Der Goldpreis legt am Freitag weiter zu und behauptet sich oberhalb der 200-Tage-Linie. Unterstützung kommt von sinkenden Anleiherenditen und Hoffnungen auf eine Entspannung im Iran-Konflikt.
Goldpreis heute
Der Goldpreis knüpft am Freitag an die Erholung des Vortages an. Die Marktstimmung hatte sich zuvor stark eingetrübt. Die Hoffnungen auf einen Iran-Deal stützten den Gesamtmarkt. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.513 USD bzw. 3.876 EUR (+0,4 %). Dagegen notierte Silber zunächst unverändert, knapp über 75 USD (64,90 EUR).
Der Goldpreis stabilisiert sich über der 200-Tage-Linie. Nun muss sich zeigen, ob daraus eine nachhaltige Erholung entsteht.
Support kommt von leicht sinkenden Marktzinsen und einem nachgebenden Ölpreis. Brent-Rohöl verbilligte sich auf 94 USD pro Barrel. Gleichzeitig fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,45 Prozent zurück.
Vortag
Nach dem Test der 200-Tage-Linie setzte beim Goldpreis am Donnerstag eine kräftige Gegenbewegung ein. Nachdem Gold am Vormittag zeitweise fast 2 Prozent verloren hatte, drehte der Markt im weiteren Verlauf deutlich nach oben. Zum Handelsschluss notierte die Feinunze bei 4.495 USD und damit 0,9 Prozent höher als am Vortag. Silber verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 75,63 USD je Unze.
Für Unterstützung sorgte erneut die geopolitische Lage rund um den Iran. Laut Bloomberg haben sich die USA und Iran grundsätzlich auf eine Verlängerung der Waffenruhe um weitere 60 Tage verständigt. Allerdings fehlt weiterhin die Zustimmung von Donald Trump. Zudem bleiben zentrale Streitpunkte bestehen – darunter das iranische Atomprogramm sowie eingefrorene Vermögenswerte. Der Brentölpreis hielt sich unterdessen stabil im Bereich von 95 USD pro Barrel.
Ausblick
Am Freitag richtet sich der Blick zunächst auf die erste Schätzung der deutschen Inflationsrate für Mai. Außerdem stehen aus den USA neue Daten zu den Lagerbeständen im Groß- und Einzelhandel an. Zusätzlich wird der Einkaufsmanagerindex aus Chicago veröffentlicht.
Am Goldmarkt bleibt die technische Lage im Mittelpunkt. Entscheidend dürfte sein, ob das starke Intradayreversal vom Donnerstag Anschlusskäufe nach sich zieht oder ob die Erholung bereits wieder an Schwung verliert.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Ich möchte mich nicht wiederholen, aber wenn einer glaubt, es gäbe Frieden mit dem Iran und seinen Gefolgsleuten, dann muss er eine heftige Gehirnwäsche gehabt haben.
Die Iraner testen zur Zeit aus, was wirtschaftlich zu machen ist ( nämlich dem Westen so viel wie möglich zu schaden und wenden dafür das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche an. Derweil rüsten die aber gewaltig auf und mittlerweile sind alle Rakenstellungen wieder Intakt.
China sei dank oder Hamidullah wie man in Arabien so sagt.
Trump weiss das und er nützt das aus. Denn mit dem Schaden machen lenkt er diese Iranische Waffe nach Europa und nicht etwa nach USA.
Europa darf das teure Öl von den USA kaufen, nebst Zöllen und einem viel zu hohen Eurokurs.
Und unsere Politiker machen freudig mit, mit dem Schaden anrichten in unserem Wirtschaftsraum.
Wenn irgend ein Bürger auf der Welt Gold braucht, dann wir doch ! Und sicher nicht die Yankies, Chinesen, Araber oder Inder.
@Maruti
In Texas und ca. 10 weiteren Us-Bundesstaaten sind Gold und Silber mittlerweile als Zahlungsmittel offiziell zugelassen.
Und unsere Helden basteln an einem Monopoly-Digitaleuro.
Logisch, da kann man viel einfacher einige Nullen dranbasteln und wieder wegstreichen.
Sie liegen zu 100 % richtig: Gold ist keine Geldanlage mehr, es ist das überlebensnotwendige finanzielle Rettungsboot.
Die Alternative ab 2030 heisst: Vreneli haben oder Pfandflaschen sammeln.
Und die Bewertung in Monopoly-Spielgeld ist ohnehin Quatsch.
Beispiel:
1.) Für Mieter: wieviele Gramm hat Euch 2000 die Miete gekostet und heute ?
2.) Für Eigentümer: wieviel hat Euer Häuschen 2000 in Unzen gekostet und heute ?
3.) Generell: wieviele Gramm hat Euch Euer gesamter Jahresenergieverbrauch (Heizung, Benzin…) 2000 gekostet und heute ?
Grobschätzung: mindestens 75 % weniger.
DAS ist die richtige Rechnung.
