Der Goldpreis fällt am Donnerstag deutlich und erreicht die kritische 200-Tage-Linie. Zugleich treiben neue US-Angriffe auf Iran den Ölpreis erneut nach oben.
Goldpreis heute
Der Goldpreis ist am Donnerstagmorgen erneut deutlich gefallen. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.376 USD. Das entsprach einem Minus von 1,8 Prozent. Damit erreichte Gold die 200-Tage-Linie. Wie kritisch diese Schwelle ist, hatte Goldreporter bereits am Mittwoch in der aktuellen Chartanalyse dargelegt.
Bei Gold entscheidet jetzt die Technik, während Iran-Konflikt, Ölpreis und US-Renditen den Markt zusätzlich belasten.
Auch Silber stand unter Druck. Der Silberpreis verlor 2,5 Prozent und notierte bei 72,77 USD pro Unze.
Zudem droht eine erneute Eskalation im Iran-Konflikt. Die USA haben ein iranisches Militärziel angegriffen und neue Sanktionen gegen die Persian Gulf Strait Authority verhängt. Washington wirft Teheran vor, Schiffe in der Straße von Hormus finanziell unter Druck zu setzen. Zugleich spricht die US-Seite von defensiven Maßnahmen und will die Waffenruhe erhalten. Der Iran griff am Morgen einen US-Stützpunkt an. Der Ölpreis (Brent) legte auf 97 USD pro Barrel zu. Die US-Rendite steigt wieder über 4,5 Prozent.
Vortag
Der Goldpreis rutschte am Mittwoch bereits unter die Marke von 4.500 USD. Die zunehmende technische Schwäche bei Gold erhöhte den Abgabedruck. Der Tagesverlust betrug 1,1 Prozent. Silber verbilligte sich um 3 Prozent und notierte unter 75 USD pro Unze.
Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst. Dabei steht Trump unter wachsendem Druck. Denn der Streit um die Hormus-Blockade, sowie die Aufhebung von Sanktionen und die Freigabe von eingefrorenem Geld blockiert einen Deal. Immerhin gab der Ölpreis (Brent) um 3 Prozent nach auf 95 USD pro Barrel. Diese Entspannung hielt jedoch nur kurz an.
Ausblick
In der Eurozone erscheinen neue Daten zum Verbrauchervertrauen und zu den Inflationserwartungen. Außerdem wird das Protokoll der letzten EZB-Sitzung veröffentlicht. Die Renditen der Euroländer waren in den vergangenen Tagen deutlicher zurückgekommen. Dazu trug auch der zwischenzeitliche Ölpreisrückgang bei.
Aus den USA kommen heute wichtige Wirtschaftsdaten. Dazu gehören der PCE-Preisindex, die Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter, die zweite Schätzung des BIP im ersten Quartal sowie die wöchentlichen Jobdaten.



Das könnte jetzt die Trendwende bedeuten.
Und Gold in den Bärenmarkt bringen.
Als nächstes käme der Test der 4.000 Dollarmarke.
Ähnliches bei Silber.
Trotzdem kostet eine Silberunze als Münze immer noch 84 Euro. Bis die wieder 16 Euro kostet, kann es noch ein Weilchen dauern.
Und bis der Krüger in Gold wieder unter 2.000 Eiro zu haben ist ( dann wieder anonym), mindestens bis August.
Aufstocker sollten warten, Neueinsteiger haben hoffentlich schon beherzt zugegriffen. Denn, hier gilt das Motto, jetzt oder nie.
Übrigens, wer meint, oder gar noch erzählt, es gäbe in den nächsten 100 Jahren mit dem Iran ein Abkommen oder gar Friede, der sollte schleunigst einen Therapeuten .
aufsuchen.
Ich kenne die Menschen dort. Der Hass dort auf Westliches ist so abgrund tief, über alle Schichten, da können sie die Hölle sehen. Und die wird über den Westen hereinbrechen.
Mit Mord und Totschlag und Terror überall.
Zumindest ist Gold wieder weit über der 200 Tageslinie, innerhalb von Stunden. Der Balkonabwurf heute hat andere einsammel lassen.
