Der Goldpreis startete am Montag mit leichten Gewinnen in den Handel. Allerdings sind die Edelmetalle weiterhin technischen und geldpolitischen Belastungsfaktoren ausgesetzt.
Goldpreis heute
Am Dienstag zeigte der Goldpreis leichte Erholungsgtendenzen. Um 8:40 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.022 USD (3.529 EUR). Damit lagen die Notierungen 0,2 Prozent bzw. 0,4 Prozent (in EUR) über Vortag. Allerdings war das Edelmetall am frühen Morgen unter die Marke von 4.000 USD gerutscht.
Leichte Kurserholung bei Gold, aber technische und geldpolitische Belastungsfaktoren bleiben.
Technische Schwäche, erhöhte Risikobereitschaft an den Märkten und anhaltende Signale einer restriktiveren Zinspolitik zählen weiterhin zuden Belastungsfaktoren.
Im Nahost-Konflikt verschärft der Iran vor neuen Gesprächen mit den USA den Ton in der Hormus-Frage. Die Kontrolle über den Schiffsverkehr bleibt ein zentraler Streitpunkt.
Vortag
Am Vortag geriet der Goldpreis erneut unter Druck. Die Goldunze verbilligte sich um 1,7 Prozent (-2 % in Euro) auf 4.016 USD bzw. 3.516 EUR. Silber gab 1,5 Prozent (1,8 Prozent in EUR) ab auf 58,30 USD bzw. 51,04 EUR. Dagegen herrschte freundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Viele Tech-Werte konnten nach den Verlusten der Vorwochen deutlich aufholen. Dabei blieben die Fortschritte zur Beendigung des Iran-Konflikts fragil und von Seiten der Fed argumentiert man weiter vorsichtig, was den geldpolitischen Pfad anbetrifft.
Ausblick
Am heutigen Dienstag wird die erste Schätzung der deutschen Inflationsrate im Monat Juni bekanntgegeben. Außerdem müssen Händler Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen und Importpreisen im Mai sowie die Juni-Arbeitsmarktdaten verarbeiten. Aus den USA werden unter anderem der Chicago-PMI und das CB-Verbrauchervertrauen erwartet. Stärkere US-Zahlen könnten weiteren Gegenwind für den Goldpreis bedeuten. Ansonsten haben Charttechniker bei Gold weiterhin das „Todeskreuz“-Szenario im Blick.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Es scheint doch, dass die Kaufgelegenheiten anrücken.
Viel weit wird es leider nicht mehr runter gehen.
Die Finanzmedien schreiben schon:
„Gold und Silber befinden sich im freien Fall
30.06.2026, 11:26 Uhr
Eigentlich gilt Gold in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Doch trotz anhaltender geopolitischer Spannungen steuert der Goldpreis auf ein Minus von zwölf Prozent im Monatsvergleich zu. ntv-Börsenexpertin Corinna Wohlfeil erklärt die Gründe.“
Es sind vom ATH etwa 27% Minus.
Deshalb hier mein Lieblings Analyst:
https://m.youtube.com/watch?v=A0bBSCpVZNI&pp=ygUSdmVya2F1ZnQgZXVlciBnb2xk