  2. Ob Trump mit seinen“Henkmekenke“ nun den Goldpreis täglich beeinflusst,ist mir egal.
    Ich denke,dass der Goldpreis grob über 3000€ bleiben wird ,nach Beendigung der Kriege im Iran und in der Ukraine.Tendenziell sollte der Preis aber sich langsam,vielseicht 2/3 Jahre die 4500€ erreichen…Klar, würde man sich freuen,wenn das Ziel höher in der Realität ausfällt.
    Aber der Goldchart zeigt oft eine Tassenformation nach Spitzen und wandert dennoch im Kurs im immer wertvolle Bereiche.Wer sich heute kein Gold leisten kann,wird es in Zukunft auch nicht schaffen,ausgenommen Lottogewinn oder Erbschaft…
    Ebenfalls gehe ich davon aus,dass die Alltagskosten noch viel stärker die Geldbörse leert und man andere Sorgen hat!Gold zu kaufen.
    Wer Gold hat,wie viele von uns hier,ist natürlich stabiler aufgehoben und wer verkauft sein Gold jetzt?
    Man sollte es nicht tun,denn Aufschläge und Abschläge der Händler fressen viel Gewinn auf und ob man dann mehr Gold mit einer Wartezeit der Hoffnung auf billigere Kurse bekommt,scheint sehr fraglich und sehr spekulativ zu sein.
    Ich sage mir selbst,wenn Gold „weg“ ( verkauft) ist,dann ist es weg und kommt so schnell nicht mehr zurück.
    Was ich noch zur neuen Altersvorsorge schreiben will,diese wäre nicht schlecht mit der Förderung,wenn diese steuerfrei am Ende wäre..aber das ist wohl nicht?Habe nichts gefunden?Jemand besser informiert?

    • @Bastei
      Zur Zeit fliegen alle Papiere, gestern noch teuer erkauft, in hohem Bogen aus den Depots.
      Man hofft nun wohl auf Zinspapiere, verächtlich Renten genannt. Doch die werden auch nichts bringen, die Notenbanken wohl kaum die Zinsen anheben oder belassen. Man wird wohl inflationieren, wieder mal.
      Die Aktien Indizes hat es herber erwischt und verlustreicher, denn, Papier selbst hat ja keinen Wert. Der Bitcoin, das angeblich bessere Gold, ebenso, ist ja auch nur Papier auf Vertrauensbasis und man wieder einen Dummen findet.
      Und so schliesst sich der Kreis. Es gibt keine alternative zum Gold. Auch nicht Ölpapiere und auch nicht Astrazenca, auch wenn die Finanzpresse das als Hoffnungsschimmer bezeichnet.
      Wie gewonnen, so zeronnen ist die Maxime der Papierbörsen. War immer schon so.

    • @Bastei
      „Neue Altersversorgung“: nur meine bescheidene persönliche Meinung auf Basis von über 30 Jahren Erfahrung im Finanzbereich:
      Wenn
      – der Staat etwas empfiehlt
      – der Staat irgendwas irgendwie fördert
      – oder auch nur sonst irgendwie die Finger drin hat:

      Wegrennen, so schnell man kann.
      Denn dann es ist entweder Betrug oder wird am Ende besteuert (+Sozialabgaben !) oder beides zusammen.
      Siehe Riester-Rürup.
      Da kann man die Kohle gleich in den Kamin werfen, dann wird es wenigstens für 5 Minuten warm.

      Oder fänden Sie es gut, wenn mit Ihrer „Altersversorgung“ tolle Sachen wie Genderboxkämpfe in Kamerun (wobei 95 % der Kohle irgendwie auf dem Weg verloren gehen) oder für 4 Milliarden Hühnerställe in der Mongolei (die es gar nicht gibt) finanziert werden ?

      • @BlackWood
        so ist es. Aber das (priv. Altersvorsorge) sind ja nur die Dinge, wo man aktiv einen Vertrag eingegangen ist, also wissentlich (mehr oder weniger). Und da, wo man noch gefragt wird, ob man unterschreiben möchte, kann man nur Ihrem Rat folgen: „Wegrennen, so schnell man kann.“

        Alle andere Verbindlichkeiten, wo man gar nicht weiß, wann, wie und wo man da mal tatsächlich wissentlich zugestimmt hätte, wird man kaum durch Wegrennen los werden können, sondern kann nur darauf hoffen, dass der Staat einem zumindest etwas hilft. Kann man machen, zum Beispiel an der Zapfsäule. Nach der spontanen Erhöhung der Spritpreise, haben einige Regierungen was getan. So wurden oder werden in Italien und Ungarn die Steuern auf Sprit gesenkt, die Deutsche empfiehlt: Fahrverbote, Tempolimits und weitere Preiserhöhungen, aber nur noch einmal pro Tag. Wow, nur noch einmal am Tag abgezockt werden. Super, kann man da nur sagen.

