Der Goldpreis steht vor einer Richtungsentscheidung. Warum 4.100 USD und 3.600 EUR jetzt die Schlüsselmarken für einen möglichen Trendwechsel sind.

Goldpreis: Bodenbildung noch offen
Der Goldpreis bewegt sich seit Mitte Juni knapp oberhalb von 4.000 USD seitwärts. Aber die Bodenbildung im Rahmen der sechsmonatigen Kurskorrektur ist noch nicht abgeschlossen.
Gold steht vor einer Richtungsentscheidung: Über 4.100 USD hellt sich das Chartbild auf, unter 4.000 USD droht eine neue Abwärtswelle.
Am Mittwoch notierte der Goldpreis (CME Spot) im Rahmen unserer Chartanalyse bei 4.040 USD pro Unze. Damit büßte die Notierung gegenüber der Vorwoche 1,8 Prozent ein. Gleichzeitig scheiterte die zwischenzeitliche Erholungsbewegung an der Schwelle von 4.100 USD.
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Voraussetzungen für Trendwechsel
Diese Marke bildet nun den Schlüsselwiderstand für einen möglichen Trendwechsel. Dabei rückt das Chartende nun immer weiter an die obere Kante des potenziell bullischen Keils heran. Von oben nähert sich die 50-Tage-Linie, derzeit bei 4.216 USD.
Somit wäre der Sprung über 4.100 USD und dann über 4.200 USD die Voraussetzung für den Abschluss der Bodenbildung und die Basis für eine neue, womöglich dynamische Aufwärtsbewegung bei Gold.
Dagegen würde sich das Chartbild noch einmal deutlich eintrüben, sollte die Unterstützung von 4.000 USD durchbrochen werden. In diesem Fall käme den Marken 3.900, 3.800 und 3.650 USD bei der Fortsetzung des Abwärtstrends größere Bedeutung zu.
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Euro-Goldpreis
Der Euro-Goldchart kratzte bereits an der oberen Kante des sechsmonatigen Abwärtstrends. Aber mit 3.546 EUR pro Unze gab der Kurs gegenüber der Vorwoche ebenfalls um 1,7 Prozent nach.
Auf der Unterseite bilden 3.500 EUR die entscheidende kurzfristige Unterstützung. Sollte diese fallen, wäre ein weiterer Rücksetzer bis auf 3.400 EUR vorprogrammiert. Darunter gibt es bis zur Schwelle von 3.100 EUR wenige belastbare Supports.
Die Marktstimmung ist sowohl beim Dollar-Goldchart als auch auf Eurobasis weiter neutral. Das heißt, mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von jeweils 45 ist Gold derzeit weder technisch überkauft noch überverkauft.
Euro-Goldchart: Die Erholung stoppte zuletzt an der 3.600-Euro-Marke. Diese Schwelle muss für einen potenziellen Trendwechsel überwunden werden.

Ausblick
Gold läuft immer stärker auf eine bevorstehende Richtungsentscheidung zu. Der nachhaltige Ausbruch aus dem bullischen Keil könnte neue Aufwärtsdynamik freisetzen. 4.100 USD und 3.600 EUR stellen in diesem Szenario die Schlüsselwiderstände dar.
Dagegen könnte sich die Kurskorrektur noch einmal verschärfen, sollten die Unterstützungen bei 4.000 USD bzw. 3.500 EUR doch noch fallen.
Monentan sieht es so aus, als wäre der Boden bei 4.000 Dollar und ein loser Deckel drauf.
Ob das so ist oder es so war, werden wir gegen Ende des Jahres oder Anfang 2027 sehen, wenn Gold die 6.000 Dollar erreicht.
Der genau Zeitpunkt ist wegen der instabilen Lage der Nationen nicht vorherzusagen. Nur, dass 6.000 erreicht werden wird, ist 100% ( Mit Ausnahme einer Währungsreform beim Dollar natürlich).
Eine Abwertung 1:10 kann das Bild ändern, nicht jedoch den Wert von Gold.
Wenn 6.000 Dollar dann 600 sind, kann jeder damit leben und die Unze mit 600 Dollar auch.
Nur billiger ist sie eben nicht, was solls, alles wird ja teurer.
Das liegt am technischen Fortschritt, so erklärt man das Narrativ ganz einfach den Dummen.