@Maruti
Ihr Wort in Gottes Ohr, gegen niedrige Goldpreise hätte nichts dagegen. Wäre für all jene interessant die aufstocken oder neu einsteigen. Was dem Iran angeht, ja der Hass ist groß auf die USA aber umso größer auf Israel.
Dies ist nicht nur bei Iran so, sondern bei sehr vielen muslimischen geprägten Ländern.
Was sollten diese Ländern denn machen, komplett von dem Westen dh. Westlichen Produkte, Equipment, Digitales Zeitalter, abkoppeln? Ob nun China, geschweige Russland all dies kompensieren können ist mehr als fraglich.
Wir sollten uns vorrangig um unsere Probleme hier in Europa kümmern und umso mehr in Deutschland.
Parallel Gesellschaften, Muslimisch geprägte Mentalität quer durch Europa mit steigenden Tendenz, Ausnutzung des Asylstatus wenn überhaupt vorhanden, kaputten Finanzen & Industrie, marode Straßen & Schulen, usw.
Es gibt mehr als genug zu tun, es ist eine Aufgabe über mehrere Jahrzehnte!
@Big Driver
Nur meine persönliche Meinung:
(Zentral-) Europa und insbesondere Debilistan können Sie für die Zukunft komplett vergessen.
Ganz klassischer wirtschaftlicher und folglich sozialer Selbstmord.
Das Spiel findet zwischen USA, China und (mit Einschränkungen) Russland (als Energie-, Rohstofflieferant der Brics) statt.
Europa wird nur noch für max. 10 Jahre als Absatzmarkt gebraucht, bis es endgültig finanziell leergesaugt ist.
Die Bevölkerung teilt sich ab 2040 dann in 3 Gruppen:
1.) Die Aufbaugeneration/Boomer im Pflegeheim oder auf dem Friedhof.
2.) Die neuen Fachkräfte und der Großteil der „Kaum-Work-viel Life-(mit Papas Geld) Generation Z im Bürgergeld.
3.) Der Rest der 20 % Fleißigen, die allerdings ausgewandert sind und das Desaster bei 13 % Einkommensteuer und 6 % Mehrwertsteuer bei Fox News etc. bewundern und sich totlachen.
Ernsthaft: welches Szenario ist denn realistisch möglich ?
Wenn Fritz durch Wüst ersetzt werden sollte, wird es eine Kombination der grün-roten Merkel-CDU (Wüst = Merkel) unter der Fuchtel von Grün und wenn ab spätestens 2028 nötig der SED-Nachfolger (AfD dann 40 %)
geben.
Fritz hat sich schon mit Stimmen der SED-Nachfolger zum Kanzler wählen lassen, Wüst ist mit Grün in der Regierung.
Wie will man da die Energieversorgung wieder aufbauen und Jobs zurück ins Land holen ?
Für Investoren ist das noch abschreckender als die Ampel.
Schlimmer geht es nicht.
Fazit: zumindest das Sparschwein muß hier weg.
Mindestens.
Gold wandelt sich von einer rentablen Geldanlage zur schieren finanziellen Überlebensnotwendigkeit.
Wer auf Papier setzt, wird Flaschen sammeln.
Hart, aber die Wahrheit ist mitunter eben hart.
@ Blackwood 2040 dürfte die Staatsquote vom Bruttoverdienst in Deutschland so zwischen 70 und 80% liegen dafür wird keine neue Fachkraft mehr arbeiten wollen und die alten richtigen Fachkräfte werden bis dahin fast vollständig diesen Juiceshop namens Deutschland verlassen haben.Unternehmer Würth hat sich letztens über fehlende Leistungsbereitsschaft der jungen Leute beklagt,was erwartet er denn für eine Leistung wenn keine Gegenleistung als Entlohnung kommt. Wenn kein Wunder geschieht hat Deutschland fertig.
@Materialist
Schrauben-Würth hat leicht reden: er selbst wohnt steuersparend in Österreich (keine Erbschaftsteuer), seine Unternehmen hängen in Holdingkonstruktionen in der Schweiz etc.
Ihm kann die Zukunft Dummlands also egal sein.
Republikflucht betreiben (soweit, so clever) , aber von weit genug weg gute Ratschläge für die Zurückgebliebenen (das darf man als doppeldeutiges Wortspiel nehmen) verteilen, ganz mein Humor.
Wie nennt man solche Leute?
Heuchler ?