Goldpreis über 4.500 USD: Technische Erholung, Iran-Krieg droht neue Eskalation

Goldpreis am Montagmorgen über 4.528 USD: Technische Erholung zum Wochenstart. Nahost-Konflikt und steigender Ölpreis sorgen für andauernde Unsicherheit.

Goldpreis am Montag

Gold startet moderat fester in die neue Woche. Am Montag um 8:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.528 USD (3.932 EUR). Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent. Der Silberpreis steigt um 1,3 Prozent auf 70,65 USD bzw. 61,36 EUR. Auch der Ölpreis legt leicht zu auf 111 USD pro Barrel (Brent). Aus dem Nahen Osten kommen Signale einer weiteren Eskalation. Die Edelmetalle vollziehen eine technische Gegenbewegung.

Der Goldpreis stabilisiert sich über 4.500 USD – Charttechnik und Eskalationsdynamik im Iran-Konflikt im Fokus.

Mehr zum Thema: Goldpreis vs. Öl: Was die 1970er über die aktuelle Marktreaktion verraten

Vortag

Gold und Silber hatten sich am Freitag nach den Abgaben der Vortage stabilisiert. Der Goldpreis stand zum Wochenende bei 4.493 USD (3.903 EUR), mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent. Silber legte im gleichen Umfang zu auf 69,72 USD (60,56 EUR). Dabei blieb der Ölpreis mit 110 USD pro Barrel (Brent) angesichts der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten auf hohem Niveau. 

Am Wochenende wurden der Kriegseintritt der Huthi-Miliz sowie die Ankunft von US-Truppen gemeldet, was die Lage im Iran-Konflikt weiter verkomplizieren könnte. Gleichzeitig setzt man auf Entlastung im Energiesektor durch verstärkte Pipeline-Öllieferungen aus Saudi-Arabien. Zudem ließ der Iran zuletzt mehrere pakistanische Schiffe die Straße von Hormus passieren. Am Goldmarkt hielt zuletzt die Liquidierungsphase an.

Ausblick

An den Finanzmärkten richtet sich der Blick am Montag auch auf wichtige Konjunkturdaten. In Deutschland wird die erste Schätzung der März-Inflation veröffentlicht. In den USA stehen der Einkaufsmanagerindex der Dallas Fed sowie eine Rede von Jerome Powell an der Harvard University im Fokus.

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11 Kommentare

  1. Ja, er erholt sich in kleinen Trippel Schritten.
    Käufer sollen angelockt werden, wie immer damit
    Derweil bauen die Banken ihre Shortpositionen auf, warten auf einen günstigen Zeitpunkt und die Sättigung des Kaufvolumens und werfen dann auf einen Schlag alles vom Balkon.
    Das stammt von Andre Kostolany:
    „Rauf in Trippelschritten, runter vom Balkon“
    Also wurde das schon vor 50 und mehr Jahren so gemacht. Nicht nur bei Gold.
    Der Bitcoin ist ein ähnliches Beispiel, Öl aber auch.
    Besonders kleine „Märkte“, wie Rohstoffe, eignen sich hervorragend dafür.Nicht umsonst warnt die Commerzbank bei Rohstoff Invest durch privat Anleger.
    „Wörtlich: eher für Profis“

    • @maruti
      Deutschland ist mir ein Vorbild.
      Jetzt wird da energisch gegen Spekulanten vorgegangen.
      In Silber Sammlermünzen wird der Silbergehalt deutlich reduziert
      Aus 925 Sterlingsilber wird eine halbe Kupfermünze, alle heuer produzierten Münzen werden davon profitieren.
      https://www.krone.at/4093347

      • @Bauernbua
        625er als 10 € hatte man schon mal, ich glaube von 2011 -2015. Der Absatz ist durch den geringen Silbergehalt stark eingebrochen, so dass ab 2016 nun 20€ wieder in 925er geprägt wurden.
        Die Marktreaktion wird wohl erneut die gleiche sein.

      • @bauernbua
        Das begann mit Kaiser Nero in Rom vor 2.000 Jahren.
        Er reduzierte still und heimlich den Edelmetallgehalt der Münzen und ersetzte den durch, tja, genau so. Mit Kupfer. Glänzt auch, meinte er damals.Und andere Imperatoren folgten willig, bis überhaupt kein EM mehr die Münzen zierte.
        https://www.moneymuseum.com/de/archiv-der-dokumente/das-ende-des-roemischen-denars-460?&slbox=true
        Alles vergessen, bis Brenton woods und heute eben.
        Die Geschichte wiederholt sich eben, wie die Mode auch, und der Mensch ist heute noch genau so dumm wie damals.

  2. @ Bauernbua
    was ist denn das nun schon wieder für eine Schnapsidee?
    Entweder ich spekuliere auf Kupfer oder Silber.
    Ein Gepansche ist mir zuwider. Die Frage ist eh, ob beim Wiederverkauf ein ordentlicher Abschlag akzeptiert werden muss.

    • @Fritzthecat
      In diesem Umfeld würde ich von einem Wiederverkauf nicht mal träumen, geschweige daran denken.
      Trump hat mal wieder den Markt an der Nase herumgeführt und von einem baldigen Frieden gefaselt.
      Prompt drückten die Angsthasen auf den Buy Knopf bei den Papieren. Morgen wieder umgekehrt, sell as one can. Der Typ muss Milliarden machen mit seiner Strategie. Vielleicht läßt er die Papiere noch 2 Tage rauf laufen, verkauft heimlich so stückweise teuer und prügelt selbige danach runter um dann wieder so stückweise billig zu kaufen.
      Ich wette, das wird der reichste POTUS aller Zeiten. Der wird noch die Amazon, Google, Alphabet und Tesla Chefs zusammen übertrump(f)en.
      Also, wer da an der Börse mitmacht, braucht wirklich einen langen Löffel.

  3. Die Banque de France hat durch eine gezielte Umschichtung ihrer Goldreserven einen einmaligen Gewinn von 12,8 Milliarden EUR verbucht. Konkret ging es um die Modernisierung von 129 Tonnen Gold (etwa 5 % der gesamten französischen Reserven), die bisher in New York lagerten.
    Die Transaktionen fanden bereits zwischen Juli 2025 und Januar 2026 statt. Da Zentralbanken ihre Goldgeschäfte aus strategischen Gründen und zur Vermeidung von Marktspekulationen meist diskret abwickeln, wurde das volle Ausmaß des Gewinns und der Abschluss der Rückholung erst mit dem nun vorliegenden Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr 2025 publik. Frankreich hat mit diesem Schritt seine verbliebenen Goldreserven vollständig aus den USA abgezogen. Die 129 Tonnen Gold, die bis vor Kurzem noch bei der Federal Reserve Bank in New York lagerten, waren das letzte nennenswerte Kontingent französischer Reserven auf US-Boden.

  4. @Fritz
    Eigentlich nennt man das Betrug und nicht Schnapsidee.
    Die Poster hier würden da nie hinlangen, aber die Masse ist doof.

  5. Trump hat eine neue Idee
    Er will den Krieg auch ohne Hormuz beenden, das dürfen dann wir in Angriff nehmen, so sagte er.
    Er selber hätte ja genug gas und öl.
    Was Israel dazu meint, sagte er nicht.
    Was heisst im Klartext, Europa und seine Wirtschaft ade.
    Und Deutschland vom Exportweltmeister zum Agrar und Spargel Weltmeister hin.
    War das nicht schon der Morgenthau Plan 1945 ?
    Deutschland ausschliesslich ein grünes Agrarland.
    Ich investiere wieder in Mageres Schwein und Lebend Rind.

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