        Damit es wieder besser wird, muss nur sein Kreuzchen bei der nächsten Wahl dann an der falschen Stelle machen. Und dann hat man wieder vier Jahre Ruhe.

  3. @Bastei
    Selbst wenn jetzt festgelegt wird, dass die neue Altersvorsorge steuerfrei ist, heißt das nicht, dass es so bleibt!!!

    Außerdem ist dann das Kapital nicht unter dem Radar und vor Zugriff geschützt.

    Aber wir sollten nicht an den guten Absichten der herrschenden Klasse zweifeln. Sie will nur unser Bestes! (Unser Geld…)

  4. Mich wundert ein wenig, dass hier über staatliche Altersversorge und Ehegattensplitting diskutiert wird.

    Währenddessen bahnt sich eine Ölkrise anund zwar eine richtige.
    In Asien gibts schon Spritlockdowns. Wir leben von den Reserven.

    • Karl:
      Das eine und das andere summiert sich zu einer Gemengelage, die für EM-Interessierte von Belang ist. Und ob mögliche Spritlockdowns hierzulande ausschließlich die Folge der Versorgungslage sein werden, wird zu hinterfragen sein. Dann könnte bzw. müsste man auch über die Tatsache sprechen, dass die Ukraine russische Förderanlagen angegriffen und beschädigt hat. Zumindest ein Teil des Mangels ist hierauf zurückzuführen. Leider wird darüber in den ör-Medien wenig bis gar nicht berichtet. Aber Sie können ja den Anfang machen.

  5. @ Blackwood Ja der mit Abstand sicherste Kontraindikator in diesem Land nennt sich bisweilen Vater Staat,danach kamen oder kommen Mutti Merkel,Banken und ihre Investmentberater und dann noch die Lohnquatscher wie Tenhagen u.Co.

  6. Die USA sond der weltweit grösste Ölproduzent und haben enorme Gasvorräte.
    Sie können problemlos im eigenen Land, und nur da, den Ölpreis festlegen, was sie auch schon tun.
    Anhand des steigenden Ölpreises würden sie zudem noch am Export selbigens prächtig verdienen.
    Die USA kann sich durchaus leisten, die Hormuz Strasse lange geschlossen halten, solande die anderen, wir, prächtig bezahlen.
    Derweil wird hier gestritten, ob Zahncreme im Leistungskatalog der GKV sein soll oder nicht.
    ( Begründung, Alleinerziehende Frauen mit mehren Kindern und schlechten Zähnen würden benachteiligt).
    Übrigens, Gold machte Freitag Nachmittag einen Sprung nach oben. Möglich, dass die Shortseller nun so short sind, dass sie wieder Gold kaufen müssen.

    • Also würden Chevron und ok praktisch enteignet werden, da sie ja sonst lieber das Öl zum Börsenpreis veräußern würden.

      • @Karl
        Trump hat eine Menge Notstands Gesetze zu seinem Gunsten. Aber, soweit muss er es ja auch nicht treiben, er kann durchaus wie wir hier auch, Energiepauschalen in Form von Schecks an die Bürger verteilen. Da bliebe den Sozialisten hier glatt die Spucke weg.;)
        Wenn er nur 2% von den Gewinnen durch diesen hohen Ölpreis in Form von Schecks an die Bürger gibt, hat er die nächste Wahl auch schon gewonnen, wenn er das kurz vor der Wahl twittert. (So 2.000 Dollar pro US Wahlberechtigten sind schon im Gespräch)
        Und die werden Chevrons Aktionäre gerne mit bezahlen, wenn man um eine quasi Teil Enteignung herumkommt.
        Wer Trump unterschätzt, muss wirklich sehr blauäugig sein. Er hat alles bis ins kleinste Detail geplant. All die Show und den Circus auch.
        Man sehe sich bloß an wie er die Welt und die Börsianer und die Banken, welcher er partout nicht ausstehen kann, an der Nase herum führt. Einfach köstlich zu sehen. Bin gespannt, ob und wann die das merken.

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