Blackwood:
Exakt. Es macht keinen Sinn, eine inflationierende Währung als Maßstab zu wählen. Ein Beispiel sind die enorm gestiegenen Mieten. Im März 2002 hatte ich eine Wohnung für einen Nettomietzins von etwa 380,00 € vermietet. Seinerzeit kostete die Unze AU etwa 360,00 €, also praktisch eine Unze pro Monat. Setzte ich heute genau diese Unze an, müsste die Nettomiete bei ca. 3.850,00 €/Monat liegen. Tatsächlich liegt sie bei ca. 490,00 €/Monat. Es ergibt sich also ein satter Verlust. Das kein Mieter solche Zahlungen erbringen kann, ist mir klar. Mir ist ein gutes Verhältnis auch wichtiger als das Geld. Aber die Zahlen sprechen halt für sich.
Wenn immer wieder die Rede von den immensen Wertsteigerungen bei Immobilien oder von traumhaften Aktiengewinnen ist, dann sollte man Gold als Maßstab bemühen. Es wird sich dann herausstellen, dass von Luftschlössern geredet wird.
Silber als Zahlungsmittel?
Kann ich da in jedes Geschäft reingehen und sagen, ich Waren im Wert von einer Unze AG?
Wie machen das die Geschäfte dort, das Kursrisiko ist ja gerade bei Silber hoch. Da gibt’s gerne Mal Einbrüche von 10 Prozent am Tag. Als Geschäftsinhaber hätte ich da wenig Lust darauf .. Das Silber muss dann nach Ladenschluss zum Händler bringen und womöglich unter Spot verscherbeln, damit flüssig bleiben.
„Trump weiss das und er nützt das aus. Denn mit dem Schaden machen lenkt er diese Iranische Waffe nach Europa und nicht etwa nach USA.“
Dann lasst uns doch wie die GCC und Japan US-Staatspapiere verkaufen, damit wir uns das Kerosin für die Urlaubsreise leisten können (und keine Swaplinie erbitten – einfach kompromisslos abstoßen).
Dann wollen wir mal sehen, ob Goldlocke als der Gewinner aus der Sache geht.
@Skrutnik
Ihr Einwände sind natürlich richtig, deshalb wird auch an einer technischen einfachen Umsetzung gearbeitet. Habe das nur grob verfolgt.
Es ist z.B. an EM-Konten gedacht (so wie stablecoins), aber auf Basis echten Materials.
Die muß ich voab mit echtem Material aufladen.
Bei der Bezahlung gibt es dann 3 Möglichkeiten: Cash, Kreditkarte, Metall.
Das System rechnet die 120 Dollar Rechnung sekundengenau in z.B. 60,32 Gr. Silber oder 99,67 Gr. Gold um.
Im Prinzip wie bei BTC.
Der Händler kann sein Metallkonto auflaufen lassen, selbst damit bezahlen oder was auch immer. Wie bei BTC, nur eben mit echtem Hintergrund.
JP wird sich dann sicher dranhängen und bei der täglichen Kassenabrechnung geht ein Fenster auf: wollen Sie Ihren Bestand für 10/30/60 Tage gegen Schwankungen absichern, oder in Währung xy tauschen?
Kostet nur x Dollar, Y Gramm, bitte hier clicken…..
Ok in Europa werden die Politiker das nicht hinbekommen, man ist ja mit Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit, Internetzensur und Propaganda völlig beschäftigt und zu blöde, in 20 Jahren eine simple Gesundheitskarte ans Laufen zu bringen.
Aber die Jungs von Google über Mastercard, Visa und Paypal mit JP Morgan als Finanzhintergrund werden das schaffen.
In Friede-Freude-Eierkuchen-Zeiten braucht es sowas nicht (dann müssten wir auch nicht im Dorf sein).
Aber wenn Hochinflation kommt, oder die schon heute Irren Rekordinsolvenzen noch weiter zunehmen, wird es wichtig.
Beispiel: Benko Pleite, da hätte man viele Zuliefererinsolvenzen verhindern können.
Z.B. Viessmann liefert einen LKW mit Heizkörpern für 120.000 Euros auf eine Benko-Baustelle.
Der LKW-Fahrer hat ein Tablet, Liefernummer eingeben, auf dem Screen erscheint der Auftrag und von den Zahlungsmöglichkeiten (Rechnung, Überweisung … ) sind für Benko schon alle rot unterlegt (freundlicher Bonitätscheck der Bank) und nicht verfügbar.
Grün ist nur Cash vorab oder Goldkonto.
Es sind 1021 Gramm Gold, der Benko Bauleiter logt sich mit seinem Zahlungscode ein und nach 3 Sekunden ändert der Bildschirm die Farbe.
1.) Rot: Übertragung abgelehnt, Ware nicht abladen, wieder ab nach Hause. Ende
2.) Grün: Gold ist übertragen, der Benko Bauleiter quittiert die Lieferung, Freigabe zum Abladen.
Ganz einfach.
Bei der Methode wäre der Benko-Irrsinn schon 5 Jahre vorher zu Ende gewesen, da man keine Kreditpyramiden mehr aufbauen kann: kein Metall = End of Show
In 2030 wissen wir, wer Recht hatte: die Monopoly-Gläubigen oder die Zoofans.